Kategorie: Menschen mit Behinderung

Tag des weißen Stockes 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Dienstag, dem 15. Oktober, ist:

Tag des weißen Stockes 2019

 

Der Blindenlangstock ist neben der hoffentlich wirklich mittlerweile überall bekannten Armbinde (gelb mit 3 schwarzen Punkten) das Schutz- und Erkennungszeichen für blinde Menschen.

Vor allem aber ist er das entscheidende Hilfsmittel, damit sehgeschädigte Menschen sich unabhängig bewegen und ihre Wege alleine und selbstbestimmt gehen können.

Dieser Langstock ermöglicht den Weg in den öffentlichen Raum und durch entsprechenden Schulungen in Orientierung und Mobilität konnten blinde und sehbehinderte Menschen auch die für sie ungeheuer große Herausforderung des Straßenverkehrs in Angriff nehmen.

Der weiße Stock ist nicht nur ein Hilfsmittel, welches sehbehinderte und blinde Menschen nutzen, um Selbständigkeit zu erlangen, sondern gleichzeitig ist er ein Symbol der blinden Bürgerinnen und Bürger in unserer Gesellschaft.

Um die vielen Leistungen blinder und sehbehinderter Menschen weltweit zu ehren und um die Bedeutung des weißen Stockes für die Förderung der Selbständigkeit anzuerkennen, begeht man jährlich den 15. Oktober als

„Verkehrssicherheitstag des weißen Stockes“.

Heute dient der weiße Stock als Blindenhilfsmittel und Symbol zugleich.

Dies war jedoch leider nicht immer der Fall. Es brauchte sehr viel Engagement und das über viele, viele Jahre, um das endlich zu erwirken!

Der internationale Aktionstag steht auch in diesem Jahr wieder

unter dem Motto:

„Bitte Weg frei!“

Gemeint ist damit ganz konkret die Bedeutung von Bodenleitsystemen, die mit dem Stock ertastet werden und im öffentlichen Raum zur Orientierung dienen.

Im Boden verlegte Platten mit Noppen und Rippen haben diese Funktionen:

leiten, warnen und stoppen

In Reihe verlegte Platten mit Rippen, sogenannte Leitstreifen, zeigen einem sehbehinderten oder gar blinden Menschen eine sichere Strecke an. Sie sind beispielsweise auf Bahnsteigen zu finden, natürlich mit ausreichendem Abstand von der Bahnsteigkante.

Wer dort sein Gepäck abstellt und so die Leitstreifen blockiert, zwingt blinde und sehbehinderte Menschen zu unnötigen Umwegen, die gefährlich werden können.

Aus diesem Grund verteilen die Selbsthilfeorganisationen am heutigen Tag in ganz Deutschland Aktionspostkarten, mit denen die sehenden Mitbürger aufgefordert werden, den „Stockeinsatz“ zu erleichtern.

Die Aktion „Bitte Weg frei!“

wird vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband gemeinsam mit dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf organisiert.

Ich möchte hiermit eindringlich an alle Menschen appellieren auf die blinden und sehbehinderten Menschen in Deutschland mehr Rücksicht zu nehmen!

Von Herzen gerne wünsche ich uns allen einen sonnigen, friedlichen Rest

von dieser Woche mit dem optimalen Durch- und Weitblick

Werner

Volle Erwerbsminderung mindert auch die Lebensqualität voll

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Mitte Oktober 2018 hatte ich zum ersten Mal seit – lach, keine Ahnung mehr wie lange davor – vernünftige Post bekommen, denn entgegen der Lügen, Intrigen und letztendlich des mehrfachen Rufmordes durch bösartige User in einer ganz bestimmten Community – und wer weiß, wo noch überall – zum Beispiel, dass ich aus meiner letzten Arbeitsstelle in der Altenpflege „unehrenhaft“ vor 3 Jahren entlassen worden sei, das ich Sozialbetrüger sei, das ich HIV-infiziert sei, und, und, und …

habe ich nachweislich dutzender ärztlicher Gutachten nach schwerer Erkrankung im September 2015 zunächst Krankengeld, dann Arbeitslosengeld und zuletzt 2 Monate Hartz IV-Leistungen bezogen habe, kam dieser Bescheid:

 

Also, bin ich nun rückwirkend sei dem 1. Oktober 2015 Rentner aufgrund voller Erwerbsminderung

Ende 2016 hatte ich zuletzt über meinen Gesundheitszustand berichtet, da ich Menschen gesucht habe, die ebenfalls an Myasthenia gravis erkrankt sind und bis heute niemanden gefunden, trotz Kontakten im Netz im höheren sechsstelligen Bereich!

Die Suche habe ich aufgrund von Hohn und Spott der o.g. bösartigen Menschen und deren Mitstreitern bzgl. meiner Erkrankung dann eingestellt!

Mittlerweile ist einiges an Last von mir abgefallen und daher berichte ich Euch meinen aktuellen Gesundheitszustand:

meine Haupterkrankung ist Myasthenia gravis,

eine unheilbare chronische Autoimmunkrankheit, die mit Muskelschwäche einhergeht:

ich kann in normalem langsamen Schritttempo ohne Gepäck etwa 300-400 m gehen, dann muss ich eine Pause machen

mit ca. 7 kg Gepäck muss ich bereits nach 100 m Pause machen

ich kann nur noch bedingt Treppen steigen

mit Ausnahme der Lunge sind alle quergestreiften Muskeln betroffen

ich kann nicht mehr „über-Kopf“ arbeiten

mein rechter Arm ist nur eingeschränkt beweglich

auf dem rechten Auge habe ich nur noch eine Sehkraft von 25%, links 75%

da ich krankheitsbedingt zu unterschiedlichen Zeiten Doppelbilder sehe, ist nicht mal Fahrradfahren gefahrlos möglich

 ich habe Schluckstörungen, die das Essen von teilweise breiiger Kost erfordern, was durch eine Laktoseintoleranz immer spannend ist, ganz besonders da ich seit mehr als zwei Jahren nicht mehr schmecken und riechen kann!

Beginnend ab 2 Uhr nachts nehme ich z.Zt. täglich 9 Kapseln, 4 Dragees, 6 Tabletten und 4 x 40 Tropfen, zusätzlich freitags abends eine Tablette, die mein Immunsystem unten hält und samstags Folsäure, um den Verlust durch die anderen Medikamente auszugleichen, dazu habe ich noch einen „Kessel Buntes“ an Bedarfsmedikamenten!

darüber hinaus habe ich noch 2 rheumatische Erkrankungen, Zustand nach 4 kleinen Schlaganfällen, 2 myasthenischen Krisen (vergleichbar mit einer Unterzuckerung bei einem Diabetiker, also lebensbedrohlich) und die üblichen alters- bzw. wetterbedingten Zipperlein.

Aufaddiert liegt die Lebensqualität in etwa bei NULL.

Bedingt durch die verheerenden Auswirkungen meiner letzte Beziehung. u.a. der täglichen Demütigungen durch die Cyber Mobbing Gemeinde nehme ich mittlerweile morgens die Höchstdosis eines Medikamentes zur Ruhigstellung und abends ein zusätzliches Psychopharmaka, um die Alpträume zu mindern und wenigstens ein paar Stunden halbwegs normalen Nachtschlaf zu bekommen.

Ich möchte hier ganz deutlich klar stellen, dass ich nach wie vor keine Mitleidsbekundungen gemacht bekommen möchte, denn ich habe meine Erkrankungen angenommen und biete ihnen tagtäglich die Stirn so gut es eben geht!

Aber es ist ein verdammt hartes Los, wenn man als Altenpfleger mit Herz und Hand durch diese Krankheit aus dem Arbeitsleben herausgerissen und auch noch durch bösartige Menschen verspottet wird, weil man sich für Frieden und alte Werte einsetzt, was bei diesen Menschen grenzenlosen Neid ausgelöst hat, der mit Hass gepaart körperlich fühlbar ist.

Mehr dazu wieder morgen in einem ganz interessanten Artikel, wo ich zeige, wie lange ich Freude an meinem Rentenbescheid hatte, bevor die o.g. bösartigen Menschen mir diese ganz, ganz schnell genommen haben.

Euch wünsche ich von Herzen gerne einen erfolgreichen Tag mit vielen schönen Momenten und einen erholsamen Feierabend

Werner

  

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser

heute, am Montag, dem 3. Dezember 2018, ist:

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung 2018

Zahlreiche Behinderungen entstehen durch Arbeitsunfälle.

Den leidtragenden Menschen wieder berufliche Chancen zu eröffnen und so die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, sollte eines der wesentlichen Ziele überhaupt sein!

ext. Bild

Fast jeder 10. Deutsche hat eine Schwerbehinderung.

Alle zusammen bilden keine homogene Gruppe und doch machen sie in vielen Bereichen ähnliche Erfahrungen. Welche das sind, und wie sich die Bedingungen und Chancen von Menschen mit Behinderungen verbessern lassen, darum drehen sich wieder zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen am heutigen Tag.

Viele Menschen mit einer Behinderung waren mal nicht-behindert.

Die meisten Behinderungen sind irgendwann im Leben der Betroffenen aufgetreten, z.B.: durch einen Unfall oder eine schwere Krankheit.

Alleine aus diesem Grund schon, geht das Thema alle Menschen etwas an, am meisten jedoch die, die schon betroffen sind.

Wie lebt es sich mit Behinderung derzeit in Deutschland?

Welche Wege oder Maßnahmen eignen sich, um die Bedingungen nachhaltig zu verbessern?

Was sind die aktuellen Fragen in der sogenannten Behindertenpolitik?

Am 3. Dezember beteiligen sich Selbsthilfegruppen und Sozialverbände, aber auch Medien oder städtische Institutionen an der Diskussion solcher Fragen.

Das Leben mit einer Behinderung unterscheidet sich von dem ohne körperliche, geistige oder psychische Einschränkung nicht nur durch die Schädigung selbst. Häufig erschweren Vorbehalte oder Berührungsängste die Verwirklichung von Lebensträumen. Die aktuellen systematischen Strukturen und auch die aktuelle Rechtslage erscheinen vielen Menschen verbesserungsbedürftig.

Die Art und Weise, wie die Gesellschaft Menschen mit Behinderungen wahrnimmt, hat sich in den letzten Jahrzehnten zum Positiven hin verändert.

Schlagwörter, wie Inklusion und barrierefreies Leben bestimmen seit einigen Jahren politische und gesellschaftliche Diskussionen zum Thema Behinderung.

behinderung-symbole

Dies ist nicht zuletzt darauf zurück zu führen, dass Organisationen wie die Vereinten Nationen oder die Weltgesundheitsorganisation sich für die Rechte von Menschen mit Behinderung stark gemacht haben.

Um auf die Lebenssituation von behinderten Menschen aufmerksam zu machen und gleichzeitig deren Teilhaberechte und Gleichstellung zu fördern, hat die UN Generalversammlung den 3. Dezember im Jahr 1992 zum Welttag der Menschen mit Behinderungen erklärt.

ext. BildDas Internet hat vielen Menschen mit Behinderung schon erhebliche Verbesserungen ihrer Lebensqualität gebracht, aber es gibt auch noch viel zu tun, um die virtuelle Welt barrierefreier zu gestalten.

Der heutige Tag soll das Bewusstsein für die Herausforderung von Menschen mit Behinderung nachhaltig wach halten und die Integration in die Gesellschaft fördern. Das wünsche ich den Betroffenen von Herzen gerne und drücke meine Daumen.

Werner

 

P.S.:

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern von Herzen gerne eine schöne 1. Adventswoche und eine besinnliche Adventszeit.