Kategorie: Krankheitsbilder

Am Welthungertag 2019 ist Verteilung das Problem

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Mittwoch, dem 16. Oktober, ist:

Welthungertag 2019

 

Alleine, wenn ich dieses Wort schon nur höre oder lese, schaudert mir

W e l t h u n g e r t a g !!!

Hunger in einer Welt, die produziert, produziert und weiter produziert!

Einer Welt, die mehr & mehr Wegwerfgesellschaft geworden ist! Was alleine in unserem Land in den Müll– und Biotonnen landet, spottet jeglicher Beschreibung!

Die meisten Menschen in unserem Land – abgesehen von der Kriegsgeneration – wissen gar nicht, was Hunger ist und wie fürchterlich sich so etwas anfühlen muss!

Es gibt weltweit viele, viele Menschen, denen es nicht einmal annähernd so gut geht, wie uns.

Das ist den meisten auch bewusst, deshalb spare ich es mir durch entsprechendes Bildmaterial und Phrasendrescherei hier auf die Tränendrüsen zu drücken, aber wenn ich das ständige Gejammer, gerade im Internet, lese, wie schlecht es doch einigen geht, könnte ich gelinde geschrieben stehend freihändig „an die Decke gehen!“

Ich, persönlich, kenne niemanden in Deutschland, der nicht eine Scheibe Brot auf dem Teller hat und auch das überlappende Stück Wurst oder Käse dazu!

Jedoch kenne ich mehr als genug Menschen, die ganz einfach zu faul sind, sich eine Mahlzeit selbst zuzubereiten!

Viele Menschen gehen mehrmals pro Woche Essen oder bestellen Essen per Telefon oder Internet!

800 Millionen Menschen leiden weltweit und in diesem Moment an Hunger!

800 Millionen Menschen sind wegen andauernder Unterernährung krank – hauptsächlich Kinder. Heute werden 24.000 Menschen sterben, weil sie nichts oder zu wenig zum Essen haben.

Und wenn ich die überquellenden Bio-Tonnen bei Supermärkten sehe, dann werde ich immer nachdenklicher!

Vor geraumer Zeit habe ich eine Fernsehsendung geschaut, in welcher es um Essensverschwendung ging und bei einer vorsichtigen Hochrechnung mehrere tausend Euro herauskamen!

Ich weiß schon, dass jetzt wieder etliche Menschen sagen werden:

„Da kann ich als einzelner Mensch nichts dran ändern!“

Da gehe ich aber nur bedingt konform. Als Single, koche ich auch manchmal zu viel!

Entweder weil die Augen größer sind als der Magen oder weil es kaum geeignete Single-Portionen, egal aus welchem Bereich der Lebensmittel zu kaufen gibt! Jedoch habe ich sowohl einen Kühlschrank, als auch einen Gefrierschrank. Wenn sich die Situation ergibt, bin mir ggf. auch nicht zu schade mehrere Tage hintereinander das Gleiche zu essen.

Aber wegwerfen tue ich Lebensmittel ganz sicher nicht!

Einzelne Menschen haben kaum die Möglichkeit, Hilfe für andere Menschen zu organisieren. Da bleibt eigentlich nur noch die Möglichkeit eine Spende zu leisten. Da das wiederum mit Lebensmittel ziemlich sicher nicht funktionieren würde, bleibt nur eine Geldspende an eine seriöse Hilfsorganisation.

An dieser Stelle möchte ich empfehlen, einmal die Webseite der Welthungerhilfe zu besuchen. Dort ist sehr eindrucksvoll zu sehen, wie man selbst mit kleinen Beträgen … Weltenbewegen kann!

HIER der Link zur Webseite

Neben Krieg, Terror und Krankheiten hat meiner Meinung nach die Welt kein Ernährungsproblem, sondern ein Verteilungsproblem

Ich wünsche allen Menschen auf dieser Welt von Herzen gerne nicht mehr hungern zu müssen!

Den aktuell noch Betroffenen drücke ich voll doll die Daumen,

dass sich die Welt auf die Schöpfung zurück besinnt

Werner

 

 

Tag des weißen Stockes 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Dienstag, dem 15. Oktober, ist:

Tag des weißen Stockes 2019

 

Der Blindenlangstock ist neben der hoffentlich wirklich mittlerweile überall bekannten Armbinde (gelb mit 3 schwarzen Punkten) das Schutz- und Erkennungszeichen für blinde Menschen.

Vor allem aber ist er das entscheidende Hilfsmittel, damit sehgeschädigte Menschen sich unabhängig bewegen und ihre Wege alleine und selbstbestimmt gehen können.

Dieser Langstock ermöglicht den Weg in den öffentlichen Raum und durch entsprechenden Schulungen in Orientierung und Mobilität konnten blinde und sehbehinderte Menschen auch die für sie ungeheuer große Herausforderung des Straßenverkehrs in Angriff nehmen.

Der weiße Stock ist nicht nur ein Hilfsmittel, welches sehbehinderte und blinde Menschen nutzen, um Selbständigkeit zu erlangen, sondern gleichzeitig ist er ein Symbol der blinden Bürgerinnen und Bürger in unserer Gesellschaft.

Um die vielen Leistungen blinder und sehbehinderter Menschen weltweit zu ehren und um die Bedeutung des weißen Stockes für die Förderung der Selbständigkeit anzuerkennen, begeht man jährlich den 15. Oktober als

„Verkehrssicherheitstag des weißen Stockes“.

Heute dient der weiße Stock als Blindenhilfsmittel und Symbol zugleich.

Dies war jedoch leider nicht immer der Fall. Es brauchte sehr viel Engagement und das über viele, viele Jahre, um das endlich zu erwirken!

Der internationale Aktionstag steht auch in diesem Jahr wieder

unter dem Motto:

„Bitte Weg frei!“

Gemeint ist damit ganz konkret die Bedeutung von Bodenleitsystemen, die mit dem Stock ertastet werden und im öffentlichen Raum zur Orientierung dienen.

Im Boden verlegte Platten mit Noppen und Rippen haben diese Funktionen:

leiten, warnen und stoppen

In Reihe verlegte Platten mit Rippen, sogenannte Leitstreifen, zeigen einem sehbehinderten oder gar blinden Menschen eine sichere Strecke an. Sie sind beispielsweise auf Bahnsteigen zu finden, natürlich mit ausreichendem Abstand von der Bahnsteigkante.

Wer dort sein Gepäck abstellt und so die Leitstreifen blockiert, zwingt blinde und sehbehinderte Menschen zu unnötigen Umwegen, die gefährlich werden können.

Aus diesem Grund verteilen die Selbsthilfeorganisationen am heutigen Tag in ganz Deutschland Aktionspostkarten, mit denen die sehenden Mitbürger aufgefordert werden, den „Stockeinsatz“ zu erleichtern.

Die Aktion „Bitte Weg frei!“

wird vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband gemeinsam mit dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf organisiert.

Ich möchte hiermit eindringlich an alle Menschen appellieren auf die blinden und sehbehinderten Menschen in Deutschland mehr Rücksicht zu nehmen!

Von Herzen gerne wünsche ich uns allen einen sonnigen, friedlichen Rest

von dieser Woche mit dem optimalen Durch- und Weitblick

Werner

Informationen zum Welt-Rheumatag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Samstag, dem 12. Oktober, ist

WeltRheumatag 2019

Ob Arthrose, Fibromyalgie, Gicht, Lupus, Morbus Bechterew oder Rheumatoide Arthritis:

RHEUMA

hat leider ganz viele Gesichter, denn es fallen rund 400 Krankheiten darunter.

Jedoch so unterschiedlich die einzelnen Krankheiten auch sein mögen, eines haben sie alle gemeinsam: sie sind mit Schmerzen verbunden!

Betroffen sein können:

Gelenke, Sehnen, Muskeln, Knochen und sogar innere Organe

Die aus der Krankheit resultierenden Schmerzen schränken dabei nicht nur die Bewegungsfähigkeit der Betroffenen ein, sondern auch in ganz erheblichem Maße die Lebensqualität der betroffenen Erkrankten!

Statistiken zufolge leben in Deutschland mehr als neun Millionen Menschen mit einer rheumatischen Erkrankung.

Die Medizin bezeichnet mit Rheuma Entzündungskrankheiten des Bewegungsapparats und mehr als 400 verschiedene Leiden zählen zum sogenannten „rheumatischen Formenkreis“, unter anderem entzündlich-rheumatische Erkrankungen wie Rheumatoide Arthritis, degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen wie Arthrose, Weichteilrheumatismus wie Fibromyalgie oder Stoffwechselerkrankungen wie die Gicht.

Was ich persönlich schlimm finde, ist die Tatsache, dass die Ursachen rheumatischer Erkrankungen bis heute im Dunkeln liegen. Die Wissenschaftler vermuten zwar, dass sowohl genetische Faktoren als auch Umwelteinflüsse eine Rolle spielen können, aber so richtig ist bislang keine Licht in die Angelegenheit gebracht worden.

Weltweit forschen Wissenschaftler nach Einflussfaktoren auf

Rheuma.

Mittlerweile haben mehrere Studien gezeigt, dass mäßiger Alkoholgenuss die Entzündungsprozesse eindämmen kann und Sport dagegen Gelenkentzündungen fördern kann und auch Depressionen vorantreibt.

Die Suche nach Wirkstoffen, die den chronischen Entzündungsprozess aufhalten können, gestaltet sich mehr als schwierig. Zwar gelingen immer wieder Teilerfolge.

Beispielsweise hat sich die Substanz Masitinib in verschiedenen Studien bereits an Patienten bewährt.

Doch in ihrer Not geben Patienten weltweit

viele Milliarden Euro für nachweislich wirkungslose Medikamente aus!

Neben einer sehr fein abgestimmten Schmerztherapie, ist eine gesunde Ernährung wichtig.

Auf das Rauchen sollte ganz verzichtet werden!

Trotz der Einschränkungen ist Bewegung das A&O und die Betroffenen sollten sich soviel, wie möglich bewegen und so die Möglichkeit besteht, regelmäßig an Patientenschulungen teilnehmen!

Am heutigen Welt-Rheuma-Tag bietet die Deutsche Rheuma-Liga von 16 bis 19 Uhr eine bundesweite Telefonaktion an!

Rheumatologen stehen Interessierten unter der

kostenlosen Hotline: 0800 – 5332211

zum Thema „Therapie bei Rheuma – neuester Stand:

Rheuma ist jünger als du denkst!“

Rede und Antwort.

Ganz besonders junge Menschen mit rheumatischen Erkrankungen haben in unserer Gesellschaft einen schweren Stand! Da fallen Worte, wie Oma“ Krankheit, lahme Ente oder sogar Simulant sehr schnell! Das sorgt bei den Betroffenen neben den körperlichen Beschwerden auch noch zu seelischen, schnell auch mal zu Deperessionen!

Rheuma ist absolut keine Frage des Alters!

In unserer Gesellschaft wäre es also wünschenswert, dass ein Umdenken stattfindet.

Hier findet Ihr eine Auflistung aller Experten, die Euch ggf. telefonisch beraten.

Zudem kann man heute von 19 bis 21 Uhr mit Rheumatologen chatten:

www.rheuma-liga.chat

Diese Aktionen werden Bundesministerium für Gesundheit ermöglicht.

Ich wünsche allen Betroffenen von Herzen gerne,dass sich zeitnah und nachhaltig eine bessere medizinische Versorgung ergibt, die das Leben mit entzündlich-rheumatische Erkrankungen entscheidend verbessert und uns allen ein schönes Wochenende

Werner

Info zum Tag der seelischen Gesundheit 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Donnerstag, dem 10. Oktober, ist:

Tag der seelischen Gesundheit 2019

Dieser Tag wurde 1992 von der World Federation for Mental Health (WFMH) ins Leben gerufen

und findet jährlich am 10. Oktober statt.

 

Ziel ist es, auf die Belange von psychisch erkrankten Menschen aufmerksam zu machen und Klischee-Denken:

„alle in eine Schublade zu packen“

gegenüber den Erkrankten abzubauen.

 

In Deutschland leidet mittlerweile fast jeder dritte Bürger einmal in seinem Leben an einer psychischen Erkrankung, wobei anfangs in vielen Fällen nur sehr unklare Symptome auftreten.

Das frühzeitige Erkennen, ob etwas nicht stimmt und sich professionelle Hilfe zu holen, spielt eine große Rolle für einen positiven Krankheitsverlauf.

Darüber hinaus ist entscheidend Belastungsfaktoren im persönlichen Umfeld möglichst zu vermeiden und psychischen Erkrankungen gezielt vorzubeugen.

Das Aktionsbündnis „Seelische Gesundheit“ ist eine bundesweite Initiative, welche vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert wird. Zu den rund 80 Mitgliedsorganisationen zählen auch die Selbsthilfeverbände für Betroffene und Angehörige von psychisch Erkrankten, sowie Verbände aus den Bereichen Psychiatrie, Gesundheitsförderung und Politik, welche sich gemeinsam für offenen und toleranten Umgang mit Menschen , welche an psychischen Erkrankungen leiden, den Abbau von Stigmatisierung und Diskriminierung, einsetzen.

Die Stiftung für Seelische Gesundheit förderte im vergangenen Jahr die Berliner Woche der Seelischen Gesundheit. Diese findet vom 10. bis 20. Oktober 2019 unter dem Motto

„ Gemeinsam statt einsam – seelisch gesund zusammen leben.“

statt!

In unserem sozialen Umfeld gibt es die Freunde, hoffentlich die Familie, eventuell Nachbarn oder Kollegen als Gesprächspartner und ggf. auch als emotionalen Beistand. Das ist gut und kann von entscheidender Bedeutung sein!

Einsamkeit dagegen erhöht das Risiko für Stress.

Damit auch für psychische Erkrankungen sowie für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Demenz. Schon junge Menschen sind häufig von sozialer Isolation und ihren Folgen betroffen!

Etwa 15% der Altersgruppe 30-60 in Deutschland geben an,

unter Einsamkeit zu leiden.

Das Internet hat nicht nur das Arbeitsleben, den Alltag und unsere Gewohnheiten verändert, sondern auch die Wahrnehmungen, Gefühle und den zwischenmenschlichen Kontakt. Diese Veränderungen sind tiefgreifend und umfassen nahezu sämtliche Lebensbereiche.

Menschen aller Altersgruppen, nicht nur Jugendliche!, haben ihre Kommunikation weitgehend auf Facebook, Instagram, Twitter und WhatsApp verlagert. Und die rein virtuellen Kontakte ersetzen immer häufiger die Begegnungen in der realen Welt. Das kommt erschwerend dazu!

Denn wie wirkt sich diese digitale Dauerpräsenz auf

die seelische Balance der Nutzer und deren Sozialverhalten aus?

Welche Rolle spielen Cyber-Mobbing bzw. Internet- und Spielsucht im Leben der Menschen?

Diese Menschen und ihre Angehörigen müssen über konkrete Möglichkeiten zur Erhaltung und Stärkung der psychischen Gesundheit informiert werden.

Daneben sollten die Kompetenzen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Gesundheitsberufen in Bezug auf psychische Gesundheit verbessert werden, damit etwa der Hausarzt Depressionen adäquat diagnostizieren und behandeln kann. Dazu gehört auch die Pflegekräfte so zu sensibilisieren, dass sie frühzeitig auf die Anzeichen psychischer Erkrankungen reagieren.

Ich persönlich appelliere für eine Gesellschaft, die offen und tolerant mit psychischen Erkrankungen umgeht und in diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne die nötige Einsicht und das richtige Händchen

Werner

Psychische Probleme erfordern geziele Hilfe

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

im Hinblick auf den

Tag der Seelischen Gesundheit

berichte ich heute von einer privaten Erfahrung.

Ich weiß ganz genau wovon ich berichte, denn ich habe viele Jahre als examinierte Altenpflegefachkraft in „Geschlossenen Abteilungen“von Altenpflegeeinrichtungen und in Kliniken gearbeitet!

Es ist schon eine riesiger Unterschied, ob man in einer Einrichtung oder Klinik täglich ein paar Stunden Dienst mit gut eingestellten Patienten verrichtet oder ob man über einen Zeitraum X tagaus tagein 24 Stunden an der Seite eines solchen Menschen verbringt!

Vor allem dann, wenn dieser nicht bereit ist, sich ärztliche Hilfe zu holen!

In diesem speziellen Fall erkannte ich den Umfang und die Auswirkungen der Erkrankung zunächst nicht!

Nein, ehrlich gesagt, wollte ich es einfach nicht wirklich wahr haben.

Ich dachte, ich wäre mit meiner Erfahrung aus der Pflege stark genug!

Einige von Euch werden sich nun fragen:

Woran erkennt man Menschen mit schweren Depressionen,

Bipolaren Störungen bis hin zur Schizophrenie?

Die nebenstehende Grafik mag ein wenig Licht

in die Sache bringen.

 

Bei bestimmten psychischen Erkrankungen einhergehend mit völliger Uneinsichtigkeit der erkrankten Person sich einem Arzt zu öffnen und gezielte Hilfe zu suchen, glaubt mir bitte, kann man noch soviel Herzblut und Liebe aufbringen,es wird unter dem Strich nichts bringen.

Bei dem mit Abstand härtesten Fall, den ich privat über Jahre versucht habe mit all meiner Kraft und ganz, ganz viel Liebe in den Griff zu bekommen, bin ich selbst systematisch zerbrochen!

Ich verdanke es meinen Kindern und meinem phantastischen Hausarzt

im letzten Moment noch die Kurve gekriegt zu haben!

Der Mensch, dem ich gedachte helfen zu können, hat folgende

manischen Symptome:

weit überhöhte Aktivität

die sich darin äußerte, dass die Person vom Aufstehen bis zum Zu-Bett-gehen nahezu ununterbrochen im Netz verbingt! Dort werden dann virtuelle „Freunde“ mit Mickey Mouse Bildern und Sprüchen von Gossenlyrikern zu bespaßen!

Auch während des Fernsehschauens, selbst wenn die Lieblings-Bundesliga-Mannschaft spielt oder Besuch da ist, läuft der Rechner bis auf wenige Stunden in der Nacht täglich rund um die Uhr!

 

Internetsucht

 

unangemessen gehobene und gereizte Stimmung

herrschte beinahe tagaus tagein! Wehe man störte diese Person während ihrer Internetaktivitäten, dann gab es nicht nur „böse“ Blicke, sondern auch extrem „pampige„, wenn überhaupt, Antworten.

geringes Schlafbedürfnis

dieses lag bei etwa 2-4 Stunden mit dutzenden Unterbrechungen durch Rauchen, Fernsehen und Kaffee trinken

mehr Geldausgaben

durch ständige Einkäufe per Internet – es verging kaum ein Tag, wo nicht von Ebay oder Amazon Pakete eintrafen!

Das Schlimmste war jedoch, dass anstatt der eigenen Familie durch Gespräche und Beistand zu helfen, selbst die Liebe der eigenen Kinder teuer erkauft werden musste!

hektische Betriebsamkeit

entstand immer dann, wenn etwas nicht nach der Nase der Person lief oder Besuch anstand! Bereits am Vortag artete es in einen wahren Putzwahn aus. Das Peinlichste war, das mit den Aufräumungsarbeiten bereits begonnen wurde, sprich z.B.: Krümel aufsammeln, während sich die Gäste im Flur noch die Schuhe zubanden!

Sprunghaftigkeit

äußerte sich darin, das es niemals ein Gespräch auch nur zu einem Thema gab, welches auch nur annähernd abgehandelt worden wäre! Entweder wurden neue Themen, teils aus völlig anderen Themengebieten angeschnitten oder es gab gerade dringend etwas zu tun, was aber überhaupt nicht notwendig war!

Unruhe

bestand 24 Std. rund um die Uhr! Eine Weile ruhig auf einem Fleck sitzen? … unmöglich.

Die Finger waren selbst in gedachten Ruhephasen in Bewegung, entweder wurde an oder mit den Fingern „herum gefummelt“ oder im Gesicht oder beides.

In der Nacht gab es auch keine Ruhe! Ständig Wachphasen mit hin und her laufen, Toilette/Zigarette, etc.

Rasende Gedanken und Assoziationen

ergaben sich durch Überforderung in jeglichen einfachen Situationen! Gespräche hatten ständig den gleichen Inhalt. Der Inhalt wurde aber nur selten verstanden, weil die Gedanken gerade wieder woanders waren.

Noch schlimmer war es, wenn man in das Gesicht schaute und dort „lesen“ konnte, dass man gerade mit einer Person aus dem Vorleben verglichen wurde. Körperbewegungen oder das bloße Heben einer Hand rief „irgend etwas“ mal in der Vergangenheit Erlebtes wieder hervor und wurde dann pauschal in die aktuelle Situation projiziert.

Zudem hatte diese Person noch folgende

depressiven Symptome:

wenig Aktivität

war Tagesordnung! Neben der Aktivität im Internet, waren die einzigen Bewegungen der Gang zur Kaffeekanne (täglicher Kaffeekonsum 2 bis 3 Liter) und zum Rauchen (30-40 Zigaretten täglich!)!

Mal spazieren gehen?… so gut wie nie!

Es sei denn es ging um Einkäufe oder gelegentlich zu einem Flohmarkt, aber da kann man ja auch etwas kaufen!

stark niedergedrückte Stimmung

herrschte ständig vor! Sobald es zu einer Konfrontation mit was auch immer kam, egal ob ein Anruf oder persönlicher Kontakt, dann wurde schon pauschal irgend etwas „Böses“ vermutet!

Schuld waren aber grundsätzlich immer die anderen.

Sofort danach erfolgte ein Anruf bei einer Familienangehörigen.

Ständig wurde im gesamten Familienverband für Unruhe gesorgt! Tagtäglich wurden in den Telefonaten die gleichen Themen aufgegriffen und immer war es das Gleiche hinterher, stark niedergedrückte Stimmung

Grübelneigung

war vorherrschender Dauerzustand!

Nur sehr selten kamen Gespräche zustande. Man konnte förmlich ständig den Kopf „rauchen“ sehen!

Wehe man versuchte dann ein Gespräch! Entweder wurde man überhaupt nicht zur Kenntnis genommen oder wenn, dann wurde zugegeben, dass man gerade in Gedanken war, was aber nichts „schlimmes“ bedeuten würde.

Aber man konnte auf der Stirn klipp und klar lesen, dass es tiefgreifende Gedanken waren, welche dieser Mensch aber nicht zu teilen in der Lage war! Dieses nicht mit dem anderen sprechen wollen, wurde damit abgetan, dass diese Person nie im Leben „sprechen“ gelernt habe!

Erschwerend kamen dann auch ständig wiederkehrende Suizidgedanken hinzu!

Der Wunsch dem verstorbenen Ehemann in den Himmel folgen zu wollen.

In einem Fall wollte die person in Folge von Alkoholkonsum auf ein nahegelegenes Hochhaus, um ….

Ich tat alles in meiner Macht und Erfahrung stehende, um das Gefühl der grundsätzlichen Wertlosigkeit durch ehrlich gemeinte Komplimente und Gesten in positive Gedanken umzukehren!

Aber immer, wenn ich dachte es ginge entscheidend vorwärts, dann wurde das, was ich über Wochen oder Monate aufgebaut hatte, umgeschmissen und ging zurück bis in die „Steinzeit“ getreu dem Motto:

2 Schritte vor und 5 zurück!

Obwohl zeitweise das Bewusstsein vorhanden war, dass diese Person ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen müsse,

kam es jedoch nie dazu.

Somit war ich ganz auf mich alleine gestellt, denn selbst allernächste Familienangehörige

bissen bei dieser Person auf „Granit„!

Solltet Ihr, liebe Leser, jemals im Leben an eine derartige Person geraten, so kann ich Euch nur von Herzen gerne empfehlen, die Finger davon zu lassen, denn es wird immer ein schlechtes Ende haben, wenn keine Einsicht besteht und jegliche Hilfe in den Wind geschlagen wird.

Passt bitte auf Euch auf!

Werner

 

Veerßer Klinik Uelzen – klein aber fein

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute möchte ich Euch von einer kleinen, aber um so mehr feinen Klinik in der Lüneburger Heide, genau geschrieben in der Stadt mit dem Hundertwasser-Bahnhof, Uelzen, berichten.

Eine Operation, egal welcher Art auch immer, oder eigentlich noch schlimmer ein Krankenhausaufenthalt ist doch, sein wir einfach ehrlich, von einem „Berg“ gemischter Gefühle im Vorfeld begleitet. Um so näher der Tag der Aufnahme rückt, umso mulmiger wird einem, oder?

Bis zu meinem 50. Lebensjahr war ich, Gottseidank, von größeren Erkrankungen verschont.

Die kleinen „Zipperlein“ habe ich, wie wahrscheinlich jeder Mensch immer wohlwollend mit den Floskeln:

„Ach, das wird schon wieder!“ oder „Was kommt, geht auch wieder!“ abgetan!

Aber einige Zipperlein hätte ich doch wohl ernster nehmen sollen … ce la vie und hinterher ist man dann bekanntlich immer schlauer, so ging das letztendlich auch mir.

Wer in der Pflege arbeitet und ganz speziell in der Altenpflege weiß um all die Pflegehandlungen, die man improvisieren muss. Zum Beispiel, wenn der Hebelifter defekt ist oder vergessen wurde an das Ladegerät anzuschließen!

Die Bewohner jedoch müssen raus den Betten, weil eine Mahlzeit ansteht oder jemand seine Notdurft verrichten muss.

Letztendlich wird dann Muskelkraft eingesetzt, einmal, zweimal und in letzten Endes dann unzählige Male! In letzter Konsequenz ist dann irgendwann die Bandscheibe hin, der Rücken kaputt, die Gelenke kaputt, die Arme etc, etc, ect

2009 waren die Schmerzen in beiden Armen kaum mehr auszuhalten, sodass ich irgendwann einen Arzt aufsuchte. Nach Röntgen, CT und neurologischen Untersuchungen wurden rechts und links der sogenannte „Golfarm“ diagnostiziert.

Kurze Erklärung mit einfachen Worten:

(Golf = Unterarm, Unterseite, Tennis = Unterarm, Oberseite)

Wird erst konventionell durch Cortison und Ruhigstellung behandelt,

aber in letzter Konsequenz war jeweils eine Operation unvermeidlich.

In Uelzen gibt es eine, weit über die Stadtgrenze hinaus bekannte chirugische, othopädische und sportmedizinische Gemeinschaftspraxis. Dort wurde ich mittlerweile insgesamt vier Mal operiert. Drei Mal waren es ambulante OP`s, aber am 8. September 2017, als meine rechte Schulter operiert wurde, war eine stationäre Aufnahme notwendig.

An diese Gemeinschaftspraxis angegliedert ist die Veersser Klinik, ehemals eine Geburtsklinik, aber heute hat die Praxis dort 16 Belegbetten und ich, wie hunderte Patienten vor mir, war hellauf begeistert, denn …

die Zimmer sind geräumig, die Betten zwar mechanisch, aber dafür umso weniger anfällig, das Personal ist freundlich, hilfsbereit, immer nett und ansprechbar. Die Visite findet täglich früh statt und das vorzügliche Essen wird in eigener Küche liebevoll zubereitet. Die Klinik verfügt über eine hauseigene Physiotherapie mit vielen Geräten, sodass bereits am Tag nach der OP gezielt und unter fachlicher Anleitung mit den Reha-Maßnahmen begonnen werden kann!

Also, ich kann diese Klinik ruhigen Gewissens weiterempfehlen!

Selbst wer von weiter weg anreisen muss, wird es nicht bereuen.

(einfach den Begriff: Klinik Veerssen googeln)

In diesem Sinne wünsche ich Euch von Herzen gerne vor allem Gesundheit und eine wundervolle Woche mit vielen herbstlich schönen Momenten

Werner

 

Informationen zum Tag der Epilepsie 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Samstag, dem 5. Oktober, ist:

Tag der Epilepsie 2019

Der 23. Aktionstag der Epilepsie-Selbsthilfe in Deutschland, den es seit 1996 gibt, steht jedes Jahr unter einem anderen Leitsatz.

Die Veranstaltungsreihe in diesem Jahr steht unter dem Motto
Epilepsieecht jetzt?
ext. Bild Mehr als sechs Millionen Menschen alleine in Europa leiden an Epilepsie!

Trotzdem kennen viele Menschen diese Krankheit nicht, denn sie ist weitgehend unsichtbar.

Ins Leben gerufen wurde der Tag durch zwei internationale Organisationen:

die International Liga gegen Epilepsie (ILAE) und das

Internationale Büro für Epilepsie (IBE).

Das Ziel der Veranstalter ist gegen die Diskriminierung Erkrankter sowie deren Ungleichbehandlung in der Gesellschaft und am Arbeitsplatz vorzugehen.

Ein wichtiges Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität und die Gleichbehandlung der Menschen mit Epilepsie in allen Lebensbereichen.

Unter Epilepsie wir eine Gruppe neurologischer Erkrankung bezeichnet,

die spontan auftretende Krampfanfälle gemeinsam haben.

Insgesamt werden diese in zehn unterschiedliche Klassen und Verlaufsformen eingeteilt.

Verursacht werden diese Krampfanfälle durch eine unkontrollierte Entladung von Neuronen innerhalb des Gehirn, die zu völlig unwillkürlichen Verhalten führen .

Epilepsie ist gekennzeichnet durch
spontan auftretende Krampfanfälle.
Dabei kommt es zu vorübergehenden
abnormen Entladungen einiger
Nervenzellverbände in der Hirnrinde.

Der Anfall kann unterschiedliche
Erscheinungsformen haben, je nach Lage
und Umfang des betroffenen Hirnareals.

Manche Anfälle sind von außen kaum sichtbar,
man spricht von einer so genannten Absence,
bei der für kurze Zeit das Bewusstsein aussetzt,
andere äußern sich durch eine Verkrampfung
des Körpers und Zuckungen in Armen und Beinen.

Nur wenn die Anfälle wiederholt auftreten und
sowohl Laborparameter als auch bildgebende
Verfahren eine Neigung zu Krampfanfällen bestätigen,
gilt die Diagnose als gesichert.

Obwohl ein großer Teil der Epilepsie-Patienten
durch Behandlung anfallsfrei leben kann,
werden Betroffene in der Öffentlichkeit weiterhin
oft stigmatisiert.

Um daraus resultierenden Problemen im
sozialen und Arbeitsumfeld vorzubeugen,
wird die Erkrankung sogar häufig verschwiegen.

Dem entgegen treten das
International Bureau for Epilepsy (IBE) und die
International League for Epilepsy (ILAE),
die im vergangenen Jahr den Tag initiierten.

Speziell für den deutschsprachigen Raum
findet am 5. Oktober ein Aktionstag statt, der von der
Deutschen Epilepsievereinigung
1996 ins Leben gerufen wurde.

Zur Behandlung der Epilepsie stehen heute mehr als 20 Arzneistoffe zur Verfügung.

Antiepileptika wirken als »Anfallsblocker« und sollen die Krampf­bereitschaft senken. Als Faustregel gilt: Zwei Drittel der Patienten sind damit gut behandelbar. Viele bekommen gar keine Anfälle mehr. Abgesehen vom Status epilepticus erfolgt die Behandlung rein symptomatisch als Dauertherapie.

Ich drücke allen Betroffenen, den Angehörigen und dem Pflegepersonal von Herzen gerne die Daumen ausreichend Geduld und ein „glückliches Händchen“ im Umgang mit dieser Erkrankung zu haben und uns allen einen guten Start in ein erholsames Wochenende

Werner

Europäischer Tag der Depression 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Dienstag, dem 1. Oktober 2019, ist:

Europäischer Tag

der Depression 2019

Jedes Jahr gibt es zum Europäischen Tag der Depression unterschiedliche Veranstaltungen und eine jährliche Pressekonferenz vor dem 1. Oktober

Depressive Erkrankungen zählen zu den häufigsten Krankheiten in Deutschland.

In Europa sind etwa 50 Millionen Menschen mindestens einmal in ihrem Leben von einer Depression oder depressiven Phase betroffen, was elf Prozent der Bevölkerung entspricht.

Knapp vier Millionen Deutsche

sind an Depressionen erkrankt!

Und trotzdem wird diese Form der Erkrankung in ihrer Tragweite weiterhin stark unterschätzt,

denn lediglich ein Drittel der in Deutschland Erkrankten erhält professionelle Hilfe, was vordergründig vor allem an Unwissen, Vorurteilen und dem immer noch vorherrschenden Stigma psychischer Erkrankungen, liegt.

Depressionen können sich in unterschiedlichen Altersphasen,

unabhängig vom Geschlecht und vom sozialen Status, entwickeln.

Bromet et al. (2011) zeigen in ihrer Umfrage (n = 89 037), der 18 Länder mit unterschiedlichem sozioökonomischen Status erfasst, dass Depressionen international ein bedeutendes gesundheitliches Problem darstellen. Die Wahrscheinlichkeit, im Lebenslauf an Depressionen zu erkranken, wird auf 11-15 Prozent geschätzt (Bromet, 2011, S. 5).

Aus diesen Gründen hatte sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit dem Weltgesundheitstag im April 2017 das Ziel gesetzt, dass Betroffene, aber auch deren Familien, Freunde und Kollegen, Hilfe suchen und diese auch erhalten. Hieran erkennt man, welches Gewicht das Thema: Depression weltweit hat!

Die Öffentlichkeit soll zum einen besser über die Erkrankung, ihre Ursachen und Konsequenzen, einschließlich des Suizidrisikos, informiert werden, und zum anderen über Möglichkeiten der Prävention und Behandlung.

Die Kommunikation über Depressionen spielt dabei eine ganz entscheidende Rolle, sowohl in der Vorbeugung und Therapie als auch im Abbau gesellschaftlicher Vorurteile und Stigmatisierungen, die Betroffene daran hindern könnten, Unterstützungsangeboten aufzusuchen und anzunehmen.

Die European Depression Association (EDA), eine Allianz aus Experten und Erfahrenen sowie medizinischen Fachkräften und Organisationen, setzt sich seit dem Jahr 2004 mit dem Europäischen Tag der Depression dafür ein, das öffentliche Bewusstsein für die Volkskrankheit Depression zu stärken und die Bevölkerung über die Erkrankung aufzuklären. Der Europäische Tag der Depression soll Unwissen, Vorurteile und die immer noch vorherrschenden Stigmen psychischer Erkrankungen beseitigen.

Seit vielen Jahren diskutiert die Fachwelt, ob das „Burnout“ zu den depressiven Erkrankungen zu zählen ist.

Der Begriff Burnout fällt im Sprachgebrauch wesentlich häufiger als das Wort Depression.

Im Jahr 2012 schrieb das Deutsche ÄrzteblattBurnout ist keine Krankheit!“

Nun „munkelt“ man, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) habe im weltweit gültigen Verzeichnis der medizinischen Diagnosen in der voraussichtlich ab 2022 gültigen Fassung das Burnout aufgenommen.

Ich bin gespannt, ob das wirklich so kommt und was die Konsequenz für unser angeschlagenes Gesundheitssystem werden wird, aber wir haben ja noch drei Jahre Zeit bis dahin.

Depression: Reden wir drüber!

lautete das Motto des 14. Europäischen Depressionstages am 1. Oktober 2017.

Das Motto forderte dazu auf, offen über Depressionen zu reden und dadurch die Stigmatisierung zu bekämpfen. Für mich persönlich ist dieses Motto völlig zeitlos bzw. immer aktuell!

Ich möchte hier und heute von Herzen gerne an alle Betroffenen appellieren, sich gegenüber ihrem Arzt zu „outen“ und weiterführende Maßnahmen einleiten zu lassen!

Keine Bange, denn es gibt in akuten Fällen auch durchaus Möglichkeiten für den Arzt die Dringlichkeit einer Behandlung entsprechend zu dokumentieren.

Also, redet bitte darüber und lasst Euch helfen.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne einen wundervollen Tag und einen guten Start in den Monat Oktober, der es hoffentlich gut mit uns allen meint

Werner

 

 

Fürsorgliche Gedanken zum Weltherztag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Sonntag, dem 29. September, ist

Weltherztag 2019

Dieser internationale Aktionstag soll über die Risiken von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzschwäche (Herzinsuffizienz) aufklären und vorbeugende Maßnahmen aufzeigen, denn immer noch sind Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems weltweit die häufigste Todesursache.

Alleine in Deutschland sterben jährlich etwa 300.000 Menschen an den Folgen eines Herzinfarkts und an einer Herzinsuffizienz sterben zwei bis drei Mal mehr Menschen als an Krebs.

Das Motto in diesem Jahr lautet:

„Mein Herz, Dein Herz“

regt dazu an nicht nur auf das eigene Herz zu achten,

sondern auch auf das Herz seiner Mitmenschen!

Bei einem Herzinfarkt sind die ersten Minuten entscheidend, daher ist es für jeden Menschen wichtig, schnellstmöglich Hilfe zu bekommen.

Dabei kann jeder Einzelne eine Menge tun, um das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung wie Herzschwäche zu mindern. Notwendig sind vor allem präventive Entscheidungen, die sich positiv auf die Herzgesundheit auswirken. Typische Ursachen für Herzerkrankungen sind Übergewicht, Rauchen, Alkoholkonsum, eine unausgewogene Ernährungsweise und Bewegungsmangel.

Hier ein paar Tipps:

Sich regelmäßig körperlich bewegen, fördert die Gesundheit und beugt Herz- und Gefäßkrankheiten wirksam vor.

Ideal ist 4 bis 5 mal pro Woche 30 – 45 Minuten joggen, Rad fahren, schwimmen, Nordic Walking oder tanzen.
Ausdauertraining ist für die Gesundheit optimal.

Den Alltag so bewegt wie möglich gestalten, zum Beispiel die Treppe benutzen anstatt den Aufzug, ist ein sehr probates Mittel und ein Schrittzähler hilft zu sehen, wie viel man sich täglich tatsächlich bewegt.

Was die Ernährung betrifft ist die Mittelmeerküche nicht nur herzgesund, sondern
sie schmeckt zudem auch noch hervorragend.

Wer gerne Fleisch mag, sollte sich für Geflügel entscheiden und ab und Fisch essen, weil dieser reich an Omega-3-Fettsäuren ist!

Ideal sind frisches Obst, Gemüse, Salat und Vollkornprodukte.

Vermeiden sollte man tierische Fette!

Oliven- oder Rapsöl schützt die Blutgefäß und bei Milchprodukten sollte man sich für möglichst fettarme entscheiden.

Mit Salz sollte man geizig sein und stattdessen Kräuter verwenden.

Wir alles wissen, dass das Herz unser Motor ist.

Jede Sekunde, jede Minute, jede Stunde pumpt es sauerstoffreiches Blut durch den Organismus, hält uns in Schwung und sorgt für unsere Leistungsfähigkeit.

Aber nun mal bitte Hand aufs Herz:

Schenken wir dem Herz genügend Aufmerksamkeit?

Die Deutsche Herzstiftung stellt auf ihrer Webseite einen Herztest zur Verfügung,

mit dem ganz leicht feststellen kann, in wie weit man gefährdet ist!

Hier bitte klicken,

um zum Test zu gelangen!

Viele Menschen achten viel zu wenig auf sich und ihre Gesundheit!

Das schadet dem Herz und es kann dadurch ins Stottern geraten.

Daher heute mein Appell an Euch, mehr auf Eure Gesundheit zu achten und das Herz durch oben genannte Maßnahmen zu entlasten, denn ich weiß, es klingt zwar abgedroschen, aber wir haben nur dieses eine Leben!

Also passt bitte auf Euch auf!

Werner

Mein Appell zum Welt-Alzheimertag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Samstag, dem 21. September, ist:

Welt-Alzheimertag 2019

 

Seit dem Jahr 1994 findet dieser Tag jährlich statt.

 

Weltweit finden diverse Aktivitäten und Aktionen statt, um die breite Öffentlichkeit auf die Situation der Menschen mit den diversen Demenzerkrankungen und auch die ihrer Angehörigen gezielt aufmerksam zu machen.

Rund um den Globus sind zur Zeit weltweit etwa 46 Millionen Menschen von Demenzerkrankungen betroffen, zwei Drittel davon alleine in den Entwicklungsländern.

Bis 2050 soll die Zahl heutigen Prognosen zufolge auf 131,5 Millionen ansteigen. Ganz besonders dramatisch ist die Situation in China, Indien und den afrikanischen Ländern südlich der Sahara.

Der Welt-Alzheimertag (WAT) wird von der Dachorganisation Alzheimer’s Disease International mit Sitz in London weltweit unterstützt.

Das Motto des Welt-Alzheimertages und auch der Woche der Demenz lautet 2019 in unserem Land:

Einander offen begegnen

 

Damit soll gezeigt werden, dass die Demenz viele Formen und Gesichter hat. Es ist extrem wichtig für ein gutes Miteinander, dass unsere Gesellschaft offen ist!

Offen für die Begegnung mit Demenzkranken.

Offen, um den Erkrankten und deren Angehörigen zu zeigen, dass sie zu unserer Gesellschaft dazu gehören und willkommen sind!

In den meisten Fällen erkranken Menschen erst im höheren Alter an einer Demenz.

Manchmal jedoch auch schon, wenn sie noch im Berufsleben stehen.

Die Krankheit verändert sich auch im Verlauf:

Zu Beginn sind die Betroffenen weitgehend selbstständig, haben viele Fähigkeiten, Ressourcen und dementsprechende Entwicklungsmöglichkeiten.

Im späten Stadium benötigen sie dann immer mehr an Unterstützung.

Am Lebensende sind sie dann kaum mehr in der Lage ihre Bedürfnisse noch ausdrücken und brauchen sowohl Pflege, als auch einfühlsame Begleitung.

Menschen mit Demenz können traurig und verzweifelt sein, wenn sie sich einsam und hilflos fühlen. Jedoch wenn sie mit anderen Menschen nicht nur in Kontakt sind, sondern dazu noch Liebe und Wertschätzung erfahren, können sie auch Freude im Alltag und am Leben als solches entwickeln.

In unserem Land organisieren die örtlichen Alzheimer-Gesellschaften und Selbsthilfegruppen auch 2019, wie jedes Jahr eine ganze Reihe von regionalen Veranstaltungen.

Mit Vorträgen, Tagungen, Gottesdiensten, Benefizkonzerten und vielen anderen Aktionen machen sie die breite Öffentlichkeit gezielt auf das Thema Alzheimer aufmerksam.

Im Kern geht es immer wieder darum, gezielt auf die sehr schwierige Situation der 1,6 Millionen Demenzkranken und ihrer Familien in Deutschland hinzuweisen.

Auch wenn zum heutigen Zeitpunkt eine Heilung der Krankheit nicht möglich ist, kann durch medizinische Behandlung, Beratung, soziale Betreuung, fachkundige Pflege und vieles mehr den Kranken und ihren Angehörigen geholfen werden.

Jeder Mensch ist individuell und ebenso einzigartig, wie auch anders.

Lasst uns bitte von Herzen gerne, alle gemeinsam dafür sorgen, dass auch alle Demenzkranken sich als wertgeschätzter Teil in unserer Gesellschaft anerkannt und wohl fühlen können!

Ich danke Euch ganz lieb

Werner