Monat: November 2018

Ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt lohnt sich

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Weihnachtsmärkte habe in unserem Land eine lange Tradition und mal so ganz ehrlich unter uns gefragt: was wäre Weihnachten ohne den Weihnachtsmarkt?

Denn Weihnachtsmarkt bedeutet:

festlich geschmückte Straßen, Plätze und Häuser, überall ertönt besinnliche Musik, ein süßlich-herzhafter Duft liegt in der Luft und bei einem Bummel über den Weihnachtsmarkt steigt die Vorfreude auf Weihnachten.

Ganz egal ob nun nur zum gemütlichen Beisammensein, für den Genuss von Glühwein oder Punsch und auch allerlei Leckereien oder für die Besorgung der Weihnachtsgeschenke so erfreuen die Weihnachtsmärkte viele Menschen in der vorweihnachtlichen Zeit und verkürzen auch das Warten auf den Heiligabend.

Ursprünglich war es so, dass sich sich die Kirchen durch den Aufbau der Märkte in der Nähe der Gotteshäuser ganz einfach höhere Besucherzahlen erhofften. Da war aber eher der Wunsch der Vater des Gedanken, denn die Menschen kamen vor allem wegen des weihnachtlichen Ambientes auf den Weihnachtsmarkt.

Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb haben viele Weihnachtsmärkte ihr traditionelles Konzept bis heute erhalten und sind auch deshalb immer noch sehr viel beliebter als die modernen Märkte, die zum Teil eher einem Wochenmarkt oder einem Kirmes- oder Rummelplatz ähneln.

In Deutschland gehören der Striezelmarkt in Dresden und der Christkindlemarkt in Nürnberg. zu den ältesten bekannten Weihnachtsmärkten mit langer Tradition.  Jedoch auch in vielen anderen deutschen Städten, ebenso in Österreich und einigen anderen europäischen Ländern bieten Weihnachtsmärkte neben der traditionelle Handwerkskunst, orts- oder regionstypische Spezialitäten und eine große Vielzahl weihnachtlicher Events an. 

Eine kulinarische Besonderheit ist das typische Aachener Backwerk: Printen, die durch geschnitzte Holzschablonen verschiedene Formen erhalten, Lebkuchen und Spekulatius.

In Braunschweig bieten etwa 140 Kunsthandwerker und Marktkaufleute verschiedenste Produkte und Köstlichkeiten, sowohl aus der Region, als auch aus aller Welt an, unter anderem Keramik- und Glaswaren, Kerzen oder Holzspielzeug.

Der Chemnitzer Weihnachtsmarkt gilt als einer der schönsten in Sachsen, wo rund um das Rathaus in mehr als zweihundert Holzhütten unter anderem die traditionelle Holzschnitzkunst aus dem Erzgebirge angeboten wird und absolut nicht zu übersehen sind die fünfstöckige, zwölf Meter hohe Weihnachtspyramide und ein fünf Meter hoher Lichterbogen. 

Die Stadt Goslar im Harz bezaubert den Besucher mit ihren schmalen Gassen, mit Schiefer verkleideten Fachwerkhäusern und nostalgischem Flair. In der Adventszeit zieht in dieser verträumten Kulisse der historischen Altstadt der Weihnachtsmarkt mit seinen urigen Holzhütten ein und der dazugehörige Weihnachtswald sorgt obendrein noch für eine märchenhafte Stimmung.

Tja, und da fehlt ja noch das Marzipan, welches ursprünglich für die Kalifen im Orient kreiert wurde und hierzulande traditionell in Lübeck hergestellt wird.

Rund um das Rathaus der Hansestadt werden alljährlich über 200 Verkaufsstände aufgebaut, die verschiedenste Marzipan-Spezialitäten anbieten.

Beim Weihnachtsbasar der Konditorei Niederegger können Besucher zudem einen Blick hinter die Kulissen der Herstellung von Marzipan werfen. 

Wer die schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland und Österreich bereits kennt, dem kann ich von Herzen gerne eine Reise in eines unserer anderen Nachbarländer empfehlen, denn die haben ebenfalls eindrucksvolle Märkte zu bieten.

Werner 

 

Von Herzen gern alles rund um den Weihnachtsstern

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

erst am Mittwoch, dem 12. Dezember ist der:

Tag des Weihnachtssterns

aber ich habe bereits, wie in den Jahren zuvor einen gekauft und bin gespannt, denn oftmals hat er sich sogar bis weit ins neue Jahr hinein gehalten.

Der Weihnachtsstern, der auch Poinsettie oder Euphorbia pulcherrima genannt wird, ist nach der Orchidee die beliebteste Zimmerpflanze in Deutschland. Das ist recht interessant, wenn man bedenkt, dass die Verkaufssaison für den Weihnachtsstern nur etwa acht Wochen dauert.

Ursprünglich stammt die Pflanze mit den markanten Hochblättern aus Mexiko. Dort wachsen Weihnachtssterne zu hohen Sträuchern heran und seit Jahrzehnten arbeiten Züchter daran, die kleinwüchsigen Exemplare, was Größe, Blätter und Farbe betrifft, weiterzuentwickeln.

In Gewächshäusern gezüchtet, kam er ab Anfang November in den Verkauf. 

Und die Farbvielfalt nimmt ständig zu:

von Rot über Lachsrosa bis zu Gelb und Cremeweiß.

Jedoch trotz zahlreicher Neuzüchtungen bleibt Rot aber der Klassiker.

Bei dem farbigen Teil der Pflanzen handelt es sich übrigens nicht um Blüten, sondern um verfärbte Hochblätter. Die Blüten selbst sind eher unscheinbar. Sie sind klein, gelb und sitzen in der Mitte der Hochblätter.

Vor fast 200 Jahren verliebte sich Joel Roberts Poinsett, der erste US-amerikanische Botschafter in Mexiko, in die in dem mittelamerikanischen Land wild wachsenden Weihnachtssterne.

1828 brachte er die Pflanze erstmals mit rüber in die USA, verschickte sie von dort an Freunde im ganzen Land und  schon sehr bald erfreute sich der schöne Stern in den USA  sehr großer Beliebtheit.

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Im Gedenken an den Entdecker und Namensgeber des Weihnachtssterns führte der US-Kongress 1852 den „Poinsettia Day“ ein, der seither traditionell am Todestag seines Entdeckers, dem 12. Dezember, gefeiert wird.

Seit einigen Jahren findet dieser Tag auch in unserem Land immer mehr Anhänger.

Ich, persönlich, finde diese Idee sehr schön, denn man überrascht seine Freunde angenehm mit einem Sternengruß.

Gedacht ist dieser Gruß, um noch vor dem Weihnachtsfest alles Zwischenmenschliche wieder richtig zu stellen, etwa um

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Missverständnisse auszuräumen,
Frieden zu schließen,
einfach endlich einmal „Danke“ zu sagen
Zuneigung auszudrücken oder
Vorfreude auf die Festtage zu erzeugen.

Persönlich finde ich es sehr schön, dass dieser Tag in unserem Land mehr und mehr an Bedeutung gewinnt, denn wer mag
nicht mal „durch die Blume“ seine Gefühle mitteilen können?

Werner

 

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P.S.:
Und bitte nicht vergessen …
Weihnachtssterne zu verschenken

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Gedanken zum Deutschen Lebertag 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Dienstag, dem 20. November, ist:

Deutscher Lebertag 2018

Ausrichter sind neben der Gastro-Liga e.V.
die Deutsche Leberhilfe e.V. und
die Deutsche Leberstiftung.

Lebererkrankungen können jeden treffen, unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebensweise. Der Lebertag will unter anderem mit dem Vorurteil aufräumen, Lebererkrankungen seien grundsätzlich immer „selbst verschuldete Krankheiten“ und ganz gezielt darauf aufmerksam machen, dass Lebererkrankungen sehr viel häufiger sind als allgemein angenommen oder vermutet wird.

Viele Lebererkrankungen können heute gut behandelt werden. Nicht nur Medikamente, sondern auch Veränderungen des persönlichen Lebensstils können ganz entscheidend zur Besserung von Lebererkrankungen beitragen oder deren Entstehung ganz verhindern.

„Leber/wert/voll“

war das Motto des 17. Deutschen Lebertages, welches uns daran erinnern, wie wertvoll die Leber ist und welche vielfältigen Aufgaben sie erfüllt.

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Erkrankungen der Leber verlaufen schleichend und still. Das sie lange ohne spezifische Beschwerden bleiben, macht sie so unglaublich tückisch.

Lebererkrankungen werden deshalb sehr häufig erst ganz spät erkannt.

Allein an chronischer Hepatitis B und Hepatitis C sind Hunderttausende Menschen alleine in Deutschland erkrankt und die meisten davon ohne es zu wissen.

Hinzu kommen Autoimmunerkrankungen der Leber sowie Fettlebererkrankungen, die insbesondere in den westlichen Industrienationen verstärkt auf dem Vormarsch sind.

Schätzungen zufolge leiden alleine 20% der deutschen Bevölkerung unter Fetteinlagerungen der Leber. Fettlebererkrankungen werden gefährlich, wenn die Verfettung zu einer Leberentzündung führt.

Durch die andauernde Entzündung kommt es zu einer Vernarbung der Leber. Wird dieser Prozess nicht gestoppt, drohen bei allen chronischen Lebererkrankungen Spätfolgen wie Leberzirrhose und Leberzellkrebs.

Der 19. Deutsche Lebertag steht unter dem Motto:

Mit diesem Motto weist der diesjährige Deutsche Lebertag darauf hin, dass es lebenswichtig ist, an die Leber zu denken.

Die Leber ist ein Organ, das leider wenig und nur ganz selten Beachtung findet. Dabei erfüllt sie zahlreiche Aufgaben.

Sie ist das zentrale Stoffwechselorgan in unserem Körper und wenn sie ausfällt, tritt innerhalb weniger Stunden der Tod ein!

Mehr Aufmerksamkeit für Leber und Leberwerte ist daher das Ziel des 19. Deutschen Lebertages. Zum bundesweiten Aktionstag werden heute wieder zahlreiche lokale Veranstaltungen wie Arzt-Patienten-Seminare, Experten-Sprechstunden oder Lebertest-Aktionen angeboten.

Wem sich die Möglichkeit bietet, dem kann ich nur ans Herz legen, sich testen zu lassen, denn Gesundheit ist unser mit weitem Abstand höchstes Gut.

Für die gestern angebrochene Woche, ach was, natürlich für die gesamte Zukunft wünsche ich uns allen von Herzen gerne viele schöne Momente, wenig Stress und viel Gesundheit

Werner

 

P.S.:

Mein Appell zum heutigen Tag

Meine Gedanken zum Volkstrauertag 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der Volkstrauertag ist ein staatlicher Gedenktag für die Opfer der beiden Weltkriege und des Nationalsozialismus. Er steht bundesweit im Zeichen des Gedenkens an die Opfer von Kriegen und von Gewaltherrschaft.

Darüber hinaus soll er die verheerenden Folgen von Krieg, Gewalt und Terror bewusst machen, sowie die Aufmerksamkeit aller schärfen, was kommen kann.

„Fünf große Feinde des Friedens wohnen in uns:

Habgier, Ehrgeiz, Neid, Wut und Stolz.

Wenn diese Feinde vertrieben werden könnten, würden wir zweifellos ewigen Frieden genießen.“

Zu dieser tiefen Erkenntnis kam der italienische Dichter und Gelehrte Francesco Petrarca bereits im 14. Jahrhundert und es erklärt auch, warum Alfred Nobels ehrenwerte Bemühungen immer nur ein Symbol guten Willens und ein Ansporn für alle Menschen sein können, Frieden zu schaffen.

Wenn Senor Petrarcas scharfsinnige Analyse richtig sein sollte, dann wird wohl auch Astrid Lindgrens Behauptung zutreffen:

„Über den Frieden sprechen heißt über etwas sprechen, das es nicht gibt.“ 

Hoffentlich irren sie sich allesamt!

Der Volkstrauertag findet immer zwei Sonntage vor dem ersten Advent statt. Er wurde in Deutschland 1952 auf Anregung der Deutschen Kriegsgräberfürsorge wieder eingeführt, nachdem die Nationalsozialisten ihn in einen „Heldengedenktag“ umgewandelt und seinen Charakter dadurch vollständig verändert hatten.

Heute ist der Volkstrauertag ein Tag des Gedenkens, Erinnerns und Mahnens!

Die Ursprünge des Feiertags reichen bis in das Jahr 1922, als im Reichstag der Weimarer Republik die erste offizielle Feierstunde stattfand. Damals veranstaltete der Volksbund eine Feier, um das Gedenken an die Kriegstoten des Ersten Weltkrieges zu wahren.

Der Deutsche Bundestag hält am Volkstrauertag eine zentrale Gedenkstunde: die Feierlichkeiten setzen sich aus einer Andachtsmesse und einer zentralen Feierstunde im Plenarsaal des Reichstagsgebäudes zusammen.
Traditionell erfolgt eine Ansprache des Bundespräsidenten, eine Ehrung der Toten und eine musikalischen Untermalung der Feierstunde.

In Anwesenheit leitender Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kirche werden die Nationalhymne sowie das Soldatenlied „Der gute Kamerad“ gespielt.

Die öffentliche Kranzniederlegung für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft in der Neuen Wache in Berlin gehört ebenfalls zu den Feierlichkeiten des Volkstrauertages.
In Anwesenheit des Bundespräsidenten und des Bundeskanzlers werden Blumenkränze an der Zentralen Gedenkstätte der Bundesrepublik abgelegt. Die Flaggen der Bundesbehörden und ihrer Aufsicht unterstehenden Geschäftsbereiche wehen auf Halbmast, was für die Trauerbeflaggung steht.
Weitere Gedenkstunden in den 16 Bundesländern sowie Kranzniederlegungen an Kriegsdenkmälern oder Friedhöfen sind üblich. 
Insgesamt soll der heutige Tag auch zur Völkerverständigung beitragen, indem zu Toleranz und Frieden aufgerufen wird.
Ich werde heute mit meinen Kindern und Enkelkindern hier vor Ort am evangelischen Gedenkgottesdienst teilnehmen, weil es mir sehr wichtig ist, denn:
An Frieden denken,
bedeutet an unsere Kinder denken!
Werner

Putz-Deinen-Kühlschrank-Tag 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

heute, am Donnerstag, dem 15. November, ist:

Putz-Deinen-Kühlschrank-Tag 2018

Ich bin gerade geneigt mir vorzustellen, wie heute weltweit abertausende Menschen, die einen Kühlschrank besitzen, sich Gummihandschuhe überstülpen und mit „irgendwelchen“ Substanzen und/oder warmem Wasser dem Kühlschrankinneren zu Leibe zu rücken. So ganz nach dem Motto: Anfang des Jahres ist der Frühjahrsputz dran und nun zum Jahresende eben der Kühlschrank.

Jedoch nun einmal bitte Hand aufs Herz:

wie oft nimmt man sich vor, auch mal den Kühlschrank „richtig“ sauber zu machen und was passiert dann letztendlich tatsächlich?

Entweder es läuft mal etwas aus und dann wird man tätig, aber ansonsten?

Unter diesem Gesichtspunkt finde ich es gut, dass es diesen Tag gibt und finde man sollte ihn auch entsprechend nutzen. Dazu gehört auch eine gewisse Vorbereitung.  

Zur Reinigung muss der Kühlschrank erst einmal leer geräumt werden. Am besten verwertet Ihr vorab so viele Lebensmittel wie irgend möglich und den Rest empfiehlt es sich in einer Kühlbox oder Kühltasche zwischen zu lagern.

Ganz besonders empfindliche Lebensmittel wie zum Beispiel Hackfleisch oder Geflügel könnten ja hoffentlich notfalls im Kühlschrank eines netten Nachbarn zwischengelagert werden.

Wenn leer, dann ist der Kühlschrank auszuschalten und bei der Gelegenheit, falls vorhanden, empfiehlt es sich auch gleich das Gefrierfach abzutauen.

Die Ablageplatten und Schubfächer bitte herausnehmen und dann im Spülbecken  ganz normal, wie anderes Spülgut, reinigen.

Anschließend die Innenwände auswischen und sorgfältig nach trocknen. Danach alles wieder einsetzen und dann kann man die Lebensmitteln wieder einräumen.

Auf diese Art und Weise behält man dann auch langfristig den optimalen Überblick im Kühlschrank. 

Den Kühlschrank nur einmal im Jahr zu reinigen, ist jedoch ehrlich geschrieben viel zu selten. Um Schimmel, Bakterien und Keime wirkungsvoll und nachhaltig fern zu halten und die Lebensmittel im Kühlschrank nicht nur sicher, sondern auch hygienisch einwandfrei, aufzubewahren, solltet Ihr den Kühlschrank mindestens alle sechs Wochen sorgfältig reinigen. 

Denn, wenn man wissenschaftlichen Studien zum Thema Hygiene im Kühlschrank glauben schenkt, so ist regelmäßiges Säubern des Kühlschranks absolut ratsam.

Die klimatischen Bedingungen innerhalb eines jeden Kühlgerätes bieten nahezu ideale Lebensbedingungen für Mikroben wie Listerien und Yersinien, welche die Kälte lieben und im Verdacht stehen, einer der wesentlichen Verursacher des Morbus Crohn und anderen Erkrankungen des Verdauungssystems zu sein.

Darüber hinaus ist dieser Tag aber natürlich auch eine perfekte Gelegenheit, verdorbene und abgelaufene Lebensmittel zu entsorgen und sich mal ein paar Gedanken darüber zu machen, wie man den Kühlschrank künftig sinnvoll füllt.

Und an diesem Punkt kommen wir in den Bereich der Pflege, die natürlich den sehr strengen Vorschriften des Gesundheitsamtes unterliegt. Jeder Mitarbeiter, weiß um die Problematik von Kühlschränken auf den Wohnbereichen und dem Trennen hausinternen Lebensmitteln, Lebensmitteln, die Angehörige für die Bewohner mitbringen und Lebensmitteln des Pflegepersonals. Da ich zu lange aus der Pflege raus bin und die Vorschriften, je nach Bundesland und dem Qualitätsmanagement der Einrichtung variieren. Das bitte vor Ort klären, um nicht nur bei Prüfungen gewappnet zu sein, sondern sich selbst und die Bewohner zu schützen.

In diesem Sinne wünsche ich denjenigen, die gleich loslegen möchten von Herzen gerne viel Spaß beim Kühlschrank putzen und uns allen einen friedlichen Herbsttag mit vielen Nettigkeiten

Werner 

 

 

Welt-Diabetes-Tag 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Mittwoch, dem 14. November, ist:

Welt-Diabetes-Tag 2018

Der Welt-Diabetes-Tag wird seit 1991 als ein Tag der Internationalen Diabetes-Föderation (International Diabetes Federation, IDF) und der Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization, WHO) durchgeführt. Man hat den 14. November ausgewählt, da an diesem Tag Frederick G. Banting geboren wurde, der gemeinsam mit Charles Herbert Best im Jahr 1921 das lebenswichtige Insulin entdeckte.

Bereits seit dem Jahr 2007 ist der Weltdiabetestag ein offizieller Tag der Vereinten Nationen (United Nations, UN). Er wurde im Dezember 2006 in der Resolution 61/225 verabschiedet. Damit ist er, neben dem Welt-AIDS-Tag, der im Jahre 1988 ausgerufen wurde, der zweite Tag, der einer Krankheit gewidmet ist.

Aus diesem Grund finden zahlreiche Veranstaltungen vor allem am, jedoch auch rund  um den 14. November herum statt.

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Diabetes ist eine chronische Erkrankung, die entsteht, wenn in der Bauchspeicheldrüse nicht ausreichend Insulin gebildet wird oder der Körper das produzierte Insulin nicht effektiv verwerten kann.
Insulin ist ein in der Bauchspeicheldrüse gebildetes Hormon, das die Körperzellen benötigen, um Glukose aus dem Blut aufzunehmen und daraus Energie zu gewinnen.
Eine unzureichende Insulinproduktion und/oder -wirkung führt zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie). In der Folge kann es zu einer langfristigen Schädigung des Körpers und zum Versagen verschiedener Organe und Gewebe kommen.

Der Weltdiabetestag wurde aus Sorge über die weltweit steigende Zahl von Menschen mit Diabetes von der Internationalen Diabetes-Föderation (IDF) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstmals 1991 ausgerufen.

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2018 lautet das Motto:

„Diabetes und Familie

Ziel ist es, die Diagnostik sicherzustellen, damit der Typ-2 Diabetes frühzeitig erkannt wird. Grob sagt man, Typ-2 Diabetes wird rund zehn Jahre zu spät erkannt. Durch eine frühe Erkennung der Krankheit, wäre es möglich Folgeschäden leichter verhindern. 

Alle Frauen mit Diabetes benötigen einen erschwinglichen und gerechten Zugang zu Pflege und Bildung, um ihre Diabetes besser zu bewältigen und ihre Gesundheitsergebnisse zu verbessern.

Die Kampagne soll die Bedeutung eines erschwinglichen und gleichberechtigten Zugangs für alle Frauen, die an Diabetes leiden oder dieses Risiko in sich tragen, heben! Und bewirken, dass alle Frauen die wesentlichen Diabetes-Medikamente und -technologien, die Selbstmanagement-Schulungen und Informationen erhalten, die sie benötigen, um eine optimale Diabetes-Therapie zu erzielen oder einen Typ 2 Diabetes vorzubeugen.

Ganz besonders schwangere Frauen benötigen verbesserten Zugang zu Vorsorgeuntersuchungen, Pflege und Bildung, um positive Gesundheitsergebnisse für Mutter und Kind erreichen zu können.

Die Kampagne soll dazu aufrufen, am 14. November landesweit kollektiv Blutzucker zu messen, egal ob Typ 1, Typ 2 oder Nichtdiabetiker, Familie oder Freunde. Sie will auf den Weltdiabetestag aufmerksam machen, über Diabetes und seine Formen aufklären, Nichtdiabetikern ihr eventuelles Diabetesrisiko näher bringen und präventiv gegen Typ-2-Diabetes vorgehen.

Es ist nur ein kleiner „Picks“ in Ohr oder Finger und schon weiß man woran man ist. Daher mein eindringlicher Appell an Euch:

Bitte, nichts wie hin und messen lassen!“ 

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne eine Zukunft ohne weitere Zipperlein

Werner

Höchste Zeit den Weihnachtsstollen zu backen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

da ein Weihnachts– oder Christstollen selbst gebacken immer noch am Besten schmeckt und nach dem Backen entsprechend lange ruhen muss, damit die Aromen sich voll entfalten können, ist nun, etwa sechs Wochen vor dem Weihnachtsfest, die beste Zeit sich ans Werk zu machen.

Und so geht es:

Zutaten für einen Stollen

Das braucht Ihr, wenn Ihr einen kleinen Stollen selber backen mögt:

50 g Mandelstifte, 500 g Rosinen, je 50 g Orangeat und Zitronat, 50 ml Rum oder Apfelsaft, 400 g Mehl (Type 550), 1/4 l Milch, 1 Würfel frische Hefe, 3 EL Honig, 450 g Butter, 1 TL Salz, 100 g Marzipanrohmasse, 1/2 Vanilleschote, 1 Bio-Zitrone, Mehl zum Bearbeiten, etwa 150 g Puderzucker.

Zubereitung

1. Die Mandelstifte mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten stehen lassen. Rosinen, Orangen und Zitronat mit Rum vermischen.

2. Die Mandeln in ein Sieb gießen und mit den Rumfrüchten vermengen.

3. 200 g Mehl, lauwarme Milch, zerbröckelte Hefe und Honig zu einem „Vorteig“ verrühren und mit 1 EL Mehl bestäuben. An einem warmen Ort gehen lassen, bis die Oberfläche aufreißt.

4. Restliches Mehl, 200 g Butter in Flocken, Salz, geriebenes Marzipan, ausgekratztes Vanillemark, abgeriebene Zitronenschale, Rumfrüchte und den Vorteig am besten in einer Küchenmaschine etwa 8 Minuten durchkneten oder mit den Knethaken des Handrührers verkneten. Den Teig zugedeckt etwa 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich etwa verdoppelt hat.

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5. Den Teig auf einer mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche durchkneten und auf Backpapier geben.

Ein kleiner Tipp: Die perfekte Form bekommt der Stollen in einer speziellen Stollenhaube, die es im Fachhandel zu kaufen gibt.

6. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen (Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4) Stollen 15 Minuten backen. Die Temperatur auf 180 Grad herunter schalten (Umluft 160 Grad, Gas Stufe 3) und den Stollen noch 45 Minuten weiter backen. Eventuell die letzten 20 Minuten mit Backpapier abdecken, damit der Stollen nicht zu dunkel wird.
Restliche Butter schmelzen und den Stollen sofort damit bestreichen. Puderzucker darüber sieben und auskühlen lassen. Vor dem Servieren dick mit Puderzucker bestreuen.
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Ich habe gestern zusammen mit meinen Enkelkindern einen Stollen zubereitet gebacken und es hat uns allen sehr viel Freude bereitet.
Was meint Ihr wie viel Freude die Bewohner der Altenheime haben, wenn man mit ihnen einen Christstollen backt, sie ihre Erfahrungen, Tipps, Rezepte und die wunderbaren Erinnerungen an die gute alte Zeit mit einbringen.
Das Rezept aus dem Text kann ich Euch wirklich von Herzen gerne wärmstens empfehlen und wer es auch probieren mag, dem wünsche ich viel Erfolg und uns allen einen wundervollen Start in die neue Woche mit vielen Sonnenstunden und glücklichen Momenten
Werner

Warum wird denn eigentlich Karneval gefeiert?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nun sind wir mitten drin in der 5. Jahreszeit.

Manch einer fragt sich vielleicht:

Warum wird denn eigentlich Karneval gefeiert?

Gleich aus drei Gründen ist er historisch von Bedeutung:

Zum ersten diente die „alemannische Fastnacht“ dazu, den Winter zu vertreiben. Bunt verkleidet und mit teuflischen Masken ausgestattet, zogen die Germanen im Frühjahr durch die Straßen und machten mit Trommeln und Rasseln Krach, wodurch die bösen Dämonen und Geister des Winters verjagt werden sollten.

Zum zweiten spielt sie für die Christen eine wesentliche Rolle, denn es ist die letzte Gelegenheit, um vor der Fastenzeit noch mal ausgiebig zu essen und zu trinken, sich verrückt zu kleiden und ausgelassen zu feiern.

Zu „Karneval“, was aus dem Lateinischen stammt und so viel wie „Fleisch, lebe wohl“ bedeutet, kommt noch ein letztes Mal alles auf den Tisch, was in den folgenden 40 Tagen bis Ostersonntag verboten ist.

Aschermittwoch markiert dann das Ende der Feierei und den Anfang des Verzichts. Mit dieser Tradition sollen die Christen der Kreuzigung und Auferstehung Jesu gedenken.

Der dritte Ursprung von Karneval liegt im Altertum. Damals wurde die fünfte Jahreszeit noch „Saturnalienfest“ genannt. An diesem Tag tauschten die Herren und die Diener des Römischen Reiches die Rollen:

Die Armen ließen es sich gut gehen und die Reichen mussten schuften.

DAS sollte unbedingt wieder eingeführt werden, finde ich persönlich … zwinker.

Wenn in Köln, Mainz und Düsseldorf Millionen von Narren singend und lachend 
durch die Straßen ziehen, weiß jeder: 

Es ist Rosenmontag. 

Für die, die feiern ist die ‚fünfte Jahreszeit‘ die größte Party der Welt, 
für Polizei und Rettungsdienste der härteste Job des Jahres. 

Was hat es mit diesem Brauch auf sich?

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Die tollen Tage werden jedes Jahr mit der Weiberfastnacht eingeläutet 
und enden am Fastnachtsdienstag: 
Sie sind kaum zu verpassen, denn selbst wer nicht in einer der 
Karnevalshochburgen wohnt, sieht im Fernsehen auf allen Programmen 
Funkenmariechen durch die Gegend springen 
und Büttenredner das bunte Publikum erheitern. 

Ursprünglich wurde Karneval gefeiert, um die letzten Tage vor der Fastenzeit 
zu genießen. 

Der Fastnachtssonntag ist immer der siebte Sonntag vor Ostern.

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Karneval –  Fleisch, leb wohl

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Die Bedeutung von Karneval, Fasching und Fastnacht bezieht sich 
auf die anstehende siebenwöchige Fastenzeit, 
die am Aschermittwoch beginnt und 
in der Nacht auf Ostern endet. 

Die Fastenzeit soll an Jesus Christus erinnern,  
wie er 40 Tage lang fastend und betend 
in der Wüste verbrachte. 
Traditionell verzichten gläubige Christen 
während dieser Zeit auf Fett, Fleisch und Milchprodukte.

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Während sich die verkleideten Spaßvögel in Köln „Alaaf!‘ zurufen, ist in Mainz und 
vielen anderen Städten der Ausdruck Helau!“ verbreitet. 

Kölle Alaaf bedeutet dabei so viel wie „Köln über alles“, 
Helau hingegen steht für ‚hell auf‘ und soll darauf hindeuten, dass es sich bei 
den Mainzer Jecken um besonders aufgeweckte Leute handelt.

So, und nun wisst Ihr Bescheid.

Als echter Kölscher Jung und bekennender Jeck freue ich mich aber so was von auf die 5. Jahreszeit und bin gespannt, was sie dieses Mal an hoffentlich netten, närrischen Überraschungen bereit hält.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne einen wundervollen Herbst-Sonntag mit vielen Sonnenstunden

Werner  

Die Sankt Martins – Legende

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am Sonntag, dem 11. November ist Sankt Martin.

Aber was wird an diesem Tag gefeiert?

Um diese Frage ordnungsgemäß zu beantworten, nachfolgend die:

Die Sankt Martins – Legende

Martins größter Wunsch war, einmal ein Soldat des Kaisers zu werden.

Deshalb trat er schon früh in das Heer des Kaisers ein. Er war noch nicht einmal 18 Jahre alt. Martin war mutig und tapfer, er hatte viele Freunde.

Aber besonders stolz war er auf sein Pferd.

Für Martin gab es nichts Schöneres, als auf seinem Pferd durch die Straßen der Stadt zu reiten.

Sogar im Winter sattelte er sein Pferd und machte mit ihm einen Ausritt.  An einem Abend war es besonders kalt, auf den Straßen lag dicker Schnee. Trotzdem sattelte Martin sein Pferd und führte es aus dem Stall. Als er durch die Straßen ritt, begegnete ihm kein Mensch.

Nicht einmal ein Hund trieb sich noch draußen herum, allen war es viel zu kalt.

Die Menschen hockten in ihren Zimmern um das Feuer herum, und die Tiere rückten im Stall ganz eng zusammen.

Martin trieb sein Pferd an, beim schnellen Ritt würde ihnen beiden warm werden.

Doch plötzlich zügelte Martin sein Pferd.

Da lag doch etwas im Schnee am Straßenrand.

War es ein Tier?
War es ein Mensch?

Vorsichtig ritt Martin näher, da hörte er ein leises Stöhnen.

Als er sich niederbeugte, erblickte er einen Mann, der vor Kälte wimmerte .

Es war ein Bettler, der nur Lumpen trug,

“Ich friere so!”

jammerte er.

Martin zögerte nicht, er griff nach seinem Schwert, nahm seinen Mantel von der Schulter, packte das Schwert und schnitt seinen eigenen Mantel mittendurch.

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“Das schenke ich Dir” sagte er und reichte dem Bettler den halben Mantel.

“Danke!” sagte der Bettler leise und wickelte sich in den Mantel ein.

Martin aber legte die andere Hälfte um, trieb sein Pferd an und ritt davon.

Nachts träumte er von Jesus, darauf verließ er das Heer des Kaiser.

Er wollte kein Soldat mehr sein, er wollte lieber den Armen helfen.

Überall im Land erzählte man von dem Heiligen Martin.

Die Geschichte von dem armen Bettler hatte sich weit herumgesprochen, so war Martin ein bekannter Mann.

Viele Menschen liebten und verehrten ihn, sie wollten Martin sogar zum Bischof machen.

Aber Martin wollte nicht Bischof werden, dafür war er viel zu bescheiden.
Er hatte Angst vor diesem Amt und meinte er würde nie ein guter Bischof werden.

Als die Leute kamen und ihm zum Bischof machen wollten, versteckte er sich in einem Gänsestall.

Hier werden sie mich bestimmt nicht suchen, dachte er. Die Gänse im Gänsestall aber schnatterten so laut und waren so aufgeregt, dass Martin schließlich doch entdeckt wurde.

So wurde Martin Bischof und er wurde ein guter Bischof.

Nicht nur aufgrund dieser Legende, sondern auch wegen des Brauchtums rund um seinen Namen ist Sankt Martin heute einer der bekanntesten und beliebtesten Heiligen. Ganz besonders natürlich bei den Kindern, die jedes Jahr am 11. November mit bunten Laternen durch die dunklen Straßen ziehen und dabei lautstark Martinslieder singen. Oft werden sie dabei von einem Reiter mit römischem Helm und Purpurmantel begleitet, der an die berühmte Mantelteilung des Heiligen erinnert.

Bekannt sind auch die Martinswecken als Gebäck und in einigen Regionen die Martinsfeuer.

Ich wünsche allen von Herzen gerne einen schönen Martinstag 

Werner

 

Die Geschichte eines alten Mannes im Heim

Liebe, Leserinnen, liebe Leser,

heute möchte ich Euch mit der Geschichte eines alten Mannes, der einsam in einem Altenpflegeheim verstarb zum Nachdenken anregen, denn dieses Schicksal ist leider kein Einzelfall!

Beim Ausräumen seines Zimmers wurde dieses Gedicht gefunden, welches er ein paar Tage vor seinem Tod niedergeschrieben hatte.

Was seht Ihr Schwestern? …….Was seht Ihr?
Was denkt Ihr……. wenn Ihr mich betrachtet?
Einen introvertierten alten Mann…….nicht sehr weise,
Unsicher und wacklig…….mit dem Blick in der Ferne,
Er schlabbert beim Essen…….und gibt keine Antwort,
wenn Sie mit lauter Stimme sagen. „Ich wünschte Sie würden es versuchen! „
der nicht zu bemerken scheint…….die Dinge, die Sie tun.
Und der immer etwas verliert……. eine Socke oder Schuh?
Der, mit Widerstand oder ohne…….sie tun lässt, was sie wollen
um mit Baden und Füttern…….die langen Tage zu füllen?
Ist es das, was Sie jetzt denken ?…….Ist das, was Sie sehen?

Dann öffnen Sie Ihre Augen, Schwester, denn sie erkennen mich nicht.

Ich werde Ihnen sagen, wer ich bin……. wie ich hier so still sitze,
wie ich tue, was Sie möchten,…….wie ich esse, wenn sie es wollen.

Ich bin ein kleines Kind von 10 Jahren, mit einem Vater und Mutter,
Brüder und Schwestern……. die einander lieben

Ein kleiner Junge von sechzehn Jahren…….mit Flügeln an den Füßen
der träumt, dass jetzt bald……. er seine große Liebe treffen werde.

Ein Bräutigam bald, von Zwanzig…….mein Herz macht einen Sprung.
In Erinnerung an das Gelübde…….dass ich versprochen habe zu halten.

Mit fünfundzwanzig Jahren, jetzt……. habe ich meine eigenen Kinder.
die mich brauchen, um sie zu leiten…….und ein sicheres glückliches Zuhause.

Ein Mann von dreißig Jahren…….meine Kinder sind schnell gewachsen,
Einander verbunden…….mit Banden, die ewig halten sollten.

Mit vierzig, meine jungen Söhne…….sind erwachsen und sind fort,
Aber meine Frau ist neben mir……. um dafür zu sorgen, dass ich nicht trauere

Mit Fünfzig, noch einmal,…….spielen Babies rund um meine Knie,
erneut haben wir hier, Kinder…….meine Liebste und ich

Dunkle Tage sind nun gekommen …….meine Frau ist gestorben.

Ich sehe die Zukunft……. schaudere mit Angst.
Denn alle meine Kinder……. ziehen nun ihre eigenen groß
Und ich denke an die Jahre……. und an die Liebe, die ich kannte.
Ich bin jetzt ein alter Mann…….und die Natur ist grausam.
Es ist ein übler Scherz, dass man im Alter…….aussieht wie ein Narr.
Der Körper, alles bröckelt……. Anmut und Kraft schwinden dahin
Es gibt jetzt  nur noch einen Stein…….wo ich einst ein Herz hatte.
Aber im Inneren dieses alten Körpers. wohnt immer noch ein junger Mann
Und hin und wieder…….quillt mein angeschlagenes Herz über
Ich erinnere mich an die Freude…….Ich erinnere mich an den Schmerz.
Und ich liebe und lebe…….mein Leben erneut.
Ich denke an die Jahre, die zu wenig waren…….und zu schnell gegangen sind.
Und akzeptiere die nackte Tatsache…….dass nichts von Dauer ist.
Öffnet Eure Augen,……. öffnet sie und seht.

Es ist nicht ein verschrobener alter Mann.
Schau genauer hin…….seht…….MICH!!

Nicht alles ist, wie es scheint.
Alte Menschen haben auch ein verletzliches Inneres.
Und das sollte jeder Mensch wissen und sich zu Herzen nehmen.

Ich habe es mir in der Pflege von niemandem nehmen lassen, ein herzliches, freundschaftliches Verhältnis zu meinen Bewohnern zu haben, auch wenn ich dadurch eine Menge Ärger gehabt habe. Bei mir ist niemand einsam verstorben und wenn ich nach der Nachtschicht noch stundenlang am Bett gesessen habe.

Alleine schon der Umstand, dass die Bewohner nunmehr seit ein paar Jahren als „Kunden“ bezeichnet werden, macht mich persönlich unendlich traurig, denn es bleibt immer mehr Menschlichkeit in der Pflege ganz einfach „auf der Strecke“ … schade

Ich wünsche wirklich niemandem ein solches Schicksal und uns allen von Herzen gerne einen friedlichen Start in ein Wochenende mit vielen freundlichen Erlebnissen

Werner