Appell zum Tag der Rückengesundheit 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am Sonntag, dem 15. März, ist

Tag der Rückengesundheit 2020

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Der Tag der Rückengesundheit wurde interessanterweise, denn Rückenbeschwerden gibt es seit Menschengedenken, erst im Jahr 2002 durch das Forum Schmerz
im Deutschen Grünen Kreuz eingeführt.

Mindestens jeder dritte Bundesbürger klagt einmal pro Jahr über
Schmerzen im Rücken.

Oftmals sind die Schmerzen Gottseidank – nur
vorübergehend, bei einigen werden sie aber leider zum Dauerzustand, also chronisch!

Im schlimmsten Fall sind sie nur noch über eine gezielte Schmerztherapie eingermaßen auszuhalten, die wiederum natürlich auch zum Teil unerwünschte Nebenwirkungen haben kann, sodaß sich letztendlich doch wieder „die Katze in den Schwanz beißt“!

Die Ursachen sind vielfältig:
einseitige oder schwere körperliche Belastungen, wie ganz besonders in den Pflegeberufen vorzufinden, aber auch psychische Überforderung und Stress
können mögliche Gründe sein.

Falsches Bücken, Heben, Tragen oder Sitzen können Rückenprobleme herbeiführen oder mannigfaltig bishin zu nicht mehr auszuhalten, verstärken.

Vorsorge ist deshalb extrem wichtig:
viel Bewegung, Haltungstraining sowie das Vermeiden von Übergewicht.

2020 lautet das Motto:

Achtsam durch den Tag

Rückenbelastungen gesund meistern!

Uns allen ist es eigentlich klar, dass körperliche Bewegung allgemein für die Gesundheit und damit natürlich auch für die Rücken grundsätzlich positiv ist.

Training im Fitnessstudio, Gesundheitszentrum oder der Sporthalle ist in der kalten Jahreszeit gut, aber nichts geht über Bewegung in der Natur, die ist ganz besonders empfehlenswert.

Ohne Muskeln – keine Bewegung.

Muskeln brauchen wir dafür, dass wir atmen können, Essen zu uns nehmen und es auch verdauen können, dass wir lachen und auch weinen können und natürlich auch gehen, rennen und sitzen.

Jeder Nervenreiz bringt sie dazu, dass sich die kleinsten Ordnungseinheiten, die Muskelfasern, verkürzen: Der Muskel spannt sich an und verändert die Stellung eines Gelenks.

Gut ausgebildete Bauch- und Rückenmuskeln können die Gefahr von Rückenschmerzen senken.

Falls es trotzdem einmal ein Ziehen oder Zwicken im Kreuz kommen sollte, helfen starke Muskeln dabei, diese wieder loszuwerden. Allerdings nur dann, wenn sie ein gutes Team bilden, das heißt nicht einige zu stark sind und andere zu schwach.

Besonders die tiefer gelegenen Muskelschichten spielen eine wichtige Rolle für eine flexible und zugleich stabile Wirbelsäule.

Die Rücken- und Bauchmuskeln gehören zusammen, sie bilden mit anderen Skelettmuskeln die sogenannten Muskelketten. Und auch die bindegewebigen Muskelhüllen, die Faszien, sind entscheidend für die Muskelgesundheit. Sie sind dicht von Nervengewebe durchzogen und sorgen dafür, dass alle Bewegungsabläufe reibungslos vonstatten gehen können

Detaillierte Informationen kann jeder gesundheitsbewusste Mensch ganz einfach und in unserer modernen Welt natürlich auch schon online über seine Krankenkasse erfragen.

Während meiner letzten beiden Reha-Maßnahmen war ich positiv überrascht, einerseits von dem grundsätzlichen Angebot der Einrichtungen über derlei Themen zu unterrichten und andererseits von der riesigen Bandbreite des Angebotes an Hilfsmitteln und Maßnahmen, um sowohl den Alltag, wie auch das Arbeitsleben ergonomisch zu gestalten und sich wesentliche Erleichterung zu verschaffen.

 

Schon im eigenen Interesse, natürlich auch zur Prävention, denn es gilt nach wie vor:

Vorbeugen

ist besser als Heilen!“,

sollte man sich über die sehr vielfältigen Angebote, besonders was geeignete Hilfen am Arbeitsplatz betrifft, informieren und dies auch entsprechend an den Arbeitgeber weitergeben bzw. entsprechende Anträge stellen, um Änderungen bzw. sinnvolle Anschaffungen herbeizuführen. Da ist jeder Mensch gefordert und letztendlich auch für sich selbst verantwortlich.

 

Für das Personal in der Pflege ist rückenschonendes Arbeiten wichtig hoch drei, denn ein „kaputter“ Rücken wird von der Berufsgenossenschaft nur noch in den seltensten Fällen als Berufskrankheit anerkannt. Um sich und seinem Rücken Gutes zu tun, gibt es zwei Empfehlungen aus meiner eigenen Erfahrung: Arbeiten nach Bobath und Kinästhetik!

In diesem Sinne wünsche ich Euch viel Freude in der Natur, die ja nun schon erwacht, denn Bewegung ist und bleibt das A und O!

Ich möchte an Euch alle appellieren, die Informationsangebote in Anspruch zu nehmen und wünsche uns allen von Herzen gerne eine möglichst beschwerdefreie Zukunft

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Gedanken am Tag der gesunden Ernährung 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am Samstag dem 7. März 2020, ist der:

Tag der gesunden Ernährung 2020

Gesunde Ernährung ist neben regelmäßiger sportlicher Betätigung ein ganz wesentlicher Bestandteil gesundheitlicher Prävention.

Es ist daher wichtig, auch Kinder schon ganz früh an diese Themen heranzuführen!

Den Kindern zu zeigen, dass gesunde Kost auch lecker ist, und ihnen damit die beste Grundlage für ein gesundes Heranwachsen zu geben.

Die Folgen von Fehlernährung schränken nicht nur Gesundheit und Lebensqualität ein!

Die immer mehr wachsende Wegwerfmentalität der Menschen bezüglich der Lebensmittel trägt noch dazu auch maßgeblich zum Ressourcenverbrauch bei. So landen in Deutschland jedes Jahr mehr als elf Millionen Tonnen Essen im Müll.

Mehr Wissen über gutes, gesundes Essen schafft auch mehr Wertschätzung der Lebensmittel und Bewusstsein über die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Gesundheit und Umwelt

2020 geht es um

„Ernährung bei gastrointestinalen Erkrankungen

Prävention und Therapie.

Magen-Darm-Erkrankungen

sind nicht nur weit verbreitet, der Leidensdruck ist für viele Betroffene enorm: Sodbrennen, Verstopfung, Durchfälle und Bauchschmerzen sind nur einige der belastenden Symptome. Besonders betroffen sind Patientinnen und Patienten mit ernsten MagenDarmErkrankungen wie Tumorerkrankungen, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen oder Geschwüren.

Wie schafft man es gesund zu essen und dabei doch so richtig zu genießen?

Um das herauszufinden muss man eine Reihe von Aspekten in Betracht ziehen wie:

Welche gesunden Alternativen gibt es zu den klassisch als genussvoll wahrgenommenen Lebensmitteln: Fleisch, Alkohol, Süßigkeiten etc.,

„gute“ Fette wie am besten einsetzen, Brotaufstriche statt Wurst.

Aber auch Themen wie schmackhaft und gesund essen mit Kräutern – Abwechslung auf dem Ernährungsplan, der Einsatz von Nüssen, Soja und „Mikronährstoffbomben“ etc.

Mit dem Tag der gesunden Ernährung möchte der Verband für Ernährung und Diätetik e.V. (VFED) die Bevölkerung für dieses bedeutende Thema sensibilisieren.

Eine gesunde Lebensweise mit der richtigen Kost kann ungewollte Nebenwirkungen mildern und sich positiv auf das allgemeine Wohlbefinden auswirken.

In den letzten Jahrzehnten ist aufgrund des Fortschrittes in der Medizin die Anzahl älterer bishin zu hochbetagten Menschen ständig gestiegen, wobei auch die Ernährung eine große Rolle gespielt hat.

Magnesium als auch Vitamin D sind für die Knochengesundheit von zentraler Bedeutung!

Vitamin D fördert die Magnesium-Aufnahme im Dünndarm, und Magnesium wird benötigt, um Vitamin D in die aktive Form umzuwandeln.

Besteht Mangel an Beidem verstärken sich daher gegenseitig!

Im Alter nimmt die Fähigkeit der Haut ab, unter dem Einfluss von UV-Licht Vitamin D in der Haut zu bilden.

Allein über die Ernährung ist der Vitamin D-Bedarf kaum zu decken, da nur wenige Lebensmittel das Vitamin in nennenswerter Menge enthalten.

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung besteht für die Altersgruppe ab 65 Jahren eine stärkere Notwendigkeit des Einsatzes eines Vitamin D-Präparates.

Vitamin D fördert zudem die Aufnahme von Kalzium – einen weiteren wichtigen Knochenbaustein, der in Milch- und Milchprodukten sowie kalziumreichem Mineralwasser steckt.

„Gesundes Altern“ ist mittlerweile ein Thema, das in unserer Gesellschaft einen immer größeren Stellenwert einnimmt. Gesunde Ernährung ist in Bezug auf die Prävention, also das Vorbeugen, von altersbedingten Erkrankungen und der Erhaltung von Lebensqualität ein wichtiger Pfeiler.

Die speziellen Bedürfnisse älterer beziehungsweise hochbetagter Menschen und mögliche Ernährungsprobleme, welche sich durch körperliche Veränderungen ergeben, stellen für die Ernährungsberatung eine besondere Herausforderung dar.

Wer als Küchenchef in einer Altenpflege-Einrichtung tätig sein möchte, muss also ein sehr umfangreiches Wissen mitbringen. Und noch dazu die hohe Kunst des Einkaufes beherrschen!  Mit dem geringen täglichen Verpflegungssatz der Bewohner eine präventive Ernährung auf den Speiseplan bringen zu können, ist nicht gerade einfach.

 

Am heutigen Tag der gesunden Ernährung möchte der Verband für Ernährung und Diätetik e.V. (VFED) die Bevölkerung auf dieses wichtige Thema durch gezielte umfangreiche Aktionen in Krankenhäusern, Kliniken, Arztpraxen, Altenheimen, Apotheken, Krankenkassen und Bildungseinrichtungen aufmerksam machen.

Ich wünsche allen Betroffenen von Herzen gerne zeitnah eine geeignete, individuelle und nachhaltige Lösung zu finden.

Sowie uns allen einen nährstoffreichen, gesunden Tag mit vielen kleinen Erfolgen 

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Europäischer Tag der Logopädie 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Freitag, dem 6. März 2020, ist der:

Europäischer Tag der Logopädie

der jedes Jahr am 6. März begangen wird.

Am Europäischen Tag der Logopädie 2020 informieren Logopädinnen und Logopäden

unter dem Motto:

„Logopädie lohnt sich

über die Vielfalt der therapeutischen Unterstützung, die Logopädinnen und Logopäden anbieten!

Chronische Heiserkeit, Stottern, unverständliche Aussprache, Wortfindungsstörungen, Schluckprobleme, Sprachentwicklungsstörungen, etc, etc, etc… – es sind sehr unterschiedliche Anliegen, mit denen sich Patientinnen und Patienten an Logopädinnen wenden.

Dort erhalten sie therapeutische Unterstützung und Hilfe, die es ihnen ermöglicht, im Beruf wieder voll da zu sein, sprachliche Anforderungen in der Schule zu erfüllen, sich wieder mitzuteilen, erneut genussvoll zu essen oder insgesamt ihre Lebensqualität zu verbessern.

Es gehört zu den Grundbedürfnissen eines jeden Menschen, sich mitzuteilen, sowie seine Gedanken und Wünsche deutlich zum Ausdruck zu bringen. Kommunikation, soziale Kontakte und der Austausch sind zudem wichtige Grundlagen für ein selbstbestimmtes Leben in der Gemeinschaft.

Die Grundlage hierfür ist für die meisten Menschen die gesprochene Sprache. Steht diese aufgrund von angeborenen oder erworbenen Einschränkungen nicht oder nicht in vollem Umfang zur Verfügung, brauchen die betroffenen Menschen geeignete Alternativen. Diese finden sie in den vielfältigen Möglichkeiten der

Unterstützten Kommunikation.

Warum ist Unterstützte Kommunikation so wichtig?

Welche Formen der Unterstützten Kommunikation gibt es?

Wie finde ich für mich oder für betroffene Angehörige die passenden Maßnahmen zur Unterstützten Kommunikation?

Welches sind die Voraussetzungen für eine funktionierende Unterstützte Kommunikation?

Was leisten Logopädinnen und Logopäden in diesem Zusammenhang?

Wer bietet Unterstützung, Vernetzung und Kontakte zu anderen Betroffenen?

Bis dato ist es leider nicht möglich Autismus-Spektrum-Störungen zu heilen.

Logopädinnen und Logopäden können jedoch helfen, die kognitiven und sprachlichen Fertigkeiten zu verbessern, die soziale Interaktion zu trainieren und einzuüben. Und dadurch letztendlich den Betroffenen das Leben in ihrem sozialen Umfeld zu erleichtern.

Sie helfen betroffenen Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen, sich mitzuteilen, die Reaktionen und Gefühle ihrer Mitmenschen besser zu verstehen und sich in Gruppen, beispielsweise in der Familie, in der Schule oder im Beruf, zurechtzufinden.

Über diese Möglichkeiten informieren Logopädinnen und Logopäden zu jeder Zeit und klären auf.

Der Europäische Tag der Logopädie 2020

ist damit die perfekte Gelegenheit, logopädisches Wissen zu teilen und die Leistungen, welche Logopäden in diesem Zusammenhang erbringen, der breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Viele Logopäden nutzen den heutigen Tag,
um auf ihre Arbeit aufmerksam zu machen
und die Gesellschaft über die
fachliche Kompetenz der LogopädInnen
umfangreich zu informieren.

Hierbei werden sie in Deutschland durch den
Deutschen Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl)
unterstützt, der auf seiner Website passende
Texte und Fotos zur Verfügung stellt und
Vorschläge für öffentlichkeitswirksame Aktionen
macht.

Ziel dieses Tages ist es:
Ein selbstbestimmtes Leben mit Unterstützter Kommunikation führen zu können.

Insgesamt soll über die Arbeit der Logopäden informiert
werden, die ihre Patienten nach ärztlicher Verordnung
hinsichtlich
Sprach-, Sprech– oder Stimmstörungen beraten,
behandeln oder untersuchen,
z.B. bei Sprach- oder Schluckstörungen nach einem Schlaganfall.

Während einer Reha vom 13. Dezember 2016 bis zum 17. Januar 2017 war ich selbst auch in logopädischer Therapie. Dabei habe ich viele wertvolle Tipps mitnehmen dürfen, die mir bei meinen Schluckstörungen aufgrund von Myasthenia gravis mehr als hilfreich sind.

Ich möchte an alle betroffenen Menschen von Herzen gerne appellieren sich in eine logopädische Behandlung zu begeben! Und drücke ganz fest die Daumen, die geeignete Thearpieform zu finden und erfolgreich zu absolvieren

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Tag der Seltenen Erkrankungen 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

 am Samstag, dem 29. Februar, ist der:

Tag der Seltenen Erkrankungen 2020

Menschen mit Seltenen Erkrankungen sind die Waisen der Medizin“.

Der 29. Februar ist in diesem Jahr zum zehnten Mal in Deutschland
Tag der Seltenen Erkrankungen
(Rare Disease Day). 

Das offizielle Motto, das die europäische Gemeinschaft, unter Federführung von EURORDIS ausgerufen hat, lautet:

Selten sind viele

Rund 4 Millionen Menschen in Deutschland leben mit einer seltenen Erkrankung.

Wenn nicht mehr als 5 von 10.000 Menschen das spezifische Krankheitsbild
aufweisen, zählt diese Erkrankung dazu.

Der heutige Tag stellt eine wichtige Gelegenheit dar, sich zur Situation der Gesundheitsversorgung im Bereich der Seltenen Erkrankungen auszutauschen.

Gerade Patienten mit seltenen Erkrankungen und deren Angehörige haben einen großen Informationsbedarf in Bezug auf Ihre Krankheit. Viele Patienten durchleiden meist eine jahrelange diagnostische Odyssee, bis Sie zu einer Diagnose herangeführt werden können. Aus diesem Grund liegt der Schwerpunkt auf der Behandlung Seltener Erkrankungen und um die Lebensqualität von Patienten zu verbessern.

In Deutschland hat die ACHSE (Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen) als Dachverband zu Aktionen in sozialen Medien und auch in der realen Welt aufgerufen Farbe zu bekennen, um zu zeigen, dass weltweit rund 300 Millionen betroffene Menschen gemeinsam für Anerkennung, Vernetzung und eine bessere medizinische Versorgung kämpfen.

ext. Bild„Setz Dein Zeichen für die Seltenen“

Meist haben seltene Erkrankungen genetische Ursachen, andere sind immunologische Krankheiten, viele sind lebensbedrohlich und die meisten verlaufen chronisch.

Fast jeder Betroffene muss lange Wege gehen bis die richtigen Diagnose gestellt
und die passende Therapie gefunden ist, denn seltene Erkrankungen sind nicht nur
eine Herausforderung für die Patienten, sondern auch für die behandelnden Ärzte
und nicht zuletzt für die Öffentlichkeit.

Tja, so dauerte es auch bei mir fast 10 Monate bis am 12. Juli 2016 durch einen Tensilon-Test die Diagnose: Myasthenia gravis, einer chronischen, unheilbaren Autoimmunerkrankung, die mit Muskelschwäche einhergeht.

Und es dauerte weitere 8 Monate und eine 5-wöchige Reha-Maßnahme bis eine im Verbund mit anderen Erkrankungen funktionierende Medikamentierung bei mir endlich Wirkung zeigte.

Während der Reha-Maßnahme waren mehr als 600 Patienten in der Klinik. Ich habe lediglich einen einzigen Patienten mit meinem Krankheitsbild kennenlernen dürfen, der aber leider sehr weit von mir entfernt wohnt. Aus diesem Grund habe ich Teile meiner Krankengeschichte über soziale Netzwerke gepostet in der Hoffnung weitere Myastheniker zu finden. Seit der Diagnose bis zum heutigen Tag habe ich keinen weiteren Myastheniker gefunden.

Die Zahlen schwanken zwar, aber pro 1.000.000 Menschen sollen es wohl 100 sein.

Was jedoch dabei herauskam war mehr als menschenunwürdig, angefangen von Mails mit denunzierenden Texten bishin zu Hohn und Spott in bestimmten Gruppierungen, die keine Gelegenheit auslassen, kranke Menschen, deren Krankheitsbild ihren geistigen Horizont bei weitem übersteigen, gnadenlos zu mobben.

Ein kleiner grippaler Infekt mit Husten & Schnupfen wird von diesen Menschen aufgebauscht, schlimmer, als aktuell der Corona-Virus. Sofort erfolgt im Internet eine öffentliche Bekanntmachung und tausende müssen ihr Mitleid und Bedauern kund tun! Ansonsten erfolgen Shitstorms, die sich niemand vorstellen kann.

Und so eine Erkältung ist ja auch tausend Mal schlimmer, als wenn ein Mensch sich nur noch nach Einnahme von 3 mal tgl. Morphinen eingeschränkt bewegen kann, kaum noch Treppen steigen kann, nur noch 5 kg heben & tragen kann, Schluckstörungen und starke Seheinschränkungen hat, sowie keinen Geschmacks- & Geruchssinn mehr.

Aber an all solchen Dingen, die sich bis dato jedes Jahr wesentlich verschlimmert haben, bin ich gewachsen und habe mir Ziele gesetzt, die ich akribisch verfolge. Dabei kann mich trotz diverser körperlicher Einschränkungen nichts und niemand von meinem Weg abbringen.

Ich wünsche allen Kranken von Herzen gerne gute Besserung und allen Menschen mit seltenen Erkrankungen soviel Linderung, dass das Leben „irgendwie“ lebenswert bleibt

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Der Welt-Aids-Tag 2019 steht für Solidarität

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Sonntag, dem 1. Dezember 2019, ist:

WeltAidsTag

welt-aids-tag-2Weltweit leben etwa 36,7 Millionen Menschen mit HIV.

Pro Jahr kam es bislang zu ca. 2,1 Millionen Neuinfektionen.

Im Jahr 2016 waren es „nur“ 1,8 Millionen und anstatt etwa 240.000 bei Kindern waren es  „nur“ 160.000.

Wirklich so richtig, richtig schlimm ist jedoch, dass nur etwa 61,5 Prozent der Betroffenen bislang Zugang zu den lebensnotwendigen Medikamenten haben.

Und noch immer erleben Betroffene Ausgrenzung und Stigmatisierung.

In Deutschland leben heute rund 85.000 Menschen mit HIV, rund 5.000 mehr als im Vorjahr und ca. 30.000 Menschen sind bisher in Deutschland an den Folgen von Aids gestorben.

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2019 findet der WeltAidsTag,

der seit 1988 jährlich am 1. Dezember begangen wird zum 32. Mal statt.

Mit zahlreichen spannenden Aktionen erinnern Regierungen, Organisationen und Vereine weltweit an diesem Tag an HIV und Aids, und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit den von HIV betroffenen Menschen zu zeigen.

Das Spektrum reicht von Informationsständen in der Innenstadt über Podiumsdiskussionen bis hin zu Spenden-Galas mit großem Promi-Engagement.

Die diesjährige Kampagne will deshalb Berührungsängste abbauen und zeigen, dass positiv zusammen leben zwischen Menschen mit und ohne HIV bereits stattfindet und möglich ist.

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Der Welt-Aids-Tag dient auch dazu, Verantwortliche in Politik, Medien,Wirtschaft und Gesellschaft – weltweit wie auch in Europa und Deutschland – daran zu erinnern, dass das HI-Virus noch längst nicht besiegt ist.

Er will Solidarität mit Menschen mit HIV und AIDS fördern und Diskriminierung entgegenwirken.

Er erinnert an die Menschen, die an den Folgen der Infektion verstorben sind. Und er ruft dazu auf, weltweit Zugang für alle zu Prävention und Versorgung zu schaffen.

Auch, damit überall die notwendigen Mittel bereitgestellt werden und sich Vorbeugung, Aufklärung, Behandlung und Hilfe für die Betroffenen an ihren Lebensrealitäten orientieren können.

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In Deutschland setzen sich das Bundesministerium für Gesundheit, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die Deutsche AIDS-Hilfe und die Deutsche Aids-Stiftung mit einer gemeinsamen Kampagne für dieses gesellschaftsrelevante Thema ein.

Unter dem Motto:

„Streich die Vorurteile!“

liegt der Schwerpunkt in diesem Jahr auf ganz persönlichen „Gewissensfragen“ und dem Aufruf zur Toleranz und Solidarität:

Die meisten Menschen wissen, dass sie im Alltag vor einer Infektion
mit HIV sicher sind.

Aber in den Situationen, in denen es auf dieses Wissen ankommt,
vertrauen manche doch nicht darauf,
da sind die Ängste wohl stärker.

Es gibt keinen Grund, vor Menschen mit HIV Angst zu haben.

Ich möchte heute von Herzen gerne an alle Menschen appellieren, dass viel mehr Menschen erkennen mögen, dass Diskriminierung allen Menschen schadet!

Diskriminierung macht krank und kann vom HIV-Test abschrecken.

Werner Heus

Informationen rund um den Deutschen Lebertag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

 am heutigen Mittwoch, dem 20. November, ist:

Deutscher Lebertag 2019

Ausrichter sind neben der Gastro-Liga e.V.
die Deutsche Leberhilfe e.V. und
die Deutsche Leberstiftung.

Lebererkrankungen können jeden treffen! Völlig unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebensweise. Der Lebertag will unter anderem mit dem Vorurteil aufräumen, Lebererkrankungen seien grundsätzlich immer selbst verschuldete Krankheiten“!

Und ganz gezielt darauf aufmerksam machen, dass Lebererkrankungen sehr viel häufiger sind als allgemein angenommen oder vermutet wird.

Viele Lebererkrankungen können heute gut behandelt werden. Nicht nur Medikamente, sondern auch Veränderungen des persönlichen Lebensstils können ganz entscheidend zur Besserung von Lebererkrankungen beitragen oder deren Entstehung ganz verhindern.

„Leber/wert/voll“

war das Motto des 17. Deutschen Lebertages, welches uns daran erinnern, wie wertvoll die Leber ist und welche vielfältigen Aufgaben sie erfüllt.

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Erkrankungen der Leber verlaufen schleichend und still. Das sie lange ohne spezifische Beschwerden bleiben, macht sie so unglaublich tückisch.

Lebererkrankungen werden deshalb sehr häufig erst ganz spät erkannt.

Allein an chronischer Hepatitis B und Hepatitis C sind Hunderttausende Menschen alleine in Deutschland erkrankt und die meisten davon ohne es zu wissen.

Hinzu kommen Autoimmunerkrankungen der Leber sowie Fettlebererkrankungen, die insbesondere in den westlichen Industrienationen verstärkt auf dem Vormarsch sind.

Schätzungen zufolge leiden alleine 20% der deutschen Bevölkerung unter Fetteinlagerungen der Leber. Fettlebererkrankungen werden dann richtig gefährlich, wenn die Verfettung zu einer Leberentzündung führt.

Durch die andauernde Entzündung kommt es zu einer Vernarbung der Leber. Wird dieser Prozess nicht gestoppt, drohen bei allen chronischen Lebererkrankungen Spätfolgen wie Leberzirrhose und Leberzellkrebs.

Der 20. Deutsche Lebertag steht unter dem Motto:

Mit diesem Motto weist der diesjährige Deutsche Lebertag darauf hin, dass es lebenswichtig ist, jeden Tag an die Leber zu denken.

Die Leber ist ein Organ, das leider wenig und nur ganz selten Beachtung findet. Dabei erfüllt sie zahlreiche Aufgaben.

Sie ist das zentrale Stoffwechselorgan in unserem Körper und wenn sie ausfällt, tritt innerhalb weniger Stunden der Tod ein!

Mehr Aufmerksamkeit für Leber und Leberwerte ist daher das Ziel des 20. Deutschen Lebertages. Zum bundesweiten Aktionstag werden heute wieder zahlreiche lokale Veranstaltungen wie Arzt-Patienten-Seminare, Experten-Sprechstunden oder Lebertest-Aktionen angeboten.

Wem sich die Möglichkeit bietet, dem kann ich nur ans Herz legen, sich testen zu lassen, denn Gesundheit ist unser mit weitem Abstand höchstes Gut.

Für die angebrochene Woche, ach was, natürlich für die gesamte Zukunft wünsche ich uns allen von Herzen gerne viele schöne Momente, wenig Stress und viel Gesundheit

Werner Heus

 

P.S.:

Mein Appell zum heutigen Tag

Informationen zum Welt-Diabetes-Tag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Donnerstag, dem 14. November, ist:

WeltDiabetesTag 2019

Der Welt-Diabetes-Tag wird seit 1991 als ein Tag der Internationalen Diabetes-Föderation (International Diabetes Federation, IDF) und der Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization, WHO) durchgeführt. Man hat den 14. November ausgewählt, da an diesem Tag Frederick G. Banting geboren wurd. Gemeinsam mit Charles Herbert Best hat er im Jahr 1921 das lebenswichtige Insulin entdeckt.

Bereits seit dem Jahr 2007 ist der Weltdiabetestag ein offizieller Tag der Vereinten Nationen (United Nations, UN). Er wurde im Dezember 2006 in der Resolution 61/225 verabschiedet.

Aus diesem Grund finden zahlreiche Veranstaltungen vor allem am,

jedoch auch rund um den 14. November herum statt.

weltdiabetestag

Diabetes ist eine chronische Erkrankung, die entsteht, wenn in der Bauchspeicheldrüse nicht ausreichend Insulin gebildet wird oder der Körper das produzierte Insulin nicht effektiv verwerten kann.
Insulin ist ein in der Bauchspeicheldrüse gebildetes Hormon, das die Körperzellen benötigen, um Glukose aus dem Blut aufzunehmen und daraus Energie zu gewinnen.
Eine unzureichende Insulinproduktion und/oder -wirkung führt zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie). In der Folge kann es zu einer langfristigen Schädigung des Körpers und zum Versagen verschiedener Organe und Gewebe kommen.

Der Weltdiabetestag wurde aus Sorge über die weltweit steigende Zahl von Menschen mit Diabetes von der Internationalen Diabetes-Föderation (IDF) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstmals 1991 ausgerufen.

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2019 lautet das Motto:

„Familie und Diabetes“

Ziel ist es, die Diagnostik sicherzustellen, damit der Typ-2 Diabetes frühzeitig erkannt wird. Grob sagt man, Typ-2 Diabetes wird rund zehn Jahre zu spät erkannt. Durch eine frühe Erkennung der Krankheit, wäre es möglich Folgeschäden leichter verhindern.

Diabetes

ist eine der Hauptursachen für Amputation, Erblindung, Herzerkrankungen, Nierenerkrankungen Versagen und frühen Tod.

Einfache Maßnahmen können das Risiko reduzieren.

Alle Frauen mit Diabetes benötigen einen erschwinglichen und gerechten Zugang zu Pflege und Bildung, um ihre Diabetes besser zu bewältigen und ihre Gesundheitsergebnisse zu verbessern.

Die Kampagne soll die Bedeutung eines erschwinglichen und gleichberechtigten Zugangs für alle Frauen, die an Diabetes leiden oder dieses Risiko in sich tragen, heben!

Und bewirken, dass alle Frauen die wesentlichen Diabetes-Medikamente und -technologien, die Selbstmanagement-Schulungen und Informationen erhalten, die sie benötigen, um eine optimale DiabetesTherapie zu erzielen oder einen Typ 2 Diabetes vorzubeugen.

Ganz besonders schwangere Frauen benötigen verbesserten Zugang zu Vorsorgeuntersuchungen, Pflege und Bildung, um positive Gesundheitsergebnisse für Mutter und Kind erreichen zu können.

Die Kampagne soll dazu aufrufen, am 14. November landesweit kollektiv Blutzucker zu messen, egal ob Typ 1, Typ 2 oder Nichtdiabetiker, Familie oder Freunde.

Sie will auf den Weltdiabetestag aufmerksam machen, über Diabetes und seine Formen aufklären, Nichtdiabetikern ihr eventuelles Diabetesrisiko näher bringen und präventiv gegen Typ-2-Diabetes vorgehen.

Es ist nur ein kleiner „Picks“ in Ohr oder Finger und schon weiß man woran man ist. Daher mein eindringlicher Appell an Euch:

Bitte, nichts wie hin und messen lassen!

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne eine gesunde Zukunft, möglichst ohne weitere Zipperlein

Werner Heus

Informationen zum Magen-Darm-Tag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Donnerstag, dem 7. November, ist:

MagenDarm-Tag 2019

Der Darm ist der wichtigste Teil des Verdauungstraktes von höheren vielzelligen Tieren einschließlich des Menschen.

Er erstreckt sich vom Magenpförtner bis zum After, davor liegen der Magen,
die Speiseröhre und die Mundhöhle.

Das Motto 2019 lautet:

Beschwerden am Po? Nicht aussitzen! 

Wissenswertes über Hämorrhoiden & Co

Jährlich werden in Deutschland ca. eine Million Patienten wegen Hämorrhoiden behandelt.

Diese Enddarmerkrankung gehört aber immer noch zu den Tabuthemen unserer Gesellschaft. Die Betroffene zögern daher oft, frühzeitig professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Hämorrhoiden

entstehen in den meisten Fällen durch einen hohen Druck auf den Enddarm.

Dadurch werden die Blutgefäße im Schwellkörper, einem ringförmigen Gefäßpolster zwischen Mastdarm und Schließmuskel, so stark ausgeweitet, bis sie sich schließlich nicht mehr zusammenziehen können.

Einige der Ursachen dafür sin chronische Verstopfungen und ballaststoffarmer Ernährung.

Aber auch falsches Stuhlverhalten, wie unnötiges Pressen oder ein hoher Druck auf den Enddarm durch Übergewicht, schweres Tragen oder bei einer Schwangerschaft – kann ein Hämorrhoidalleiden begünstigen.

Abhängig von der Größe und dem Grad der Hämorrhoiden gibt es unterschiedliche Behandlungsmethoden. Dabei steht grundsätzlich die Wiederherstellung des regulären hämorrhoidalen Schwellkörpers im Vordergrund.

Cremes. Pasten und Salben lindern oft nur kurzzeitig die Beschwerden, jedoch bekämpfen sie die Ursache nicht.

Bei Hämorrhoiden des 1. und 2. Grades sind in der Regel nur kleine, ambulante Eingriffe notwendig. Bei Hämorrhoiden des 3. und 4. Grades ist die Wiederherstellung des Gefäßpolsters meist nur durch eine Operation möglich.

Diese Operation kann ambulant oder stationär durchgeführt werden.

Wie kann man Hämorrhoiden vorbeugen?

Gnz besonders wichtig ist es, einen starken Druck auf den Enddarm zu vermeiden.

Versucht bitte bei chronischer Verstopfung die Verdauung durch richtige Ernährung wieder in Schwung zu bringen.

Ernährungsexperten empfehlen faserreiche (ballaststoffreiche) Nahrungsmittel wie Vollkornbrot, Haferflocken, Obst und Gemüse.

Achtet bitte auf regelmäßige ausreichende Bewegung und treibt Sport! Und nicht Lachen, aber „Matratzensport“ zählt auch dazu … zwinker

Ziele des Magen-Darm-Tages 2019 sind:

über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten detailliert aufzuklären

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Ob nun Blähungen, Durchfall, Sodbrennen oder „nur“ ein unbequemes Völlegefühl, fast jeden von uns hat bereits irgendwann einmal getroffen.

Manche leiden ein Leben lang unter Beschwerden der Verdauungsorgane.

In Anbetracht der mittlerweile wirklich sanften Untersuchungsmethoden möchte ich von Herzen gerne an Euch appellieren bei anhaltenden Beschwerden unvoreingenommen einen Arzt aufzusuchen und das Problem – grins: frisch von der Leber weg – anzusprechen.

Werner

 

Gedanken zum Welt-Psoriasistag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

 am heutigen Dienstag, dem 29. Oktober, ist:

Welt-Psoriasistag 2019

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Am 29. Oktober ist WeltPsoriasistag.
An diesem Datum wenden sich weltweit
Patienten und Hautärzte an die Öffentlichkeit!
Es geht darum, auf anhaltende Vorurteile hinzuweisen und
für eine bessere medizinische Versorgung zu werben.

Schuppende, gerötete und stellenweise blutige Hautareale sind die unübersehbaren Begleiterscheinungen einer Psoriasis.

Die Erkrankung ist besser bekannt als Schuppenflechte.

Schätzungen zufolge sind etwa 2,5 Prozent der Bevölkerung erkrankt.
Alleine in unserem Land rund zwei Millionen Menschen.

Psoriasis ist eine chronisch entzündliche, nicht ansteckende Erkrankung, bei der
die körpereigene Immunabwehr „verrückt spielt“:

Sie entfacht eine Entzündung und beschleunigt die Erneuerung der Hautzellen,
wodurch die Schuppen entstehen.

Die Mittel im Krankenversicherungssystem sind leider sehr begrenzt!
Aus diesem Grund werden sie leider nur auf die Akutbehandlung konzentriert.

Eine Psoriasis ist bei allem medizinischen Fortschritt
letztendlich jedoch nicht vollständig heilbar.

Die Erkrankung verläuft vielfach in mehr oder minder stark ausgeprägten Schüben und stellt die Betroffenen vor harte Bewährungsproben.

Oft kommen Begleiterkrankungen hinzu und verschlimmern die Belastung.

Die an Psoriasis Erkrankten leiden unter einer stark geminderten Lebensqualität! In schweren Fällen haben die Betroffenen eine deutlich verminderte Lebenserwartung.

Helfen kann die aktive Beteiligung in der Selbsthilfe bei Schuppenflechte.

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Psoriasis – Gemeinsam stark!“
lautet das Motto 2019 in Deutschland.

Respekt
Auffällige Hautbilder ziehen die Blicke auf sich.
Viele Erkrankte empfinden es als belastend, permanent angestarrt zu werden.

Neugier ist nicht gleichbedeutend mit Verständnis und erst recht nicht mit Empathie.

Wir alle erwarten zu Recht Respekt und
Diskretion im Umgang miteinander.

 

Teilhabe
Immer wieder erleben Erkrankte, dass Menschen in ihrem Umfeld
buchstäblich auf Distanz gehen.
Andererseits greift die notwendige Therapie oft tief in die Lebensverhältnisse ein.
Wir alle leben in sozialen Zusammenhängen.
Wir wollen dazugehören und
nicht ausgegrenzt werden.

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Und:
Wir wollen nicht als Kranke „behandelt“ werden,
sondern selbstbestimmend an der Therapie mitwirken.

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Lebensqualität
Die Kosten für die nötige lokale Begleitbehandlung der
Hauterscheinungen werden als Pflege abgetan
und von der gesetzlichen Krankenversicherung
selbst dann nicht übernommen, wenn die Erkrankten
dafür dreistellige Summen monatlich aufbringen müssen.

Ähnliche Schwierigkeiten gibt es bei der
Beantragung von Maßnahmen zur Rehabilitation und
bei Anträgen zur Klimatherapie.
Von einer erfolgreichen Behandlung
wird mehr als nur Linderung der
schwerwiegendsten Symptome,
sondern darüber hinaus auch eine
deutliche Verbesserung der Lebensqualität erwartet.

Vor diesem Hintergrund hat die
Weltgesundheitsorganisation (WHO)
die Psoriasis schon 2014 in ihre Liste
der nichtansteckenden Krankheiten
aufgenommen, die weltweit vermehrter
Anstrengungen bedürfen.
Die Bundesregierung hat bislang noch
keine konkreten Schritte unternommen,
dieser Anforderung der WHO Taten folgen zu lassen.

Zwar gibt es mittlerweile Dank des Fortschrittes in der Forschung 15 zugelassene systemische Arzneimittel gegen mittelschwere bis schwere Psoriasis, aber …

bei der Psoriasis besteht weiterhin Handlungsbedarf!,

denn aufgrund ihres chronischen Verlaufes, der hohen Krankheitslast und des immer noch nicht genügenden Zugangs zu verfügbaren modernen Therapie stehen die betroffenen Patienten unter einem besonderen Leidensdruck.

Bitte, liebes Gesundheitssystem tu etwas!

Ich wünsche allen Betroffenen von Herzen gerne ausreichend Kraft die Erkrankung zu ertragen, ausreichend Kampfgeist, um mehr Achtung und Aufmerksamkeit zu bewirken und uns allen positive, letzte Tage im Monat Oktober

Werner

Informationen zum Welttag des Stotterns 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Dienstag, dem 22. Oktober ist:

Welttag des Stotterns

(International Stuttering Awareness Day)

Vorsichtigen Schätzungen zufolge soll es in Deutschland mehr als 800.000 Menschen geben, die stottern.

Davon ziehen sich ganz viele komplett zurück, denn sie fürchten die Ablehnung ihrer Mitmenschen und meist haben sie leider auch einschlägige Erfahrungen gemacht, was ich persönlich mehr als traurig finde!

Was ist Stottern?

Stottern ist eine Unterbrechung des Redeflusses durch auffällige Blockaden, Wiederholungen oder Dehnungen.

In dem Moment, wo der Stotternde sprechen möchte, weiß er ganz genau, was er sagen möchte, kann es jedoch nicht störungsfrei herausbringen.

Stottern kann je nach Gefühlslage und Verfassung des betroffenen Menschen zwar schwanken, ist jedoch eine körperliche bedingte Sprechbehinderung .

Häufig entwickeln Stotternde so genannte sekundäre Symptome (Begleitsymptome), wie auffällige Verkrampfungen der Gesichtsmuskulatur oder zusätzliche Körperbewegungen beim Sprechen.

Ganz häufig werden auch Ängste vor Sprechsituationen entwickelt.

Die Wissenschaft hat zwar mittlerweile einiges über das Phänomen herausgefunden ,

aber es ist bei Weitem leider noch nicht alles erforscht.

Geklärt ist, dass das Stottern über alle Kulturen hinweg ähnlich oft und familiär gehäuft auftritt. Es gibt also eine starke genetische Komponente.

Etwa fünf Prozent der Kinder entwickeln ein Stottern, bei den meisten davon „verschwindet“ es jedoch bis zur Pubertät.

Seit 1998 findet jährlich am 22. Oktober der „Welttag des Stotterns“ statt.

In Zuge dessen auch in unserem Land dieser Welttag genutzt, um mit Aktionen und Veranstaltungen auf die Schwierigkeiten, die jeder einzelne Stotternde bewältigen muss aufmerksam zu machen und Aufmerksamkeit für die Fakten rund um die Sprechbehinderung Stottern, zu welcher es noch immer noch viele Vorurteile gibt.

Der Welttag bietet Gelegenheit, gehört und gesehen zu werden, ganz selbstbewusst und offensiv, mit Stottern oder ohne, aber immer für ein positives Miteinander!

Das internationale Motto lautet in diesem Jahr:

„Growth through Speaking“

zu deutsch: „Größe haben durch sprechen“

und gibt wieder Anlass für vielfältige Aktionen im großen und kleinen Stil, veranstaltet von Gruppen und auch stark engagierten Einzelpersonen.

Dank einer Förderung der Techniker Krankenkasse und dem hohen Engagement der ehrenamtlichen Landesverbände Stottern & Selbsthilfe wurde am 22. Oktober 2017 an allen deutschen Bahnhöfen mit so genannten „Station Video“-Monitoren ein Spot zum Welttag ausgestrahlt werden. Der Spot griff gängige Vorurteile über stotternde Menschen positiv auf!

 

Und in diesem Jahr sendet ein weiteres Video die selbstbewusste Botschaft:

Wir sagen`s auf unsere Weise

Einer der möglichen Lösungsansätze sind Therapie-Methoden, bei denen die Betroffenen zunächst zu Hause in der Sicherheit der gewohnten Umgebung das Sprechen üben können.

Der überwiegende Teil der Therapien findet immer noch ambulant statt.

In Ergänzung gibt es auch intensiv-stationäre Angebote.

Die wichtige Hürde ist, Ängste vor dem Stottern zu überwinden.

Und das braucht Mut.

Der Betroffene muss lernen, sein Stottern zu akzeptieren, denn bei Erwachsenen verschwindet es in aller Regel nicht vollständig.

„Auch diese Wahrheit muss man akzeptieren.“

Alexander Wolff von Gudenberg, seines Zeichens Institutsleiter der Kasseler Stottertherapie gehört jedoch zu den Vorreitern der Online-Medizin, wo sich Therapeut und Patient in virtuellen Räumen, verbunden über das Internet, treffen. Die Online-Methode kann zum Beispiel für Patienten attraktiv sein, die sich für ihr Stottern schämen.

Die Eingangshürde ist in diesem Fall niedriger“, sagt von Gudenberg, denn die Scham spielt eine große Rolle beim Stottern.

Ich wünsche allen Betroffenen von Herzen gerne genügend Mut sich zu outen und einer Therapie zu stellen!

An alle Menschen möchte von Herzen für mehr Toleranz appellieren und wünsche uns allen eine gute Zukunft

Werner