Kategorie: Pflegeplanung

Informationen zum Welt-Osteoporosetag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Sonntag, dem 20. Oktober, ist

WeltOsteoporosetag 2019

Der Welt-Osteoporose-Tag wurde 1996 von der National Osteoporosis Society (NOS)

in England ins Leben gerufen.

Die Idee dazu stammt von Linda Edwards, die sich nicht nur in England,
sondern weltweit um das Thema:

Osteoporose
bemüht hat.
Die Anerkennung als Aktionstag erfolgt im Jahr 1998 durch die
Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Osteoporose
ist die am weitesten verbreitete Knochenerkrankung im Alter.

Angaben der Internationalen Osteoporose Stiftung IOF (International Osteoporosis Foundation) zufolge kommt es jährlich weltweit zu 8,9 Millionen Knochenbrüchen aufgrund einer Osteoporose.

Die Folgen können für jeden einzelnen Patienten gravierend sein:

Einschränkungen in der Mobilität, chronische Schmerzen, dauerhafte Behinderung und der Verlust von Selbstständigkeit und Unabhängigkeit. Betroffen sind vor allem ältere Frauen, denn die Menopause führt bedingt durch Umstellungen im Hormonhaushalt zu einem rapiden Abbau an Knochensubstanz und -dichte.

Eine von drei Frauen über 50 erleidet in ihrem Leben eine Knochenschwundfraktur.

Gleichaltrige Männer sind weniger häufig betroffen, aber mit 20 Prozent liegt ihr Erkrankungsrisiko immer noch hoch. Neben Geschlecht, Alter und erblicher Vorbelastung können weitere Faktoren das OsteoporoseRisiko erhöhen, vor allem Rauchen, Alkohol, bestimmte Erkrankungen und Medikamente sowie Störungen der Nährstoffaufnahme.

Laut dem Kuratorium Knochengesundheit sind in Deutschland insgesamt
7,8 Millionen der über 50-Jährigen von dieser Knochenerkrankung betroffen.

6,5 Millionen davon sind Frauen und 1,3 Millionen Männer.

osteoporose-4Die Osteopenie ist eine Minderung der Knochendichte und kann, muss aber nicht zwingend, die Vorstufe zur Osteoporose sein. Die Osteoporose ist eine Alterserkrankung, die eine löchrige Knochenstruktur aufweist, das heißt eine Störung der Mikroarchitektur ist. Die niedrige Knochenmasse hat zur Folge, dass eine erhöhtes Frakturrisiko besteht. Die Heilung eines solchen Bruches kann sehr langwierig sein. Bei Osteopenie bzw. Osteoporose verlieren Knochen an Masse & werden zerbrechlich.

Tatsache ist, dass der Mensch mit zunehmendem Alter an Knochenstärke verliert. An dieser Erkrankung leiden vor allem Frauen durch die hormonelle Umstellung nach der Menopause, aber auch Männer können betroffen sein. Die Osteoporose kann sehr lange unbemerkt bleiben, bis dann eventuell die ersten Knochenbrüche auftreten und darauf hinweisen.

Wird Osteoporose nicht rechtzeitig und wirksam behandelt,
drohen folgenschwere Knochenbrüche, chronische Schmerzen,
sowie Behinderung bis hin zu
Pflegebedürftigkeit
.

Eine Behandlung mit verschiedenen Medikamenten
in Kombination mit einer Bewegungstherapie
kann gegen das Fortschreiten der Krankheit helfen.

Unter dem Motto:

„Starke Knochen – Knochenstark“

ruft dieser Tag die Öffentlichkeit dazu auf, rechtzeitig Maßnahmen für den Erhalt starker Knochen und Muskeln zu ergreifen, und mahnt Gesundheitsbehörden und Ärzte zum Schutz der Knochengesundheit ihrer Patienten an.

Der für Osteoporose typische Knochenschwund kann unbemerkt und schmerzlos vonstatten gehen, aber diese „stille“ Krankheit verursacht Brüche, die zu Schmerzen, Einschränkung der Bewegungsfähigkeit und schließlich zum Verlust der Unabhängigkeit oder vorzeitigen Tod führen können.

Daher werden die Menschen mit Osteoporose dazu aufrufen, sich gegen Brüche zu schützen, indem sie einen für die Knochen gesunden Lebensstil führen und entsprechende medizinische Behandlung in Anspruch nehmen sollen.

Ziel des Tages

ist, über die Früherkennungsmaßnahmen und
wirksame Behandlungsmöglichkeiten zu informieren.

Ansprechpartner und Initiatoren
des deutschen Aktionstages sind das
Kuratorium Knochengesundheit,
das Deutsche Grüne Kreuz und
der
Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose.

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne, dass dieser „Kelch“ an uns vorübergehen möge

und eine knochenstarke Zukunft

Werner

Tag der älteren Menschen & Weltmusiktag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Dienstag, dem 1. Oktober 2019 sind der:

Tag der älteren Menschen

und der Weltmusiktag

Ganz besonders seit der letzten Bundestagswahl sind unsere älteren Menschen, die ich im nachfolgenden Text als Senioren bezeichne, ja des öfteren Mal im Gespräch.

Zum einen war es die Rentenerhöhung 2019!

Nach 2018 eine weitere größere Erhöhung, aber immer noch keine volle Angleichung zwischen Ost und West und zum anderen sind immer mehr Rentner von Altersarmut betroffen. Mal sehen, ob es die im Koalitionsvertrag besprochene Lösung gibt und vor allem, wann sie dann tatsächlich in Kraft treten wird!

Das andere, ewige Thema ist der

Pflegekräftemangel!

Dazu möchte ich mich nicht groß weiter äußern, denn es wird ja beinahe tagtäglich thematisiert.

Mir entlockt es ganz ehrlich geschrieben nur ein mehr oder minder müdes Lächeln. Es wird zwar nun endlich einiges getan, aber solange man die Grundbedingungen nicht ändert, wird sich auch in der Realität nichts ändern.

Meinen ehemaligen Arbeitskollegen werden sicher ähnlich darüber denken.

Mir ist es aber sehr wichtig hier anzumerken, dass ich unabhängig davon, dass ich in der Altenpflege tätig gewesen bin, habe ich schon immer den Senioren meinen vollsten Respekt gezollt.

Der Hintergrund ist ganz einfach, denn diese Menschen haben Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut und auf solide Füße gestellt.

Ich möchte dieses Thema aber nicht weiter vertiefen, denn es müsste uns allen ausreichend bewusst sein.

Lenken wir unser Augenmerk auf den heute ebenfalls stattfindenden

Weltmusiktag.

Aus meinem persönlichen Erfahrungsschatz in der Altenpflege kann ich nur Positives berichten, denn mit Musik erreicht man ca. 90% der Senioren und auch im Umgang mir Demenzkranken ist sie ein wundervolles „Hilfsmittel“ um Zugang zu diesen Menschen zu finden.

Für das Pflegepersonal ist es eine Frage von Kenntnis der Liedtexte von den üblichsten Kinder– und Heimatliedern sowie Schlagern, wie zum Beispiel: „Lilli Marleen“.

Musik ist nicht nur Balsam für die Seele, sondern kann die kognitiven Fähigkeiten von Demenzkranken ganz entscheidend verbessern. Das Musikhören ist ein Ansatz, jedoch aktiv Musik zu machen und zu singen aktiviert bestimmte Regionen im Gehirn.

Oftmals ist es so, dass Demenzkranke ihre eigenen Kinder nicht mehr erkennen, irgendwo apathisch in einem Sessel in der Ecke sitzen und vor sich her „dämmern„.

Als Mann in der Pflege wurde ich vorwiegend auf Dementen-Wohnbereichen eingesetzt!

Ich habe die Betreuung dieser Menschen über alle Maßen geliebt. Einerseits sind die großen Kulleraugen dieser Menschen, wenn man sie erreicht hat, ein ganz besonderer Lohn, andererseits kommt es zu wundervollen Erlebnissen, wenn man über die Musik Zugang zu ihnen bekommen hat!

Bei der Grundpflege oder den Toilettengänge sind die Beschäftigungstherapeuten ganz sicher nicht dabei. Aber als Pflegeperson direkt am Mensch kann man mit einem „fröhlichen Liedchen auf den Lippen“ diese Menschen ganz einfachn geschrieben „auf Touren bringen“ und ihnen den Start in den Tag ein klein wenig „versüßen“. Und sich selbst auch.

Übrigens habe ich echte Hochachtung vor unseren Nachbarn in den Niederlanden, denn

ein solches Heim ist nicht nur der „Hammer„, sondern es zeigt, dass man durchaus etwas bewegen kann, wenn nicht alles nur auf Profitmachen ausgerichtet ist!

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne einen wahrlich Goldenen Oktober mit vielen positiven Momenten und ausreichend Sonnenstunden

Werner Heus

Tag gegen den Schlaganfall 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Freitag, dem 10. Mai, ist

Tag gegen den Schlaganfall 2019

Der überwiegende Teil der Bevölkerung weiß durch den Hausarzt, den Fernseher, das Internet und viele andere Medien ganz genau, was zu einem gesunden Lebensstil gehört, der das Risiko für einen Schlaganfall senkt:

Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, sowie der Verzicht auf Rauchen und Alkohol.

Aber dennoch wird dieses Risiko ganz oft „auf die leichte Schulter“ genommen! Meist bleibt es bei den ach so guten Vorsätzen und dann überwiegt wieder der Glaube, das es einem doch nicht passieren kann, weil man doch nie so wirklich „über die Stränge schlagen“ würde.

Ganz besonders gefährdet sind Menschen, die an weiteren Erkrankungen leiden. Für diese Menschen wäre eine Änderung des Lebensstils oft lebensrettend!

Jährlich erleiden etwa 270.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall.

Nach Meinung der Ärzteschaft gelten mindestens 70 Prozent davon als vermeidbar.

Die Präventionsmedizin unterscheidet dabei mehrere Arten der Vorbeugung:

einen gesunden Lebensstil, der das Entstehen einer Krankheit verhindert oder das allgemeine Risiko dafür senkt, bezeichnet sie als Primärprävention.

Diese umfasst vor allem die gesunde Ernährung, ausreichende Bewegung sowie Vermeidung von Stress und richtet sich an jeden gesunden Menschen.

Während meiner aktiven Zeit als Altenpflegefachkraft habe ich ganz viele Betroffene gepflegt, ihre Schicksale mit verfolgt und gesehen, wie durch Ergotherapie und Logopädie verloren gegangene Körperfunktionen wieder zurück gewonnen wurden. Die Entwicklung geht immer weiter und allen in den Nachsorge- und Pflegeprozess eingebundenen Personengruppen gebührt vollster Respekt, den ich heute sehr gerne Kund tue.

Ich habe im Jahr 2016 einen Appell in Form eines Gedichtes formuliert, den ich Euch heute gerne vorstellen möchte:

Bei der Sekundärprävention geht es um Patienten, die bereits eine Vorerkrankung haben.

Wer beispielsweise unter Vorhofflimmern leidet, senkt durch die regelmäßige Medikamenteneinnahme und ärztliche Untersuchungen die Gefahr eines Schlaganfalls maßgeblich. Das Gleiche gilt für die Behandlung anderer Hochrisikofaktoren wie Bluthochdruck oder Diabetes.

Doch trotz des ihnen bekannten hohen Risikos schaffen es viele Betroffene nicht, ihren Lebensstil zu ändern oder empfohlene Therapien einzuhalten.

Wie extrem schlecht es um die Therapietreue bestellt ist, zeigen Zahlen der WHO:

bereits nach kurzer Zeit folgt knapp die Hälfte der chronisch kranken Patienten den Empfehlungen ihres behandelnden Arztes nicht mehr!

Da pauschale Ratschläge bei sehr vielen Menschen nicht helfen, hat die Deutsche Schlaganfall-Hilfe 2017 mit ihren Partnern im Rahmen der groß angelegten

„Initiative Schlaganfallvorsorge. Bei Vorhofflimmern handeln!“

einen Motivationstest entwickelt, mit dem Interessierte herausfinden können, zu welchem Motivationstyp sie gehören und wie sie sich am besten selbst motivieren können.

Ein regelmäßiger Newsletter mit entsprechenden Ratschlägen begleitet sie dann ganz gezielt in ihrem Vorhaben.

Unter dem Motto:

„Ich spüre was, was Du nicht siehst.“

finden rund um den 10. Mai bundesweit Veranstaltungen von Kliniken und Selbsthilfegruppen statt.

Den Motivationstest und viele Informationen zum Schlaganfall gibt es im Internet unter www.schlaganfall-hilfe.de

Da ich selbst mehrere kleine Schlaganfälle hinter mir habe, aber weiterhin ab und an immer mal eine rauche, möchte ich Euch nur „bitten“ ganz besonders gut auf Euch aufzupassen

Werner

Tag der Sonne 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Freitag, dem 3. Mai ist:

Tag der Sonne 2019

Im Jahr 1978 hat der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter diesen Aktionstag ins Leben gerufen.

Der Grund war ganz einfach die amerikanische Bevölkerung auf das Potenzial von Solarenergie hinzuweisen.

Denis Hayes, der Organisator des ersten Tages der Erde, hatte die Idee dazu.

Während die Sonne ein kostenloser Energielieferant ist, sind andere Quellen, wie Öl- und Erdgas-Ressourcen nicht nur begrenzt und extrem teuer, sondern deren Nutzung ist auch vor allem mit Risiken für die Umwelt verbunden.

Der Welt-Klima-Gipfel hat es gerade wieder offengelegt, dass die beschlossenen Ziele nicht mal ansatzweise zu erreichen sind und eigentlich nur eins bleibt, nämlich die Kohlekraftwerke außer Betrieb zu nehmen.

Aber, nun Schluss mit politischen Dingen!

Die Sonne ist nicht nur Energielieferant, sondern sie bringt uns Freude ins Leben und in die Herzen.

Sie ist der wichtigste Vitamin D – Lieferant, sorgt ganz allgemein für gute Stimmung bei den Menschen und lässt uns von der Südsee und einem Palmenstrand träumen … mich zumindest.

Sonnenlicht ist der einfachste und gesündeste Weg für mehr Vitamin D.

Es ist für uns fast so wichtig wie Sauerstoff zum Atmen. Das Vitamin D wird in unserem Körper produziert, sobald wir Sonnenschein ausgesetzt ist. Vitamin D verhält sich in unserem Körper viel mehr als ein Hormon, als ein Vitamin. Unser Körper benötigt es ist für Reihe von physiologischen Prozessen, wozu der Elektrolytenstoffwechsel, die Proteinsynthese, das Immunsystem, die Nerven und Muskelfunktion und viele mehr, gehören.

Sonnenlicht hilft uns den Schlaf-Wach-Rhythmus aufrecht zu halten.

Durch das helle Sonnenlicht sendet der Sehnerv eine Nachricht an den Teil des Gehirns, indem auch das Schlafhormon Melatonin produziert wird. Während des Tages wird weniger Melatonin ausgeschüttet. Sobald es dunkel wird, steigt die Produktion stark an.

Eine geringe Melationinproduktion wird oft mit einer schlechteren Schlafqualität in Verbindung gebracht.

Sonnenlicht ist für starke und gesunde Knochen sehr wichtig.

Das produzierte Vitamin D stimuliert im Körper die Kalziumaufnahme, was für gesunde Knochen notwendig ist. Die Gefahr für gefährliche Knochenkrankheiten wie Osteoporose und einfache Knochenbrüche wird verringert.

Außerdem reduziert Vitamin D in unserem Körper nahezu alle Arten von Frakturen.

Sonnenlicht ist besonders für Menschen mit Herzkrankheiten und erhöhtem Herzinfarktrisiko sehr hilfreich.

Die Wärme der Sonne verbessert die Durchblutung und erhöht die Vitamin-D-Produktion, was für ein gesundes Herz wichtig ist.

Durch die UV-Strahlen der Sonne wird im Körper Stickstoffmonoxid freigesetzt, was den Bluthochdruck senkt.

Sonnenlicht stärkt das Immunsystem.

Durch das produzierte Vitamin D wird die Funktion der T-Zellen in unserem Immunsystems unterstützt, die vom Immunsystem zur Abwehr eingesetzt werden.

Also, raus und ab in die Sonne

Viel Spaß wünscht Euch von Herzen gerne

Werner

 

Kalte und schmerzende Füße – was nun?

Liebe Leserinnen,liebe Leser,

stellt Euch vor wir hätten einen richtigen Winter, so mit Schnee, Eis und Frost und nun kommt Ihr nachhause und habt …

Kalte und schmerzende Füße – 

was nun?

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Kalte Hände und Füße können unter anderem eine Folge von
Mineralstoffmangel, einer hormonellen Umstellung,
Stress, Bewegungsmangel oder auch Flüssigkeitsmangel sein.

Manche Menschen haben jedoch auch dauerhaft kalte Füße,
weil sie an Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen,
Arterienverengungen oder aber auch durch zu niedrigen
Blutdruck leiden.

Kalte Füße entstehen, wenn sich durch
einen Nervenreiz bei Kälte die Blutgefäße verengen und
das Blut hauptsächlich in die lebenswichtigen Organe wie
das Herz, die Lunge oder das Gehirn gepumpt wird.

Alles, was weit von diesen Organen entfernt ist, wird also dementsprechend
nicht mehr ausreichend mit warmen Blut versorgt.

Wenn Ihr auch darunter leidet, solltet Ihr einfach einmal
die „alten“ Hausmittel ausprobieren, beispielsweise

Diese Kräuter können helfen.

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Zahlreiche Kräutertees können dazu beitragen, die
Durchblutung zu fördern und so dafür sorgen, dass
Ihr seltener unter kalten Füßen leidest.

Empfehlenswert ist z.B.: ein Rosmarin-Tee.

Für eine Tasse,
also 250 Milliliter, benötigt Ihr etwa einen Teelöffel Rosmarinblätter.
Übergießt den Rosmarin mit kochendem Wasser
und lasst ihn etwa sechs bis sieben Minuten ziehen.
Danach die Blätter absieben und einen frischen,
äußerst gesunden Tee genießen.

Bitte zwei mal täglich einen solchen Tee trinken,
damit sich eine Wirkung ergeben kann.

Ebenso wirkt sich Beifuss positiv auf den Kreislauf
und die Durchblutung aus und hilft zudem auch bei
müden und schmerzenden Füßen.

Ihr könnt entweder einen schmackhaften Beifuß-Tee
brühen oder Ihr besorgt Euch Beifußöl aus der Apotheke
und massiert dieses gründlich in die Füße ein.

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Fußbäder
sind bei kalten Füßen besonders wohltuend.
Das Wasser sollte angenehm warm, aber nicht zu heiß sein. 

Die Ideal-Temperatur beträgt 37 Grad Celsius.

Dazu etwas Latschenkiefernöl in das Wasser geben
und beide Füße etwa 15 bis 20 Minuten lang baden.
Anschließend warme Strümpfe anziehen, damit
der Körper die Wärme aufrechterhalten kann.

Manchmal reicht es auch aus, einfach einige
Tropfen Zitronensaft in das Wasser zu geben.

Kalte Füße gehören auf diese Weise ebenso der
Vergangenheit an, wie schwere, schmerzende Füße
nach einem langen Arbeitstag.

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Ist es für den Lebensgefährten auch gut ?

Wer ständig unter kalten oder schmerzenden
Füßen leidet, kann also einiges für sich tun,
um diese Beschwerden wirksam zu lindern.

Sowohl Kräutertees,
als auch Fußbäder und Fußmassagen mit Kräuterölen
regen die Durchblutung an und tragen so dazu bei,
dass die Füße wieder angenehm warm werden.

Für ein wärmendes Fußbad empfehle ich:

2 Tropfen Rosmarinöl
3 Tropfen Kiefernadelöl
1 Teelöffel Apfelweinessig

Einfach die einzelnen Zutaten miteinander
mischen, in eine Schüssel warmes Wasser
geben und die Füße darin baden.

Ich wünsche Euch von Herzen gerne viel Spaß beim Ausprobieren und natürlich vor allem den gewünschten Erfolg

Werner

Völlig durch gefroren – was hilft am Besten?

Nun ist es wirklich Winter

liebe Leserinnen, liebe Leser

zumindest laut Kalender und Gott sei dank wenigstens in den bekannten Wintersportgegenden, denn ein  richtiger Winter, wie er – ich hätte beinahe geschrieben vor „Urzeiten“ – zuletzt vor etwa 40 Jahren in meiner Erinnerung ist, den gibt es ja es ja schon nicht mehr, was ich als Folge des Klimawandels erachte. Gestern morgen habe ich mal Menschen gesehen, die Ihre Autoscheiben freikratzen mussten. Ansonsten merke ich nur mal Eiseskälte, wenn ich zum Einkaufen gehe und dann packe ich mich schön warm ein, so mit Schal und Mütze.

Manchmal bin ich trotzdem so richtig durch gefroren und dann stellt sich mir ab und an die Frage:

Was hilft am Besten,
wenn man völlig durch gefroren ist?

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Langsames Aufwärmen, wie zum Beispiel: in einer zunächst lauwarmen Badewanne. Dann kann man nach und nach immer wärmeres Wasser dazu laufen lassen und ganz langsam „auftauen“.

Denn wenn man einen völlig unterkühlten Menschen schlagartig“ aufwärmt,
dann kann er einen Schock erleiden.

Unter dem ersten Schrecken ziehen sich die Adern noch enger zusammen.

Dann plötzlich weiten sie sich und das gesamte Blut fließt plötzlich überall hin.
Die natürliche Verteilung wird gestört.

Wenn wir essen, fließt das Blut verstärkt in den Magen.
Wenn wir laufen, in die Beine.
Wenn wir denken, ins Gehirn.

Wenn sich das ganze Volumen nun unkontrolliert ausbreiten kann, dann kann
es zu einem Kreislaufkollaps kommen.

Können Menschen aus dem Norden die Kälte besser ertragen?

Es ist durchaus möglich den Körper gegen Kälte zu immunisieren.
Das ist eine Gewohnheitssache.

Wenn der Mensch oftmals tiefe Temperaturen ertragen muss, dann lernt der Organismus, sich darauf einzustellen:
die Nerven werden weniger empfindlich und die Durchblutung stellt sich besser auf die äußeren Umstände ein.

Menschen, die in südlichen Gefilden leben, sind Frost meist nicht gewohnt und frieren somit leichter.

Anmerkung:
ebenso ergeht es Pflege-Personal, welches in wohl temperierten Einrichtungen und Krankenhäusern arbeitet!

Kann Frieren auch ein Alarmsignal sein?

Ja, z.B.: bei Fieber.
Der Körper ist heißer als sonst.
Aber er denkt, die Außentemperatur sei niedriger, also beginnt er zu zittern, um dadurch Wärme zu erzeugen.
Schüttelfrost kann also ein Anzeichen für Fieber sein.

Gibt es einen „Geheimtipp“ gegen kalte Füße?

Lachja:
warm anziehen!

Fazit:

Wann wird mal endlich wieder Winter, ein Winter, wie er früher einmal war? 

Ich wünsche Euch allen von Herzen gerne, dass Ihr gesund und munter durch die kalte Jahreszeit kommt und drücke Euch in diesem Sinne voll doll die Daumen

Werner

Was macht man denn so als Altenpfleger?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

was macht man denn so als Altenpfleger

Altenpflege,
wird auch die Pflege alter Menschen genannt und
befasst sich mit der Betreuung und Pflege
von betagten Menschen in der
Hauskrankenpflege bzw. in
Ambulanten Pflegediensten,
Altenheimen, Pflegeheimen,
geronto-psychiatrischen Kliniken,
sowie bedingt auch auf
Palliativ-Stationen und in Hospizen.

Die berufliche Altenpflege wird von
Altenpflegern, wobei diese
erst seit 2004 ein anerkanntes Berufsbild sind,
Gesundheits- und Krankenpflegern oder Altenpflegehelfern ausgeübt.

Wer also meint ein „dickes Fell“, sowie Nerven, wie Drahtseile zu haben, über ausreichend Erfahrung in allen erdenklichen Lebenslagen und ein Höchstmaß an sozialer Kompetenz verfügt, der kann sich dem dreijährigen Ausbildungsgang zur Altenpflegefachkraft stellen.

Und wer dann auch noch die Prüfungen – schriftlich, mündlich, praktisch –  schafft und das Examen in der Hand halten darf, kann sich den Anforderungen der Ganzheitlichen Pflege stellen, Schichten führen, sich weiterbilden, qualifizieren, spezialisieren und bishin zur Pflegedienstleitung aufsteigen.

Was Altenpflege tatsächlich bedeutet,
versuche ich hier mal darzustellen,

denn entgegen der langjährigen. eher abfälligen Meinung, die damals herrschte, sind wir nicht nur „Arschabwischer“,
sondern …

wir führen die Grundpflege durch
wir reichen die Mahlzeiten an
wir sind „Seelenklempner“ und Trostpflaster
wir bringen Menschen zum Lachen und
sind für sie da, wenn sie traurig sind und weinen
wir begleiten Menschen durch den Tag und die Nacht
wir fördern die Gemeinschaft und schlichten Streit
wir führen die Wundversorgung durch
wir versuchen vorhandene Resourcen zu erhalten
wir begleiten Menschen im Sterbefall
wir spenden Trauernden Trost
wir versuchen Menschen sinnvoll zu beschäftigen
wir sind für einige Menschen „die“ Familie
wir sind Improvisateure und Organisationstalente
wir sind Sprachrohr zu den Ärzten
und allen anderen Berufsgruppen
wir koordinieren Termine
wir sind Köche, Küchenhelfer und Kellner
wir sind Zimmermädchen
wir sind auch Reinigungsfachkräfte
wir finden Gebisse und Brillen wieder
wir sind „der“ Schlüsseldienst
wir führen Auseinandersetzungen
wir sind Motivationskünstler
wir lesen Zeitungen und Bücher vor
wir sind Wegbegleiter auf allen Wegen
wir sind Sänger, Tänzer, Musikanten, Clowns
wir sind Spielkameraden
wir sind da … in guten, wie in schlechten Tagen

wir sind schon ziemlich …. klasse, oder?

ja,  und so ganz „nebenbei“ erledigen wir noch ein bisschen „Papierkram“: Dokumentation wie Biographie, Evaluierung, Fallbesprechung, Pflegeberichte, Pflegeplanung, etc.

Werner Heus

Wertvolle Tipps zum Schwitzen im Sommer

Ein ganz herzliches Hallo
liebe Leserinnen, liebe Leser

Bei sommerlichen Temperaturen Sport zu treiben, ist für viele Menschen schier undenkbar, klingt unlogisch, unangemessen oder hört sich nach einer Dummheit, die man ganz sicher nicht begehen sollte.
Dabei ist es jedoch für die Schweißproduktion wichtig, sich unabhängig von Witterungsbedingungen stets ausreichend zu bewegen.

Und wie wichtig ist Schwitzen im Sommer?

Wer im Sommer keinen Sport treibt, hindert seine Schweißdrüsen daran, sich zu regulieren und die natürliche Folge sind dann Schwitzattacken.

In der Altenpflege hat Bewegung aufgrund der diversen Krankheitsbilder einen besonders hohen Stellenwert. Im Rahmen der sogenannten 10-min-Aktivierung gibt es eine Fülle von Möglichkeiten die Bewegung nachhaltig zu fördern und die Vorbereitung dauert auch nicht lange.

Zehn Minuten hört sich nach nicht viel an, aber erstens ist weniger oft mehr und 10 min. können beispielsweise für hochbetagte, demente Menschen eine „Weltreise“ bedeuten. Ich habe während meiner aktiven Zeit in der Altenpflege jede sich bietende Gelegenheit genutzt, um Seniorensport in all seiner Vielfalt zu fördern.

Eine weitere ganz besondere Rolle spielt auch die Ernährung, denn wer sein Schwitzen reduzieren möchte, sollte unbedingt auf scharfe Gewürze verzichten, weil diese den Körper nur noch zusätzlich anheizen. Fettiges, wie Pommes oder die berühmte Grillwurst sollten bitte gemieden werden, weil dadurch der Kreislauf sehr stark belastet wird!

Auch wenn Gegrilltes verführerisch duftet, sollte man am Tag lieber frische Salate, Obst und Gemüse auf den Speiseplan nehmen. Die gute Nachricht ist, dass mageres Hühnerfleisch und Fisch auch zur leichten Kost gehören.

Das Kaffeetrinken sollte im Sommer eingeschränkt werden, denn auch Kaffee fördert das Schwitzen, ebenso spielen Alkohol und Zigaretten eine Rolle.

Bei hohen Temperaturen viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen, ist deshalb so extrem wichtig, weil der Körper durch Schwitzen vermehrt Wasser und Mineralstoffe verliert.

Vorzugsweise sollte man Wasser trinken, denn zuckerhaltige Softdrinks können den Durst nicht löschen!

Schwitzen im Sommer 1 (75%)

Besonders und von Herzen gerne empfehlenswert sind natürliches Mineralwasser, Saftschorlen oder Früchtetees, denn sie führen dem Körper auch noch Mineralien zu, die über den Schweiß verloren gehen. 

Da im Sommer lockere und luftige Kleidung wichtig ist, entscheiden Schnitt und Material der Kleidung im wahrsten Sinne des Wortes maßgeblich über das Ausmaß des Schwitzens:

Wer locker sitzende Schnitte und leichte Stoffe trägt, ist bestens gerüstet, um einen Hitzestau zu vermeiden. Wenig atmungsaktiv, synthetische Stoffe, wie Polyester sollte man hingegen möglichst vermeiden.

In der Altenpflege ist das ein besonderes Problem, denn die Unantastbarkeit der Würde und eventuelle Lieblingsbekleidung der Bewohner, die oftmals aus Synthetik ist, was man spätestens daran erkennt, wenn es beim Ausziehen „knistert“, machen es schwer. Man muss genau abschätzen, ob man den Bewohner bevormundet, also auf ein anderes Kleidungsstück verweist und ihn damit verärgert, oder man einfach dem legitimen Bekleidungswunsch folgt und damit evtl. Mehrarbeit hat. Unter uns gesagt, hat Pflegepersonal das Recht einer hochbetagten Dame im Alter von 80+, die das betreffende Kleidungsstück Zeit Lebens getragen hat, Bekleidungsvorschriften zu machen. Mit viel Pech ist dieser Bekleidungsstil von einem guten Biografie-Schreiber in der Pflegeplanung dokumentiert und streng genommen würde es in einen Pflegefehler ausufern. Wenn dann noch ein schlauer Angehöriger oder Betreuer mit im Spiel sein sollte, dann kann es wirklich brenzlig werden!    

Bekleidung aus Naturfasern, wie Baumwolle, Leinen oder Seide anziehen und Schuhe aus Leder tragen, sind die bessere Alternative.

Wer Schweißflecken vermeiden möchte, sollte auf Grau und ebenso auf knallige T-Shirt-Farben verzichten, da dort nassen Ränder besonders schnell sichtbar werden!

Schweiß verursacht jedoch nicht nur Flecken auf der Kleidung, sondern sorgt oftmals auch für unangenehme, bishin zu peinlichen Gerüchen und so für Nasenrümpfen, besonders dort, wo sich größere Menschenmengen auf engstem Raum befinden.

Körperpflege sollte daher während des Sommers ganz besonders groß geschrieben werden! Bereits unmittelbar nach dem Duschen sollte man ein Deodeorant auftragen.

Um sich zwischendurch mal zu erfrischen, wäre ein guter Tipp, die Unterarme mit kaltem Wasser abzuspülen und sich das Gesicht mit Wasser zu betupfen.

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Ich wünsche Euch von Herzen gerne einen wundervollen Sommer ohne übermäßige Schwitzattacken und hoffe, dass diese Tipps ein klein wenig dazu betragen können

Werner

Was bei großer Hitze unbedingt zu beachten ist

Ein ganz herzliches Hallo
liebe Leserinnen, liebe Leser

man kann mit Fug und Recht zugeben, dass uns dieser Sommer komplett im Griff hat und man beinahe nicht mehr weiß, wohin man noch „flüchten“ könnte, um dieser Hitze irgendwie zu entgehen. Das A&O in diesen Tagen ist eine ausreichende und gut überlegte Flüssigkeitszufuhr um die wichtigsten Körperfunktionen aufrecht zu erhalten. 

Auch in den kommenden Tagen und Wochen erreichen uns weiterhin die in diesem Jahr bereits ausgiebig bekannten wiederkehrenden Hitzewellen dieses „Jahrhundert-Sommers, die in weiten Teilen Mittel- und Westeuropas extreme Temperaturen mit sich bringen werden.

In vielen südlichen Ländern sind Werte über 40 Grad zu erwarten.

In weiten Teilen unseres Landes hat mit den
letzten Niederschlägen im Mai gleichzeitig
ein extrem trockener Witterungsabschnitt
mit  ständigen Temperaturen über 30 Grad begonnen.

Damit begann der Sommer dann gleich so heftig,
dass es vielen Menschen schnell zu heiß wurde und
die Gefahren durch die Hitze sollten bitte nicht unterschätzt werden.

Von einer Hitzewelle sprechen die Meteorologen,
wenn an mindestens drei aufeinander folgenden Tagen
Tageshöchstwerte von über 30 Grad Celsius erreicht werden.

Steigen an zwei dieser drei Tage die Werte
auf mindestens 35 Grad, sprechen die Meteorologen dann
von einer starken Hitzewelle.

In diesem Fall bestehen für unsere Gesundheit vor allem
die Gefahr von Hitzschlag und ebenso die der
Dehydrierung, also ist es extrem wichtig, dem Körper ausreichend,

idealerweise mindestens 2 l Flüssigkeit zuzuführen, vorzugsweise Wasser.

In der Pflege ist es äußerst wichtig gerade bei dementen Menschen auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Da reicht es beileibe nicht diesen Menschen nur etwas zu trinken hinzustellen, nein, im schlimmsten Fall vergessen sie krankheitsbedingt „einfach“ zu trinken. Da muss man schon die gesamte Palette der Motivierung von miteinander anstoßen, auf jemanden trinken bishin zu ein Schlückchen für …, ein Schlückchen für … in Anwendung bringen und vor allem die sogenannten Einfuhrlisten oder Trinkprotokolle akribisch sorgfältig zu führen. Ganz besonders bei Menschen mit bestimmten Herzerkrankungen, wo evtl. Einfuhrgrenzen festgelegt sind, bitte aufmerksam beobachten und ggf. mit dem Arzt Ausnahmen absprechen, dokumentieren und bei der Dienstübergabe weiter geben.

Das Führen der Einfuhrlisten ist extrem wichtig und es nützt niemandem, da einfach nur „wahllos“ einzutragen, sondern wenn nur 3 Schluck getrunken wurden, dann auch nur 3 Schluck einzutragen. In meiner Zeit als Dauernachtwache wusste ich schon immer bei Dienstbeginn auf welche Bewohner ich nach welcher Schicht zu achten hatte und so manches Mal musste ich mir es echt verkneifen meine negativen Beobachtungen zu dokumentieren.

Auch das Pflegepersonal sollte ausreichend Flüssigkeit zuführen!

In diesem Sinne wünsche ich Euch von Herzen gerne ein perfektes, wunderschönes Wochenende mit aushaltbaren Temperaturen und bitte:

passt gut auf Euch auf.

Werner