Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Mittwoch, dem 25. September, ist:

Tag der Zahngesundheit 2019

Bereits seit dem Jahr 1991 heißt es jährlich am heutigen Tag:

„Gesund beginnt im Mund!“.

Heute wird bundesweit auf Themen der Mundgesundheit aufmerksam gemacht.

Rund um den 25. September finden in Ländern, Städten und Gemeinden eine Vielzahl von Veranstaltungen und Aktionen statt.

Egal, ob es um Kinder, Jugendliche oder Erwachsene geht, im Zentrum steht immer die Prävention, also die Verhütung von Zahn, Mund- und Kiefererkrankungen.

Dabei wird auf breite Aufklärung in der Bevölkerung und die Förderung von Eigenverantwortung, insbesondere durch praxisnahe Tipps, die Mundgesundheitsschäden verhindern helfen sollen, gesetzt.

Die Trägerschaft hat der „Aktionskreis zum Tag der Zahngesundheit“, dem rund 30 Mitglieder aus dem Gesundheitswesen und der Politik angehören.

Das Motto 2019 lautet:

Gesund im Mund – Ich feier’ meine Zähne!

Wie enorm wichtig Milchzähne für eine gesunde Entwicklung des Kindes sind, wird interessanterweise nach wie vor unterschätzt, dabei sind bereits 15 Prozent der Kleinkinder in Deutschland von Karies betroffen!

Gesunde Milchzähne entscheiden unter anderem darüber, ob ein Kind wirklich altersgerecht an Gewicht zunimmt, ob es richtig sprechen lernt und ob es aufgrund seines Aussehens möglicherweise ausgegrenzt wird.

Der Tag der Zahngesundheit 2019 möchte Jugendliche motivieren, Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen, vor allem indem er sie über zahnmedizinische Zusammenhänge aufklärt.

Um die Jugendlichen vom Sinn gründlicher Zahnpflege zu überzeugen, spricht der Tag der Zahngesundheit sie über einen eigenen Instagram-Kanal an.

Darüber hinaus hat der Verein für Zahnhygiene altersgerechte Info-Flyer produziert.

Schüler und Schülerinnen, aber auch Lehrer und Lehrerinnen und andere gemeinnützige Organisationen wie Jugendtreffs und Bibliotheken sowie zahnärztliche Praxen können diese beim Verein für Zahnhygiene anfordern.

Die Flyer machen unter anderem den Zusammenhang zwischen Ernährung und Karies bzw Mundhygiene und Mundgeruch klar. Den Mungeruch vermeiden zu können, ist ein sehr überzeugendes Argument für das regelmäßige Zähneputzen, schließlich ist es Teenagern heutzutage enorm wichtig, bei Gleichaltrigen gut anzukommen. Bei einem Selfie könnte Mundgeruch zu einem absoluten No Go werden.

Sehr positiv anzumerken bleibt anzumerken, dass die gute Aufklärung in den vergangenen Jahren, die breite Nutzung von fluoridhaltigen Zahnpasten, regelmäßige Kontrollbesuche in der Zahnarztpraxis, die Versiegelung der Backenzähne sowie eine flächendeckende Gruppenprophylaxe, vor allem in Kitas und Schulen, zu einem guten Erfolg geführt hat.

Die Mundgesundheit von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung ist oft schlechter als die des Bevölkerungsdurchschnitts. Vor allem ihr Risiko für Karies-, Parodontal– und Mundschleimhauterkrankungen ist überdurchschnittlich hoch.

Ich richte heute meinen Fokus darauf, wie die Mundgesundheit der Menschen in diesen beiden Bevölkerungsgruppen gefördert werden kann.

Liebe Altenpfleger, Krankenpfleger und Behindertenbetreuer

bitte seid Vorbild und achtet bei den zu Pflegenden verstärkt auf die Mundgesundheit!

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen von Herze gerne ruhige Dienste und den Angehörigen. sowie allen Menschen eine zahngesunde Zukunft

Werner