Kategorie: Herzerkrankungen

Den Tag der Workaholics 2019 kritisch betrachtet

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Freitag, dem 5. Juli, ist der:

 

Tag der Workaholics 2019
Dieser Tag ist denjenigen gewidmet, die ein überhaupt nicht zu stillendes inneres Bedürfnis nach Arbeit verspüren und nie genug von ihr bekommen können.
Wenn man einen normalen Menschen fragen würde, ob er zu viel arbeitet, würde die Antwort ziemlich sicher „JA!“ heißen.
Bei denjenigen, die diese Frage mit „Nein!“ beantworten, kann man davon ausgehen, dass es sich um einen Workaholic handelt, dessen Lebensinhalt nahezu einzig und alleine Arbeit ist.
Ein Tag ohne Handy, Laptop und WLAN-Verbindung wäre für einen Workaholic schier unvorstellbar!
Denn ein echter Workaholic ist immer erreichbar, steht ständig auf Abruf bereit!
Er beantwortet selbst nachts Anfragen per E-Mail in Rekordzeit und kennt weder Feier- noch Urlaubstage.
Und da stellt sich mir ganz einfach die Frage, ob es sich nicht in einigen Fällen um ein krankhaftes Verhalten handelt, denn alle Energie ausschließlich in den Job zu stecken, ist sicherlich nicht gesund!, oder?
Viele Workaholics schaffen oft vor lauter Angst, den Anforderungen nicht gerecht zu werden, fast gar nichts mehr. Sie können irgendwann keine Prioritäten mehr setzen, sind nicht mehr in der Lage Arbeiten zu delegieren und schon gar nicht mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten.
Im Gegensatz zu Menschen, die einfach nur viel Zeit mit ihrer Arbeit verbringen, leiden die Arbeitssüchtigen oft unter Kontrollverlust und bekommen in nicht seltenen Fällen regelrechte Entzugserscheinungen.
Es ist häufig nur ein Frage der Zeit bis auch das Umfeld der Arbeitssüchtigen leidet. Bei den Betroffenen kommen zu den oft überspielten, und mit noch mehr Arbeit verdrängten, seelischen Beschwerden dann sehr häufig auch in der Folge körperliche Beschwerden bishin zu schwerwiegenden Erkrankungen.

Laut der AOK ist jeder neunte Arbeitnehmer arbeitssüchtig.

Konkrete Zahlen gibt es allerdings nicht, da Workaholismus offiziell nicht als Suchtkrankheit anerkannt ist. Schätzungen von Experten, wie Psychologen gehen von bis zu einer halben Million Betroffenen aus.

Workaholics“ sind die reinsten Arbeitstiere, wenn es um den eigenen Job und berufliche Verpflichtungen geht.

Einen geregelten Ausgleich, mal durch schnaufen und erholsame Pausen sind für Workaholics keine Optionen. Chronischer Dauerstress und Arbeitssucht können langfristig krank machen!

Und nicht nur die körpereigenen Energieressourcen aufbrauchen, sondern sogar bis hin zur Depression führen und in der Folge zu Burn-out.

Dauerhafter Stress und Druck verursacht neben Krankheitsbildern wie Depressionen und Angststörungen häufig auch Herz-Kreislaufprobleme.

Workaholics erleiden sehr viel schneller Herzinfarkte und Schlaganfälle, als „normale“ Menschen.

Und jetzt mal ganz ehrlich: Arbeit, schön und gut, aber Arbeit ist beileibe nicht alles.

Sich um Familie und Freunde kümmern, auf seinen eigenen Körper und die Signale, die er sendet, achten, ist mindestens ebenso wichtig!

In diesem Sinne wünsche ich den Betroffenen von Herzen gerne den „goldenen“ Mittelweg zu finden und uns allen eine sonnige, erlebnisreiche Zukunft mit vielen positiven Momenten

Werner

Tag gegen den Schlaganfall 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Freitag, dem 10. Mai, ist

Tag gegen den Schlaganfall 2019

Der überwiegende Teil der Bevölkerung weiß durch den Hausarzt, den Fernseher, das Internet und viele andere Medien ganz genau, was zu einem gesunden Lebensstil gehört, der das Risiko für einen Schlaganfall senkt:

Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, sowie der Verzicht auf Rauchen und Alkohol.

Aber dennoch wird dieses Risiko ganz oft „auf die leichte Schulter“ genommen! Meist bleibt es bei den ach so guten Vorsätzen und dann überwiegt wieder der Glaube, das es einem doch nicht passieren kann, weil man doch nie so wirklich „über die Stränge schlagen“ würde.

Ganz besonders gefährdet sind Menschen, die an weiteren Erkrankungen leiden. Für diese Menschen wäre eine Änderung des Lebensstils oft lebensrettend!

Jährlich erleiden etwa 270.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall.

Nach Meinung der Ärzteschaft gelten mindestens 70 Prozent davon als vermeidbar.

Die Präventionsmedizin unterscheidet dabei mehrere Arten der Vorbeugung:

einen gesunden Lebensstil, der das Entstehen einer Krankheit verhindert oder das allgemeine Risiko dafür senkt, bezeichnet sie als Primärprävention.

Diese umfasst vor allem die gesunde Ernährung, ausreichende Bewegung sowie Vermeidung von Stress und richtet sich an jeden gesunden Menschen.

Während meiner aktiven Zeit als Altenpflegefachkraft habe ich ganz viele Betroffene gepflegt, ihre Schicksale mit verfolgt und gesehen, wie durch Ergotherapie und Logopädie verloren gegangene Körperfunktionen wieder zurück gewonnen wurden. Die Entwicklung geht immer weiter und allen in den Nachsorge- und Pflegeprozess eingebundenen Personengruppen gebührt vollster Respekt, den ich heute sehr gerne Kund tue.

Ich habe im Jahr 2016 einen Appell in Form eines Gedichtes formuliert, den ich Euch heute gerne vorstellen möchte:

Bei der Sekundärprävention geht es um Patienten, die bereits eine Vorerkrankung haben.

Wer beispielsweise unter Vorhofflimmern leidet, senkt durch die regelmäßige Medikamenteneinnahme und ärztliche Untersuchungen die Gefahr eines Schlaganfalls maßgeblich. Das Gleiche gilt für die Behandlung anderer Hochrisikofaktoren wie Bluthochdruck oder Diabetes.

Doch trotz des ihnen bekannten hohen Risikos schaffen es viele Betroffene nicht, ihren Lebensstil zu ändern oder empfohlene Therapien einzuhalten.

Wie extrem schlecht es um die Therapietreue bestellt ist, zeigen Zahlen der WHO:

bereits nach kurzer Zeit folgt knapp die Hälfte der chronisch kranken Patienten den Empfehlungen ihres behandelnden Arztes nicht mehr!

Da pauschale Ratschläge bei sehr vielen Menschen nicht helfen, hat die Deutsche Schlaganfall-Hilfe 2017 mit ihren Partnern im Rahmen der groß angelegten

„Initiative Schlaganfallvorsorge. Bei Vorhofflimmern handeln!“

einen Motivationstest entwickelt, mit dem Interessierte herausfinden können, zu welchem Motivationstyp sie gehören und wie sie sich am besten selbst motivieren können.

Ein regelmäßiger Newsletter mit entsprechenden Ratschlägen begleitet sie dann ganz gezielt in ihrem Vorhaben.

Unter dem Motto:

„Ich spüre was, was Du nicht siehst.“

finden rund um den 10. Mai bundesweit Veranstaltungen von Kliniken und Selbsthilfegruppen statt.

Den Motivationstest und viele Informationen zum Schlaganfall gibt es im Internet unter www.schlaganfall-hilfe.de

Da ich selbst mehrere kleine Schlaganfälle hinter mir habe, aber weiterhin ab und an immer mal eine rauche, möchte ich Euch nur „bitten“ ganz besonders gut auf Euch aufzupassen

Werner

Weltherztag 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Samstag, dem 29. September, ist

Weltherztag 2018

Dieser internationale Aktionstag soll über die Risiken von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzschwäche (Herzinsuffizienz) aufklären und vorbeugende Maßnahmen aufzeigen, denn immer noch sind Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems weltweit die häufigste Todesursache.

Alleine in Deutschland sterben jährlich etwa 300.000 Menschen an den Folgen eines Herzinfarkts und an einer Herzinsuffizienz sterben zwei bis drei Mal mehr Menschen als an Krebs.

Dabei kann jeder Einzelne eine Menge tun, um das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung wie Herzschwäche zu mindern. Notwendig sind vor allem präventive Entscheidungen, die sich positiv auf die Herzgesundheit auswirken. Typische Ursachen für Herzerkrankungen sind Übergewicht, Rauchen, Alkoholkonsum, eine unausgewogene Ernährungsweise und Bewegungsmangel.  

Hier ein paar Tipps:

Sich regelmäßig körperlich bewegen, fördert die Gesundheit und beugt Herz- und Gefäßkrankheiten wirksam vor. 

Ideal ist 4 bis 5 mal pro Woche 30 – 45 Minuten joggen, Rad fahren, schwimmen, Nordic Walking oder tanzen.
Ausdauertraining ist für die Gesundheit optimal. 

Den Alltag so bewegt wie möglich gestalten, zum Beispiel die Treppe benutzen anstatt den Aufzug, ist ein sehr probates Mittel und ein Schrittzähler hilft zu sehen, wie viel man sich täglich tatsächlich bewegt.

Was die Ernährung betrifft ist die Mittelmeerküche nicht nur herzgesund, sondern
sie schmeckt zudem auch noch hervorragend.

Wer gerne Fleisch mag, sollte sich für Geflügel entscheiden und ab und Fisch essen, weil dieser reich an Omega-3-Fettsäuren ist!

Ideal sind frisches Obst, Gemüse, Salat und Vollkornprodukte.

Vermeiden sollte man tierische Fette!

Oliven- oder Rapsöl schützt die Blutgefäß und bei Milchprodukten sollte man sich für möglichst fettarme entscheiden.

Mit Salz sollte man geizig sein und stattdessen Kräuter verwenden.

Wir alles wissen, dass das Herz unser Motor ist.

Jede Sekunde, jede Minute, jede Stunde pumpt es sauerstoffreiches Blut durch den Organismus, hält uns in Schwung und sorgt für unsere Leistungsfähigkeit.

Aber nun mal bitte Hand aufs Herz:

Schenken wir dem Herz genügend Aufmerksamkeit?

Die Deutsche Herzstiftung stellt auf ihrer Webseite einen Herztest zur Verfügung, mit dem ganz leicht feststellen kann, in wie weit man gefährdet ist!

Hier bitte klicken, um zum Test zu gelangen! 

Viele Menschen achten viel zu wenig auf sich und ihre Gesundheit, was dem Herz schadet und es kann dadurch ins Stottern geraten.  

Daher heute mein Appell an Euch, mehr auf Eure Gesundheit zu achten und das Herz durch oben genannte Maßnahmen zu entlasten, denn ich weiß, es klingt zwar abgedroschen, aber wir haben nur dieses eine Leben!

Also passt bitte auf Euch auf!

Werner