Kategorie: Prophylaxe

Informationen zum Welt-Rheumatag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Samstag, dem 12. Oktober, ist

WeltRheumatag 2019

Ob Arthrose, Fibromyalgie, Gicht, Lupus, Morbus Bechterew oder Rheumatoide Arthritis:

RHEUMA

hat leider ganz viele Gesichter, denn es fallen rund 400 Krankheiten darunter.

Jedoch so unterschiedlich die einzelnen Krankheiten auch sein mögen, eines haben sie alle gemeinsam: sie sind mit Schmerzen verbunden!

Betroffen sein können:

Gelenke, Sehnen, Muskeln, Knochen und sogar innere Organe

Die aus der Krankheit resultierenden Schmerzen schränken dabei nicht nur die Bewegungsfähigkeit der Betroffenen ein, sondern auch in ganz erheblichem Maße die Lebensqualität der betroffenen Erkrankten!

Statistiken zufolge leben in Deutschland mehr als neun Millionen Menschen mit einer rheumatischen Erkrankung.

Die Medizin bezeichnet mit Rheuma Entzündungskrankheiten des Bewegungsapparats und mehr als 400 verschiedene Leiden zählen zum sogenannten „rheumatischen Formenkreis“, unter anderem entzündlich-rheumatische Erkrankungen wie Rheumatoide Arthritis, degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen wie Arthrose, Weichteilrheumatismus wie Fibromyalgie oder Stoffwechselerkrankungen wie die Gicht.

Was ich persönlich schlimm finde, ist die Tatsache, dass die Ursachen rheumatischer Erkrankungen bis heute im Dunkeln liegen. Die Wissenschaftler vermuten zwar, dass sowohl genetische Faktoren als auch Umwelteinflüsse eine Rolle spielen können, aber so richtig ist bislang keine Licht in die Angelegenheit gebracht worden.

Weltweit forschen Wissenschaftler nach Einflussfaktoren auf

Rheuma.

Mittlerweile haben mehrere Studien gezeigt, dass mäßiger Alkoholgenuss die Entzündungsprozesse eindämmen kann und Sport dagegen Gelenkentzündungen fördern kann und auch Depressionen vorantreibt.

Die Suche nach Wirkstoffen, die den chronischen Entzündungsprozess aufhalten können, gestaltet sich mehr als schwierig. Zwar gelingen immer wieder Teilerfolge.

Beispielsweise hat sich die Substanz Masitinib in verschiedenen Studien bereits an Patienten bewährt.

Doch in ihrer Not geben Patienten weltweit

viele Milliarden Euro für nachweislich wirkungslose Medikamente aus!

Neben einer sehr fein abgestimmten Schmerztherapie, ist eine gesunde Ernährung wichtig.

Auf das Rauchen sollte ganz verzichtet werden!

Trotz der Einschränkungen ist Bewegung das A&O und die Betroffenen sollten sich soviel, wie möglich bewegen und so die Möglichkeit besteht, regelmäßig an Patientenschulungen teilnehmen!

Am heutigen Welt-Rheuma-Tag bietet die Deutsche Rheuma-Liga von 16 bis 19 Uhr eine bundesweite Telefonaktion an!

Rheumatologen stehen Interessierten unter der

kostenlosen Hotline: 0800 – 5332211

zum Thema „Therapie bei Rheuma – neuester Stand:

Rheuma ist jünger als du denkst!“

Rede und Antwort.

Ganz besonders junge Menschen mit rheumatischen Erkrankungen haben in unserer Gesellschaft einen schweren Stand! Da fallen Worte, wie Oma“ Krankheit, lahme Ente oder sogar Simulant sehr schnell! Das sorgt bei den Betroffenen neben den körperlichen Beschwerden auch noch zu seelischen, schnell auch mal zu Deperessionen!

Rheuma ist absolut keine Frage des Alters!

In unserer Gesellschaft wäre es also wünschenswert, dass ein Umdenken stattfindet.

Hier findet Ihr eine Auflistung aller Experten, die Euch ggf. telefonisch beraten.

Zudem kann man heute von 19 bis 21 Uhr mit Rheumatologen chatten:

www.rheuma-liga.chat

Diese Aktionen werden Bundesministerium für Gesundheit ermöglicht.

Ich wünsche allen Betroffenen von Herzen gerne,dass sich zeitnah und nachhaltig eine bessere medizinische Versorgung ergibt, die das Leben mit entzündlich-rheumatische Erkrankungen entscheidend verbessert und uns allen ein schönes Wochenende

Werner

Fürsorgliche Gedanken zum Weltherztag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Sonntag, dem 29. September, ist

Weltherztag 2019

Dieser internationale Aktionstag soll über die Risiken von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzschwäche (Herzinsuffizienz) aufklären und vorbeugende Maßnahmen aufzeigen, denn immer noch sind Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems weltweit die häufigste Todesursache.

Alleine in Deutschland sterben jährlich etwa 300.000 Menschen an den Folgen eines Herzinfarkts und an einer Herzinsuffizienz sterben zwei bis drei Mal mehr Menschen als an Krebs.

Das Motto in diesem Jahr lautet:

„Mein Herz, Dein Herz“

regt dazu an nicht nur auf das eigene Herz zu achten,

sondern auch auf das Herz seiner Mitmenschen!

Bei einem Herzinfarkt sind die ersten Minuten entscheidend, daher ist es für jeden Menschen wichtig, schnellstmöglich Hilfe zu bekommen.

Dabei kann jeder Einzelne eine Menge tun, um das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung wie Herzschwäche zu mindern. Notwendig sind vor allem präventive Entscheidungen, die sich positiv auf die Herzgesundheit auswirken. Typische Ursachen für Herzerkrankungen sind Übergewicht, Rauchen, Alkoholkonsum, eine unausgewogene Ernährungsweise und Bewegungsmangel.

Hier ein paar Tipps:

Sich regelmäßig körperlich bewegen, fördert die Gesundheit und beugt Herz- und Gefäßkrankheiten wirksam vor.

Ideal ist 4 bis 5 mal pro Woche 30 – 45 Minuten joggen, Rad fahren, schwimmen, Nordic Walking oder tanzen.
Ausdauertraining ist für die Gesundheit optimal.

Den Alltag so bewegt wie möglich gestalten, zum Beispiel die Treppe benutzen anstatt den Aufzug, ist ein sehr probates Mittel und ein Schrittzähler hilft zu sehen, wie viel man sich täglich tatsächlich bewegt.

Was die Ernährung betrifft ist die Mittelmeerküche nicht nur herzgesund, sondern
sie schmeckt zudem auch noch hervorragend.

Wer gerne Fleisch mag, sollte sich für Geflügel entscheiden und ab und Fisch essen, weil dieser reich an Omega-3-Fettsäuren ist!

Ideal sind frisches Obst, Gemüse, Salat und Vollkornprodukte.

Vermeiden sollte man tierische Fette!

Oliven- oder Rapsöl schützt die Blutgefäß und bei Milchprodukten sollte man sich für möglichst fettarme entscheiden.

Mit Salz sollte man geizig sein und stattdessen Kräuter verwenden.

Wir alles wissen, dass das Herz unser Motor ist.

Jede Sekunde, jede Minute, jede Stunde pumpt es sauerstoffreiches Blut durch den Organismus, hält uns in Schwung und sorgt für unsere Leistungsfähigkeit.

Aber nun mal bitte Hand aufs Herz:

Schenken wir dem Herz genügend Aufmerksamkeit?

Die Deutsche Herzstiftung stellt auf ihrer Webseite einen Herztest zur Verfügung,

mit dem ganz leicht feststellen kann, in wie weit man gefährdet ist!

Hier bitte klicken,

um zum Test zu gelangen!

Viele Menschen achten viel zu wenig auf sich und ihre Gesundheit!

Das schadet dem Herz und es kann dadurch ins Stottern geraten.

Daher heute mein Appell an Euch, mehr auf Eure Gesundheit zu achten und das Herz durch oben genannte Maßnahmen zu entlasten, denn ich weiß, es klingt zwar abgedroschen, aber wir haben nur dieses eine Leben!

Also passt bitte auf Euch auf!

Werner

Ernste Gedanken zum Welt-Hepatitis-Tag 2019

Liebe Leserinnen. liebe Leser,

morgen, am Sonntag, dem 28. Juli ist

Welt-Hepatitis-Tag 2019

Aktuellen Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge leben weltweit 257 Millionen Menschen mit Hepatitis B und 71 Millionen mit Hepatitis C.

Das Motto des Tages lautet:

Hepatitis: Findet die fehlenden Millionen!

Das Ziel aller künftigen Maßnahmen ist es bis 2030

diese Infektionen ganz drastisch einzudämmen.

Auch in unserem Land sind Hunderttausende von

chronischer Hepatitis B und C betroffen.

Eine Hepatitis-B-Infektion lässt sich durch eine Schutzimpfung verhindern.

Eine Neuinfektion heilt bei einem Erwachsenen meist von selbst aus.

Kann jedoch auch einen chronischen Verlauf nehmen. Medikamente können eine chronische Hepatitis B oftmals nicht komplett ausheilen. Immerhin sinkt die Gefahr von Spätfolgen wie Leberzirrhose und Leberkrebs.

Und wahrscheinlich auch das Ansteckungsrisiko für andere.

Die Forschung wurde intensiv vorangetrieben, um heilende Therapien gegen Hepatitis B zu finden.

Eine Hepatitis-C-Infektion dagegen ist dank neuer Medikamente heute fast immer heilbar.

Frühere Therapien konnten zwar auch zur Heilung führen, erreichten dieses Ziel aber deutlich seltener. Zudem waren sie für ihre Nebenwirkungen berüchtigt.

Seit 2014 wurden neben dem altbekannten Interferon eine Reihe von neuen Medikamenten zugelassen, welche wesentlich verträglicher sind!

Mehr als 90% der Betroffenen wurden schon beim ersten Therapieversuch dauerhaft von ihrer Infektion befreit.

Dadurch ist das Ziel, die Hepatitis C bis 2030 zu eliminieren, nun erstmals überhaupt denkbar geworden.

Die WHO-Hauptversammlung hatte bereits im vergangenen Jahr beschlossen, Hepatitis B und C bis 2030 global einzudämmen bzw. zu eliminieren und dieses Ziel wird nun in der globalen sogenannten NOhep-Kampagne verfolgt.

Auch in Deutschland hat die Bundesregierung die BIS2030-Strategie festgelegt, welche neben HIV auch die Eindämmung der Hepatitis B und C sowie weiterer, sexuell übertragbarer Erkrankungen bis 2030 anstrebt.

Um Hepatitis B und C einzudämmen bzw. sogar zu eliminieren, ist nicht nur Prävention sehr wichtig.

Gänzlich unverzichtbar ist es auch, dass Betroffene rechtzeitig diagnostiziert und behandelt werden.

Eine Hepatitis-Infektion bekommt man als Betroffener lange nicht zu spüren.

Auch die typische Gelbfärbung der Haut und der Augen bleibt oft aus.

Symptome wie Müdigkeit, Konzentrationsstörungen oder Gelenkbeschwerden sind eher unspezifisch.

Wer nichts von seiner Infektion weiß, hat keinerlei Chance, diese zu behandeln!

Jedoch was noch viel schlimmer ist, die Infektion kann unwissentlich auch noch an andere weitergegeben werden. Wer ein Risiko für eine Virushepatitis hat, z.B.: beruflich, tut gut daran, sich gezielt untersuchen zu lassen.

Auf der Webseite

Lebertest.de

der Leberhilfe Projekt gUG kann man durch einem anonymen Online-Test herausfinden, ob es im Lebenslauf etwaiige Risikofaktoren für Hepatitisinfektionen oder andere Lebererkrankungen gab.

Diese Möglichkeit sollte man im eigenen Interesse wahrnehmen!

Ich drücke uns allen von Herzen gerne die Daumen, auf das es weltweit gelingt das diesjährige Motto erfolgreich umzusetzen

Werner

 

Heidelbeeren gehören zu den gesündesten Obstsorten

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in der Zeit von Juli bis September blühen sie, die Heidelbeeren, herrlich blaue, bis zu einem Zentimeter dicke Früchte, die ein wahres Wunder sind! Sie gehören in unserem Land zu den gesündesten Obstsorten überhaupt.

Während dieser Zeit kann man im Wald reife Blaubeeren, wie die Heidelbeeren auch genannt werden, finden. Wann genau sie genießbar sind, hängt natürlich von der Witterung und der Lage ab.

Wer es ganz bequem und gesund haben möchte, pflanzt sich die kleinen Sträucher im eigenen Garten an.
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Was ist nun das gesunde an Heidelbeeren?

Als Faustregel gilt:

Je dunkler die Frucht, desto gesünder.

Eine der Hauptursachen für Krebserkrankungen sind freie Radikale.

Die Heidelbeere enthält eine besonders hohen Anteil an Anthocyane, einer Antioxidantie, welche die freie Radikale absorbiert. Die Heidelbeere gilt daher als Königin der antioxidativen Früchte und mindert das Krebsrisiko!

Heidelbeeren halten die Blutgefäße frei und sauber.

Bekannt ist, dass eine Ernährung,
die reich an Obst und Gemüse ist, das Risiko für die Entstehung von Arteriosklerose senken kann.

Ein amerikanisches Forscher-Team hat sich dieser Thematik angenommen und als erstes die Heidelbeere (auch Blaubeere genannt) als AntiArteriosklerose-Frucht entdeckt.

Neueste Studien belegen zudem eine günstige Wirkung auf den Cholesterinstoffwechsel.

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Der hohe Gehalt an Gerbstoffen macht die Heidelbeere auch zum idealen Entzündungshemmer, denn Gerbstoffe wirken keimtötend.

In der Volksheilkunde werden Zahnfleischentzündungen, Magen-Darm-Probleme, entzündliche Ekzeme und schlecht heilende Wunden mit Blaubeeren behandelt.

Und auch die „grauen“ Zellen erleben mit dem Verzehr von Heidelbeeren

im wahrsten Sinnes des Wortes ihr blaues Wunder:

Mehrere Studien zeigen, dass täglicher Heidelbeer-Verzehr vor allem bei älteren Menschen, die Gedächtnisleistung deutlich verbessern kann.

Forscher der Uni Regensburg entdeckten, dass Anthocyane den Abbau wichtiger Botenstoffe wie Dopamin und Serotonin verlangsamen und somit den Gehirnstoffwechsel sehr positiv beeinflussen.

Patienten mit Parkinson oder Depressionen könnten davon profitieren, da diese Krankheiten mit Dopamin– oder Serotoninmangel in Verbindung stehen.

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Frau Sonne hat es brav gemacht,
Sie hat die Beeren zur Reife gebracht,
Die Heidelbeeren.

Wir wollen uns bücken
Und fleißig pflücken
Die Heidelbeeren.

Wir wollen verzehren,
Frau Sonne zu Ehren,
Die Heidelbeeren,
Die lieben, blauen Heidelbeeren

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Besonders hoch ist der Anthocyane-Anteil bei Wildheidelbeeren.

Besonders „lustig“ ist, dass sich bei deren Genuss Zähne und Zunge blau färben.

Die größeren und auch süßeren Kulturheidelbeeren haben kein dunkles, sondern helles Fruchtfleisch und auch sie sind reich an Anthocyanen.

Also, nichts wie ran an die wundervoll blau anmutenden, gesunden Heidelbeeren und ordentlich was für die Gesundheit tun. Hashtag: Blau werden ohne Alkohol! und ganz nebenbei noch etwas für die Gesundheit tun!

Ich wünsche Euch von Herzen gerne, dass sie Euch so richtig gut schmecken

Werner

Gedanken zum Weltblutspendetag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Freitag, dem 14. Juni, ist:

Weltblutspendetag 2019

Am 14. Juni 1868 wurde der Entdecker der Blutgruppen, der österreichische Serologe und Pathologe Karl Landsteiner geboren, dem dieser Tag gewidmet ist.

Der Weltblutspendetag wurde im Jahr 2004 erstmals begangen.

Vier internationale Einrichtungen haben diesen Tag ausgerufen:

  • die Weltgesundheitsorganisation (WHO)
  • die Internationale Organisation der Rotkreuz– und Rothalbmondgesellschaften (IFRK)
  • die Internationale Gesellschaft für Transfusionsmedizin (ISBT)
  • die Internationale Föderation der Blutspendenorganisationen (FIODS)

Der medizinische Bedarf an Spenderblut ist in unserem Land weiterhin hoch.

Blutkonserven und Medikamente aus Blutbestandteilen sind nach schweren Unfällen und bei größeren Operationen lebensrettend. Sie werden auch zur Behandlung verschiedener schwerer Erkrankungen, wie zum Beispiel bei bösartigen Tumoren, immer wieder ganz dringend benötigt.

In einer bundesweiten repräsentativen Befragung im Jahr 2016 hat die

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

das Blutspendeverhalten in unserem Land abgefragt, wobei herauskam, dass Männer öfter Blut spenden als Frauen.

56 Prozent der befragten Männer haben bereits Blut gespendet, 44 Prozent davon bereits mehrere Male. Und bei den Frauen beträgt der Anteil an Blutspenderinnen 42 Prozent, wovon 29 Prozent mehrfach gespendet haben.

Auf die Frage:

Haben Sie schon einmal Blut gespendet?

ist die Antwort „Ja“ mit 53 Prozent in der Altersgruppe der 35- bis 55-Jährigen am höchsten, am niedrigsten mit 35 Prozent in der Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen.

Diese Ergebnisse weisen darauf hin, wie wichtig die kontinuierliche Aufklärung insbesondere der jüngeren Zielgruppe zur freiwilligen Blutspende ist.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellt zum Weltblutspendetag unter dem Thema: „Safe Blood for all“ die persönlichen Geschichten jener Menschen in den Vordergrund, deren Leben dank einer Blutspende gerettet werden konnte.

Unter dem Motto:

„Sicheres Blut für alle“

sollen weltweit mehr Menschen zur regelmäßigen Blutspende motiviert werden.

Zum Weltblutspendetag stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) eine ganze Reihe von Informationsmaterialien für die Aktionen der regionalen Blutspendedienste in Deutschland zur Verfügung. Aktionen mit Unterstützung der BZgA finden an verschiedenen Orten und Terminen rund um den 14. Juni statt.

In Deutschland sind Menschen von 18 bis 68 Jahren zur Blutspende zugelassen.

Ausgeschlossen sind beispielsweise Schwangere, Stillende, homosexuelle Männer sowie Menschen, die weniger als 50 Kilo wiegen. Personen, die frisch tätowiert sind oder in einem Malariagebiet Urlaub gemacht haben, sollten sechs Monate bis zur nächsten Blutspende warten.

Frauen dürfen vier Mal, Männer dürfen sechs Mal im Jahr Blut spenden.

Ich wünsche mir von Herzen gerne, dass viel mehr Menschen die dringende Notwendigkeit Blut zu spenden, erkennen, denn es rettet Leben und jeder von uns kann urplötzlich in eine Situation kommen, wo man selbst Spenderblut benötigt

Werner

Tag gegen den Schlaganfall 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Freitag, dem 10. Mai, ist

Tag gegen den Schlaganfall 2019

Der überwiegende Teil der Bevölkerung weiß durch den Hausarzt, den Fernseher, das Internet und viele andere Medien ganz genau, was zu einem gesunden Lebensstil gehört, der das Risiko für einen Schlaganfall senkt:

Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, sowie der Verzicht auf Rauchen und Alkohol.

Aber dennoch wird dieses Risiko ganz oft „auf die leichte Schulter“ genommen! Meist bleibt es bei den ach so guten Vorsätzen und dann überwiegt wieder der Glaube, das es einem doch nicht passieren kann, weil man doch nie so wirklich „über die Stränge schlagen“ würde.

Ganz besonders gefährdet sind Menschen, die an weiteren Erkrankungen leiden. Für diese Menschen wäre eine Änderung des Lebensstils oft lebensrettend!

Jährlich erleiden etwa 270.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall.

Nach Meinung der Ärzteschaft gelten mindestens 70 Prozent davon als vermeidbar.

Die Präventionsmedizin unterscheidet dabei mehrere Arten der Vorbeugung:

einen gesunden Lebensstil, der das Entstehen einer Krankheit verhindert oder das allgemeine Risiko dafür senkt, bezeichnet sie als Primärprävention.

Diese umfasst vor allem die gesunde Ernährung, ausreichende Bewegung sowie Vermeidung von Stress und richtet sich an jeden gesunden Menschen.

Während meiner aktiven Zeit als Altenpflegefachkraft habe ich ganz viele Betroffene gepflegt, ihre Schicksale mit verfolgt und gesehen, wie durch Ergotherapie und Logopädie verloren gegangene Körperfunktionen wieder zurück gewonnen wurden. Die Entwicklung geht immer weiter und allen in den Nachsorge- und Pflegeprozess eingebundenen Personengruppen gebührt vollster Respekt, den ich heute sehr gerne Kund tue.

Ich habe im Jahr 2016 einen Appell in Form eines Gedichtes formuliert, den ich Euch heute gerne vorstellen möchte:

Bei der Sekundärprävention geht es um Patienten, die bereits eine Vorerkrankung haben.

Wer beispielsweise unter Vorhofflimmern leidet, senkt durch die regelmäßige Medikamenteneinnahme und ärztliche Untersuchungen die Gefahr eines Schlaganfalls maßgeblich. Das Gleiche gilt für die Behandlung anderer Hochrisikofaktoren wie Bluthochdruck oder Diabetes.

Doch trotz des ihnen bekannten hohen Risikos schaffen es viele Betroffene nicht, ihren Lebensstil zu ändern oder empfohlene Therapien einzuhalten.

Wie extrem schlecht es um die Therapietreue bestellt ist, zeigen Zahlen der WHO:

bereits nach kurzer Zeit folgt knapp die Hälfte der chronisch kranken Patienten den Empfehlungen ihres behandelnden Arztes nicht mehr!

Da pauschale Ratschläge bei sehr vielen Menschen nicht helfen, hat die Deutsche Schlaganfall-Hilfe 2017 mit ihren Partnern im Rahmen der groß angelegten

„Initiative Schlaganfallvorsorge. Bei Vorhofflimmern handeln!“

einen Motivationstest entwickelt, mit dem Interessierte herausfinden können, zu welchem Motivationstyp sie gehören und wie sie sich am besten selbst motivieren können.

Ein regelmäßiger Newsletter mit entsprechenden Ratschlägen begleitet sie dann ganz gezielt in ihrem Vorhaben.

Unter dem Motto:

„Ich spüre was, was Du nicht siehst.“

finden rund um den 10. Mai bundesweit Veranstaltungen von Kliniken und Selbsthilfegruppen statt.

Den Motivationstest und viele Informationen zum Schlaganfall gibt es im Internet unter www.schlaganfall-hilfe.de

Da ich selbst mehrere kleine Schlaganfälle hinter mir habe, aber weiterhin ab und an immer mal eine rauche, möchte ich Euch nur „bitten“ ganz besonders gut auf Euch aufzupassen

Werner

Weltrotkreuztag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Mittwoch, dem 8. Mai 2019, ist der:

Weltrotkreuztag 2019

Der Weltrotkreuztag wird jährlich am 8. Mai, dem Geburtstag von Henry Dunant, dem Begründer der Internationalen Rotkreuz– und der Rothalbmond-Bewegung, begangen. Der Ursprung liegt weit zurück im Jahr 1922.

Während innenpolitischer Konflikte in der Tschechoslowakischen Republik rief die tschechoslowakische Rotkreuz-Gesellschaft zu Ostern eine dreitägige Waffenruhe aus, woraus die Idee entstand jedes Jahr einen Tag des Friedens zu begehen, der dann späterhin unter der Bezeichnung: RotkreuzFriedens-Tag bekannt wurde.

Erst nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde im Jahr 1946 bei einer Sitzung des Verwaltungsrates der mittlerweile Liga der Rotkreuz-Gesellschaften das Thema ausführlich diskutiert.

Zwei Jahre später wurde dann der Geburtstag von Henry Dunant erstmals als Internationaler Tag des Roten Kreuzes begangen, welcher später Weltrotkreuztag genannt und etliche Male umbenannt wurde, bevor er im Jahr 1984 seinen heutigen Namen endgültig erhielt.

 

Das Deutsche Rote Kreuz engagiert sich in unserem Land in den verschiedensten Bereichen und bietet Menschen gezielte Hilfestellung, angefangen von Kranken- und Altenpflege über den DRK Suchdienst bis hin zu Katastrophenschutz, Wohlfahrts– und Sozialarbeit, aber auch im Zivilschutz.

Dabei wird stets auf Neutralität geachtet und in allererster Linie auf Menschlichkeit gesetzt.

Aktuell gibt es etwa 4 Millionen Mitglieder im DRK, die sich sozial und zu einem sehr großen Teil ehrenamtlich um die verschiedenen Bedürfnisse von Menschen aller Hautfarben und Nationalitäten kümmern.

Der diesjährigen Weltrotkreuztag steht unter dem Motto:

„Mit Menschlichkeit zum WIR“

Durch mehr als 17 Millionen Freiwillige und Mitglieder der Internationalen Rotkreuz– und Rothalbmondbewegung hilft das DRK in mehr als 190 Ländern.

Es ist für jeden Bürger ganz einfach ein Zeichen setzen, denn

egal ob als Spender, Fördermitglied, ehrenamtlicher Helfer, mit einer Kleider- oder Blutspende:

Jeder kann beim DRK mitmachen und damit die Arbeit des DRK unterstützen und Teil der größten humanitären Bewegung der Welt werden!

Unter dem Motto: „DRK – Kein kalter Kaffee!“ verteilt das Deutsche Rote Kreuz heute an vielen Orten am heutigen Tag an diversen öffentlichen Plätzen, zum Beispiel: Bahnhöfen oder Fußgängerzonen

kostenlos Kaffee.

Ich habe während meiner Ausbildung zum examinierten Altenpfleger ein dreimonatiges Praktikum in einer DRK-Pflegestation absolviert und war später eineinhalb Jahre als Pflegefachkraft in einer Altenpflegeeinrichtung des Deutschen Roten Kreuzes tätig.

Die Erfahrungen, welche ich dort sammeln durfte, habe ich als sehr positiv empfunden.

Viele Jahre habe ich beim DRK Blut gespendet und bin überzeugtes Mitglied, auch, wenn es Werbemaßnahmen gibt, welche ich nicht unbedingt besonders gut heiße, aber heutzutage muss jedes Unternehmen aufgrund der Vielzahl von Mitbewerbern zusehen, wie man an neue Mitglieder kommt und um der Fluktuation, von der ja beinahe jedes Unternehmen heutzutage betroffen ist, vorbeugend entgegen zu wirken.

Ich wünsche Euch von Herzen gerne einen gesunden, fröhlichen Tag und vielleicht bekommt ja der eine oder andere einen kostenlosen DRK-Kaffee und wird Teil der größten humanitären Bewegung weltweit

Werner

Tag der Sonne 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Freitag, dem 3. Mai ist:

Tag der Sonne 2019

Im Jahr 1978 hat der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter diesen Aktionstag ins Leben gerufen.

Der Grund war ganz einfach die amerikanische Bevölkerung auf das Potenzial von Solarenergie hinzuweisen.

Denis Hayes, der Organisator des ersten Tages der Erde, hatte die Idee dazu.

Während die Sonne ein kostenloser Energielieferant ist, sind andere Quellen, wie Öl- und Erdgas-Ressourcen nicht nur begrenzt und extrem teuer, sondern deren Nutzung ist auch vor allem mit Risiken für die Umwelt verbunden.

Der Welt-Klima-Gipfel hat es gerade wieder offengelegt, dass die beschlossenen Ziele nicht mal ansatzweise zu erreichen sind und eigentlich nur eins bleibt, nämlich die Kohlekraftwerke außer Betrieb zu nehmen.

Aber, nun Schluss mit politischen Dingen!

Die Sonne ist nicht nur Energielieferant, sondern sie bringt uns Freude ins Leben und in die Herzen.

Sie ist der wichtigste Vitamin D – Lieferant, sorgt ganz allgemein für gute Stimmung bei den Menschen und lässt uns von der Südsee und einem Palmenstrand träumen … mich zumindest.

Sonnenlicht ist der einfachste und gesündeste Weg für mehr Vitamin D.

Es ist für uns fast so wichtig wie Sauerstoff zum Atmen. Das Vitamin D wird in unserem Körper produziert, sobald wir Sonnenschein ausgesetzt ist. Vitamin D verhält sich in unserem Körper viel mehr als ein Hormon, als ein Vitamin. Unser Körper benötigt es ist für Reihe von physiologischen Prozessen, wozu der Elektrolytenstoffwechsel, die Proteinsynthese, das Immunsystem, die Nerven und Muskelfunktion und viele mehr, gehören.

Sonnenlicht hilft uns den Schlaf-Wach-Rhythmus aufrecht zu halten.

Durch das helle Sonnenlicht sendet der Sehnerv eine Nachricht an den Teil des Gehirns, indem auch das Schlafhormon Melatonin produziert wird. Während des Tages wird weniger Melatonin ausgeschüttet. Sobald es dunkel wird, steigt die Produktion stark an.

Eine geringe Melationinproduktion wird oft mit einer schlechteren Schlafqualität in Verbindung gebracht.

Sonnenlicht ist für starke und gesunde Knochen sehr wichtig.

Das produzierte Vitamin D stimuliert im Körper die Kalziumaufnahme, was für gesunde Knochen notwendig ist. Die Gefahr für gefährliche Knochenkrankheiten wie Osteoporose und einfache Knochenbrüche wird verringert.

Außerdem reduziert Vitamin D in unserem Körper nahezu alle Arten von Frakturen.

Sonnenlicht ist besonders für Menschen mit Herzkrankheiten und erhöhtem Herzinfarktrisiko sehr hilfreich.

Die Wärme der Sonne verbessert die Durchblutung und erhöht die Vitamin-D-Produktion, was für ein gesundes Herz wichtig ist.

Durch die UV-Strahlen der Sonne wird im Körper Stickstoffmonoxid freigesetzt, was den Bluthochdruck senkt.

Sonnenlicht stärkt das Immunsystem.

Durch das produzierte Vitamin D wird die Funktion der T-Zellen in unserem Immunsystems unterstützt, die vom Immunsystem zur Abwehr eingesetzt werden.

Also, raus und ab in die Sonne

Viel Spaß wünscht Euch von Herzen gerne

Werner

 

Welt-DNA-Tag und Welt-Malaria-Tag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Donnerstag, dem 25. April 2018, sind der

Welt-DNA-Tag und der Welt-Malaria-Tag

Die Entschlüsselung der menschlichen DNA – am 25. April 1953 veröffentlichten James Watson, Francis Crick, Maurice Wilkins, Rosalind Franklin in den USA zusammen mit weiteren Kollegen Papiere zur Struktur der DNA – war eine Sensation und ein gewaltiger Schritt in der Medizin (DNA-Analyse), aber

nun arbeiten Forscher seit etlichen Jahren mit Hochdruck daran, sie künstlich zu erstellen, was mir persönlich doch gewaltig zu denken gibt:

die Genforschung ist bereits heute ganz locker in der Lage, das Erbgut des Menschen zu verändern und in vermutlich zehn Jahren könnten Wissenschaftler Menschen im Labor züchten!

(Meine Nackenhaare stehen bei diesem Gedanken gelinde geschrieben zu Berge!).

Mit großem Interesse – als exam. Altenpfleger schon berufsbedingt – habe ich über viele Jahre das Thema: Genforschung und darin spielt die DNA eine tragende Rolle, verfolgt:

der Vergleich der menschlichen DNA aus der Vergangenheit und der Gegenwart zeigt den Forschern und Wissenschaftlern, wie eine sich ständig verändernde Umwelt den Menschen stets gezwungen hat und fast tagtäglich durch neue Umwelteinflüsse, Katastrophen, Krankheiten, etc. zwingt, sich anzupassen und zu verändern … das ist das Leben, welches uns täglich seinen Stempel aufdrückt!

Ce la vie!

(Bildquelle: webconsaltas.com)

Malaria

wird durch infizierte Moskitos übertragen. Wie dieses Schaubild zeigt, sind wir in unseren Breitengraden kaum betroffen, aber bei der Urlaubsplanung sollte auch das Thema: Malaria im Zuge des Eigenschutzes und der Vorsorge eine Rolle spielen!, denn im Falle einer Infektion kann es zu folgenden Symptomen kommen:

Fieber, Gelenkschmerzen, Kopfweh, häufiges Erbrechen und Krampfanfälle. Patienten mit geschwächtem Immunsystem können auch ins Koma fallen!

Und im Falle einer schweren Malaria, die meistens durch den Parasiten „Plasmodium falciparum“ verursacht wird, schädigt die Infektion die Organe und endet ohne Behandlung tödlich!

Im Jahr 2007 wurde durch die Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) der Welt-Malaria-Tag ins Leben gerufen, welcher in diesem Jahr am 25. April begangen wird und dessen erklärtes Ziel es ist, auf Malaria als globales Gesundheits- und auch Entwicklungsproblem aufmerksam zu machen.

Nach Angaben der WHO starben im Jahr 2016 rund 445.000 Menschen an Malaria und am schlimmsten betroffen ist nach wie vor der afrikanische Kontinent südlich der Sahara.
Schätzungen der WHO besagen, dass mehr als drei Milliarden Menschen durch die Infektion bedroht sind und pro Jahr mehr als 200 Millionen Menschen neu an Malaria erkranken.

Die Gefahr einer Ansteckung besteht in Tropen und Subtropen.

Durch die zunehmende Klimaerwärmung wird sich das Verbreitungsgebiet der Anophelesmücken – und damit der Malaria – in Zukunft vergrößern.

In diesem Jahr unterstützt die Kernbotschaft der WHO deren Engagement, die Welt frei von Malaria zu machen:

Ready to beat MalariaBereit, Malaria zu schlagen

 

FAZIT:

Nur gut koordinierte internationale Bemühungen werden die weitere Ausbreitung von Malaria verhindern und die Bekämpfung dieser Krankheit voranbringen können, bevor der Klimawandel ein international nicht einzuschätzendes Problem daraus werden lässt und ich hoffe von Herzen gerne, dass die Politik diesem Problem die notwendige Ernsthaftigkeit entgegenbringt.

Werner

Weltgesundheitstag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Sonntag, dem 7. April, ist

Weltgesundheitstag 2019

ext. Bild

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellte im Jahr 2018 das Thema:

„Universal Health Coverage“

in den Mittelpunkt des Weltgesundheitstages. Und auch in diesem Jahr wurde das Motto beibehalten.

Der heutige Tag soll auf die eminent wichtige Bedeutung einer

flächendeckenden Gesundheitsversorgung

aufmerksam machen.

 

Der Appell der WHO lautet:

Jeder Mensch

sollte Gesundheitsdienstleistungen in Anspruch nehmen können –

unabhängig von Ort und Zeit und ohne dabei in eine finanzielle Notlage zu geraten.

 

Aus einem gemeinsamen Bericht der Weltgesundheitsorganisation und der Weltbank kann man entnehmen, dass leider mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung keinen umfassenden Zugang zu dringend notwendigen Gesundheitsdienstleistungen hat.

Darüber hinaus werden jedes Jahr zahlreiche Haushalte

durch notwendige gesundheitsbezogene Ausgaben in Armut gedrängt.

Wer in unserem Land krank wird, hat es in der Regel nicht so allzu schwer, medizinische Hilfe zu finden.

Es gibt zahlreiche Behandlungsangebote und die entstehenden Kosten werden in der Regel von der Krankenversicherung übernommen.

Eine Forsa-Umfrage, die der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) unter 1.000 gesetzlich Versicherten in Auftrag gegeben hat, ergab folgendes:

85 Prozent der Menschen sind sehr zufrieden

mit der medizinischen Versorgung in unserem Land.

In der Europäischen Region der WHO schneiden zwar manche Länder bei der Verwirklichung einer allgemeinen Gesundheitsversorgung gut ab, doch haben alle Länder in Bezug auf finanzielle Absicherung noch Nachholbedarf, insbesondere mit Blick auf einkommensschwache Gruppen.

Neuere Analysen belegen, dass Haushalte im ärmsten Fünftel der Bevölkerung am stärksten von ruinösen Gesundheitsausgaben bedroht sind, oft aufgrund von Zahlungen aus eigener Tasche für Arzneimittel.

Sie verzichten auch häufiger auf die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen oder verschieben sie aus Kostengründen oder wegen anderer Zugangsbarrieren.

Ich möchte an die Politiker appellieren, endlich konkrete Maßnahmen zur Verwirklichung einer allgemeinen Gesundheitsversorgung zu ergreifen.

Die Bemühungen der aktuellen Regierung hören sich interessant an und scheinen auch in Teilen realisierbar zu sein, also bitte weiter so.

Es muss sichergestellt werden, dass alle Menschen überall hochwertige Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen können, ohne in finanzielle Not zu geraten!

Da darf es nicht immer wieder „Ausreden“ geben, denn das wurde in den von allen Ländern im Jahr 2015 vereinbarten Zielen für nachhaltige Entwicklung bereits ausdrücklich gefordert.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne immer die in der jeweiligen Situation notwendige medizinische Versorgung schnell zu erhalten und Ängste auszuklammern zu können.

Toi, toi, toi

Werner