Monat: April 2019

Welt-DNA-Tag und Welt-Malaria-Tag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Donnerstag, dem 25. April 2018, sind der

Welt-DNA-Tag und der Welt-Malaria-Tag

Die Entschlüsselung der menschlichen DNA – am 25. April 1953 veröffentlichten James Watson, Francis Crick, Maurice Wilkins, Rosalind Franklin in den USA zusammen mit weiteren Kollegen Papiere zur Struktur der DNA – war eine Sensation und ein gewaltiger Schritt in der Medizin (DNA-Analyse), aber

nun arbeiten Forscher seit etlichen Jahren mit Hochdruck daran, sie künstlich zu erstellen, was mir persönlich doch gewaltig zu denken gibt:

die Genforschung ist bereits heute ganz locker in der Lage, das Erbgut des Menschen zu verändern und in vermutlich zehn Jahren könnten Wissenschaftler Menschen im Labor züchten!

(Meine Nackenhaare stehen bei diesem Gedanken gelinde geschrieben zu Berge!).

Mit großem Interesse – als exam. Altenpfleger schon berufsbedingt – habe ich über viele Jahre das Thema: Genforschung und darin spielt die DNA eine tragende Rolle, verfolgt:

der Vergleich der menschlichen DNA aus der Vergangenheit und der Gegenwart zeigt den Forschern und Wissenschaftlern, wie eine sich ständig verändernde Umwelt den Menschen stets gezwungen hat und fast tagtäglich durch neue Umwelteinflüsse, Katastrophen, Krankheiten, etc. zwingt, sich anzupassen und zu verändern … das ist das Leben, welches uns täglich seinen Stempel aufdrückt!

Ce la vie!

(Bildquelle: webconsaltas.com)

Malaria

wird durch infizierte Moskitos übertragen. Wie dieses Schaubild zeigt, sind wir in unseren Breitengraden kaum betroffen, aber bei der Urlaubsplanung sollte auch das Thema: Malaria im Zuge des Eigenschutzes und der Vorsorge eine Rolle spielen!, denn im Falle einer Infektion kann es zu folgenden Symptomen kommen:

Fieber, Gelenkschmerzen, Kopfweh, häufiges Erbrechen und Krampfanfälle. Patienten mit geschwächtem Immunsystem können auch ins Koma fallen!

Und im Falle einer schweren Malaria, die meistens durch den Parasiten „Plasmodium falciparum“ verursacht wird, schädigt die Infektion die Organe und endet ohne Behandlung tödlich!

Im Jahr 2007 wurde durch die Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) der Welt-Malaria-Tag ins Leben gerufen, welcher in diesem Jahr am 25. April begangen wird und dessen erklärtes Ziel es ist, auf Malaria als globales Gesundheits- und auch Entwicklungsproblem aufmerksam zu machen.

Nach Angaben der WHO starben im Jahr 2016 rund 445.000 Menschen an Malaria und am schlimmsten betroffen ist nach wie vor der afrikanische Kontinent südlich der Sahara.
Schätzungen der WHO besagen, dass mehr als drei Milliarden Menschen durch die Infektion bedroht sind und pro Jahr mehr als 200 Millionen Menschen neu an Malaria erkranken.

Die Gefahr einer Ansteckung besteht in Tropen und Subtropen.

Durch die zunehmende Klimaerwärmung wird sich das Verbreitungsgebiet der Anophelesmücken – und damit der Malaria – in Zukunft vergrößern.

In diesem Jahr unterstützt die Kernbotschaft der WHO deren Engagement, die Welt frei von Malaria zu machen:

Ready to beat MalariaBereit, Malaria zu schlagen

 

FAZIT:

Nur gut koordinierte internationale Bemühungen werden die weitere Ausbreitung von Malaria verhindern und die Bekämpfung dieser Krankheit voranbringen können, bevor der Klimawandel ein international nicht einzuschätzendes Problem daraus werden lässt und ich hoffe von Herzen gerne, dass die Politik diesem Problem die notwendige Ernsthaftigkeit entgegenbringt.

Werner

Tag des Deutschen Bieres 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Dienstag, dem 23. April, ist:

Tag des Deutschen Bieres 2019

 

Ohne jeglichen Zweifel ist Bier eines der beliebtesten und ältesten Getränke und das weltweit. Zu Ehren des Gerstensaftes findet jedes Jahr am ersten Freitag im August der Internationale Tag des Bieres statt.

In unserem Land gibt es nach Angaben des Deutschen Brauerbundes etwa 5.000 verschiedene Biere aus mehr als 1.300 Braustätten.

Wenn man sich diese Zahl mal auf dem Gaumen zergehen lässt, würde das bedeuten, dass man als Biertrinker rein theoretisch dreizehn (13) ein halb Jahre lang jeden Tag ein anderes Bier probieren könnte!

2015 lag der Pro-Kopf-Konsum von Bier in Deutschland bei etwa 106 Litern, was auf den ersten Blick viel erscheinen mag, jedoch ist der Bierkonsum in den vergangenen Jahren fast kontinuierlich immer weiter zurückgegangen. Im Jahre 1980 belief sich der Pro-Kopf-Konsum noch auf etwa 145 Liter.

Das A&O bei der Herstellung von Bier sind die unterschiedliche Gärmethoden. Im Mittelpunkt steht bei allen Methoden die Hefe.

Ist ein Bier untergärig, sinkt die Hefe nach dem Gären nach unten.

Ist ein Bier obergärig geht die Hefe erst nach oben und sinkt später nach unten. Und ein weiterer Unterschied ist, dass obergärige Biere bei einer höheren Temperatur gebraut werden.

Spontangärige Biere werden ohne Hefezusatz gebraut – das ist die klassische Gärmethode.
Bei dieser Methode wandern Hefesporen aus der Luft in das offene Gefäß und setzen so den Gärungsprozess in Gang.

Spontangärige Biere sind beispielsweise Lambic oder Kriek.

Untergärige Biere sind dagegen Pils, Exportbier oder Lagerbier. Alt, Kölsch oder Weißbier zeichnen sich durch einen obergärigen Prozess aus.

Ich selbst mag überhaupt kein Bier – hin und wieder trinke ich ein Alster mit sehr viel Brauseanteil oder eine Berliner Weisse, wenn es so ganz richtig heiß ist im Somnmer -, aber in diesem Zusammenhang war es mir interessant herauszufinden, wie es zu dem Ausspruch: „Bierbauch“ gekommen ist und daher habe ich begonnen, das mal zu recherchieren.

Also, wie entsteht ein Bierbauch?
Ist tatsächlich der Bierkonsum schuld?

Bier ist kein Dickmacher, denn fest steht eines ganz sicher:
verglichen mit anderen alkoholischen Getränken ist Bier geradezu kalorienarm.

0,3 Liter Gerstensaft haben durchschnittlich nur 126 Kalorien, während die gerade in dieser Zeit so beliebten fruchtigen Cocktails dagegen ganz, ganz schnell die 200-Kalorien-Grenze überschreiten.

Bier an sich ist also defintiv kein Dickmacher, sondern vielmehr ein kalorienarmes und erfrischendes Getränk, ideal für heiße Sommertage.

Auch die weit verbreitete Annahme, Bier sei so etwas, wie „flüssiges Brot“ und habe viele Kohlenhydrate, gehört in das Reich der Märchen, auch wenn die Mönche im Mittelalter sich einst während der Fastenzeit sehr über ihr selbstgebrautes Bier freuten und es als eine Art Grundnahrungsmittel
auf den Speiseplan setzten.

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Die Kalorien, die für den imposanten Bierbauch, den so mancher Mann vor sich herschleppt, müssen also anderswo herkommen.

Britische Forscher haben deshalb die Bierbauch-Legende unter die Lupe genommen und für eine Studie die Körperdaten und Ernährungsgewohnheiten von knapp 2.000 Testpersonen ausgewertet.

Ergebnis:

Statt direkt auf den Bierkonsum lässt sich das ungeliebte Bäuchlein auf die erhöhte Energiezufuhr zurückführen, die indirekt durch das Bier erfolgt, denn Bier ist ein Appetitanreger und macht Lust auf Deftiges.

So endet der Biergartenbesuch meist nicht etwa mit dem letzten Schluck aus dem Maßkrug, sondern mit dem Verzehr von frischen Brezeln, einem halben Hähnchen oder gar einer deftigen Schweinehaxe.

Für den Organismus ist die Verdauung dann, gerade bei hochsommerlichen Temperaturen, äußerst anstrengend, was bedeutet:
Das Fettpolster des Mannes, speziell am Bauch, wächst und wächst. Unbedenklich ist der dicke Bauch nicht, denn wer vor allem inneres Bauchfett sammelt, erkrankt schneller an Herz-Kreislauf-Störungen und Diabetes.

Frauen sind von dem Wachstum des Bauches nicht in diesem Ausmaß betroffen. Zwar nimmt auch bei ihnen der Appetit zu, doch die Pfunde landen vor allem auf den Hüften und Oberschenkeln, was sicherlich von den betroffenen Damen auch nicht besonders toll empfunden wird.

Man sollte also mit dem Begriff Bierbauch vorsichtig umgehen, denn nicht überall wo Bier drauf zu stehen scheint, ist auch Bier drin. In diesem Sinne wünsche ich Euch von Herzen gerne eine wunderschöne Zeit, viel Freude am Feierabendbier und auch beim Besuch im Biergarten.

Prost

Werner

 

 

Das Eiertitschen ist ein lustiger Osterbrauch

Liebe Leserinnen, liebe Leser

 

ich hoffe, Ihr habt den Ostersonntag und all die Vorbereitungen gut überstanden? Und das alles friedlich, wie auch harmonisch „über die Bühne“ gegangen ist, sodass die Freude und der Spaß im Vordergrund standen.

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Heute möchte ich Euch von einen interessanten Osterbrauch berichten, der Jung und Alt viel Freude während der Ostertage bringt:

Das Eiertitschen

Dieser beliebte Osterbrauch ist vor allem in Süddeutschland weit verbreitet und es kann sich ein herrlich lustiger Wettkampf daraus entwickeln.

Zwei Spieler treten mit einem hartgekochten Ei gegeneinander an und schlagen sie mit der Spitze aneinander.

Sieger ist, wessen Ei heil bleibt, dieser erhält das Ei vom Gegenspieler.

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Warum aber ist es überhaupt so, dass immer nur ein Ei kaputt geht und nicht beide, wie Autos bei einem Unfall?

Eierschalen sind ganz einfach viel widerstandsfähiger, als man das allgemein hin annehmen würde.

Ihr ovaler Aufbau macht sie trotz ihrer gerade mal 0,4 Millimeter dicken Schale sehr stabil, denn dadurch wird der von außen wirkende Druck gleichmäßig verteilt.

Deshalb ist es auch so gut wie unmöglich, ein rohes Ei mit der Hand zu zerdrücken.

Obwohl scheinbar ein Ei dem anderen gleicht, wie es ja sprichwörtlich heißt, gibt es keine genau identischen Eier.

Das ist auch kein Wunder, denn schließlich werden Eier nicht industriell gefertigt.

Manche sind größer, andere kleiner, manche haben dickere Schalen, andere dünnere, wieder andere winzige Wölbungen oder Dellen, die oftmals nicht sicht-, aber tastbar sind.

Und genau diese minimalen Unterschiede führen dazu, dass immer eines von zwei Eiern schwächer ist.

Stößt man also zwei Eier aneinander, gewinnt das Ei mit der günstigeren Schalenstruktur.

Das schwächere Ei bekommt winzige Risse.

Dadurch wird das Kräftegleichgewicht, dass seine Schale sonst so stabil macht, aufgehoben und die Schale bricht.

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Übrigens ist es völlig egal, ob das Ei roh, gekocht oder ausgeblasen ist, das Prinzip bleibt dasselbe, und es wird auch immer nur eines von beiden kaputtgehen.

Probiert es doch einfach mal aus, lernt und lacht zusammen mit Euren Liebsten.

Ich wünsche Euch von Herzen gerne ganz viele Freude dabei und einen wundervollen, hoffentlich sonnigen Ostermontag, sowie einen guten Start in die kurze Woche.

Toi toi toi

Werner

Gedanken zum Cannabistag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Samstag, dem 20. April, ist

Cannabistag 2019

Cannabis-Freunde, weltweit, feiern heute den „Kulttag„: Cannabis-Tag, der auch 420, 420 Day, Welt-Marihuana-Tag oder Weed Day genannt wird und traditionell findet das Anzünden eines Joints heute pünktlich um exakt 16:20 Uhr statt, wodurch die Bedeutung der Aussage 420 oder 420 Day ihre Erklärung findet.

Die Blüten und das Harz der Hanfpflanze werden schon seit langer Zeit von Menschen zu Genuss- oder Rauschzwecken konsumiert.

Seit Jahren treffen sich Cannabis-Freunde am heutigen Tag in großer Anzahl auf öffentlichen Plätzen, wie beispielsweise dem Londoner Hyde Park oder auf dem Campus ihrer Universität und konsumieren mit wahrem Hochgenuss Marihuana, wobei jedoch neben dem gewünschten Spaßfaktor auch die Legalisierung der pflanzlichen Droge ein erklärtes Anliegen ist. In diesem Sinne wird dieser Tag auch dazu genutzt, um Veranstaltungen mit politischem Charakter durchzuführen, welche für die Entkriminalisierung von nicht-medizinischem Cannabis werben.

Eine 100 Prozent schlüssige Erklärung zur Herkunft des in der Kifferszene
anerkannten Codes 420 gibt es nicht, jedoch Gerüchte, die besagen, dass der Ursprung im US-amerikanischen Marin County in Kalifornien liegt:

fünf Jugendliche („Die Waldos“) sollen sich dort in den 1970er-Jahren immer nachmittags um 16:20 Uhr an einer Wand lehnend zum Kiffen verabredet haben und „Waldo 4/20“ soll die „Parole“ gelautet haben, die als der geheime Code für den verbotenen Genuss galt.

In der amerikanischen Schreibweise wird der 20. April als „4/20“ geschrieben, weshalb der Cannabis-Feiertag auf dieses Datum gelegt wurde.

Im Laufe der vergangenen Jahre hat sich dieser Code 420 so weit verbreitet, dass die Zahl 420 in Kombination mit einem Cannabisblatt nicht nur Musikalben, sondern auch die verschiedensten Merchandise-Artikel ziert.

Über den Ursprung der 420-Mystik existieren eine Vielzahl von weiteren Anekdoten und Gerüchten, wie etwa die Tatsache, dass 420 das Produkt aus 12 und 35 ist.

Den Zahlen aus Bob Dylans bekanntem Song:

„Rainy Day Woman no.12 and no.35“
mit dem Refrain „Everybody must get stoned“.

Der Konsum der Droge Cannabis hat eine bewusstseinserweiternde Wirkung, wobei wahlweise die Blätter und die Blüten der Cannabispflanze (Marihuana) oder aber das Harz (Haschisch) getrocknet und
anschließend geraucht wird.

Das der Konsum von Cannabis bestimmte Risiken mit sich bringt, bestreiten auch die Legalisierungsbefürworter nicht, auch wenn ihnen sehr oft Verharmlosung der Fakten unterstellt wird und auf der anderen Seite wird viel Panikmache rund um die Auswirkungen von Cannabis betrieben.

Nach dem Konsum kommt es zu einer Intensivierung der aktuellen Stimmung, welche von Euphorie bishin zur Depression gereichen kann.

Außerdem nimmt die Droge Einfluss auf das Gefühl für Zeit und Raum, sowie das Verarbeiten von Sinneseindrücken.

Es gibt eine wahre Fülle von Modellen, wie eine legale Cannabisabgabe funktionieren könnte.

Eines davon, der sogenannte Cannabis Social Club (CSC),

ist für viele Befürworter auch eines der attraktivsten:

er dient der Versorgung seiner Mitglieder mit hochqualitativen Cannabisprodukten aus eigenem Anbau.

So wird ein Schwarzmarkt beinahe ausgeschlossen, die Qualität für den Endverbraucher gesichert und das Sozialsystem, sprich die Krankenkassen, würde merklich entlastet werden.

Neben der Qualität spielen natürlich auch die Kosten eine ganz wesentliche Rolle: da ein CSC keinen Gewinn machen dürfte, fallen nur geringe Kosten für die Produktion und den kontrollierten Vertrieb des Cannabis an, die Mitglieder würden also vergleichsweise kostengünstig versorgt werden.

Mit dem am 10.03.2017 in Kraft getretenen Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften hat der Gesetzgeber die Möglichkeiten zur Verschreibung von Cannabisarzneimitteln erweitert.

Das Gesetz sieht gemäß den Vorgaben des Einheits-Übereinkommens von 1961 über Suchtstoffe der Vereinten Nationen die Einrichtung einer staatlichen Stelle, der so genannten Cannabisagentur, vor. Diese wird den Anbau von Cannabis für medizinische Zwecke in Deutschland steuern und kontrollieren.

Bis Cannabis für medizinische Zwecke aus deutschem Anbau zur Verfügung steht, wird der Bedarf weiterhin über Importe gedeckt, für die die Cannabisagentur nicht zuständig ist.

Die Cannabisagentur ist ein Fachgebiet in der Abteilung Zulassung 4 (Besondere Therapierichtungen und traditionelle Arzneimittel) im BfArM. Sie kontrolliert Anbau, Ernte, Verarbeitung, Qualitätsprüfung, Lagerung, Verpackung sowie die Abgabe an Großhändler und Apotheker oder Hersteller. Die Cannabisagentur wird das Cannabis für medizinische Zwecke nach der Ernte in Besitz nehmen.

Die Ernte wird nicht ins BfArM transportiert, nicht dort gelagert und auch nicht von dort aus weiterverteilt. Diese Schritte werden räumlich bei den jeweiligen Anbaubetrieben bzw. weiteren beauftragten Unternehmen angesiedelt sein.

Der Anbau erfolgt also nicht im BfArM oder durch das BfArM selbst, sondern durch Unternehmen, die in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren ausgewählt und von der Cannabisagentur beauftragt werden. In dem Verfahren werden alle arzneimittel- und betäubungsmittelrechtlichen Vorgaben berücksichtigt.

ICH, persönlich, bin ganz strikt gegen Drogenmissbrauch jeglicher Art!

Den kontrollierten Einsatz für medizinische Zwecke befürworte ich und würde gerne Eure Meinung zu diesem Thema als Kommentar hier lesen mögen

Werner

Sprüche zu Ostern aus aller Herren Länder

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

im letzten Jahr war Ostern etwas ganz Besonderes für mich, wie ich es seit Kindheitstagen nicht mehr erlebt hatte.

Ja, es war wirklich unglaublich … ich habe wahrhaftig im wahrsten Sinne des Wortes „Bauklötze“ gestaunt.

Bereits im Februar wurde mir die große Ehre zuteil ein persönliches Osterei Design von ganz wundervollen Menschen völlig unerwartet zu bekommen.

So etwas Außergewöhnliches hat noch nie jemand für mich getan und so bedanke ich mich in aller Form bei der „großen“ Designerin.

Nun ja, die Kritiken überwiegten das Lob bei der ersten Präsentation im erlesenen Kreise außergewöhnlicher Menschen, die alle an einem Strang ziehen, wie die Musketiere, getreu dem Motto: „Einer für alle, alle für einen!

Selbst die eigene Fan-Gemeinde der Designerin „gruselte“ sich mit Masse und wollte schon über Ostern die Flucht ergreifen, aber ich finde, dass es alles in allem eine tolle Geste ist und alleine der Wille zählen sollte.

So ist eben das Leben – man kann nicht alles haben.

 

 

Ich habe mich jedoch auch in diesem Jahr wieder sehr intensiv mit den Osterbräuchen und Ostersprüchen aus aller Welt beschäftigt und es ist sehr interessant. Leider sind mir einige Zuordnungen abhanden gekommen, sodass ich nicht mehr genau alle Ursprungsländer benennen kann, aber das ist auch nicht sooooo wichtig, denke ich.

Hier mal eine kleine Auswahl:

Wenn die Sonne langsam untergeht,

der Zwerg nicht weiß, wo`s Osterei steht!

Das weiß ein jeder, wer’s auch sei,
gesund und stärkend ist das Ei.

(Wilhelm Busch)

Wo ist die Ostereier-Suche immer Spitze?

In der Ackerritze!

(Alt Berliner Volksmund)

Wenn das Osterfeuer brennt,

der Schoßhund fix zur Sonne rennt!

(Volksmund aus der Börde)

Legt der Hase Eier für uns in das Nest,
dann feiern wir das Osterfest.

(Maria Weber)

Sind die Eier mal zu hart, wurden sie gekocht nach Kronprinzessinnenart!

(Aus dem Schweizerischen, Tessin oder Engadin)

Henne Anne, bitte schneller Schritt

und bring auch die Eier mit!

(Volksgut aus dem Finnischen)

Im Licht der Ostersonne bekommen die Geheimnisse

der Erde ein anderes Licht.

(Friedrich von Bodelschwingh)
Ist das Eigelb größer als das Eiweiß,
erzählte der Zwerg wieder nur Scheiß!
(Volksgut aus der Aue)
Der Hase legt zum Osterfest
den Kindern Eier brav ins Nest.
Denn was wäre eine Osterfeier
ohne leckere bunte Ostereier?
(Der ist von mir)
Weil Ihr alle Spitze seid, wünsche ich Euch von Herzen gerne einen stressfreien, wundervollen Oster-Samstag und das alles so klappt, wie Ihr es geplant habt
Werner

Traditionelle Ostereier-Färbetechniken

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute gehe ich näher auf die Traditionen rund um Ostern ein.

Denn beispielsweise alleine das Färben der Eier hat eine uralte Geschichte.

Rund um die Oster- Eier

Teil 2

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Sie gehören ebenso zu Ostern wie der Osterhase, die bunt gefärbten Eier und vor allem die Kinder haben große Freude am Verzieren und Färben.

Ob rot, grün, orange oder kunterbunt, gefärbt werden können entweder ausgeblasene oder hart gekochte Eier.

Überprüft bitte zunächst, ob die Eier frisch und unbeschädigt sind, denn wenn die Eierschalen beschädigt sind, verderben die Eier schneller, weil Keime ins Ei eindringen und sich dort vermehren können!

Warum werden eigentlich zu Ostern Eier gefärbt?

Das Ostereierfärben wird häufig als eine christliche Tradition bezeichnet. Dabei ist der Brauch des Eierfärbens wesentlich älter als die christliche Religion.

Schon lange bevor die Christen Ostern feierten, wurden bereits in der Antike und
im alten Ägypten Eier bemalt und als Symbol für einen Neuanfang verschenkt.

In China überreichte man häufig rot gefärbte Eier einhundert (100) Tage nach der Geburt eines Kindes.

Aber warum wir die Ostereier färben, hat auch eine weltliche Erklärung:

Die Hennen legen im Frühjahr besonders viele Eier und die müssen aufbewahrt
und haltbar gemacht werden.

Daher wurden sie hart gekocht und anschließend angemalt, um sie von rohen Eiern unterscheiden zu können.

Bis in die heutige Zeit gibt es eine Vielzahl von regionalen Unterschiede, um Ostereier zu färben oder zu verzieren.

In unserem Land wurden die Ostereier lange Zeit zunächst rot gefärbt.

Einerseits, weil dies mit einfachen, natürlichen Produkten, wie Rote Bete oder Zwiebelschale möglich war und andererseits, weil die Farbe Rot im christlichen Glauben das Blut Christi symbolisiert.

In vielen osteuropäischen Ländern werden die Ostereier als Zeichen der Kostbarkeit golden verziert.

In Russland taucht man gekochte Eier zuerst in verflüssigten Bienenwachs und legt sie danach in Farbbäder.

In Salzsäure getauchte, mit einer Stahlfeder geätzte Ostereier sind ein österreichischer Osterbrauch.

Die am aufwändigsten verzierten Ostereier sind jedoch die sorbischen Ostereier.

Die Sorben sind ein westslawisches Volk, welches in der Lausitz zu Hause ist. In Sachsen leben die Obersorben, in Brandenburg die Niedersorben.

Durch Kratz- und Ätztechniken oder Batik entstehen die berühmten, auffälligen Ostereier aus der sorbischen Tradition.

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Ich wünsche Euch von Herzen gerne ganz viel Spaß beim Eier-Färben, viele tolle Ideen, frische, fröhliche Farben, Kreativität und ein ebenso farbenfrohe, wie sonnige und spannende Wochenmitte

Werner

Rund um das Osterei und die Färberei

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nun geht es aber wirklich mit Riesenschritten auf Ostern zu und es gilt so einiges vorzubereiten. Ich habe mir auch so meine Gedanken gemacht und präsentiere Euch in drei Teilen alles Wissenswerte:

Rund um die Oster-Eier

Heute: Teil 1

Wenn man Eier im Handel kauft, bekommt das Mindesthaltbarkeitsdatum mitgeteilt, das sind maximal 28 Tage nach dem Legen.

Unter Güteklasse


„extra frische Eier“ werden alle Eier bezeichnet, die während der ersten 9 Tage nach dem Legen in den Handel kommen.
Diese sind besonders geeignet für Cremes und Süßspeisen,

Wichtig:
Eier dürfen max. 21 Tage „alt“ sein, um noch verkauft werden zu dürfen.

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Hat man den Eier-Karton schon weggeworfen und das Haltbarkeitsdatum damit auch, gibt es einen einfachen Trick herauszufinden, wie frisch ein Ei ist.

Bei der Frischeprobe in einem Wasserglas sinkt ein frisches Ei auf den Boden.
Je älter es ist, desto höher steigt es.

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Der Grund dafür ist einfach:
mit zunehmendem Alter vergrößert sich
die Luftkammer im Inneren, weil Wasser
durch die Poren der Schale verdunstet.

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Ein riesiger Spaß für die ganze Familie, besonders für die Kinder ist das

Eierfärben

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Im Handel kann man chemische oder natürliche Farben erwerben, wobei es so einiges zu beachten gilt, denn …

Allergiker

sollten aufpassen, weil bestimmte Lebensmittelfarben allergische Reaktionen, wie Hautrötungen oder Juckreiz auslösen können.

Ostereier kann man jedoch auch mit selbst hergestellten Pflanzenfarben einfärben. Dazu müssen die betreffenden Pflanzen mit 1/2 Liter Wasser
10 Minuten gekocht werden.
Anschließend legt man die gekochten Eier für ca. 1/2 Stunde in den Sud legen und reibt zum Schluss mit einem Küchentuch Öl auf die trockene Eierschale … fertig!

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Es gibt bei der Verwendung von Pflanzen folgende

Farbvariationen:

Zwiebelschalen:
Eine Handvoll ergibt braungelb bis goldbraune Eier.

Kurkuma:
Ein paar Teelöffel färben die Eier gelb.

Matetee:
Die Ostereier werden im Aufguss lindgrün.

Rotkohl oder Rote Beete:
Ergibt rote bis lilafarbene Eier.

Man lese und staune, denn man kann auch:
Spinat für grün,
Preiselbeeren für rosa,
Holundersaft für bläulich oder
Kamillenblüten für gelb
verwenden.

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Ich wünsche Euch von Herzen gerne ganz viel Spaß sowohl beim Eier-Färben, als auch bei allen anderen Vorbereitungen für das Osterfest und ganz besonders drücke ich Euch die Daumen beim Einkaufen.

Geht es frühzeitig an, bevor alle loslaufen.

Werner

Was kommt in der Karwoche auf uns zu?

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Woher kommen die Traditionen
rund um das Osterfest?

Die Karwoche:

Die letzte Woche vor Ostersonntag beginnt mit dem Palmsonntag,
an dem die Christen den Einzug Jesu in Jerusalem feiern.

Am Gründonnerstag feiert das Christentum
das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern,

am folgenden Karfreitag wird Tod Jesu am Kreuz gedacht,
am Karsamstag ist Grabesruhe und

am Ostersonntag wird schließlich die Auferweckung Jesu von den Toten gefeiert.

Mit diesem Tag beginnt die österliche Freudenzeit („Osterzeit“),
die fünfzig Tage bis einschließlich Pfingsten dauert.

Karfreitag:

An diesem Feiertag wird an die Kreuzigung Jesu gedacht.
Durch seinen Tod hat Jesus die Schuld aller Menschen
auf sich genommen und damit ihre Errettung
und ewiges Leben ermöglicht.

Traditionell soll an diesem Tag auf Luxus,
also auf Fleisch verzichtet werden,
da Fleisch lange Zeit ein teures und kostbares Gut war.

So entstand der Brauch, an diesem Tag Fisch zu essen.

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Welche Bedeutung hat Ostern?

Karfreitag, Ostersonntag (Auferstehung Jesu) und
Ostermontag (Entdeckung der Auferstehung Jesu)
bilden zusammen das Osterfest.

Es ist das wichtigste Fest der Christen.

Nach der Bibel fielen die heiligen Ereignisse
um Jesu Auferstehung in die Zeit eines jüdischen Festes,
das seitdem den Zeitpunkt für das christliche Osterfest bestimmt.

Ostern fällt deshalb immer auf den Sonntag
nach dem ersten Frühjahrsvollmond,
in unserem Kalender also frühestens auf den 22. März
und spätestens auf den 25. April.

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Was feiern wir am Ostermontag?

Am Tag nach der Auferstehung, also dem Ostermontag,
gingen zwei Jünger laut Lukasevangelium von Jerusalem
nach Emmaus.

Währenddessen schloss sich ihnen ein Mann an.
Als sie in Emmaus ankamen, luden sie den Fremden zum Essen ein.
Er brach das Brot und erst dann erkannten sie Jesus,
der jedoch in dem Moment vor ihren Augen verschwand.

Sie kehrten sofort nach Jerusalem zurück, um die Botschaft
des auferstandenen Jesus zu verkünden.

Am Ostermontag ist es Brauch, zu einem Gottesdienst zu gehen
und den restlichen Tag mit der Familie zu verbringen.

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Woher stammt das Wort „Ostern“?

Der im Deutschen benutzte Name stammt
aus dem Altgermanischen und hängt vermutlich
mit der Himmelsrichtung „Osten“ zusammen:
der Ort der aufgehenden Sonne.

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Osterbräuche in Deutschland:

Der Osterhase bringt schon
seit Ende des 17. Jahrhunderts
die Ostereier am Ostersonntag.

Er ist nicht nur in der antiken Kunst
und Architektur vertreten,
sondern gilt auch als Fruchtbarkeitssymbol,
welches den Frühling ankündigt.

Vor dem Hasen brachten übrigens Tiere,
wie Fuchs, Storch oder Kuckuck die Eier.

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In Schweden ist das Ostersymbol
die Osterhexe, die durch Osterfeuer
vertrieben werden soll.

In Frankreich und Österreich,
ebenso aber auch in überwiegend
katholischen Regionen Deutschlands
erzählt man den Kindern,
dass die Glocken am Karfreitag
nach Rom fliegen und am Ostersonntag
zurückkommen,
um zu erklären, wieso sie nicht läuten.

Die Glocken würden auf dem Rückweg aus Rom
Süßigkeiten für die Kinder verstecken.

Ostereier werden sowohl als hartgekochte Hühnereier
zum Essen, als auch als buntbemalte Dekoratiogegenstände
oder Schokoladeneier zu Ostern verwendet.

Der Brauch des Ostereierfärbens und
des Ostereiersuchens ist zwar in vielen
verschiedenen Kulturkreisen üblich,
ein Ursprung ist jedoch nicht bekannt.

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Osterfeuer
werden vorwiegend am Karsamstag
zu Beginn der Dämmerung entzündet.
Sie entstammen einem heidnischen Brauch,
um den Winter zu vertreiben.
Nachdem dieser „verbrannt“ wurde und der Feuerschein
seine „reinigende Wirkung“ gezeigt hatte,
war die Fruchtbarkeit des Bodens gesichert.

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Osterbräuche aus aller Welt:

Bulgarien:
die Ostereier werden nach der Messe
an den Kirchenmauern zerschlagen oder
die Menschen bewerfen sich damit.

England:
es wird sich mit Weidenkätzchenruten leicht berührt.
Das soll Glück für’s neue Jahr bringen.

Finnland:
Tradition ist es, sich gegenseitig leicht
mit Birkenruten auf den Rücken zu schlagen.

Frankreich:
dort schweigen die Glocken von
Gründonnerstag bis Karsamstag.
Erst am Sonntag wird zur Feier der
Auferstehung Jesu Christus wieder geläutet.

Irland:
das Ende der Fastenzeit feiern die Iren mit
einem symbolischen Heringsbegräbnis
am Ostersonntag.

Polen:
Die Menschen machen sich an Ostermontag
gegenseitig mit Wasser nass, um an die Taufe
eines Prinzen zu erinnern, der das Christentum
einst nach Polen brachte.

Schweiz:
Eiertütscha, oder Eiertitschen, ist nicht nur
ein Brauch in Deutschland,
sondern auch in der Schweiz.

Ungarn:
Dort werden Frauen und Mädchen anstatt
mit Wasser mit Parfüm übergossen.

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Ich wünsche Euch von Herzen gerne rundum

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und das alle Vorbereitungen
für das Fest klappen

Werner

Gedanken und Grüße zum Palmsonntag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Der heutige letzte Sonntag vor Ostern
ist für die Christen den Beginn der Karwoche.

Erstmals in der Karwoche wird am Palmsonntag die Passion Jesu,
das Leiden und Sterben des Herrn, verkündigt.

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Der Begriff „Palmsonntagerinnert an den in der Bibel (Matthäus, 21) beschriebenen Einzug von Jesus Christus in Jerusalem.

Jesus reitet auf einem Esel ein.
Die Bürger bejubeln ihn und
legen Palmzweige auf die Straße.

In der katholischen Kirche segnet der Priester am Palmsonntag Zweige.
Sie werden am Ende der Messe verteilt.
Die Zweige werden zu Hause hinter die Kruzifixe gesteckt und bleiben dort
bis Aschermittwoch.

Bereits sehr früh in der Geschichte haben sich verschiedene Bräuche rund um den Palmsonntag entwickelt.

Seit dem 8. Jahrhundert wurden die Ereignisse des Palmsonntags in Prozessionen aufwendig nachgestellt. Bei den Prozessionen wurde oftmals eine lebensgroße Christusfigur auf einem lebendigen oder auch einem hölzernen Esel, den man auch als Palmesel bezeichnet, mitgeführt.

In manchen Gemeinden wird diese Tradition auch heute noch gepflegt.

Ein weiterer Brauch in der katholischen Kirche ist die Palmweihe. Echte Palmzweige sind in Mitteleuropa nur schwer zu bekommen. Aus diesem Grund werden für die Palmweihe meist andere grüne Zweige wie Buchsbaum, Wacholder oder Weide verwendet.

Vor der Messe segnet der Zelebrant die mitgebrachten Palmzweige, besprengt sie mit Weihwasser und danach werden sie in einer Prozession in die Kirche getragen. Nach der Messe werden die geweihten Zweige mit nach Hause genommen.

Bevor sie zum Schutz vor Unheil und Krankheit hinter ein Kruzifix, einen Spiegel oder ein Heiligenbild gesteckt werden dürfen, müssen zuerst die Zweige aus dem letzten Jahr verbrannt werden. Die Zweige, die in der Kirche verbleiben, werden im darauffolgenden Jahr verbrannt und mit ihrer Asche das Aschenkreuz an Aschermittwoch gespendet.

In einigen Regionen werden an Palmsonntag anstatt normaler Zweige kunstvoll gebundene und bunt geschmückte Palmbuschen, die auch Palmbesen, Palmstock oder Palmstange genannt werden, zur Palmweihe gebracht.

Traditionell bestehen Palmbuschen aus sieben verschiedenen Pflanzenzweigen: Palmkätzchen, Buchsbaum, Wacholder, Stechpalme, Eibe, Zeder und Sadebaum.

Je nach Region werden sie als kleine Handsträuße oder an lange Stangen gebunden. Die Zweige werden dann mit bunten Bändern, gefärbten Eiern oder Fastenbrezeln geschmückt.

In der evangelischen Kirche sind Prozessionen und Palmweihen an Palmsonntag nicht üblich, jedoch ist in manchen Regionen genau der Palmsonntag der traditionelle Termin für die Konfirmation, wo dann die Konfirmanden mit grünen Zweigen in die Kirche einziehen.

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne einen erholsamen, vor allem sonnigen Tag mit glücklichen Momenten

Werner

Welt-Parkinson-Tag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Donnerstag, dem 11. April, ist

Welt-Parkinson-Tag 2019

Bereits zum 22. Mal findet der Welt-Parkinson-Tag statt.

Seit 1997 wird er jedes Jahr am 11. April begangen – dem Geburtstag von Dr. James Parkinson, der die Erkrankung erstmals beschrieben hat.

Das Ziel des Tages ist es,

das Bewusstsein für die Parkinsonsche Erkrankung zu erhöhen und ein besseres Verständnis für die Erkrankung selbst und die Lebenssituation von Betroffenen und ihren Familien zu schaffen. Insgesamt soll eine bessere Versorgung von Menschen mit Parkinson gefördert werden.

Parkinson, die genaue Bezeichnung lautet Parkinsonsche Erkrankung gehört zu den unheilbaren chronischen Erkrankungen, die einen sehr langsamen Verlauf nehmen.

Nach und nach sterben immer mehr Hirnzellen in bestimmten Arealen ab und drosseln die Bildung des lebenswichtigen Dopamins.

Bei rechtzeitiger Diagnose und einem typischen Verlauf lässt sich Parkinson heutzutage mit Hilfe von wirksamen Medikamenten über viele Jahre gut behandeln, aber eine Heilung gibt es bisher noch nicht.

Es kommen aber auch schwere Fälle vor, wo es relativ schnell zu wesentlicher Verschlechterung kommt, die letztlich zum Tode führen kann.

Statistisch leben Betroffene heute mehr als 20 Jahre mit der Krankheit, die häufig erst nach dem vierzigsten Lebensjahr auftritt.

Zu Beginn sind die Symptome meistens noch schwach ausgeprägt:

leichtes Zittern einer Hand, dann beider Hände, Muskelschmerzen im Schulterbereich und Müdigkeit, dazu manchmal auch depressive Verstimmungen, Schlafstörungen und allgemeines Unwohlsein begleiten die erste Phase der Krankheit.

Oft sind es gar nicht einmal die Betroffenen selbst, sondern nahe Angehörige, die die kleinen Veränderungen zuerst erkennen, die leicht zittrige Schrift, den etwas starren Gesichtsausdruck und den unruhigen Schlaf bemerken und dem Patienten dazu veranlassen, einen Arzt zu aufzusuchen.

Die erste Krankheitsphase kann über viele Jahre anhalten. Später werden die Symptome deutlicher, das Zittern und die motorischen Beeinträchtigungen verstärken sich erheblich. Die Betroffenen werden zunehmend ungeschickter in ihren Bewegungen, stolpern oft infolge von Gangschwäche und Gleichgewichtsstörungen.

In diesem Stadium greifen die meist auf eine Körperseite beschränkten Störungen, oft in abgeschwächter Form, auch auf die andere Körperseite über.

Manche Erkrankte haben jetzt ein maskenhaft starres Gesicht, auch Sprach- und Wortfindungsstörungen sind möglich.

Nicht jeder Erkrankte hat genau die gleichen Symptome, sie variieren von Patient zu Patient und auch ihre Intensität ist sehr unterschiedlich.

Die Gabe von Medikamenten, die den Abbau von Dopamin regulieren und den Gehirnstoffwechsel positiv beeinflussen, kann die Krankheit zwar mit den heutigem Wissen nicht aufhalten, aber sie verhilft vielen Erkrankten über Jahre hinweg zu einem relativ unbeeinträchtigten Leben.

Krankengymnastik, Schwimmen und wenn es noch geht Radfahren sind sehr hilfreich.

Sie erhalten die Beweglichkeit der Muskeln und Gelenke möglichst lange. Ergotherapeuten, Sprachtherapeuten und manchmal auch Psychologen können den Betroffenen ebenfalls Hilfestellung geben und Linderung verschaffen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Tiefenstimmulation.

Bei dieser neurologischen Behandlungsmethode bekommt der Patient in einer Operation einen Hirnschrittmacher eingesetzt, der dabei helfen kann, stark beeinträchtigende Fehlimpulse der Nerven zu unterdrücken.

Leider ist diese Methode jedoch nicht für alle Parkinsonpatienten anwendbar und birgt auch Risiken.

Neben Medikamenten und Therapien kann eine bewusste Ernährung einiges dazu beitragen, das Befinden des Parkinson-Erkrankten zu verbessern und den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen.

Darüber hinaus kann natürlich noch einiges geschehen, um das Alltagsleben zu erleichtern.

Die Wohnung kann behindertengerecht umgestaltet werden, es gibt viele Hilfsmittel, welche die stärker werdenden Einschränkungen wenigstens teilweise kompensieren können.

Morbus Parkinson ist eine schlimme Krankheit, aber die Diagnose muss heute nicht mehr das Ende eines selbstbestimmten Lebens bedeuten.

Wer Parkinson bewusst annimmt, sich damit auseinandersetzt, und mit allen Mitteln dagegen angeht, kann damit nicht nur alt werden, sondern sogar ein erfülltes Leben haben.

Also, toi toi toi

Werner