Autor: Werner Heus

Der Welt-Aids-Tag 2019 steht für Solidarität

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Sonntag, dem 1. Dezember 2019, ist:

WeltAidsTag

welt-aids-tag-2Weltweit leben etwa 36,7 Millionen Menschen mit HIV.

Pro Jahr kam es bislang zu ca. 2,1 Millionen Neuinfektionen.

Im Jahr 2016 waren es „nur“ 1,8 Millionen und anstatt etwa 240.000 bei Kindern waren es  „nur“ 160.000.

Wirklich so richtig, richtig schlimm ist jedoch, dass nur etwa 61,5 Prozent der Betroffenen bislang Zugang zu den lebensnotwendigen Medikamenten haben.

Und noch immer erleben Betroffene Ausgrenzung und Stigmatisierung.

In Deutschland leben heute rund 85.000 Menschen mit HIV, rund 5.000 mehr als im Vorjahr und ca. 30.000 Menschen sind bisher in Deutschland an den Folgen von Aids gestorben.

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2019 findet der WeltAidsTag,

der seit 1988 jährlich am 1. Dezember begangen wird zum 32. Mal statt.

Mit zahlreichen spannenden Aktionen erinnern Regierungen, Organisationen und Vereine weltweit an diesem Tag an HIV und Aids, und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit den von HIV betroffenen Menschen zu zeigen.

Das Spektrum reicht von Informationsständen in der Innenstadt über Podiumsdiskussionen bis hin zu Spenden-Galas mit großem Promi-Engagement.

Die diesjährige Kampagne will deshalb Berührungsängste abbauen und zeigen, dass positiv zusammen leben zwischen Menschen mit und ohne HIV bereits stattfindet und möglich ist.

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Der Welt-Aids-Tag dient auch dazu, Verantwortliche in Politik, Medien,Wirtschaft und Gesellschaft – weltweit wie auch in Europa und Deutschland – daran zu erinnern, dass das HI-Virus noch längst nicht besiegt ist.

Er will Solidarität mit Menschen mit HIV und AIDS fördern und Diskriminierung entgegenwirken.

Er erinnert an die Menschen, die an den Folgen der Infektion verstorben sind. Und er ruft dazu auf, weltweit Zugang für alle zu Prävention und Versorgung zu schaffen.

Auch, damit überall die notwendigen Mittel bereitgestellt werden und sich Vorbeugung, Aufklärung, Behandlung und Hilfe für die Betroffenen an ihren Lebensrealitäten orientieren können.

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In Deutschland setzen sich das Bundesministerium für Gesundheit, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die Deutsche AIDS-Hilfe und die Deutsche Aids-Stiftung mit einer gemeinsamen Kampagne für dieses gesellschaftsrelevante Thema ein.

Unter dem Motto:

„Streich die Vorurteile!“

liegt der Schwerpunkt in diesem Jahr auf ganz persönlichen „Gewissensfragen“ und dem Aufruf zur Toleranz und Solidarität:

Die meisten Menschen wissen, dass sie im Alltag vor einer Infektion
mit HIV sicher sind.

Aber in den Situationen, in denen es auf dieses Wissen ankommt,
vertrauen manche doch nicht darauf,
da sind die Ängste wohl stärker.

Es gibt keinen Grund, vor Menschen mit HIV Angst zu haben.

Ich möchte heute von Herzen gerne an alle Menschen appellieren, dass viel mehr Menschen erkennen mögen, dass Diskriminierung allen Menschen schadet!

Diskriminierung macht krank und kann vom HIV-Test abschrecken.

Werner Heus

Informationen rund um den Deutschen Lebertag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

 am heutigen Mittwoch, dem 20. November, ist:

Deutscher Lebertag 2019

Ausrichter sind neben der Gastro-Liga e.V.
die Deutsche Leberhilfe e.V. und
die Deutsche Leberstiftung.

Lebererkrankungen können jeden treffen! Völlig unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebensweise. Der Lebertag will unter anderem mit dem Vorurteil aufräumen, Lebererkrankungen seien grundsätzlich immer selbst verschuldete Krankheiten“!

Und ganz gezielt darauf aufmerksam machen, dass Lebererkrankungen sehr viel häufiger sind als allgemein angenommen oder vermutet wird.

Viele Lebererkrankungen können heute gut behandelt werden. Nicht nur Medikamente, sondern auch Veränderungen des persönlichen Lebensstils können ganz entscheidend zur Besserung von Lebererkrankungen beitragen oder deren Entstehung ganz verhindern.

„Leber/wert/voll“

war das Motto des 17. Deutschen Lebertages, welches uns daran erinnern, wie wertvoll die Leber ist und welche vielfältigen Aufgaben sie erfüllt.

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Erkrankungen der Leber verlaufen schleichend und still. Das sie lange ohne spezifische Beschwerden bleiben, macht sie so unglaublich tückisch.

Lebererkrankungen werden deshalb sehr häufig erst ganz spät erkannt.

Allein an chronischer Hepatitis B und Hepatitis C sind Hunderttausende Menschen alleine in Deutschland erkrankt und die meisten davon ohne es zu wissen.

Hinzu kommen Autoimmunerkrankungen der Leber sowie Fettlebererkrankungen, die insbesondere in den westlichen Industrienationen verstärkt auf dem Vormarsch sind.

Schätzungen zufolge leiden alleine 20% der deutschen Bevölkerung unter Fetteinlagerungen der Leber. Fettlebererkrankungen werden dann richtig gefährlich, wenn die Verfettung zu einer Leberentzündung führt.

Durch die andauernde Entzündung kommt es zu einer Vernarbung der Leber. Wird dieser Prozess nicht gestoppt, drohen bei allen chronischen Lebererkrankungen Spätfolgen wie Leberzirrhose und Leberzellkrebs.

Der 20. Deutsche Lebertag steht unter dem Motto:

Mit diesem Motto weist der diesjährige Deutsche Lebertag darauf hin, dass es lebenswichtig ist, jeden Tag an die Leber zu denken.

Die Leber ist ein Organ, das leider wenig und nur ganz selten Beachtung findet. Dabei erfüllt sie zahlreiche Aufgaben.

Sie ist das zentrale Stoffwechselorgan in unserem Körper und wenn sie ausfällt, tritt innerhalb weniger Stunden der Tod ein!

Mehr Aufmerksamkeit für Leber und Leberwerte ist daher das Ziel des 20. Deutschen Lebertages. Zum bundesweiten Aktionstag werden heute wieder zahlreiche lokale Veranstaltungen wie Arzt-Patienten-Seminare, Experten-Sprechstunden oder Lebertest-Aktionen angeboten.

Wem sich die Möglichkeit bietet, dem kann ich nur ans Herz legen, sich testen zu lassen, denn Gesundheit ist unser mit weitem Abstand höchstes Gut.

Für die angebrochene Woche, ach was, natürlich für die gesamte Zukunft wünsche ich uns allen von Herzen gerne viele schöne Momente, wenig Stress und viel Gesundheit

Werner Heus

 

P.S.:

Mein Appell zum heutigen Tag

Informationen zum Welt-Diabetes-Tag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Donnerstag, dem 14. November, ist:

WeltDiabetesTag 2019

Der Welt-Diabetes-Tag wird seit 1991 als ein Tag der Internationalen Diabetes-Föderation (International Diabetes Federation, IDF) und der Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization, WHO) durchgeführt. Man hat den 14. November ausgewählt, da an diesem Tag Frederick G. Banting geboren wurd. Gemeinsam mit Charles Herbert Best hat er im Jahr 1921 das lebenswichtige Insulin entdeckt.

Bereits seit dem Jahr 2007 ist der Weltdiabetestag ein offizieller Tag der Vereinten Nationen (United Nations, UN). Er wurde im Dezember 2006 in der Resolution 61/225 verabschiedet.

Aus diesem Grund finden zahlreiche Veranstaltungen vor allem am,

jedoch auch rund um den 14. November herum statt.

weltdiabetestag

Diabetes ist eine chronische Erkrankung, die entsteht, wenn in der Bauchspeicheldrüse nicht ausreichend Insulin gebildet wird oder der Körper das produzierte Insulin nicht effektiv verwerten kann.
Insulin ist ein in der Bauchspeicheldrüse gebildetes Hormon, das die Körperzellen benötigen, um Glukose aus dem Blut aufzunehmen und daraus Energie zu gewinnen.
Eine unzureichende Insulinproduktion und/oder -wirkung führt zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie). In der Folge kann es zu einer langfristigen Schädigung des Körpers und zum Versagen verschiedener Organe und Gewebe kommen.

Der Weltdiabetestag wurde aus Sorge über die weltweit steigende Zahl von Menschen mit Diabetes von der Internationalen Diabetes-Föderation (IDF) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstmals 1991 ausgerufen.

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2019 lautet das Motto:

„Familie und Diabetes“

Ziel ist es, die Diagnostik sicherzustellen, damit der Typ-2 Diabetes frühzeitig erkannt wird. Grob sagt man, Typ-2 Diabetes wird rund zehn Jahre zu spät erkannt. Durch eine frühe Erkennung der Krankheit, wäre es möglich Folgeschäden leichter verhindern.

Diabetes

ist eine der Hauptursachen für Amputation, Erblindung, Herzerkrankungen, Nierenerkrankungen Versagen und frühen Tod.

Einfache Maßnahmen können das Risiko reduzieren.

Alle Frauen mit Diabetes benötigen einen erschwinglichen und gerechten Zugang zu Pflege und Bildung, um ihre Diabetes besser zu bewältigen und ihre Gesundheitsergebnisse zu verbessern.

Die Kampagne soll die Bedeutung eines erschwinglichen und gleichberechtigten Zugangs für alle Frauen, die an Diabetes leiden oder dieses Risiko in sich tragen, heben!

Und bewirken, dass alle Frauen die wesentlichen Diabetes-Medikamente und -technologien, die Selbstmanagement-Schulungen und Informationen erhalten, die sie benötigen, um eine optimale DiabetesTherapie zu erzielen oder einen Typ 2 Diabetes vorzubeugen.

Ganz besonders schwangere Frauen benötigen verbesserten Zugang zu Vorsorgeuntersuchungen, Pflege und Bildung, um positive Gesundheitsergebnisse für Mutter und Kind erreichen zu können.

Die Kampagne soll dazu aufrufen, am 14. November landesweit kollektiv Blutzucker zu messen, egal ob Typ 1, Typ 2 oder Nichtdiabetiker, Familie oder Freunde.

Sie will auf den Weltdiabetestag aufmerksam machen, über Diabetes und seine Formen aufklären, Nichtdiabetikern ihr eventuelles Diabetesrisiko näher bringen und präventiv gegen Typ-2-Diabetes vorgehen.

Es ist nur ein kleiner „Picks“ in Ohr oder Finger und schon weiß man woran man ist. Daher mein eindringlicher Appell an Euch:

Bitte, nichts wie hin und messen lassen!

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne eine gesunde Zukunft, möglichst ohne weitere Zipperlein

Werner Heus

Informationen zum Magen-Darm-Tag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Donnerstag, dem 7. November, ist:

MagenDarm-Tag 2019

Der Darm ist der wichtigste Teil des Verdauungstraktes von höheren vielzelligen Tieren einschließlich des Menschen.

Er erstreckt sich vom Magenpförtner bis zum After, davor liegen der Magen,
die Speiseröhre und die Mundhöhle.

Das Motto 2019 lautet:

Beschwerden am Po? Nicht aussitzen! 

Wissenswertes über Hämorrhoiden & Co

Jährlich werden in Deutschland ca. eine Million Patienten wegen Hämorrhoiden behandelt.

Diese Enddarmerkrankung gehört aber immer noch zu den Tabuthemen unserer Gesellschaft. Die Betroffene zögern daher oft, frühzeitig professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Hämorrhoiden

entstehen in den meisten Fällen durch einen hohen Druck auf den Enddarm.

Dadurch werden die Blutgefäße im Schwellkörper, einem ringförmigen Gefäßpolster zwischen Mastdarm und Schließmuskel, so stark ausgeweitet, bis sie sich schließlich nicht mehr zusammenziehen können.

Einige der Ursachen dafür sin chronische Verstopfungen und ballaststoffarmer Ernährung.

Aber auch falsches Stuhlverhalten, wie unnötiges Pressen oder ein hoher Druck auf den Enddarm durch Übergewicht, schweres Tragen oder bei einer Schwangerschaft – kann ein Hämorrhoidalleiden begünstigen.

Abhängig von der Größe und dem Grad der Hämorrhoiden gibt es unterschiedliche Behandlungsmethoden. Dabei steht grundsätzlich die Wiederherstellung des regulären hämorrhoidalen Schwellkörpers im Vordergrund.

Cremes. Pasten und Salben lindern oft nur kurzzeitig die Beschwerden, jedoch bekämpfen sie die Ursache nicht.

Bei Hämorrhoiden des 1. und 2. Grades sind in der Regel nur kleine, ambulante Eingriffe notwendig. Bei Hämorrhoiden des 3. und 4. Grades ist die Wiederherstellung des Gefäßpolsters meist nur durch eine Operation möglich.

Diese Operation kann ambulant oder stationär durchgeführt werden.

Wie kann man Hämorrhoiden vorbeugen?

Gnz besonders wichtig ist es, einen starken Druck auf den Enddarm zu vermeiden.

Versucht bitte bei chronischer Verstopfung die Verdauung durch richtige Ernährung wieder in Schwung zu bringen.

Ernährungsexperten empfehlen faserreiche (ballaststoffreiche) Nahrungsmittel wie Vollkornbrot, Haferflocken, Obst und Gemüse.

Achtet bitte auf regelmäßige ausreichende Bewegung und treibt Sport! Und nicht Lachen, aber „Matratzensport“ zählt auch dazu … zwinker

Ziele des Magen-Darm-Tages 2019 sind:

über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten detailliert aufzuklären

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Ob nun Blähungen, Durchfall, Sodbrennen oder „nur“ ein unbequemes Völlegefühl, fast jeden von uns hat bereits irgendwann einmal getroffen.

Manche leiden ein Leben lang unter Beschwerden der Verdauungsorgane.

In Anbetracht der mittlerweile wirklich sanften Untersuchungsmethoden möchte ich von Herzen gerne an Euch appellieren bei anhaltenden Beschwerden unvoreingenommen einen Arzt aufzusuchen und das Problem – grins: frisch von der Leber weg – anzusprechen.

Werner

 

Gedanken zum Welt-Psoriasistag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

 am heutigen Dienstag, dem 29. Oktober, ist:

Welt-Psoriasistag 2019

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Am 29. Oktober ist WeltPsoriasistag.
An diesem Datum wenden sich weltweit
Patienten und Hautärzte an die Öffentlichkeit!
Es geht darum, auf anhaltende Vorurteile hinzuweisen und
für eine bessere medizinische Versorgung zu werben.

Schuppende, gerötete und stellenweise blutige Hautareale sind die unübersehbaren Begleiterscheinungen einer Psoriasis.

Die Erkrankung ist besser bekannt als Schuppenflechte.

Schätzungen zufolge sind etwa 2,5 Prozent der Bevölkerung erkrankt.
Alleine in unserem Land rund zwei Millionen Menschen.

Psoriasis ist eine chronisch entzündliche, nicht ansteckende Erkrankung, bei der
die körpereigene Immunabwehr „verrückt spielt“:

Sie entfacht eine Entzündung und beschleunigt die Erneuerung der Hautzellen,
wodurch die Schuppen entstehen.

Die Mittel im Krankenversicherungssystem sind leider sehr begrenzt!
Aus diesem Grund werden sie leider nur auf die Akutbehandlung konzentriert.

Eine Psoriasis ist bei allem medizinischen Fortschritt
letztendlich jedoch nicht vollständig heilbar.

Die Erkrankung verläuft vielfach in mehr oder minder stark ausgeprägten Schüben und stellt die Betroffenen vor harte Bewährungsproben.

Oft kommen Begleiterkrankungen hinzu und verschlimmern die Belastung.

Die an Psoriasis Erkrankten leiden unter einer stark geminderten Lebensqualität! In schweren Fällen haben die Betroffenen eine deutlich verminderte Lebenserwartung.

Helfen kann die aktive Beteiligung in der Selbsthilfe bei Schuppenflechte.

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Psoriasis – Gemeinsam stark!“
lautet das Motto 2019 in Deutschland.

Respekt
Auffällige Hautbilder ziehen die Blicke auf sich.
Viele Erkrankte empfinden es als belastend, permanent angestarrt zu werden.

Neugier ist nicht gleichbedeutend mit Verständnis und erst recht nicht mit Empathie.

Wir alle erwarten zu Recht Respekt und
Diskretion im Umgang miteinander.

 

Teilhabe
Immer wieder erleben Erkrankte, dass Menschen in ihrem Umfeld
buchstäblich auf Distanz gehen.
Andererseits greift die notwendige Therapie oft tief in die Lebensverhältnisse ein.
Wir alle leben in sozialen Zusammenhängen.
Wir wollen dazugehören und
nicht ausgegrenzt werden.

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Und:
Wir wollen nicht als Kranke „behandelt“ werden,
sondern selbstbestimmend an der Therapie mitwirken.

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Lebensqualität
Die Kosten für die nötige lokale Begleitbehandlung der
Hauterscheinungen werden als Pflege abgetan
und von der gesetzlichen Krankenversicherung
selbst dann nicht übernommen, wenn die Erkrankten
dafür dreistellige Summen monatlich aufbringen müssen.

Ähnliche Schwierigkeiten gibt es bei der
Beantragung von Maßnahmen zur Rehabilitation und
bei Anträgen zur Klimatherapie.
Von einer erfolgreichen Behandlung
wird mehr als nur Linderung der
schwerwiegendsten Symptome,
sondern darüber hinaus auch eine
deutliche Verbesserung der Lebensqualität erwartet.

Vor diesem Hintergrund hat die
Weltgesundheitsorganisation (WHO)
die Psoriasis schon 2014 in ihre Liste
der nichtansteckenden Krankheiten
aufgenommen, die weltweit vermehrter
Anstrengungen bedürfen.
Die Bundesregierung hat bislang noch
keine konkreten Schritte unternommen,
dieser Anforderung der WHO Taten folgen zu lassen.

Zwar gibt es mittlerweile Dank des Fortschrittes in der Forschung 15 zugelassene systemische Arzneimittel gegen mittelschwere bis schwere Psoriasis, aber …

bei der Psoriasis besteht weiterhin Handlungsbedarf!,

denn aufgrund ihres chronischen Verlaufes, der hohen Krankheitslast und des immer noch nicht genügenden Zugangs zu verfügbaren modernen Therapie stehen die betroffenen Patienten unter einem besonderen Leidensdruck.

Bitte, liebes Gesundheitssystem tu etwas!

Ich wünsche allen Betroffenen von Herzen gerne ausreichend Kraft die Erkrankung zu ertragen, ausreichend Kampfgeist, um mehr Achtung und Aufmerksamkeit zu bewirken und uns allen positive, letzte Tage im Monat Oktober

Werner

Informationen zum Welttag des Stotterns 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Dienstag, dem 22. Oktober ist:

Welttag des Stotterns

(International Stuttering Awareness Day)

Vorsichtigen Schätzungen zufolge soll es in Deutschland mehr als 800.000 Menschen geben, die stottern.

Davon ziehen sich ganz viele komplett zurück, denn sie fürchten die Ablehnung ihrer Mitmenschen und meist haben sie leider auch einschlägige Erfahrungen gemacht, was ich persönlich mehr als traurig finde!

Was ist Stottern?

Stottern ist eine Unterbrechung des Redeflusses durch auffällige Blockaden, Wiederholungen oder Dehnungen.

In dem Moment, wo der Stotternde sprechen möchte, weiß er ganz genau, was er sagen möchte, kann es jedoch nicht störungsfrei herausbringen.

Stottern kann je nach Gefühlslage und Verfassung des betroffenen Menschen zwar schwanken, ist jedoch eine körperliche bedingte Sprechbehinderung .

Häufig entwickeln Stotternde so genannte sekundäre Symptome (Begleitsymptome), wie auffällige Verkrampfungen der Gesichtsmuskulatur oder zusätzliche Körperbewegungen beim Sprechen.

Ganz häufig werden auch Ängste vor Sprechsituationen entwickelt.

Die Wissenschaft hat zwar mittlerweile einiges über das Phänomen herausgefunden ,

aber es ist bei Weitem leider noch nicht alles erforscht.

Geklärt ist, dass das Stottern über alle Kulturen hinweg ähnlich oft und familiär gehäuft auftritt. Es gibt also eine starke genetische Komponente.

Etwa fünf Prozent der Kinder entwickeln ein Stottern, bei den meisten davon „verschwindet“ es jedoch bis zur Pubertät.

Seit 1998 findet jährlich am 22. Oktober der „Welttag des Stotterns“ statt.

In Zuge dessen auch in unserem Land dieser Welttag genutzt, um mit Aktionen und Veranstaltungen auf die Schwierigkeiten, die jeder einzelne Stotternde bewältigen muss aufmerksam zu machen und Aufmerksamkeit für die Fakten rund um die Sprechbehinderung Stottern, zu welcher es noch immer noch viele Vorurteile gibt.

Der Welttag bietet Gelegenheit, gehört und gesehen zu werden, ganz selbstbewusst und offensiv, mit Stottern oder ohne, aber immer für ein positives Miteinander!

Das internationale Motto lautet in diesem Jahr:

„Growth through Speaking“

zu deutsch: „Größe haben durch sprechen“

und gibt wieder Anlass für vielfältige Aktionen im großen und kleinen Stil, veranstaltet von Gruppen und auch stark engagierten Einzelpersonen.

Dank einer Förderung der Techniker Krankenkasse und dem hohen Engagement der ehrenamtlichen Landesverbände Stottern & Selbsthilfe wurde am 22. Oktober 2017 an allen deutschen Bahnhöfen mit so genannten „Station Video“-Monitoren ein Spot zum Welttag ausgestrahlt werden. Der Spot griff gängige Vorurteile über stotternde Menschen positiv auf!

 

Und in diesem Jahr sendet ein weiteres Video die selbstbewusste Botschaft:

Wir sagen`s auf unsere Weise

Einer der möglichen Lösungsansätze sind Therapie-Methoden, bei denen die Betroffenen zunächst zu Hause in der Sicherheit der gewohnten Umgebung das Sprechen üben können.

Der überwiegende Teil der Therapien findet immer noch ambulant statt.

In Ergänzung gibt es auch intensiv-stationäre Angebote.

Die wichtige Hürde ist, Ängste vor dem Stottern zu überwinden.

Und das braucht Mut.

Der Betroffene muss lernen, sein Stottern zu akzeptieren, denn bei Erwachsenen verschwindet es in aller Regel nicht vollständig.

„Auch diese Wahrheit muss man akzeptieren.“

Alexander Wolff von Gudenberg, seines Zeichens Institutsleiter der Kasseler Stottertherapie gehört jedoch zu den Vorreitern der Online-Medizin, wo sich Therapeut und Patient in virtuellen Räumen, verbunden über das Internet, treffen. Die Online-Methode kann zum Beispiel für Patienten attraktiv sein, die sich für ihr Stottern schämen.

Die Eingangshürde ist in diesem Fall niedriger“, sagt von Gudenberg, denn die Scham spielt eine große Rolle beim Stottern.

Ich wünsche allen Betroffenen von Herzen gerne genügend Mut sich zu outen und einer Therapie zu stellen!

An alle Menschen möchte von Herzen für mehr Toleranz appellieren und wünsche uns allen eine gute Zukunft

Werner

Informationen zum Welt-Osteoporosetag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Sonntag, dem 20. Oktober, ist

WeltOsteoporosetag 2019

Der Welt-Osteoporose-Tag wurde 1996 von der National Osteoporosis Society (NOS)

in England ins Leben gerufen.

Die Idee dazu stammt von Linda Edwards, die sich nicht nur in England,
sondern weltweit um das Thema:

Osteoporose
bemüht hat.
Die Anerkennung als Aktionstag erfolgt im Jahr 1998 durch die
Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Osteoporose
ist die am weitesten verbreitete Knochenerkrankung im Alter.

Angaben der Internationalen Osteoporose Stiftung IOF (International Osteoporosis Foundation) zufolge kommt es jährlich weltweit zu 8,9 Millionen Knochenbrüchen aufgrund einer Osteoporose.

Die Folgen können für jeden einzelnen Patienten gravierend sein:

Einschränkungen in der Mobilität, chronische Schmerzen, dauerhafte Behinderung und der Verlust von Selbstständigkeit und Unabhängigkeit. Betroffen sind vor allem ältere Frauen, denn die Menopause führt bedingt durch Umstellungen im Hormonhaushalt zu einem rapiden Abbau an Knochensubstanz und -dichte.

Eine von drei Frauen über 50 erleidet in ihrem Leben eine Knochenschwundfraktur.

Gleichaltrige Männer sind weniger häufig betroffen, aber mit 20 Prozent liegt ihr Erkrankungsrisiko immer noch hoch. Neben Geschlecht, Alter und erblicher Vorbelastung können weitere Faktoren das OsteoporoseRisiko erhöhen, vor allem Rauchen, Alkohol, bestimmte Erkrankungen und Medikamente sowie Störungen der Nährstoffaufnahme.

Laut dem Kuratorium Knochengesundheit sind in Deutschland insgesamt
7,8 Millionen der über 50-Jährigen von dieser Knochenerkrankung betroffen.

6,5 Millionen davon sind Frauen und 1,3 Millionen Männer.

osteoporose-4Die Osteopenie ist eine Minderung der Knochendichte und kann, muss aber nicht zwingend, die Vorstufe zur Osteoporose sein. Die Osteoporose ist eine Alterserkrankung, die eine löchrige Knochenstruktur aufweist, das heißt eine Störung der Mikroarchitektur ist. Die niedrige Knochenmasse hat zur Folge, dass eine erhöhtes Frakturrisiko besteht. Die Heilung eines solchen Bruches kann sehr langwierig sein. Bei Osteopenie bzw. Osteoporose verlieren Knochen an Masse & werden zerbrechlich.

Tatsache ist, dass der Mensch mit zunehmendem Alter an Knochenstärke verliert. An dieser Erkrankung leiden vor allem Frauen durch die hormonelle Umstellung nach der Menopause, aber auch Männer können betroffen sein. Die Osteoporose kann sehr lange unbemerkt bleiben, bis dann eventuell die ersten Knochenbrüche auftreten und darauf hinweisen.

Wird Osteoporose nicht rechtzeitig und wirksam behandelt,
drohen folgenschwere Knochenbrüche, chronische Schmerzen,
sowie Behinderung bis hin zu
Pflegebedürftigkeit
.

Eine Behandlung mit verschiedenen Medikamenten
in Kombination mit einer Bewegungstherapie
kann gegen das Fortschreiten der Krankheit helfen.

Unter dem Motto:

„Starke Knochen – Knochenstark“

ruft dieser Tag die Öffentlichkeit dazu auf, rechtzeitig Maßnahmen für den Erhalt starker Knochen und Muskeln zu ergreifen, und mahnt Gesundheitsbehörden und Ärzte zum Schutz der Knochengesundheit ihrer Patienten an.

Der für Osteoporose typische Knochenschwund kann unbemerkt und schmerzlos vonstatten gehen, aber diese „stille“ Krankheit verursacht Brüche, die zu Schmerzen, Einschränkung der Bewegungsfähigkeit und schließlich zum Verlust der Unabhängigkeit oder vorzeitigen Tod führen können.

Daher werden die Menschen mit Osteoporose dazu aufrufen, sich gegen Brüche zu schützen, indem sie einen für die Knochen gesunden Lebensstil führen und entsprechende medizinische Behandlung in Anspruch nehmen sollen.

Ziel des Tages

ist, über die Früherkennungsmaßnahmen und
wirksame Behandlungsmöglichkeiten zu informieren.

Ansprechpartner und Initiatoren
des deutschen Aktionstages sind das
Kuratorium Knochengesundheit,
das Deutsche Grüne Kreuz und
der
Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose.

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne, dass dieser „Kelch“ an uns vorübergehen möge

und eine knochenstarke Zukunft

Werner

Informationen zum Welt-Menopausetag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Freitag, dem 18. Oktober ist‘:

Welt-Menopausetag 2019

Die Wechseljahre sind kein plötzliches Ereignis.

Es handelt sich um einen langsamen und natürlichen Prozess. Dieser reicht von der vollen Geschlechtsreife bis ins Alter. Der Zeitraum ist dabei von Frau zu Frau sehr individuell.

Im Normalfall erstreckt er sich über 15 bis 20 Jahre zwischen dem 45. und dem 65. Lebensjahr.

Die Wechseljahre lassen sich in drei Abschnitte unterteilen:

Zunächst einmal der Zeitraum vor der letzten Regelblutung, in der die Hormonproduktion in den Eierstöcken langsam abnimmt.

Es folgt die letzte Regelblutung, die sogenannte

Menopause.

Ob es wirklich die letzte war, davon kann man erst ausgehen, wenn ein Jahr lang keine Blutung mehr erfolgt ist.

Der dritte Abschnitt ist der Zeitraum von der letzten Blutung bis etwa zum 65. Lebensjahr.

Im Körper einer Frau verändert sich grundlegend etwas, wenn sie älter wird.

Ihre Eierstöcke hören auf, das Hormon Östrogen zu bilden.

menopause-1-kleinBei einigen Frauen beginnt dieser Prozess mit 40, bei anderen erst mit Mitte 50,

aber mit 58 Jahren haben die meisten Frauen es hinter sich.

An dieser hormonellen Veränderung gibt es keine Zweifel.

Großen Studien zur Hormontherapie von Wechseljahresbeschwerden haben viel bewegt.
Estrogene und Gestagene werden entsprechend der Beschwerden, der Stoffwechsellage und den persönlichen Risiken heute ganz individuell ausgewählt und dosiert. Das macht eine Hormontherapie effektiver und sicherer.

Wie die
Deutsche Menopause Gesellschaft e.V.
klarstellt, haben rund 60 Prozent der Frauen mit der hormonalen Umstellung beim Nachlassen der Eierstockfunktion Probleme.

Ein knappes Drittel leidet an therapiebedürftigen Beschwerden.

Bei starken Beschwerden hilft nachweislich nur die Gabe von Estrogenen.

Bei vorhandener Gebärmutter ist eine Kombination mit
Gelbkörperhormonen (Gestagenen) notwendig.

 

 

Die unangenehmen Beschwerden in der Menopause können sein:

Hitzewallungen, Schlafstörungen, Reizbarkeit und Gewichtszunahme

Eine Nachauswertung der Women´s Health Initiative legt nahe, dass bei frühem Beginn einer Hormontherapie der Nutzen die Risiken bei den meisten Frauen überwiegt. Selbstverständlich umfasst eine kompetente Beratung der Frauen mit
Wechseljahresbeschwerden nicht nur die Hormontherapie!

Unabdingbar ist auch eine kompetente Information über die Folgen der nachlassenden Eierstockfunktion! Auf die Vorgänge des Stoffwechsels im weiblichen Körper – Blutdruck und Gewichtszunahme – muss hingewiesen werden.

Und eine Aufklärung über optimale Ernährung sowie Alternativen zu Hormonen sollte erfolgen.

Ohne Zweifel sollte bei Frauen mit vorzeitiger Menopause ein Ersatz der fehlenden Hormone bis zum Zeitpunkt der natürlichen Menopause erfolgen. Schon alleine, um einen übermäßigen Knochendichteverlust zu vermeiden.

Pflanzliche Präparate

können bei leichten bis mittleren Beschwerden hilfreich sein.

Bei starken Problemen sind diese leider oft nicht ausreichend wirksam.

Dazu kommt, dass „natürlich“ nicht notwendigerweise auch „sicher“ bedeutet:

Nutzen und Risiken können derzeit nicht ausreichend bewertet werden, so die Gesellschaft.

Die
Deutsche Menopause Gesellschaft e.V.
zählt mehrere Hundert Ärzte
als Mitglieder.

Ihr Ziel ist es, die Bedürfnisse der Frauen in der
hormonalen Umstellungsphase (Wechseljahre)
beim Nachlassen der Eierstockfunktion
zu erkennen und wirksame sowie
sichere Behandlungsmöglichkeiten anzubieten.

Ich wünsche den Damen von Herzen gerne möglichst beschwerdefrei durch die Menopause zu kommen und uns allen einen wundervollen Herbsttag mit vielen herrlichen Sonnenstunden

Werner

Am Welthungertag 2019 ist Verteilung das Problem

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Mittwoch, dem 16. Oktober, ist:

Welthungertag 2019

 

Alleine, wenn ich dieses Wort schon nur höre oder lese, schaudert mir

W e l t h u n g e r t a g !!!

Hunger in einer Welt, die produziert, produziert und weiter produziert!

Einer Welt, die mehr & mehr Wegwerfgesellschaft geworden ist! Was alleine in unserem Land in den Müll– und Biotonnen landet, spottet jeglicher Beschreibung!

Die meisten Menschen in unserem Land – abgesehen von der Kriegsgeneration – wissen gar nicht, was Hunger ist und wie fürchterlich sich so etwas anfühlen muss!

Es gibt weltweit viele, viele Menschen, denen es nicht einmal annähernd so gut geht, wie uns.

Das ist den meisten auch bewusst, deshalb spare ich es mir durch entsprechendes Bildmaterial und Phrasendrescherei hier auf die Tränendrüsen zu drücken, aber wenn ich das ständige Gejammer, gerade im Internet, lese, wie schlecht es doch einigen geht, könnte ich gelinde geschrieben stehend freihändig „an die Decke gehen!“

Ich, persönlich, kenne niemanden in Deutschland, der nicht eine Scheibe Brot auf dem Teller hat und auch das überlappende Stück Wurst oder Käse dazu!

Jedoch kenne ich mehr als genug Menschen, die ganz einfach zu faul sind, sich eine Mahlzeit selbst zuzubereiten!

Viele Menschen gehen mehrmals pro Woche Essen oder bestellen Essen per Telefon oder Internet!

800 Millionen Menschen leiden weltweit und in diesem Moment an Hunger!

800 Millionen Menschen sind wegen andauernder Unterernährung krank – hauptsächlich Kinder. Heute werden 24.000 Menschen sterben, weil sie nichts oder zu wenig zum Essen haben.

Und wenn ich die überquellenden Bio-Tonnen bei Supermärkten sehe, dann werde ich immer nachdenklicher!

Vor geraumer Zeit habe ich eine Fernsehsendung geschaut, in welcher es um Essensverschwendung ging und bei einer vorsichtigen Hochrechnung mehrere tausend Euro herauskamen!

Ich weiß schon, dass jetzt wieder etliche Menschen sagen werden:

„Da kann ich als einzelner Mensch nichts dran ändern!“

Da gehe ich aber nur bedingt konform. Als Single, koche ich auch manchmal zu viel!

Entweder weil die Augen größer sind als der Magen oder weil es kaum geeignete Single-Portionen, egal aus welchem Bereich der Lebensmittel zu kaufen gibt! Jedoch habe ich sowohl einen Kühlschrank, als auch einen Gefrierschrank. Wenn sich die Situation ergibt, bin mir ggf. auch nicht zu schade mehrere Tage hintereinander das Gleiche zu essen.

Aber wegwerfen tue ich Lebensmittel ganz sicher nicht!

Einzelne Menschen haben kaum die Möglichkeit, Hilfe für andere Menschen zu organisieren. Da bleibt eigentlich nur noch die Möglichkeit eine Spende zu leisten. Da das wiederum mit Lebensmittel ziemlich sicher nicht funktionieren würde, bleibt nur eine Geldspende an eine seriöse Hilfsorganisation.

An dieser Stelle möchte ich empfehlen, einmal die Webseite der Welthungerhilfe zu besuchen. Dort ist sehr eindrucksvoll zu sehen, wie man selbst mit kleinen Beträgen … Weltenbewegen kann!

HIER der Link zur Webseite

Neben Krieg, Terror und Krankheiten hat meiner Meinung nach die Welt kein Ernährungsproblem, sondern ein Verteilungsproblem

Ich wünsche allen Menschen auf dieser Welt von Herzen gerne nicht mehr hungern zu müssen!

Den aktuell noch Betroffenen drücke ich voll doll die Daumen,

dass sich die Welt auf die Schöpfung zurück besinnt

Werner

 

 

Tag des weißen Stockes 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Dienstag, dem 15. Oktober, ist:

Tag des weißen Stockes 2019

 

Der Blindenlangstock ist neben der hoffentlich wirklich mittlerweile überall bekannten Armbinde (gelb mit 3 schwarzen Punkten) das Schutz- und Erkennungszeichen für blinde Menschen.

Vor allem aber ist er das entscheidende Hilfsmittel, damit sehgeschädigte Menschen sich unabhängig bewegen und ihre Wege alleine und selbstbestimmt gehen können.

Dieser Langstock ermöglicht den Weg in den öffentlichen Raum und durch entsprechenden Schulungen in Orientierung und Mobilität konnten blinde und sehbehinderte Menschen auch die für sie ungeheuer große Herausforderung des Straßenverkehrs in Angriff nehmen.

Der weiße Stock ist nicht nur ein Hilfsmittel, welches sehbehinderte und blinde Menschen nutzen, um Selbständigkeit zu erlangen, sondern gleichzeitig ist er ein Symbol der blinden Bürgerinnen und Bürger in unserer Gesellschaft.

Um die vielen Leistungen blinder und sehbehinderter Menschen weltweit zu ehren und um die Bedeutung des weißen Stockes für die Förderung der Selbständigkeit anzuerkennen, begeht man jährlich den 15. Oktober als

„Verkehrssicherheitstag des weißen Stockes“.

Heute dient der weiße Stock als Blindenhilfsmittel und Symbol zugleich.

Dies war jedoch leider nicht immer der Fall. Es brauchte sehr viel Engagement und das über viele, viele Jahre, um das endlich zu erwirken!

Der internationale Aktionstag steht auch in diesem Jahr wieder

unter dem Motto:

„Bitte Weg frei!“

Gemeint ist damit ganz konkret die Bedeutung von Bodenleitsystemen, die mit dem Stock ertastet werden und im öffentlichen Raum zur Orientierung dienen.

Im Boden verlegte Platten mit Noppen und Rippen haben diese Funktionen:

leiten, warnen und stoppen

In Reihe verlegte Platten mit Rippen, sogenannte Leitstreifen, zeigen einem sehbehinderten oder gar blinden Menschen eine sichere Strecke an. Sie sind beispielsweise auf Bahnsteigen zu finden, natürlich mit ausreichendem Abstand von der Bahnsteigkante.

Wer dort sein Gepäck abstellt und so die Leitstreifen blockiert, zwingt blinde und sehbehinderte Menschen zu unnötigen Umwegen, die gefährlich werden können.

Aus diesem Grund verteilen die Selbsthilfeorganisationen am heutigen Tag in ganz Deutschland Aktionspostkarten, mit denen die sehenden Mitbürger aufgefordert werden, den „Stockeinsatz“ zu erleichtern.

Die Aktion „Bitte Weg frei!“

wird vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband gemeinsam mit dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf organisiert.

Ich möchte hiermit eindringlich an alle Menschen appellieren auf die blinden und sehbehinderten Menschen in Deutschland mehr Rücksicht zu nehmen!

Von Herzen gerne wünsche ich uns allen einen sonnigen, friedlichen Rest

von dieser Woche mit dem optimalen Durch- und Weitblick

Werner