Kategorie: Krebserkrankungen

Ernste Gedanken zum Welt-Hepatitis-Tag 2019

Liebe Leserinnen. liebe Leser,

morgen, am Sonntag, dem 28. Juli ist

Welt-Hepatitis-Tag 2019

Aktuellen Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge leben weltweit 257 Millionen Menschen mit Hepatitis B und 71 Millionen mit Hepatitis C.

Das Motto des Tages lautet:

Hepatitis: Findet die fehlenden Millionen!

Das Ziel aller künftigen Maßnahmen ist es bis 2030

diese Infektionen ganz drastisch einzudämmen.

Auch in unserem Land sind Hunderttausende von

chronischer Hepatitis B und C betroffen.

Eine Hepatitis-B-Infektion lässt sich durch eine Schutzimpfung verhindern.

Eine Neuinfektion heilt bei einem Erwachsenen meist von selbst aus.

Kann jedoch auch einen chronischen Verlauf nehmen. Medikamente können eine chronische Hepatitis B oftmals nicht komplett ausheilen. Immerhin sinkt die Gefahr von Spätfolgen wie Leberzirrhose und Leberkrebs.

Und wahrscheinlich auch das Ansteckungsrisiko für andere.

Die Forschung wurde intensiv vorangetrieben, um heilende Therapien gegen Hepatitis B zu finden.

Eine Hepatitis-C-Infektion dagegen ist dank neuer Medikamente heute fast immer heilbar.

Frühere Therapien konnten zwar auch zur Heilung führen, erreichten dieses Ziel aber deutlich seltener. Zudem waren sie für ihre Nebenwirkungen berüchtigt.

Seit 2014 wurden neben dem altbekannten Interferon eine Reihe von neuen Medikamenten zugelassen, welche wesentlich verträglicher sind!

Mehr als 90% der Betroffenen wurden schon beim ersten Therapieversuch dauerhaft von ihrer Infektion befreit.

Dadurch ist das Ziel, die Hepatitis C bis 2030 zu eliminieren, nun erstmals überhaupt denkbar geworden.

Die WHO-Hauptversammlung hatte bereits im vergangenen Jahr beschlossen, Hepatitis B und C bis 2030 global einzudämmen bzw. zu eliminieren und dieses Ziel wird nun in der globalen sogenannten NOhep-Kampagne verfolgt.

Auch in Deutschland hat die Bundesregierung die BIS2030-Strategie festgelegt, welche neben HIV auch die Eindämmung der Hepatitis B und C sowie weiterer, sexuell übertragbarer Erkrankungen bis 2030 anstrebt.

Um Hepatitis B und C einzudämmen bzw. sogar zu eliminieren, ist nicht nur Prävention sehr wichtig.

Gänzlich unverzichtbar ist es auch, dass Betroffene rechtzeitig diagnostiziert und behandelt werden.

Eine Hepatitis-Infektion bekommt man als Betroffener lange nicht zu spüren.

Auch die typische Gelbfärbung der Haut und der Augen bleibt oft aus.

Symptome wie Müdigkeit, Konzentrationsstörungen oder Gelenkbeschwerden sind eher unspezifisch.

Wer nichts von seiner Infektion weiß, hat keinerlei Chance, diese zu behandeln!

Jedoch was noch viel schlimmer ist, die Infektion kann unwissentlich auch noch an andere weitergegeben werden. Wer ein Risiko für eine Virushepatitis hat, z.B.: beruflich, tut gut daran, sich gezielt untersuchen zu lassen.

Auf der Webseite

Lebertest.de

der Leberhilfe Projekt gUG kann man durch einem anonymen Online-Test herausfinden, ob es im Lebenslauf etwaiige Risikofaktoren für Hepatitisinfektionen oder andere Lebererkrankungen gab.

Diese Möglichkeit sollte man im eigenen Interesse wahrnehmen!

Ich drücke uns allen von Herzen gerne die Daumen, auf das es weltweit gelingt das diesjährige Motto erfolgreich umzusetzen

Werner

 

Welt-Hirntumor-Tag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Samstag, dem 8. Juni 2019, ist:

 

Welt-Hirntumor-Tag 2019
Dieser Aktions– und Gedenktag wurde im Jahr 2000 von der Deutschen Hirntumorhilfe ins Leben gerufen, um die Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit für diese nur wenig bekannte Tumorerkrankung zu gewinnen.
Auch in diesem Jahr, wo diser Tag zum 2ß. Mal stattfindet, warten rund um den Aktionstag bundesweit Kliniken und Therapiezentren einerseits mit zahlreichen Veranstaltung für Patienten und deren Familien auf und andererseits, um der Bevölkerung Gelegenheit zu geben sich mit diesem Thema ganz gezielt auseinanderzusetzen und mehr Verständnis für die Betroffenen zu erlangen.
Neben Vorträgen, Fragerunden und Klinikrundgängen finden viele weitere interessante Veranstaltungen zum Thema Hirntumor statt.
Dazu passend lautet das Motto:
Zeichen setzen
Weil Hirntumoren im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen selten sind, werden sie in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, aber die Diagnose kann jedoch jeden von uns treffen.
Allein hier in Deutschland erkranken jährlich mehr als 6.000 Menschen an einem primären Hirntumor, weltweit sind es täglich sogar mehr als 500 neue Fälle.
Um ein Vielfaches höher ist die Zahl der Patienten mit Hirnmetastasen, die sich infolge von Lungen-, Brustkrebs oder anderen Krebserkrankungen entwickeln.
Bei Kindern sind Hirntumoren die zweithäufigste Krebserkrankung.
Die Diagnose Hirntumor ist natürlich ein Schock für Patienten und Angehörige. Auch wenn viele zunächst vor Schreck wie gelähmt sind, wird ein Großteil der Betroffenen im Laufe der Zeit aktiv und dann werden Informationen und emotionale Unterstützung gesucht.
Es gibt kompetente Ansprechpartner und viele Möglichkeiten sich Hilfe zu holen!
Eine davon ist die Deutsche Hirntumorhilfe.
Den Informationsdienst erreicht man unter der Telefonnummer:
03437 – 702 702.
Dieser Informationsdienst wurde im Jahr 2006 um den psychologischen Aspekt ergänzt und seitdem steht eine Hotline für die seelischen Nöte der Patienten und Angehörigen zur Verfügung.
Psychologisch gut geschulte, kompetente und engagierte Mitarbeiter haben ein offenes Ohr für all die Probleme und Anliegen der Anrufer.
Eine Graue Schleife als Symbol soll an die Solidarität mit Hirntumorpatienten erinnern und wurde in Anlehnung an die Rote Schleife, das weltweite Zeichen der Solidarität mit HIV-Infizierten und Aids-Kranken, entwickelt.
Wer die Graue Schleife trägt, zeigt damit seine Anteilnahme und Verbundenheit mit Menschen, die an einem Hirntumor erkrankt sind.
Ich wünsche allen Betroffenen von Herzen gerne den Mut zu haben, sich Angehörigen und Freunden gegenüber zu erklären und über ihre Ängste und Gefühlen sprechen zu können, denn der Rückhalt durch nahestehende Personen ist emotional mehr als wertvoll und ganz sicher dringend notwendiger Balsam für die Seele.
Werner

Internationaler Kinderkrebstag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Freitag, dem 15. Februar ist

INTERNATIONALER KINDERKREBSTAG 2019
VORWORT:
Persönlich bin ich regelrecht schockiert, denn in dem „Kleinen Kalender“ hier im Internet, den viele, viele Menschen nutzen, um zu schauen, was an einem Tag Besonderes oder Kurioses gibt, wann, wo, welcher Film Premiere hat, etc ist genau dieser Tag nicht erwähnt! 
Laut Statistiken erkranken etwa 250.000 Kinder weltweit jährlich an Krebs.
Der heutige Tag ist den vielen kleinen und jugendlichen Patienten gewidmet, die den Kampf gegen den Krebs aufnehmen, wofür ich von ganzem Herzen die Daumen ganz doll gedrückt halte.
Einen ganz wesentlichen Anteil bei der Prävention hat die mentale Gesundheit, die man bereits durch einfache Maßnahmen erzeugen kann:
mit Freunden zusammen Sport machen, das Essen aus frischen Zutaten zubereiten, feiern kann man auch mit alkoholfreien Getränken, die Sonne mit ausreichendem Hautschutz genießen, küssen ohne Zigarettengeschmack.
In Deutschland leben derzeit mehr als 37.000 Menschen, die im Kindesalter eine Krebsdiagnose erhalten haben.
Und jährlich erkranken rund 2.000 Kinder und Jugendliche neu an Krebs.
Von einem Tag auf den anderen ändert sich für die kleinen und jungen Patienten sowie deren Familien alles:
Es bleibt kein Raum mehr für Unbekümmertheit, denn der Alltag wird von der Krankheit bestimmt. Untersuchungen, Therapien und Ängste beherrschen das Leben der Kinder und ihrer Familien.
In dieser ungeheuer schweren Zeit brauchen die Betroffenen und ihre Angehörigen unsere Hilfe und Solidarität.
 
Der internationale Gedenktag ist des weiteren auch dazu gedacht, um die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Schwerpunktthema des Krebs-Infotages ist die „Personalisierte Medizin“.
Das diesjährige Motto der Weltgesundheitsorganisation (WHO) lautet:
„Keine Schmerzen mehr. Keine Verluste mehr.“
Mit dem diesjährigen Motto heben die Initiatoren hervor, dass sich jeder dem Kampf gegen Krebs anschließen kann, ganz egal, ob als Einzelperson oder in einer Gruppe oder Gemeinschaft.

„Keine Schmerzen mehr. Keine Verluste mehr.“

Das Motto des letzten Jahres, dass jeden Mensch durch verschiedene Maßnahmen zum Handeln anregen sollte, hat mich sehr berührt und war auch von Erfolg gekrönt.
Ein zeitgemäßes Beispiel war das Social Media Projekt „Support through Sport“.
Die Teilnehmer hatten eine „Wir können. Ich kann.“-Botschaft auf eines ihrer Sportgeräte, den Körper oder auch auf die eigene Hand geschrieben und dann ein Foto oder Selfie davon auf eine oder sogar mehrere der unzähligen Social Media Plattformen hochgeladen.
Die Deutsche Krebshilfe sieht Prävention als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe an. Aus diesem Grund setzt sich die Organisation auch zusammen mit anderen Beteiligten des Gesundheitssystems dafür ein, dass Lebensbedingungen verändert werden:
Auf dem politischen Parkett fordert die Deutsche Krebshilfe ein vollständiges Tabakwerbeverbot, sowie erhebliche Werbeeinschränkungen für überzuckerte Lebensmittel.
Zudem engagiert sie sich dafür, dass in Kindertagesstätten und Schulen täglich mindestens eine Stunde Sport in den Tagesablauf integriert, Schattenplätze zum Schutz vor starker Sonnenstrahlung installiert sowie gesundes Schulessen und gesunde Pausensnacks angeboten werden.
Zum Schutz vor Hautkrebs bei Beschäftigten, die überwiegend im Freien arbeiten, empfiehlt die Deutsche Krebshilfe verschiedene UV-Schutzmaßnahmen.
Weiterführende Informationen über den Weltkrebstag, sowie Material zum Thema Krebsprävention finden Interessierte bei der Deutschen Krebshilfe.
Persönliche Beratung bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Informations– und Beratungsdienstes der Deutschen Krebshilfe  unter der
kostenlosen Rufnummer
0800 / 80708877.
Nachwort:
In der Altersgruppe unter 15 Jahren ist Krebs ganz besonders bösartig, denn die Tumorzellen vervielfachen sich rasend schnell.
Am häufigsten werden Leukämien (Blutkrebs), Tumoren des Gehirns und des Rückenmarks sowie Lymphknotenkrebs diagnostiziert.
Die Erfolge stetig verbesserter Behandlungsstrategien sind beeindruckend:
Kam die Diagnose Leukämie bei einem Kind noch vor etwa vierzig Jahren einem Todesurteil gleich, überleben heute vier von fünf der jungen Patienten ihre Erkrankung. 
 
Ich drücke von Herzen gerne allen Betroffenen und den Angehörigen die Daumen, möchte an alle anderen appellieren, die o.a. Vorsorgemaßnahmen zu beherzigen und wünsche uns allen einen ruhigen Wintertag mit ganz vielen positiver Momenten
Werner

Weltkrebstag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Montag, dem 4. Februar ist

Weltkrebstag 2019
Laut Statistiken erkranken etwa 500.000 Menschen jährlich bundesweit an Krebs. Experten schätzen, dass etwa die Hälfte aller Krebsfälle durch einen gesünderen Lebensstil vermeidbar wäre. Zum Beispiel ist es erwiesen, dass regelmäßige körperliche Aktivität das Risiko für mindestens 13 Krebsarten erheblich senkt.
Einen ganz wesentlichen Anteil bei der Prävention hat die mentale Gesundheit, die man bereits durch einfache Maßnahmen erzeugen kann:
mit Freunden zusammen Sport machen, das Essen aus frischen Zutaten zubereiten, feiern kann man auch mit alkoholfreien Getränken, die Sonne mit ausreichendem Hautschutz genießen, küssen ohne Zigarettengeschmack.
Gesunder Lebensstil bedeutet in jedem Fall zu gewinnen und nicht zu verzichten. Und ist ganz einfach die beste Möglichkeit, einer Krebserkrankung aktiv vorzubeugen.
Sich ausreichend bewegen, ausgewogen ernähren, normales Körpergewicht halten, wenig Alkohol trinken, vorsichtig Sonnenbaden und rauchfrei zu leben, das sind  alles Dinge des täglichen Lebens, die jeder selbst beeinflussen kann.
Der internationale Gedenktag ist gedacht, um die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Schwerpunktthema des Krebs-Infotages ist die „Personalisierte Medizin“.
Das diesjährige Motto der Weltgesundheitsorganisation (WHO) lautet:
ICH BIN UND ICH WERDE
Das Motto des Jahres 2018 sollte jedermann durch verschiedene Maßnahmen zum Handeln aufrufen und ich finde die diversen Reaktionen als so wertvoll, dass ich noch einmal kurz darauf eingehe. 
Ein zeitgemäßes Beispiel war das Social Media Projekt „Support through Sport“.
Die Teilnehmer schrieben eine „Wir können. Ich kann.“-Botschaft auf eines ihrer Sportgeräte, den Körper oder auch auf die eigene Hand und luden dann ein Foto/Selfie davon auf eine oder sogar mehrere der unzähligen Social Media Plattformen hoch.
Im Jahr 2019 liegt der Schwerpunkt darauf, über die Möglichkeiten der Krebsprävention und der Krebsfrüherkennung sowie die aktuellen Entwicklungen auf den Gebieten der Diagnose, Therapie und Nachsorge verstärkt zu informieren. 
Die Deutsche Krebshilfe sieht Prävention als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe an. Aus diesem Grund setzt sich die Organisation auch zusammen mit anderen Beteiligten des Gesundheitssystems dafür ein, dass Lebensbedingungen verändert werden:
Auf dem politischen Parkett fordert die Deutsche Krebshilfe ein vollständiges Tabakwerbeverbot, sowie erhebliche Werbeeinschränkungen für überzuckerte Lebensmittel.
Zudem engagiert sie sich dafür, dass in Kindertagesstätten und Schulen täglich mindestens eine Stunde Sport in den Tagesablauf integriert, Schattenplätze zum Schutz vor starker Sonnenstrahlung installiert sowie gesundes Schulessen und gesunde Pausensnacks angeboten werden.
Zum Schutz vor Hautkrebs bei Beschäftigten, die überwiegend im Freien arbeiten, empfiehlt die Deutsche Krebshilfe verschiedene UV-Schutzmaßnahmen.
Weiterführende Informationen über den Weltkrebstag, sowie Material zum Thema Krebsprävention finden Interessierte bei der Deutschen Krebshilfe.
Persönliche Beratung bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Informations- und Beratungsdienstes der Deutschen Krebshilfe  unter der kostenlosen Rufnummer 0800 / 80708877.
 
Ich drücke von Herzen gerne allen Betroffenen und den Angehörigen die Daumen, möchte an alle anderen appellieren, die o.a. Vorsorgemaßnahmen zu beherzigen und in diesem Sinne wünsche ich uns allen einen möglichst erfolgreichen Start in die neue Woche
Werner