Kategorie: Grundpflege

Gedanken zum Tag der Zahngesundheit 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Mittwoch, dem 25. September, ist:

Tag der Zahngesundheit 2019

Bereits seit dem Jahr 1991 heißt es jährlich am heutigen Tag:

„Gesund beginnt im Mund!“.

Heute wird bundesweit auf Themen der Mundgesundheit aufmerksam gemacht.

Rund um den 25. September finden in Ländern, Städten und Gemeinden eine Vielzahl von Veranstaltungen und Aktionen statt.

Egal, ob es um Kinder, Jugendliche oder Erwachsene geht, im Zentrum steht immer die Prävention, also die Verhütung von Zahn, Mund- und Kiefererkrankungen.

Dabei wird auf breite Aufklärung in der Bevölkerung und die Förderung von Eigenverantwortung, insbesondere durch praxisnahe Tipps, die Mundgesundheitsschäden verhindern helfen sollen, gesetzt.

Die Trägerschaft hat der „Aktionskreis zum Tag der Zahngesundheit“, dem rund 30 Mitglieder aus dem Gesundheitswesen und der Politik angehören.

Das Motto 2019 lautet:

Gesund im Mund – Ich feier’ meine Zähne!

Wie enorm wichtig Milchzähne für eine gesunde Entwicklung des Kindes sind, wird interessanterweise nach wie vor unterschätzt, dabei sind bereits 15 Prozent der Kleinkinder in Deutschland von Karies betroffen!

Gesunde Milchzähne entscheiden unter anderem darüber, ob ein Kind wirklich altersgerecht an Gewicht zunimmt, ob es richtig sprechen lernt und ob es aufgrund seines Aussehens möglicherweise ausgegrenzt wird.

Der Tag der Zahngesundheit 2019 möchte Jugendliche motivieren, Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen, vor allem indem er sie über zahnmedizinische Zusammenhänge aufklärt.

Um die Jugendlichen vom Sinn gründlicher Zahnpflege zu überzeugen, spricht der Tag der Zahngesundheit sie über einen eigenen Instagram-Kanal an.

Darüber hinaus hat der Verein für Zahnhygiene altersgerechte Info-Flyer produziert.

Schüler und Schülerinnen, aber auch Lehrer und Lehrerinnen und andere gemeinnützige Organisationen wie Jugendtreffs und Bibliotheken sowie zahnärztliche Praxen können diese beim Verein für Zahnhygiene anfordern.

Die Flyer machen unter anderem den Zusammenhang zwischen Ernährung und Karies bzw Mundhygiene und Mundgeruch klar. Den Mungeruch vermeiden zu können, ist ein sehr überzeugendes Argument für das regelmäßige Zähneputzen, schließlich ist es Teenagern heutzutage enorm wichtig, bei Gleichaltrigen gut anzukommen. Bei einem Selfie könnte Mundgeruch zu einem absoluten No Go werden.

Sehr positiv anzumerken bleibt anzumerken, dass die gute Aufklärung in den vergangenen Jahren, die breite Nutzung von fluoridhaltigen Zahnpasten, regelmäßige Kontrollbesuche in der Zahnarztpraxis, die Versiegelung der Backenzähne sowie eine flächendeckende Gruppenprophylaxe, vor allem in Kitas und Schulen, zu einem guten Erfolg geführt hat.

Die Mundgesundheit von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung ist oft schlechter als die des Bevölkerungsdurchschnitts. Vor allem ihr Risiko für Karies-, Parodontal– und Mundschleimhauterkrankungen ist überdurchschnittlich hoch.

Ich richte heute meinen Fokus darauf, wie die Mundgesundheit der Menschen in diesen beiden Bevölkerungsgruppen gefördert werden kann.

Liebe Altenpfleger, Krankenpfleger und Behindertenbetreuer

bitte seid Vorbild und achtet bei den zu Pflegenden verstärkt auf die Mundgesundheit!

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen von Herze gerne ruhige Dienste und den Angehörigen. sowie allen Menschen eine zahngesunde Zukunft

Werner

Tag der gesunden Ernährung 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Donnerstag dem 7. März 2019, ist der:

Tag der gesunden Ernährung 2019

Gesunde Ernährung ist neben regelmäßiger sportlicher Betätigung ein ganz wesentlicher Bestandteil gesundheitlicher Prävention.

Es ist daher wichtig, schon Kinder früh an diese Themen heranzuführen, ihnen zu zeigen, dass gesunde Kost auch lecker ist, und ihnen damit die beste Grundlage für ein gesundes Heranwachsen zu geben.

Die Folgen von Fehlernährung schränken nicht nur Gesundheit und Lebensqualität ein, die immer mehr auftretende Wegwerfmentalität der Menschen bezüglich der Lebensmittel trägt noch dazu auch maßgeblich zum Ressourcenverbrauch bei. So landen in Deutschland jedes Jahr mehr als elf Millionen Tonnen Essen im Müll.

Mehr Wissen über gutes, gesundes Essen schafft auch mehr Wertschätzung der Lebensmittel und Bewusstsein über die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Gesundheit und Umwelt

2019 geht es darum

„Ernährung und Osteoporose – Prävention und Therapie.

Fast 25 Prozent der Frauen über Fünfzig in Deutschland leiden unter Osteoporose.

Insgesamt sind hierzulande 6,3 Millionen Menschen von der Erkrankung betroffen.

Wie schafft man es gesund zu essen und dabei doch so richtig zu genießen?

Um das herauszufinden muss man eine Reihe von Aspekten in Betracht ziehen wie:

Welche gesunden Alternativen gibt es zu den klassisch als genussvoll wahrgenommenen Lebensmitteln: Fleisch, Alkohol, Süßigkeiten etc.,

„gute“ Fette wie am besten einsetzen, Brotaufstriche statt Wurst.

Aber auch Themen wie schmackhaft und gesund essen mit Kräutern – Abwechslung auf dem Ernährungsplan, der Einsatz von Nüssen, Soja und „Mikronährstoffbomben“ etc.

Mit dem Tag der gesunden Ernährung möchte der Verband für Ernährung und Diätetik e.V. (VFED) die Bevölkerung für dieses bedeutende Thema sensibilisieren.

Eine gesunde Lebensweise mit der richtigen Kost kann ungewollte Nebenwirkungen mildern und sich positiv auf das allgemeine Wohlbefinden auswirken.

Die unterstützende Ernährungstherapie ist daher ein mehr als wichtiges Thema
in der Ernährungsberatung.

2019 lautet das Thema:

Ernährung und Osteoporose –
Prävention und Therapie

In den letzten Jahrzehnten ist aufgrund des Fortschrittes in der Medizin die Anzahl älterer bishin zu hochbetagten Menschen ständig gestiegen, wobei auch die Ernährung eine große Rolle gespielt hat.

Sowohl Magnesium als auch Vitamin D sind für die Knochengesundheit von zentraler Bedeutung!

Vitamin D fördert die Magnesium-Aufnahme im Dünndarm, und Magnesium wird benötigt, um Vitamin D in die aktive Form umzuwandeln.

Besteht Mangel an Beidem verstärken sich daher gegenseitig!

Im Alter nimmt die Fähigkeit der Haut ab, unter dem Einfluss von UV-Licht Vitamin D in der Haut zu bilden.

Allein über die Ernährung ist der Vitamin D-Bedarf kaum zu decken, da nur wenige Lebensmittel das Vitamin in nennenswerter Menge enthalten.

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung besteht für die Altersgruppe ab 65 Jahren eine stärkere Notwendigkeit des Einsatzes eines Vitamin D-Präparates.

Vitamin D fördert zudem die Aufnahme von Kalzium – einen weiteren wichtigen Knochenbaustein, der in Milch- und Milchprodukten sowie kalziumreichem Mineralwasser steckt.

„Gesundes Altern“ ist mittlerweile ein Thema, welches in unserer Gesellschaft einen immer größeren Stellenwert einnimmt. Gesunde Ernährung ist in Bezug auf die Prävention, also das Vorbeugen, von altersbedingten Erkrankungen und der Erhaltung von Lebensqualität ein wichtiger Pfeiler.

Die speziellen Bedürfnisse älterer beziehungsweise hochbetagter Menschen und mögliche Ernährungsprobleme, welche sich durch körperliche Veränderungen ergeben, stellen für die Ernährungsberatung eine besondere Herausforderung dar.

Wer Koch in einer Altenpflege-Einrichtung ist, muss also sehr umfangreiches Wissen mitbringen und über die hohe Kunst des Einkaufes verfügen, um mit dem geringen täglichen Verpflegungssatz der Bewohner eine präventive Ernährung auf den Speiseplan bringen zu können.

Am heutigen Tag der gesunden Ernährung möchte der Verband für Ernährung und Diätetik e.V. (VFED) die Bevölkerung auf dieses wichtige Thema durch gezielte umfangreiche Aktionen in Krankenhäusern, Kliniken, Arztpraxen, Altenheimen, Apotheken, Krankenkassen und Bildungseinrichtungen aufmerksam machen.

Ich wünsche allen Betroffenen von Herzen gerne eine geeignete, individuelle Lösung zu finden und uns allen einen nährstoffreichen, gesunden Tag mit vielen kleinen Erfolgen

Werner

Tag der Zahnschmerzen 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Samstag, dem 9. Februar, ist:

Tag der Zahnschmerzen 2019

Im Gegensatz zu den Haien und Elefanten, denen bei Verlust von Natur aus ganz einfach neue Zähne nachwachsen, müssen wir als Menschen unser Leben lang mit 32 Zähnen auskommen.

Da schmerzt es dann auch umso mehr, wenn die eigenen Zähne, bedingt durch Karies, Parodontose oder andere Umstände verloren gehen.

Warum nun ausgerechnet der 9. Februar zum Tag der Zahnschmerzen
ausgewählt wurde, ist nicht eindeutig belegt.

Ich vermute jedoch einen Zusammenhang mit
der Schutzheiligen der Zahnärzte: Apollonia,
deren Gedenktag ebenfalls auf den 9. Februar fällt.

Zahnschmerz ist ein Schmerz im Kopfinneren,
der nicht durch Schonhaltung weggeht.

 Was hilft gegen Zahnschmerzen?
Da fällt mir ein altes „Hausmittel“ meiner Großmutter ein, was das heißt: kühlen. Früher waren es in ein Küchentuch eingeschlagene Eiswürfel, die vorübergehende Linderung brachten, heute gibt es Kühl-Akkus oder Kühl-Packs, die man jedoch nicht direkt auflegen, sondern ein Tuch dazwischen legen sollte, um weiteren Schaden zu vermeiden!
Handelt es sich um eine schmerzende, wunde Stelle im Zahnfleisch, dann hilft Salbeitee. Dazu sollten frische Salbeiblätter aufgekocht und nach dem Abkühlen damit der Mund gespült werden, was eine beruhigende Wirkung hervorrufen sollte.
Jedoch machen wir uns nichts vor, denn solche Hausmittel bieten nur kurzfristige Linderung, aber richtige Hilfe bekommt man nur beim Fachmann(frau), sprich dem Zahnarzt!

Dieser Tag wird heute aber nicht „gefeiert“ im Sinne von,
sondern an diesem Tag soll man etwas
über die Ursachen von Zahnschmerzen lernen und versuchen zu beherzigen.

Die hauptsächlichen Ursachen für Zahnschmerzen sind beispielsweise:
fehlender Zahnschmelz,
Karies und entzündliche Krankheiten, wie etwa
Parodontitis sein, die oft aus mangelnder, mangelhafter oder
falscher Mundhygiene resultieren.

Aus diesem Grund empfehle ich halbjährlich
eine professionelle Zahnreinigung als Prophylaxe und
den jährlichen Vorsorgetermin beim Zahnarzt.

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Ganz nach dem Motto:
„Denn ein sauberer Zahn wird nicht krank!“

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Es können natürlich aber auch rein mechanische
Verletzungen oder Beschädigungen eine Ursache sein.

Leider, leider hält kein Hausmittel dem Vergleich
mit dem Zahnarzt stand und oftmals wird die
Ursache des Zahnschmerzes
bereits bei der ersten Behandlung beseitigt,

wie man in der nachfolgenden Karikatur eindrucksvoll erkennen kann.

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Meint der Zahnarzt zu seinem Patient:
„Es wird ein wenig weh tun!
Also, beißen Sie die Zähne zusammen
und machen Sie den Mund auf!“

Also,
„Angst“ vor dem Zahnarzt
war doch wohl gestern, oder?

Ich wünsche Euch von Herzen gerne gesunde Zähne bzw. den richtigen Mumm den Weg in eine Zahnarztpraxis als den normalsten Weg der Welt ansehen zu können und in diesem Sinne einen wundervollen Tag mit positiven Gedanken

Werner

Tag der männlichen Körperpflege 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser

heute, am Sonntag, dem 3. Februar, ist:

Tag der männlichen Körperpflege 2019

Als Angehöriger des männlichen Geschlechtes hat man es auch nicht wirklich einfach, liebe Damen, denn ihr wünscht Euch einen emotionalen Partner, der Euch zuhört und Euch versteht. Gleichzeitig soll er Haus und Hof beschützen, Verantwortung für die Familie übernehmen und tragen, ein möglichst sexy Liebhaber sein und natürlich auch gut aussehen.

Manchmal ist es gar nicht so leicht, das alles unter einen Hut zu bekommen.

Männer, wie zum Beispiel ein David Beckham, machten uns jedoch vor, wie es geht: 

neben einem ansehnlichen Körper, hat er auch noch eine wunderschöne Frau, vier Kinder und er legt ganz wie selbstverständlich Wert auf Körperpflege.

In seinem Sog begannen etliche Männer die Körperpflege bewusster zu leben, auf Mode- und Beauty-Trends zu achten und auch dazu zu stehen.

Heute werben gutaussehende Schauspieler und Prominente aus der Sportszene für „Nivea for Men“ und „L’Oréal Men Expert“, die zu den absoluten Marktführer von Männerprodukten in Deutschland gehören.Viele Zeitschriften sind voll von Markenwerbung, die Männer im neuesten Look zeigen und beispielsweise für die angesagtesten Düfte werben.

Stärker auf sein Äußeres zu achten, ist für viele Männer im Laufe der Jahre nun fast schon zur Normalität geworden.

In der Altenpflege spielt die Hygiene, wie auch Körperpflege unabhängig vom Geschlecht eine wesentliche Rolle, einmal als Prophylaxe, zum anderen natürlich für das Wohlbefinden und natürlich auch im Sinne der Gemeinschaft. 

Der Verband der Vertriebsfirmen Kosmetischer Erzeugnisse (VKE) hat in einer Studie herausgefunden, dass Männer heute im Durchschnitt fast schon eine halbe Stunde im Bad brauchen. Zwölf Prozent der Männer schminken sich mit Abdeckstift und Puder, 13 Prozent besuchen Kosmetikstudios, 15 Prozent nutzen regelmäßig Selbstbräuner.

Und so manch einer bedient sich gar – nicht mal mehr still und heimlich, sondern hochoffiziell – an den Cremes und Wässerchen seiner Partnerin.

Die Studie hat ebenfalls aufgezeigt, dass sich heutzutage fast die Hälfte aller Männer selbst manchmal mit  Pflege- und Kosmetikprodukten belohnt.

Neben Duschgel und Deo stehen bei Männern oft mehr als ein Dutzend anderer Flaschen und Tuben im Badezimmerschrank.

Neben regelmäßigen Besuchen im Fitnessstudio, werden die Brusthaare rasiert, weil es ohne die lästigen Härchen muskulöser aussieht.

Auch Bodylotion, Styling-Gel und Parfum gehören bei immer mehr Männern zur täglichen Routine. Bevor es aus dem Haus geht, wird zwischen Düften von Hugo Boss, Davidoff oder Giorgio Armani gewählt.

Na, liebe Damen: was sagt Ihr nun?

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne einen so richtig wundervollen Sonntag mit vielen leckeren Düften und gepflegten männlichen Hautbildern

Werner

 

Tag der Zahngesundheit 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

heute, am Dienstag, dem 25. September, ist:

Tag der Zahngesundheit 2018

Bereits seit dem Jahr 1991 heißt es jährlich am heutigen Tag:

„Gesund beginnt im Mund!“.

Heute wird bundesweit auf Themen der Mundgesundheit aufmerksam gemacht. Rund um den 25. September finden in Ländern, Städten und Gemeinden eine Vielzahl von Veranstaltungen und Aktionen statt.

Egal, ob es um Kinder, Jugendliche oder Erwachsene geht, im Zentrum steht immer die Prävention, also die Verhütung von Zahn, Mund- und Kiefererkrankungen. Dabei  wird auf breite Aufklärung in der Bevölkerung und die Förderung von Eigenverantwortung, insbesondere durch praxisnahe Tipps, die Mundgesundheitsschäden verhindern helfen sollen, gesetzt. Die Trägerschaft hat der „Aktionskreis zum Tag der Zahngesundheit“, dem rund 30 Mitglieder aus dem Gesundheitswesen und der Politik angehören.

Das Motto 2018 lautet: 

Gesund im Mund – bei Handicap und Pflegebedarf

Wie enorm wichtig Milchzähne für eine gesunde Entwicklung des Kindes sind, wird interessanterweise nach wie vor unterschätzt, dabei sind bereits 15 Prozent der Kleinkinder in Deutschland von Karies betroffen!

Gesunde Milchzähne entscheiden unter anderem darüber, ob ein Kind wirklich altersgerecht an Gewicht zunimmt, ob es richtig sprechen lernt und ob es aufgrund seines Aussehens möglicherweise ausgegrenzt wird. Anlässlich der zentralen Auftaktpressekonferenz zum Tag der Zahngesundheit informiert der Aktionskreis zum Tag der Zahngesundheit heute darüber, wie Milchzähne gesund bleiben und wird explizit auf die Notwendigkeit hinweisen, sich noch stärker für die Mundgesundheit der Jüngsten zu engagieren.

Leider ist frühkindliche Karies bei Klein- und Vorschulkindern nach wie vor ein Thema. Damit aus den erkrankten Milchzähnen kein dauerhaftes Problem wird, macht sich die Gesetzliche Krankenversicherung für eine frühzeitige und systematische zahnärztliche Betreuung ab Durchbruch des ersten Milchzahns stark. Die gesetzliche Vorgabe, mit den zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zukünftig deutlich früher zu beginnen als es heute der Fall ist, wird daher begrüßt.

Der Fluoridgehalt der Kinderzahnpasta ist in Deutschland im Vergleich zu vielen anderen Ländern niedrig. Das sollte sich schleunigst ändern, denn nur wenn wir uns bei den Milchzähnen die gleiche Mühe geben wie bei den bleibenden Zähnen, können viele Extraktionen bei kleinen Kindern vermieden werden.

Die Gesundheit von Milchzähnen stärkt man außerdem, indem man Kinder, Eltern, Erzieher und allen anderen Personen, die Einfluss auf die Gesundheit von Milchzähnen nehmen können, kontinuierlich über Themen wie Zahnpflege oder Kontrolluntersuchungen informiert. 

Die Mundgesundheit von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung ist oft schlechter als die des Bevölkerungsdurchschnitts. Vor allem ihr Risiko für Karies-, Parodontal- und Mundschleimhauterkrankungen ist überdurchschnittlich hoch.

Ich richte heute meinen Fokus darauf, wie die Mundgesundheit der Menschen in diesen beiden Bevölkerungsgruppen gefördert werden kann. 

Liebe Altenpfleger, Krankenpfleger und Behindertenbetreuer bitte seid Vorbild und achtet bei den zu Pflegenden verstärkt darauf!

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen von Herze gerne ruhige Dienste

Werner 

Was macht man denn so als Altenpfleger?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

was macht man denn so als Altenpfleger

Altenpflege,
wird auch die Pflege alter Menschen genannt und
befasst sich mit der Betreuung und Pflege
von betagten Menschen in der
Hauskrankenpflege bzw. in
Ambulanten Pflegediensten,
Altenheimen, Pflegeheimen,
geronto-psychiatrischen Kliniken,
sowie bedingt auch auf
Palliativ-Stationen und in Hospizen.

Die berufliche Altenpflege wird von
Altenpflegern, wobei diese
erst seit 2004 ein anerkanntes Berufsbild sind,
Gesundheits- und Krankenpflegern oder Altenpflegehelfern ausgeübt.

Wer also meint ein „dickes Fell“, sowie Nerven, wie Drahtseile zu haben, über ausreichend Erfahrung in allen erdenklichen Lebenslagen und ein Höchstmaß an sozialer Kompetenz verfügt, der kann sich dem dreijährigen Ausbildungsgang zur Altenpflegefachkraft stellen.

Und wer dann auch noch die Prüfungen – schriftlich, mündlich, praktisch –  schafft und das Examen in der Hand halten darf, kann sich den Anforderungen der Ganzheitlichen Pflege stellen, Schichten führen, sich weiterbilden, qualifizieren, spezialisieren und bishin zur Pflegedienstleitung aufsteigen.

Was Altenpflege tatsächlich bedeutet,
versuche ich hier mal darzustellen,

denn entgegen der langjährigen. eher abfälligen Meinung, die damals herrschte, sind wir nicht nur „Arschabwischer“,
sondern …

wir führen die Grundpflege durch
wir reichen die Mahlzeiten an
wir sind „Seelenklempner“ und Trostpflaster
wir bringen Menschen zum Lachen und
sind für sie da, wenn sie traurig sind und weinen
wir begleiten Menschen durch den Tag und die Nacht
wir fördern die Gemeinschaft und schlichten Streit
wir führen die Wundversorgung durch
wir versuchen vorhandene Resourcen zu erhalten
wir begleiten Menschen im Sterbefall
wir spenden Trauernden Trost
wir versuchen Menschen sinnvoll zu beschäftigen
wir sind für einige Menschen „die“ Familie
wir sind Improvisateure und Organisationstalente
wir sind Sprachrohr zu den Ärzten
und allen anderen Berufsgruppen
wir koordinieren Termine
wir sind Köche, Küchenhelfer und Kellner
wir sind Zimmermädchen
wir sind auch Reinigungsfachkräfte
wir finden Gebisse und Brillen wieder
wir sind „der“ Schlüsseldienst
wir führen Auseinandersetzungen
wir sind Motivationskünstler
wir lesen Zeitungen und Bücher vor
wir sind Wegbegleiter auf allen Wegen
wir sind Sänger, Tänzer, Musikanten, Clowns
wir sind Spielkameraden
wir sind da … in guten, wie in schlechten Tagen

wir sind schon ziemlich …. klasse, oder?

ja,  und so ganz „nebenbei“ erledigen wir noch ein bisschen „Papierkram“: Dokumentation wie Biographie, Evaluierung, Fallbesprechung, Pflegeberichte, Pflegeplanung, etc.

Werner Heus

Über Scham und Würde in der Pflege

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ein mehr als ernst zu nehmender Faktor in der Pflege ist neben dem Respekt, das Einfühlungsvermögen und die Akzeptanz von Scham, sowie über alledem mahnend die Würde des Menschen.

Die größten Bedenken, die mir als Mann in der Pflege von den weiblichen Kolleginnen entgegenschlugen, waren die Scham der zu pflegenden Personen – 2001 hießen sie noch Bewohner und mittlerweile nur noch „Kunden“, was zwar kaufmännisch den Tatsachen entspricht, aber für mein persönliches Pflegeverständnis „schlimm“ klingt.

So wurde ich in der ersten Zeit während der Ausbildung nur auf demente Menschen „los“ gelassen, was mich sehr gewundert hat, denn auch diese Menschen haben ein Schamgefühl, welches m.E. nach noch viel zwingender zu respektieren gilt.

Zu einem späteren Zeitpunkt, als ich mich wohl bewährt hatte, durfte ich dann auch mal zu Bewohnern, die nicht dement, sondern „nur“ teilweise körperlich eingeschränkt waren. Und siehe da, wenn man mit den Menschen spricht und sich erklärt, warum man da ist, ups, dann darf man auch als Mann die Grundpflege durchführen.

Ich erinnere mich immer gerne an ein Erstgespräch im Rahmen einer Heimaufnahme mit einer sehr feinen hochbetagten Dame (82 Jahre alt), der ich auch die Situation schilderte, dass es nicht immer zu gewährleisten sei, dass zur Grundpflege eine weibliche Mitarbeiterin kommt – ich sehe das beinahe entsetzte Gesicht noch immer vor mir.

Etwa zwei Monate später – ich hatte Schichtleitung auf dem Wohnbereich und den Ausfall einer Altenpflegehelferin zu kompensieren – betrat in nach Anklopfen an die Zimmertür eben dieser Bewohnerin und einem vernehmbaren „Herein“ das Zimmer und hatte bereits durch mein Anklopfen einen kleinen „Bonus“.

Ich erklärte kurz die Situation und durfte ohne große Widerworte bei der Grundpflege zur Hand gehen. Es klappte, da ich erbeten hatte, mir den notwendigen Hilfebedarf kurz zu schildern, erstaunlich gut und so kam die Dame auch an diesem Tag pünktlich zu ihrem Frühstück im Gemeinschaftsraum, was ihr sehr viel im Rahmen ihrer persönlichen Tagesstruktur bedeutete.

Als ich Tags darauf morgens zum Dienst kam, saß genau diese Dame in Nachthemd und Morgenmantel im Rollstuhl auf dem Flur, erwiderte meinen Gute-Morgen-Gruß und bedeutete mir durch ein Handzeichen mich zu ihr zu bücken, was ich gerne tat, und fragte mich: „Kommen Sie nachher wieder zur Morgenpflege?“ Das sind die unbezahlbaren Momente, die man – so denke ich – nur in einem Pflegeberuf erleben kann.

Aber zurück zu Scham in der Pflege:

In nahezu jeder Pflegeeinrichtung trifft man im Eingangsbereich ein Schild mit der Aufschrift:

Die Würde des Menschen ist unantastbar

und das Pflegeleitbild der Einrichtung, welches Auskunft über die Pflegephilosophie gibt und in der unmittelbaren Nähe davon das Zeugnis der letzten MDK-Prüfung, die 1,X, also auf den ersten Blick sehr gut ausgefallen war.

Für mich waren diese Dokumente neben meiner Stellenbeschreibung, die ich bei Abschluss des Arbeitsvertrages ausgehändigt bekam immer äußerst interessant, denn meist wusste ich nach wenigen Tagen, dass diese mehr oder minder reine Makulatur waren, weil die tatsächliche Pflege aus diversen Gründen mit alle dem nur recht wenig gemein hatte.

Am Anfang jeder Pflegehandlung steht die Wahrnehmung – meine eigene und vor allem die der zu pflegenden Person – wobei Pflege und Scham unzertrennbar miteinander verbunden sind und immer bleiben! Man kann sich als Pflegepersonal nicht immer auf die aktuellen Rahmenbedingungen, sprich Personalmangel, Zeitdruck, etc. berufen, denn das ist psychologisch wertlos, weil die zu pflegenden Personen das eh schon beobachtet haben und zum anderen sollte man solche Äußerungen aus vielen Gründen für sich behalten, rein schon um die eigene soziale Kompetenz zu wahren.

In der Konsequenz ist es so, dass eine würdevolle Pflege, die Anerkennung und Schutz aller zu wahren weiß, in aller Regel nicht zu gewährleisten war.

Als Erstes gilt es die Scham wahrzunehmen, bei sich selber und bei allen im Pflegeprozess eingebundenen Berufsgruppen – Ergo, Physio, Beschäftigung, Küche, Reinigungskräfte, etc – gelten zu lassen, damit die  in erster Linie schützende Funktion der Würde überhaupt greifen kann.

Ich werde in nachfolgenden Artikeln immer wieder auf diese Thematik zurückkommen, denn diese Webseite heißt nicht ohne Grund: Altenpflege mit Herz und Hand.

Ich hoffe, dass ich einige Menschen Gedankenanregungen vermitteln konnte und wünsche uns allen von Herzen gerne einen erfolgreichen Start in die neue Woche, vor allem aushaltbare Temperaturen.

Passt bitte auf Euch auf

Werner