Kategorie: Ehrenamt

Gedanken zum Cannabistag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Samstag, dem 20. April, ist

Cannabistag 2019

Cannabis-Freunde, weltweit, feiern heute den „Kulttag„: Cannabis-Tag, der auch 420, 420 Day, Welt-Marihuana-Tag oder Weed Day genannt wird und traditionell findet das Anzünden eines Joints heute pünktlich um exakt 16:20 Uhr statt, wodurch die Bedeutung der Aussage 420 oder 420 Day ihre Erklärung findet.

Die Blüten und das Harz der Hanfpflanze werden schon seit langer Zeit von Menschen zu Genuss- oder Rauschzwecken konsumiert.

Seit Jahren treffen sich Cannabis-Freunde am heutigen Tag in großer Anzahl auf öffentlichen Plätzen, wie beispielsweise dem Londoner Hyde Park oder auf dem Campus ihrer Universität und konsumieren mit wahrem Hochgenuss Marihuana, wobei jedoch neben dem gewünschten Spaßfaktor auch die Legalisierung der pflanzlichen Droge ein erklärtes Anliegen ist. In diesem Sinne wird dieser Tag auch dazu genutzt, um Veranstaltungen mit politischem Charakter durchzuführen, welche für die Entkriminalisierung von nicht-medizinischem Cannabis werben.

Eine 100 Prozent schlüssige Erklärung zur Herkunft des in der Kifferszene
anerkannten Codes 420 gibt es nicht, jedoch Gerüchte, die besagen, dass der Ursprung im US-amerikanischen Marin County in Kalifornien liegt:

fünf Jugendliche („Die Waldos“) sollen sich dort in den 1970er-Jahren immer nachmittags um 16:20 Uhr an einer Wand lehnend zum Kiffen verabredet haben und „Waldo 4/20“ soll die „Parole“ gelautet haben, die als der geheime Code für den verbotenen Genuss galt.

In der amerikanischen Schreibweise wird der 20. April als „4/20“ geschrieben, weshalb der Cannabis-Feiertag auf dieses Datum gelegt wurde.

Im Laufe der vergangenen Jahre hat sich dieser Code 420 so weit verbreitet, dass die Zahl 420 in Kombination mit einem Cannabisblatt nicht nur Musikalben, sondern auch die verschiedensten Merchandise-Artikel ziert.

Über den Ursprung der 420-Mystik existieren eine Vielzahl von weiteren Anekdoten und Gerüchten, wie etwa die Tatsache, dass 420 das Produkt aus 12 und 35 ist.

Den Zahlen aus Bob Dylans bekanntem Song:

„Rainy Day Woman no.12 and no.35“
mit dem Refrain „Everybody must get stoned“.

Der Konsum der Droge Cannabis hat eine bewusstseinserweiternde Wirkung, wobei wahlweise die Blätter und die Blüten der Cannabispflanze (Marihuana) oder aber das Harz (Haschisch) getrocknet und
anschließend geraucht wird.

Das der Konsum von Cannabis bestimmte Risiken mit sich bringt, bestreiten auch die Legalisierungsbefürworter nicht, auch wenn ihnen sehr oft Verharmlosung der Fakten unterstellt wird und auf der anderen Seite wird viel Panikmache rund um die Auswirkungen von Cannabis betrieben.

Nach dem Konsum kommt es zu einer Intensivierung der aktuellen Stimmung, welche von Euphorie bishin zur Depression gereichen kann.

Außerdem nimmt die Droge Einfluss auf das Gefühl für Zeit und Raum, sowie das Verarbeiten von Sinneseindrücken.

Es gibt eine wahre Fülle von Modellen, wie eine legale Cannabisabgabe funktionieren könnte.

Eines davon, der sogenannte Cannabis Social Club (CSC),

ist für viele Befürworter auch eines der attraktivsten:

er dient der Versorgung seiner Mitglieder mit hochqualitativen Cannabisprodukten aus eigenem Anbau.

So wird ein Schwarzmarkt beinahe ausgeschlossen, die Qualität für den Endverbraucher gesichert und das Sozialsystem, sprich die Krankenkassen, würde merklich entlastet werden.

Neben der Qualität spielen natürlich auch die Kosten eine ganz wesentliche Rolle: da ein CSC keinen Gewinn machen dürfte, fallen nur geringe Kosten für die Produktion und den kontrollierten Vertrieb des Cannabis an, die Mitglieder würden also vergleichsweise kostengünstig versorgt werden.

Mit dem am 10.03.2017 in Kraft getretenen Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften hat der Gesetzgeber die Möglichkeiten zur Verschreibung von Cannabisarzneimitteln erweitert.

Das Gesetz sieht gemäß den Vorgaben des Einheits-Übereinkommens von 1961 über Suchtstoffe der Vereinten Nationen die Einrichtung einer staatlichen Stelle, der so genannten Cannabisagentur, vor. Diese wird den Anbau von Cannabis für medizinische Zwecke in Deutschland steuern und kontrollieren.

Bis Cannabis für medizinische Zwecke aus deutschem Anbau zur Verfügung steht, wird der Bedarf weiterhin über Importe gedeckt, für die die Cannabisagentur nicht zuständig ist.

Die Cannabisagentur ist ein Fachgebiet in der Abteilung Zulassung 4 (Besondere Therapierichtungen und traditionelle Arzneimittel) im BfArM. Sie kontrolliert Anbau, Ernte, Verarbeitung, Qualitätsprüfung, Lagerung, Verpackung sowie die Abgabe an Großhändler und Apotheker oder Hersteller. Die Cannabisagentur wird das Cannabis für medizinische Zwecke nach der Ernte in Besitz nehmen.

Die Ernte wird nicht ins BfArM transportiert, nicht dort gelagert und auch nicht von dort aus weiterverteilt. Diese Schritte werden räumlich bei den jeweiligen Anbaubetrieben bzw. weiteren beauftragten Unternehmen angesiedelt sein.

Der Anbau erfolgt also nicht im BfArM oder durch das BfArM selbst, sondern durch Unternehmen, die in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren ausgewählt und von der Cannabisagentur beauftragt werden. In dem Verfahren werden alle arzneimittel- und betäubungsmittelrechtlichen Vorgaben berücksichtigt.

ICH, persönlich, bin ganz strikt gegen Drogenmissbrauch jeglicher Art!

Den kontrollierten Einsatz für medizinische Zwecke befürworte ich und würde gerne Eure Meinung zu diesem Thema als Kommentar hier lesen mögen

Werner

Internationaler Tag des Ehrenamtes 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

heute, am Mittwoch, dem 05. Dezember, ist:

Internationaler Tag des Ehrenamtes 2018

Weltweit soll heute die Bedeutung von Ehrenamt und Engagement besonders hervorgehoben werden. Organisationen, Politik und Verwaltung betonen die Bedeutung des Engagements für eine demokratische Gesellschaft, danken ehrenamtlich engagierten Menschen für ihre vielfältigen Tätigkeiten und zeigen Interessierten Wege in ein passendes Engagement.

Die Möglichkeiten, sich zu engagieren, sind ausgesprochen vielfältig.

Ob in einer Schüler- oder Familienpatenschaft, als Leihoma oder Leihopa, als Behördenbegleitung, Bewerbungstrainerin, Kulturdolmetscher oder im Seniorenheim im persönlichen Gespräch kann für jede und jeden das passende Engagement gefunden werden.

Dieser internationale Gedenk- und Aktionstag zur Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements wird auf Anregung der Vereinten Nationen (UN) seit dem Jahr 1986 begangen und findet jährlich am 5. Dezember statt.

Heute, an diesem ganz besonderen Tag wird auch der Verdienstorden  der Bundesrepublik Deutschland an besonders engagierte Personen vergeben.

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Für die Städte und Gemeinden ist das Engagement der Bürger, die ehrenamtliche Wahrnehmung von Aufgaben und das, was Bürgerinnen und Bürger freiwillig für ihr Gemeinwesen leisten, absolut unverzichtbar.

Ohne die große Zahl freiwillig engagierter Bürger(innen) wären die Kommunen um eine Vielzahl von sportlichen, kulturellen, Bildungs– und Freizeitangeboten ärmer, ebenso um soziale und gesundheitliche Hilfeleistungen.

Der Zivil- und Bevölkerungsschutz wird überwiegend vom Ehrenamt getragen.

1,7 Millionen Menschen engagieren sich in ihrer Freizeit in den Freiwilligen Feuerwehren, den großen Hilfsorganisationen oder beim Technischen Hilfswerk.

Ohne die Freiwilligen könnte diese für uns alle wichtige Arbeit nicht geleistet werden.

Im Sport findet sich zahlenmäßig der höchste Anteil der ehrenamtlich Engagierten und Sport ist ein ganz wesentlicher Bestandteil von Integration, weil Sport ganz einfach verbindet:

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In über 91.000 Sportvereinen mit 27 Millionen Mitgliedern sind über 8 Millionen ehrenamtlich engagiert.

Überdies werden im gemeinsamen Sporttreiben Vorurteile überwunden und im sportlichen Wettbewerb soziale Kompetenz auch für den Alltag erprobt.

Das seit 25 Jahren geförderten Programm „Integration durch Sport – IdS“ des Deutschen Olympischen Sportbundes bietet mit Unterstützung von Ehrenamtlichen bundesweit vielfältige sportliche Aktivitäten an, die sich speziell an Zugewanderte richten oder von diesen selbst angeboten werden. 

Auch die Arbeit von UNICEF lebt vom freiwilligen Engagement vieler Menschen. In Deutschland engagieren sich 8000 Freiwillige aller Altersgruppen, um über Kinderrechte zu informieren, UNICEF-Projekte bekannt zu machen und mit kreativen Aktionen Spenden zu sammeln.

ext. Bild

Mein ganz persönlicher Dank gilt von Herzen gerne allen Menschen, die ein Ehrenamt, egal
ob offiziell oder „einfach so“ ausüben ….

ich zolle Euch meinen
vollsten RESPEKT!

Werner