Monat: Oktober 2018

Ist Halloween eine moderne Reformation?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Der 501. Reformationstag trifft, wie jedes Jahr auf Halloween.

Während er 2017 allen Bürgern einen zusätzlichen Feiertag brachte, denn auf Beschluss der Bundesregierung war er einmalig bundesweiter Feiertag, jetzt nur noch in einigen Bundesländern, darunter interessanterweise alle fünf neuen.

Gewidmet ist er dem Mönch und Theologen Martin Luther
und findet jährlich am 31. Oktober in Deutschland statt.

Seiner in Wittenberg voran getriebenen Reformation der Kirche ist die Namensgeberin dieses Feiertages gewidmet.

Die 95 Thesen Luthers stellten vor allem das Opfer Jesu durch seine Kreuzigung
über die Idee der Kirche, Sünden durch Geldzahlungen zu vergeben.

Das Datum dieses Feiertages variierte lange Zeit.

Luthers Geburts- und Todestage waren zum Gedenken ebenfalls angedacht.

Sachsens Kurfürst Johann Georg II. entschied dann im 17. Jahrhundert, dass der Tag vor Allerheiligen zum Reformationstag ernannt wurde.

Noch heute wird am Reformationstag dem Anschlag der 95 Thesen Luthers in der
Schlosskirche zu Wittenberg gedacht.

Halloween

ist die Feier des Vorabends vom Allerheiligenfest in der Nacht
zum 1. November.

Bekannt ist dieses Fest vor allem in den USA und in Irland, wo viele Bräuche
rund um die Nacht der Hexen, Vampire und Gespenster entstanden sind.

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Das Wort „Halloween“ geht auf die englische Bezeichnung für den Vorabend von Allerheiligen zurück: der „All Hallows‘ Evening“ kann als „Hallows‘ E’en“ abgekürzt werden, was weiter verkürzt zum heute genutzten Halloween“ führt.
Der Bezug zum Totenreich ergibt sich durch die Nähe zu den christlichen Feiertagen:
Allerheiligen und Allerseelen.

Die Kelten feierten bereits vor über 2.000 Jahren das Fest „Samhain„, mit welchem der Sommer verabschiedet und der Winter begrüßt wurde.

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Es fand immer am 31. Oktober, dem letzten Tag des dort genutzten Kalenders, statt.

In der Nacht vom 31. Oktober sollten die Seelen der Verstorbenen als Geister
auf die Erde zurückkehren, weshalb große Feuer entfacht wurden.

Jene Geister, die trotz der Feuer nicht den Weg in ihre alten Häuser finden konnten, spukten durch die Nacht und erschreckten die Menschen.

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Um jene Gestalten fernzuhalten, verkleiden sich noch heute viele Menschen
als Gespenster, Hexen oder mit anderen gruseligen Kostümen an Halloween.

So verkleidet und ausgestattet mit einem Korb oder einer Tüte klingelt man an
fremden Türen und fordert:
Süßes, sonst gibt`s Saures!„,
damit die Bewohner Süßigkeiten spenden.

Nach Deutschland kam dieses amerikanische Fest etwa gegen Anfang
der 1990er-Jahre.
Nachdem 1991 der Karneval aufgrund des Golfkriegs größtenteils ausfiel,
entstand die Idee, zu Halloween die Karnevalsartikel zu verkaufen.

Inzwischen verdienen aber nicht mehr nur Hersteller von Karnevalsartikeln,
sondern auch Süßwarenhersteller, Bauern und viele andere clevere
Unternehmen an Halloween.

Im Jahr 2017 wurden rund 98.000 Tonnen Kürbisse zu Halloween geerntet.

Reformationstag und Halloween werden beide immer am 31. Oktober gefeiert,
haben jedoch sonst nichts miteinander zu tun.

Ich persönlich kann mit Halloween rein gar nichts anfangen, aber denjenigen denen es wichtig ist, wünsche ich viel Spaß und uns allen von Herzen gerne einen ruhigen, entspannten Herbsttag

Werner 

Welt-Psoriasistag 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Montag, dem 29. Oktober, ist:

Welt-Psoriasistag 2018

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Am 29. Oktober ist Welt-Psoriasistag.
An diesem Datum wenden sich weltweit
Patienten und Hautärzte an die Öffentlichkeit,
um auf anhaltende Vorurteile hinzuweisen und
für eine bessere medizinische Versorgung zu werben.

Schuppende, gerötete und stellenweise blutige Hautareale sind die unübersehbaren Begleiterscheinungen einer Psoriasis, besser bekannt als
Schuppenflechte.

Schätzungen zufolge sind etwa 2,5 Prozent der Bevölkerung erkrankt,
alleine in Deutschland rund zwei Millionen Menschen.

Psoriasis ist eine chronisch entzündlichenicht ansteckende Erkrankung, bei der
die körpereigene Immunabwehr „verrückt spielt“:

Sie entfacht eine Entzündung und beschleunigt die Erneuerung der Hautzellen,
wodurch die Schuppen entstehen.

Die Mittel im Krankenversicherungssystem sind leider sehr begrenzt,
daher werden sie leider nur auf die Akutbehandlung konzentriert.

Eine Psoriasis ist bei allem medizinischen Fortschritt
letztendlich jedoch nicht vollständig heilbar.

Die Erkrankung verläuft vielfach in mehr oder minder stark ausgeprägten Schüben und stellt die Betroffenen vor harte Bewährungsproben.

Oft kommen belastende Begleiterkrankungen hinzu.

Die an Psoriasis Erkrankten leiden unter einer stark geminderten Lebensqualität und haben in schweren Fällen eine deutlich verminderte Lebenserwartung.

Helfen kann die aktive Beteiligung in der Selbsthilfe bei Schuppenflechte.

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„Psoriasis – Gemeinsam handeln!“
lautet das Motto 2018 in Deutschland.

Respekt
Auffällige Hauterscheinungen ziehen die Blicke auf sich.
Viele Erkrankte empfinden es als belastend, permanent angestarrt zu werden.
Neugier ist nicht gleichbedeutend mit Verständnis und Empathie.
Wir alle erwarten zu Recht Respekt und
Diskretion im Umgang miteinander.

Teilhabe
Immer wieder erleben Erkrankte, dass Menschen in ihrem Umfeld
buchstäblich auf Distanz gehen.
Andererseits greift die notwendige Therapie oft tief in die Lebensverhältnisse ein.
Wir alle leben in sozialen Zusammenhängen.
Wir wollen dazugehören und
nicht ausgegrenzt werden.

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Und:
Wir wollen nicht als Kranke „behandelt“ werden,
sondern selbstbestimmend an der Therapie mitwirken.

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Lebensqualität
Die Kosten für die nötige lokale Begleitbehandlung der
Hauterscheinungen werden als Pflege abgetan
und von der gesetzlichen Krankenversicherung
selbst dann nicht übernommen, wenn die Erkrankten
dafür dreistellige Summen monatlich aufbringen müssen.

Ähnliche Schwierigkeiten gibt es bei der
Beantragung von Maßnahmen zur Rehabilitation und
bei Anträgen zur Klimatherapie.
Von einer erfolgreichen Behandlung
wird mehr als nur Linderung der
schwerwiegendsten Symptome,
sondern darüber hinaus auch eine
deutliche Verbesserung der Lebensqualität erwartet.

Vor diesem Hintergrund hat die
Weltgesundheitsorganisation (WHO)
die Psoriasis schon 2014 in ihre Liste
der nicht-ansteckenden Krankheiten
aufgenommen, die weltweit vermehrter
Anstrengungen bedürfen.
Die Bundesregierung hat bislang noch
keine konkreten Schritte unternommen,
dieser Anforderung der WHO Taten folgen zu lassen.

Zwar gibt es mittlerweile Dank des Fortschrittes in der Forschung 15 zugelassene systemische Arzneimittel gegen mittelschwere bis schwere Psoriasis, aber …

bei der Psoriasis besteht weiterhin Handlungsbedarf!,

denn aufgrund ihres chronischen Verlaufes, der hohen Krankheitslast und des immer noch nicht genügenden Zugangs zu verfügbaren modernen Therapie stehen die betroffenen Patienten unter einem besonderen Leidensdruck.

Bitte, liebes Gesundheitssystem tu etwas!

Ich wünsche allen Betroffenen von Herzen gerne ausreichend Kraft die Erkrankung zu ertragen, ausreichend Kampfgeist, um mehr Achtung und Aufmerksamkeit zu bewirken und uns allen einen positiven Start in die letzten Tage des Monats

Werner

Welt-Nudeltag 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Donnerstag, dem 25. Oktober ist:

Welt-Nudeltag 2018

Wie sollte es auch anders gewesen sein? 

Logischerweise waren es die Nudelhersteller, 
die 1995 den Welt-Nudeltag eingeführt haben. 

Heute gibt es in vielen Geschäften kleine Aktionen, wie Gratis-Nudelpackungen 
in Supermärkten oder es werden Broschüren und Rezepthefte verteilt.

Nudeln sind eines der beliebtesten Lebensmittel. 

Allein in Deutschland isst jeder pro Jahr etwa 7,7 Kilo Nudelndas sind zwei Kilo mehr als noch vor zehn Jahren. 

Damit liegen wir Deutschen auf Platz 6 der Weltrangliste in Sachen: 
“Heute gibt es Nudeln”. 

Welches Land ist auf Platz 1
Natürlich: Italien
Vorsichtigen Schätzungen zufolge isst ein durchschnittlicher Italiener 
unglaubliche 30 Kilo Nudeln/Jahr. 

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Nudeln gibt es in allen erdenklichen Formen und dank Zugabe von Spinat, Tomaten oder Sepia (Tintenfisch)
auch in vielen verschiedenen Farben. 

Die beliebtsten Nudeln weltweit bleiben aber Spaghetti

Danach kommt lange Zeit gar nichts, irgendwann folgen in Deutschland dann 
Spiralen und Bandnudeln, in Amerika Lasagne und Makkaroni, 
und in Griechenland liebt man einfach 
Spaghetti und Makkaroni.

Zu den beliebtesten 
Nudelsaucen zählen die Klassiker: 
Tomatensauce, Bolognese, Carbonara, 
Pesto und Aglio olio.

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Beim Nudelessen könnt Ihr ab sofort mitFachwissen glänzen

Schon vor 4000 Jahren wurden in Asien Nudeln hergestellt, bei Ausgrabungen 
hat man z. B.:in China Nudelreste gefunden.

Nudeln sind Teigwaren, die meist aus Hartweizengrieß hergestellt werden. 

Besonders in Italien legt man großen Wert 
auf die klassischen Pasta, 
in Asien gibt es außerdem 
Nudeln aus Reis (Reisnudeln) oder 
Mungobohnen (Glasnudeln), 
und in Deutschland liebt man zudem 
“Eiernudeln”, wie z. B.: Spätzle. 

Ständig wachsender Beliebtheit erfreuen sich Vollkornnudeln, die aus Vollkornmehl gemacht werden, eine dunklere Färbung und einen leicht nussigen Geschmack aufweisen.

Die große Kunst bei der Zubereitung ist es, 
die Nudeln “al dente”, 
also “bissfest” zu garen. 

Das gelingt am besten in reichlich Salzwasser. 

Die Nudeln sollten nie aufhören zu kochen und von Zeit zu Zeit 
probiert werden. 
Ist die Hülle weich, der Kern noch fest, dann sind sie fertig. 

Wobei der persönliche Geschmack jedoch deutlich variiert, und je weiter südlich 
man reist, desto bissfester sind die Nudeln.

Öl sollte man eher nicht ins Kochwasser geben, 
da die Nudeln sonst später die Sauce 
nicht gut aufnehmen können.

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Nudeln sind vielseitig verwendbar. 
Sie schmecken zu nahezu jedem Gemüse, jeder Fleischsorte, zu Fisch, 
Tofu, Kräutern, Käse und allem, was uns sonst noch schmeckt. 

Auch die Anzahl der Nudelgerichte  ist schier unendlich: 

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Legendär ist die Lasagne, 
traditionell sind Spaghetti mit Saucen aller Art, 
partytauglich kommen Nudelsalate daher, 
füllen kann man Cannelloni oder Tortellini, 
und die 
Nudelsuppe 
ist perfekt für kühle Herbst- und Wintertage.

So, und nun wünsche ich Euch allen von Herzen gerne viel Spaß beim Kochen, vorzugsweise natürlich Nudeln, später dann guten Appetit und einen wundervollen Herbsttag

Werner  

 

Welttag des Stotterns 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Montag, dem 22. Oktober ist:

Welttag des Stotterns

(International Stuttering Awareness Day)

Vorsichtigen Schätzungen zufolge soll es in Deutschland mehr als 800.000 Menschen geben, die stottern. Davon ziehen sich ganz viele komplett zurück, denn sie fürchten die Ablehnung ihrer Mitmenschen und meist haben sie leider auch einschlägige Erfahrungen gemacht, was ich persönlich mehr als traurig finde!

Was ist Stottern?

Stottern ist eine Unterbrechung des Redeflusses durch auffällige Blockaden, Wiederholungen oder Dehnungen. In dem Moment, wo der Stotternde sprechen möchte, weiß er ganz genau, was er sagen möchte, kann es jedoch nicht störungsfrei herausbringen. Stottern kann je nach Gefühlslage und Verfassung des betroffenen Menschen zwar schwanken, ist jedoch eine körperliche bedingte Sprechbehinderung .

Häufig entwickeln Stotternde so genannte sekundäre Symptome (Begleitsymptome), wie auffällige Verkrampfungen der Gesichtsmuskulatur oder zusätzliche Körperbewegungen beim Sprechen.

Ganz häufig werden auch Ängste vor Sprechsituationen entwickelt.

Die Wissenschaft hat zwar mittlerweile einiges über das Phänomen herausgefunden , aber bei Weitem ist leider noch nicht alles erforscht.

Geklärt ist, dass das Stottern über alle Kulturen hinweg ähnlich oft und familiär gehäuft auftritt. Es gibt also eine starke genetische Komponente.

Etwa fünf Prozent der Kinder entwickeln ein Stottern, bei den meisten davon „verschwindet“ es jedoch bis zur Pubertät.

Seit 1998 findet jährlich am 22. Oktober der Welttag des Stotterns statt.

In Zuge dessen auch in unserem Land dieser Welttag genutzt, um mit Aktionen und Veranstaltungen auf die Schwierigkeiten, die jeder einzelne Stotternde bewältigen muss aufmerksam zu machen und Aufmerksamkeit für die Fakten rund um die Sprechbehinderung Stottern, zu welcher es noch immer noch viele Vorurteile gibt.

Der Welttag bietet Gelegenheit, gehört und gesehen zu werden, ganz selbstbewusst und offensiv, mit Stottern oder ohne, aber immer für ein positives Miteinander!

Das internationale Motto lautet in diesem Jahr: 

„A world that understands stuttering“

zu deutsch: „Eine Welt, die Stottern versteht“

und gibt wieder Anlass für vielfältige Aktionen im großen und kleinen Stil, veranstaltet von Gruppen und auch stark engagierten Einzelpersonen.

Dank einer Förderung der Techniker Krankenkasse und dem hohen Engagement der ehrenamtlichen Landesverbände Stottern & Selbsthilfe wurde am 22. Oktober 2017 an allen deutschen Bahnhöfen mit so genannten „Station Video“-Monitoren ein Spot zum Welttag ausgestrahlt werden. Der Spot griff gängige Vorurteile über stotternde Menschen positiv auf und sendete die selbstbewusste Botschaft:

Ich sag’s auf meine Weise! 

Einer der möglichen Lösungsansätze sind Therapie-Methoden, bei denen die Betroffenen zunächst zu Hause in der Sicherheit der gewohnten Umgebung das Sprechen üben können. 

Der überwiegende Teil der Therapien findet immer noch ambulant statt.

In Ergänzung gibt es auch intensiv-stationäre Angebote.

Die wichtige Hürde ist, Ängste vor dem Stottern zu überwinden. Und das braucht Mut. Der Betroffene muss lernen, sein Stottern zu akzeptieren, denn bei Erwachsenen verschwindet es in aller Regel nicht vollständig.

„Auch diese Wahrheit muss man akzeptieren.“

Alexander Wolff von Gudenberg, seines Zeichens Institutsleiter der Kasseler Stottertherapie gehört jedoch zu den Vorreitern der Online-Medizin, wo sich Therapeut und Patient in virtuellen Räumen, verbunden über das Internet, treffen. „Die Online-Methode kann zum Beispiel für Patienten attraktiv sein, die sich für ihr Stottern schämen.

Die Eingangshürde ist in diesem Fall niedriger“, sagt von Gudenberg, denn die Scham spielt eine große Rolle beim Stottern.

Ich wünsche allen Betroffenen von Herzen gerne genügend Mut sich zu outen und einer Therapie zu stellen, möchte an alle Menschen für mehr Toleranz appellieren und wünsche uns allen einen guten Start in die neue Woche

Werner

Zähl-deine-Knöpfe-Tag 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Sonntag, dem 21. Oktober ist weltweit:

Zähl-deine-Knöpfe-Tag 2018

Ich möchte Euch daher herzlich willkommen heißen in
meiner virtuellen Nähstube

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In einer arg verbeulten Dose,
ganz hinten im Regal versteckt,
ruhen zahllose Knöpfe, alt und lose,
schon längst vergessen ist ihr Zweck.

Dabei bestimmten diese Teilchen,
in ihren besten Tagen stets,
ein bindend Stückchen unseres Weilchen,
auf diesem unseren Planet.

Ohne die goldenen, welch große Schande,
ein General wär‘ unsichtbar.
Die schmucken Uniformen im Lande,
wär’n völlig nackt und unscheinbar.

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Sie könnten niemandem mehr zeigen,
hier paradiert ein Spezialist.
Denn Zwirn, ganz knopflos, kann nur heißen,
dass drin ein wahrer Niemand ist.

Doch gibt’s auch kleine, die in Herzform,
geschmückt haben manch zarte Brust.
Die, als des Lebens kalter Herbst kam,
verbissen wurden abgezupft.

Ersetzt durch einen Reißverschluss.
Da ist der Name schon Programm.
Erst wird gerissen, dann kommt Schluss,
am End‘ zieht niemand mehr daran!

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Gebannt lauscht man den Wäscheknöpfen.
Wenn die erst ins Erzählen kommen!
Von roten, aufgelösten Zöpfen,
wie Seidenwellen, ganz verschwommen.

Von Seufzern und von wildem Stöhnen:
„Ach Kinder, ich könnt‘ Sachen sagen!
Stattdessen wir hier Trübsal frönen,
nur träumen können von alten Tagen.“

Gar wichtig sind die Mantelknöpfe,
sie glauben, sie sind alter Adel.
„Ein großes Horn – macht große Knöpfe!“
Man nickt, zustimmend, ohne Tadel.

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Dabei die Lässigsten der Träger,
die niemals auch nur einmal schlossen,
die froren lieber, wie der Jäger,
der statt dem Bock, den Hund erschossen.

Ach, Formen gibt es schier unzählig:
Aus Horn, aus Glas und Perlenschimmer,
sogar aus Blech, nur scheinbar schäbig,
doch zählt ihr Gestern jetzo nimmer.

Vergessen ruhn sie in der Schachtel,
nur manchmal kommt die runzlig‘ Hand,
der netten alten, grauen Wachtel
und streicht ganz zärtlich jeden Rand.

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Sie murmelt dabei leise Worte,
sucht sich den Kleinsten immer aus,
den blauen Hemdknopf mit der Borte,
fischt sie als einzigen immer raus.

Führt ihn ganz sacht an ihre Augen,
drin glitzern Tränen, eine tropft,
haucht einen Kuss drauf – kaum zu glauben,
dann wird er sanft zurück gestopft.

„Du warst mein Einzig!“ sagt sie heiser,
die Knöpfe hoffen stets auf mehr.
Doch nur ein Blick noch, schnieft und leiser:
„Je nun, vorbei!“ kommt hinterher.

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Energisch schließt sie dann den Deckel,
die Knopfmannschaft umfängt die Nacht.
Den Rest des Lebens im Verlies –
ja, so weit haben sie’s gebracht.

©Isabella Kramer

An dieser Stelle erst einmal ein ganz herzliches Dankeschön an die Verfasserin dieses wundervollen Gedichtes, Isabella Kramer.

Mir haben diese Zeilen in der Altenpflege treue Dienste geleistet, denn wenn die hochbetagten Damen in den Pflegeeinrichtungen etwas besonders gut konnten, dann war es nähen und sie lieben Knöpfe förmlich.

Leger ausgedrückt:

drücke ihnen ein Stück Stoff in die Hand und gebe ihnen Nadel, Faden und ein paar Knöpfe dazu und schon hast Du als Pflegeperson ein tolles Thema für die Beschäftigungstherapie.

Besonders wertvoll sind alte Damen, die noch gut gucken können und ein „echtes Händchen“ haben, denn oftmals kommt die Bekleidung der Bewohner mit fehlenden Knöpfen aus der Wäscherei und dann ist diese Dame echt „Gold“ wert.

In der Hoffnung, dass meine kleinen Anregungen Wohlgefallen finden, wünsche ich uns allen von Herzen gerne einen ebenso farbenfrohen, wie auch sonnigen und erholsamen Sonntag

Euer alter Mann

Welt-Osteoporosetag 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Samstag, dem 20. Oktober, ist

Welt-Osteoporosetag 2018

Der Welt-Osteoporose-Tag wurde 1996 von der National Osteoporosis Society (NOS) in England ins Leben gerufen.

Die Idee dazu stammt von Linda Edwards, die sich nicht nur in England,
sondern weltweit um das Thema:

Osteoporose
bemüht hat.
Die Anerkennung als Aktionstag erfolgt im Jahr 1998 durch die
Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Osteoporose
ist die am weitesten verbreitete Knochenerkrankung im Alter.

Laut dem Kuratorium Knochengesundheit sind in Deutschland insgesamt
7,8 Millionen der über 50-Jährigen von dieser Knochenerkrankung betroffen.

6,5 Millionen davon sind Frauen und 1,3 Millionen Männer.

Die Osteopenie ist eine Minderung der Knochendichte und kann, muss aber nicht zwingend, die Vorstufe zur Osteoporose sein. Die Osteoporose ist eine Alterserkrankung, die eine löchrige Knochenstruktur aufweist, das heißt eine Störung der Mikroarchitektur ist. Die niedrige Knochenmasse hat zur Folge, dass eine erhöhtes Frakturrisiko besteht und die Heilung eines solchen Bruches sehr langwierig sein kann. Bei der Osteopenie bzw. Osteoporose verliert der Knochen an Masse und wird zerbrechlich.

Tatsache ist, dass der Mensch mit zunehmendem Alter an Knochenstärke verliert. An dieser Erkrankung leiden vor allem Frauen durch die hormonelle Umstellung nach der Menopause, aber auch Männer können betroffen sein. Die Osteoporose kann sehr lange unbemerkt bleiben, bis dann eventuell die ersten Knochenbrüche auftreten und darauf hinweisen.

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Wird Osteoporose nicht rechtzeitig und wirksam behandelt,
drohen folgenschwere Knochenbrüche, chronische Schmerzen,
sowie Behinderung bis hin zu
Pflegebedürftigkeit.

Eine Behandlung mit verschiedenen Medikamenten
in Kombination mit einer Bewegungstherapie
kann gegen das Fortschreiten der Krankheit helfen.

Unter dem Motto 2018:

„Starke Knochen – Knochenstark“

ruft dieser Tag die Öffentlichkeit dazu auf, rechtzeitig Maßnahmen für den Erhalt starker Knochen und Muskeln zu ergreifen, und mahnt Gesundheitsbehörden und Ärzte zum Schutz der Knochengesundheit ihrer Patienten an.

Der für Osteoporose typische Knochenschwund kann unbemerkt und schmerzlos vonstatten gehen, aber diese „stille“ Krankheit verursacht Brüche, die zu Schmerzen, Einschränkung der Bewegungsfähigkeit und schließlich zum Verlust der Unabhängigkeit oder vorzeitigen Tod führen können. Daher werden die Menschen mit Osteoporose dazu aufrufen, sich gegen Brüche zu schützen, indem sie einen für die Knochen gesunden Lebensstil führen und entsprechende medizinische Behandlung in Anspruch nehmen sollen.

Ziel des Tages
ist, über die Früherkennungsmaßnahmen und
wirksame Behandlungsmöglichkeiten zu informieren.

Ansprechpartner und Initiatoren
des deutschen Aktionstages sind das
Kuratorium Knochengesundheit,
das Deutsche Grüne Kreuz und
der
Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose.

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne, dass dieser „Kelch“ an uns vorübergehen möge und eine knochenstarke Zukunft

Werner  

Welt-Menopausetag 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Donnerstag, dem 18. Oktober ist‘:

Welt-Menopausetag 2018

Die Wechseljahre sind kein plötzliches Ereignis.

Es handelt sich um einen langsamen, natürlichen Prozess, der von der vollen Geschlechtsreife ins Alter reicht. Der Zeitraum ist dabei von Frau zu Frau sehr individuell und erstreckt sich im Normalfall über 15 bis 20 Jahre zwischen dem 45. und dem 65. Lebensjahr.

Die Wechseljahre lassen sich in drei Abschnitte unterteilen:

Zunächst einmal der Zeitraum vor der letzten Regelblutung, in der die Hormonproduktion in den Eierstöcken langsam abnimmt.

Es folgt die letzte Regelblutung, die sogenannte Menopause.

Ob es wirklich die letzte war, davon kann man erst ausgehen, wenn ein Jahr lang keine Blutung mehr erfolgt ist.

Der dritte Abschnitt ist der Zeitraum von der letzten Blutung bis etwa zum 65. Lebensjahr.

Im Körper einer Frau verändert sich grundlegend etwas, wenn sie älter wird. Ihre Eierstöcke hören auf, das Hormon Östrogen zu bilden. Bei einigen Frauen beginnt dieser Prozess mit 40, bei anderen erst mit Mitte 50, aber mit 58 Jahren haben die meisten Frauen es hinter sich.

An dieser hormonellen Veränderung gibt es keine Zweifel.

Großen Studien zur Hormontherapie von Wechseljahresbeschwerden haben viel bewegt:
Estrogene und Gestagene werden entsprechend der Beschwerden, der Stoffwechsellage und den persönlichen Risiken heute ganz individuell ausgewählt und dosiert, was eine Hormontherapie effektiver und sicherer macht.

Wie die
Deutsche Menopause Gesellschaft e.V.
klarstellt, haben rund 60 Prozent der Frauen mit der hormonalen Umstellung beim Nachlassen der Eierstockfunktion Probleme.

Ein knappes Drittel leidet an therapiebedürftigen Beschwerden.

Bei starken Beschwerden hilft nachweislich nur die Gabe von Estrogenen.

Bei vorhandener Gebärmutter ist eine Kombination mit
Gelbkörperhormonen (Gestagenen) notwendig.

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Die unangenehmen Beschwerden in der Menopause können sein:

Hitzewallungen, Schlafstörungen, Reizbarkeit, Gewichtszunahme

Die Nachauswertung der Women´s Health Initiative  legt nahe, dass bei frühem Beginn einer Hormontherapie der Nutzen die Risiken bei den meisten Frauen überwiegt. Selbstverständlich umfasst eine kompetente  Beratung der Frauen mit
Wechseljahresbeschwerden nicht nur die Hormontherapie!

Unabdingbar ist auch eine kompetente Information über die Folgen der nachlassenden Eierstockfunktion auf die Vorgänge des Stoffwechsels im weiblichen Körper (Blutdruck, Gewichtszunahme) und eine Aufklärung über optimale Ernährung sowie Alternativen zu Hormonen.

Ohne Zweifel sollte bei Frauen mit vorzeitiger Menopause ein Ersatz der fehlenden Hormone bis zum Zeitpunkt der natürlichen Menopause erfolgen, schon alleine, um einen übermäßigen Knochendichteverlust zu vermeiden.

Pflanzliche Präparate

können bei leichten bis mittleren Beschwerden hilfreich sein.

Bei starken Problemen sind diese leider oft nicht ausreichend wirksam.

Dazu kommt, dass „natürlich“ nicht notwendigerweise auch „sicher“ bedeutet:

Nutzen und Risiken können derzeit nicht ausreichend bewertet werden, so die Gesellschaft.

Die
Deutsche Menopause Gesellschaft e.V.
zählt mehrere Hundert Ärzte
als Mitglieder.

Ihr Ziel ist es, die Bedürfnisse der Frauen in der
hormonalen Umstellungsphase (Wechseljahre)
beim Nachlassen der Eierstockfunktion
zu erkennen und wirksame sowie
sichere Behandlungsmöglichkeiten anzubieten.

Ich wünsche den Damen von Herzen gerne möglichst beschwerdefrei durch die Menopause zu kommen und uns allen einen wundervollen Herbsttag mit vielen herrlichen Sonnenstunden

Werner

Tag des weißen Stockes 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Montag, dem 15. Oktober 2018, ist:

Tag des weißen Stockes 2018

Der Blindenlangstock ist neben der hoffentlich wirklich mittlerweile überall bekannten Armbinde (gelb mit 3 schwarzen Punkten) das Schutz- und Erkennungszeichen für blinde Menschen. Vor allem aber ist er das entscheidende Hilfsmittel, damit sehgeschädigte Menschen sich unabhängig bewegen und ihre Wege alleine und selbstbestimmt gehen können.

Dieser Langstock ermöglicht den Weg in den öffentlichen Raum und durch entsprechenden Schulungen in Orientierung und Mobilität konnten blinde und sehbehinderte Menschen auch die für sie ungeheuer große Herausforderung des Straßenverkehrs in Angriff nehmen.

Der weiße Stock ist nicht nur ein Hilfsmittel, welches sehbehinderte und blinde Menschen nutzen, um Selbständigkeit zu erlangen, sondern gleichzeitig ist er ein Symbol der blinden Bürgerinnen und Bürger in unserer Gesellschaft.

Um die vielen Leistungen blinder und sehbehinderter Menschen weltweit zu ehren und um die Bedeutung des weißen Stockes für die Förderung der Selbständigkeit anzuerkennen, begeht jährlich den 15. Oktober als

„Verkehrssicherheitstag des weißen Stockes“.

Heute dient der weiße Stock als Blindenhilfsmittel und Symbol zugleich. Dies war jedoch nicht immer der Fall.

Der internationale Aktionstag steht in diesem Jahr unter dem Motto:

„Bitte Weg frei!“

Gemeint ist damit ganz konkret die Bedeutung von Bodenleitsystemen, die mit dem Stock ertastet werden und im öffentlichen Raum zur Orientierung dienen.

Im Boden verlegte Platten mit Noppen und Rippen haben diese Funktionen:

 leiten, warnen und stoppen

In Reihe verlegte Platten mit Rippen, sogenannte Leitstreifen, zeigen einem sehbehinderten oder gar blinden Menschen eine sichere Strecke an. Sie sind beispielsweise auf Bahnsteigen zu finden, natürlich mit ausreichendem Abstand von der Bahnsteigkante. 

Wer dort sein Gepäck abstellt und so die Leitstreifen blockiert, zwingt blinde und sehbehinderte Menschen zu unnötigen Umwegen, die gefährlich werden können.

Aus diesem Grund verteilen die Selbsthilfeorganisationen am heutigen Tag in ganz Deutschland Aktionspostkarten, mit denen die sehenden Mitbürger aufgefordert werden, denStockeinsatzzu erleichtern. 

Die Aktion

„Bitte Weg frei!“

wird vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband gemeinsam mit dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf organisiert.

Ich möchte hiermit eindringlich an alle Menschen appellieren auf die blinden und sehbehinderten Menschen in Deutschland mehr Rücksicht zu nehmen! und

wünsche und allen von Herzen gerne einen sonnigen, friedlichen Montag sowie einen Start in die neue Woche mit dem richtigen Durch- und Weitblick

Werner

Meine Gedanken zum Deutschen Hospiztag 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Sonntag, dem 14. Oktober, ist

Deutscher Hospiztag 2018

Dieser wichtige Tag, der seit 2000 begangen wird, hat folgende Ziele: 

  1. Die Inhalte der Hospizarbeit und ihre Angebote bekannter machen
  2. Menschen für ehrenamtliches Engagement gewinnen
  3. Ideelle und finanzielle Unterstützer finden
  4. Das Thema „Tod und Sterben“ enttabuisieren 

Hospize sind eine Einrichtung der Sterbebegleitung.

Sie verfügen meist nur über wenige Betten und sind ähnlich einem Pflegeheim organisiert, wobei die Träger dieser Einrichtungen der Sterbebegleitung in der Regel gemeinnützige Vereine sind, aber auch die Kirchen, gemeinnützige Organisationen und Stiftungen.

Hospize sehen ihre Aufgabe vorrangig darin, das Sterben wieder in das Leben zu integrieren.

Den Kranken, wie auch den Angehörigen soll in einem Hospiz ein Stück weit Normalität vermittelt werden, was in einem Krankenhaus und auch zuhause zum Beispiel durch die Überforderung der pflegenden Angehörigen oft nicht mehr gegeben sein kann.

Trauer

bewältigen, überwinden, beenden

das sind Lebenssituationen, vor denen all die Betroffenen stehen, die mit dem Verlust eines geliebten Menschen leben müssen.

Als ob der Mensch eine Trauer mal eben einfach „so“ zu den Akten legen könnte!

Ist es doch gerade die Untröstlichkeit, die den Verlust eines geliebten Menschen so kostbar macht und das Verlorene in seiner Einzigartigkeit und Unwiederbringlichkeit wertschätzt!   

Wie den Ansprüchen der Trauerverarbeitung individuell zu begegnen ist, welches innere Wissen trauernde Menschen vom Umgang mit Verlusten und fortdauernden (Ver)Bindungen haben und wie Freunde, Bekannte und die Begleiter auf diese Weisheit hören bzw. reagieren können, entscheidet jeweils der Einzelfall und es gibt absolut kein Patentrezept! 

Umfragen zufolge haben 90 Prozent aller Menschen den innigen Wunsch zuhause zu sterben!

Aber in der Realität sterben Schätzungen zufolge 40 Prozent der Menschen mehr oder minder „abgeschieden“ in einem Krankenhaus und weitere 20 Prozent in einer Altenpflegeeinrichtung!

Hospize

wollen eine menschenwürdige Alternative sein, wenn eine Krankenhausbehandlung …

nicht mehr gewünscht ist oder aus medizinischer Sicht nicht mehr erforderlich ist und eine Pflegeeinrichtung aufgrund unzureichender medizinischer und pflegerischer Versorgung bei schwersten Erkrankungen nicht mehr in Frage kommt.

Aus meinen Erfahrungen als Altenpfleger, aber noch mehr aus meiner Sicht als Mensch bin ich der Meinung dass wir nicht wegsehen dürfen.

Schwerstkranke und sterbende Menschen sind nun mal fester Bestandteil unserer Gesellschaft und gehören ganz einfach in unsere die Mitte. Aus diesem Grund sollten wir uns fürsorglich mit allen Betroffenen zusammen fragen, was Menschen in ihrer letzten Lebensphase brauchen und was wir Gutes für sie tun können.

Ich persönlich würde mir von Herzen gerne wünschen, dass jeder Mensch, wenn es notwendig ist und ausdrücklich gewünscht wird, eine grundlegende Gesundheitsversorgung erhält, welche auch die Hospiz- und Palliativ- Angebote mit einschließen sollte.

Werner 

Gedanken zum Welt-Rheumatag 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Freitag, dem 12. Oktober, ist

Welt-Rheumatag 2018

Ob Arthrose, Fibromyalgie, Gicht, Lupus, Morbus Bechterew oder Rheumatoide Arthritis: RHEUMA hat leider ganz viele Gesichter, denn es fallen rund 400 Krankheiten darunter.

Jedoch so unterschiedlich die einzelnen Krankheiten auch sein mögen, eines haben sie alle gemeinsam: sie sind mit Schmerzen verbunden!

Betroffen sein können:

Gelenke, Sehnen, Muskeln, Knochen und sogar innere Organe

Die aus der Krankheit resultierenden Schmerzen schränken dabei nicht nur die Bewegungsfähigkeit der Betroffenen ein, sondern auch in ganz erheblichem Maße die Lebensqualität der betroffenen Erkrankten!  

Statistiken zufolge leben in Deutschland mehr als neun Millionen Menschen mit einer rheumatischen Erkrankung. 

Die Medizin bezeichnet mit Rheuma Entzündungskrankheiten des Bewegungsapparats und mehr als 400 verschiedene Leiden zählen zum sogenannten „rheumatischen Formenkreis“, unter anderem entzündlich-rheumatische Erkrankungen wie Rheumatoide Arthritis, degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen wie Arthrose, Weichteilrheumatismus wie Fibromyalgie oder Stoffwechselerkrankungen wie die Gicht

Was ich persönlich schlimm finde, ist die Tatsache, dass die Ursachen rheumatischer Erkrankungen bis heute im Dunkeln liegen. Die Wissenschaftler vermuten zwar, dass sowohl genetische Faktoren als auch Umwelteinflüsse eine Rolle spielen können, aber so richtig ist bislang keine Licht in die Angelegenheit gebracht worden.

Weltweit forschen Wissenschaftler nach Einflussfaktoren auf Rheuma.

Mittlerweile haben mehrere Studien gezeigt, dass mäßiger Alkoholgenuss die Entzündungsprozesse eindämmen kann und Sport dagegen Gelenkentzündungen fördern kann und auch Depressionen vorantreibt.

Die Suche nach Wirkstoffen, die den chronischen Entzündungsprozess aufhalten können, gestaltet sich mehr als schwierig. Zwar gelingen immer wieder Teilerfolge. Beispielsweise hat sich die Substanz Masitinib in verschiedenen Studien bereits an Patienten bewährt. Doch in ihrer Not geben Patienten weltweit viele Milliarden Euro für nachweislich wirkungslose Medikamente aus!

Neben einer sehr fein abgestimmten Schmerztherapie, ist eine gesunde Ernährung wichtig. Auf das Rauchen sollte ganz verzichtet werden! 

Trotz der Einschränkungen ist Bewegung das A&O und die Betroffenen sollten sich soviel, wie möglich bewegen und so die Möglichkeit besteht, regelmäßig an Patientenschulungen teilnehmen!  

Am heutigen Welt-Rheuma-Tag bietet die Deutsche Rheuma-Liga von 16 bis 19 Uhr eine bundesweite Telefonaktion an!

Rheumatologen stehen Interessierten unter der 

kostenlosen Hotline: 0800 – 5332211 

zum Thema „Therapie bei Rheuma – neuester Stand:

Rheuma kommt selten allein!“

Rede und Antwort. 

Hier findet Ihr eine Auflistung aller Experten, die Euch ggf. telefonisch beraten. 

Zudem kann man heute von 19 bis 21 Uhr mit Rheumatologen chatten:

 www.rheuma-liga.chat

Diese Aktionen werden Bundesministerium für Gesundheit ermöglicht.

Ich wünsche allen Betroffenen von Herzen gerne,dass sich zeitnah und nachhaltig eine bessere medizinische Versorgung ergibt, die das Leben mit entzündlich-rheumatische Erkrankungen entscheidend verbessert und uns allen einen schönen Start in das Wochenende

Werner