Kategorie: Tagesgestaltung

Kastanien können sowohl edel als auch gesund sein

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die „graue“ Jahreszeit hat neben den vielen Farbenspielen der Blätter, dem starken Wind bis hin zu Sturm, dem vielen Niederschlag, etc. auch noch einiges Interessantes zu bieten. Zum Beispiel ist

die Herbstzeit auch die Kastanienzeit

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Im Herbst freuen sich ganz besonders Kinder über die Kastanien.
Sie sammeln sie zum Basteln und für den Förster.

Jedoch sind die braunen Samen noch für viele andere Dinge zu gebrauchen. Vom Wäschewaschen über das Zähneputzen bis hin zu Heilanwendungen bei Krampfadern und Durchfall gibt es viele interessante Anwendungen.

Die Kastanie ist für mich persönlich einer der mit Abstand schönsten Bäume

in unseren Gärten und Parkanlagen.
Zum Beispiel die Rosskastanie finde ich wahrlich zum Verlieben.
Dieser mächtige Baum wurde erst vor ungefähr 450 Jahren aus dem Ostbalkan nach Zentraleuropa gebracht.

Heutzutage ist er als Schattenspender vielerorts anzutreffen.

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Sie blüht bereits ganz wunderschön im Frühling, sie spendet Schatten im Sommer

und erfreut uns im Herbst mit ihrem bunten Laub.

Und wenn dann im Herbst die Nächte länger werden, färbt sich das Laub an den
Kastanienbäumen gelblich und braun.

Die Blätter beginnen zu fallen und der Boden unter dem Baum ist bald übersät mit Laub und den braunen Samen, die teilweise noch in ihrer stacheligen Behausung stecken.

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Das wunderschöne Herbstwetter rund um den hoffentlich „Goldenen Oktober“ lädt uns unweigerlich zu Spaziergängen und Streifzügen durch die farbenprächtige Natur ein.

Für die Kinder ist der Herbst eine sehr spannende Jahreszeit,
denn z.B.: die Kastanien, die als reife Früchte von den Bäumen fallen,
eignen sich auf perfekt für kreative Bastelarbeiten und um der Phantasie freien Lauf zu lassen.

Was kann denn schöner sein, als mit den Eltern oder Großeltern in der warmen Stube zusammen zu sitzen, alte Geschichten zu erzählen bzw. zu hören und dabei ein wenig Nostalgie abseits von Handy oder Smartphone erleben zu dürfen?

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Und ebenso interessant finde ich persönlich die Tatsache, dass Kastanien mehr und mehr auch als Delikatesse geschätzt werden, denn man höre und staune, bestimmte Sorten sind sogar essbar.

Oh, dieser absolut unvergleichliche, verführerische Duft von ofenfrisch gerösteten Esskastanien und Maronen zieht mittlerweile nicht nur durch Fußgängerzonen, sondern hält auch mehr und mehr in
vielen heimischen Küchen Einzug.

Esskastanien sind jedoch nicht unbedingt Maronen.

Wer genau hinschaut, erkennt dann aber die Unterschiede. Maronen und Esskastanien gehören zu den Edelkastanien, beide sind zum Verzehr geeignet. Die Esskastanie ist jedoch etwas kleiner, ein bisschen runder und schwächer im Geschmack als die Marone. Inhaltlich haben aber beide Sorten viel zu bieten.

Maronen und Esskastanien

sind ausgesprochen gesund

 

Zubereitet als Püree oder als Beilage zu Wildgerichten schmecken
Kastanien und Maronen ganz besonders lecker.

Ihr werdet aus dem Staunen kaum mehr herauskommen,

wenn Ihr das mutig einfach einmal probiert.

Und ganz obendrein sind diese Früchte auch noch so was von gesund, denn
Kastanien enthalten reichlich Mineralien und Vitamine.

Ebenso wie der bekannte Waschnussbaum aus Indien gehört auch die Kastanie zu der Familie der Seifenbaumgewächse. In Bioläden werden Waschnüsse schon länger zum ökologischen Waschen angeboten.
Die erheblich gestiegene Nachfrage auf den westlichen Märkten hat leider zu einer extremen Verteuerung in den Ursprungsländern geführt, wo nun verstärkt mit industriell hergestellten, chemischen Waschmitteln gewaschen wird.
Ich war vor einigen Tagen mit meinen Kindern und Enkelkinder unterwegs, um Kastanien zu sammeln.
Einen Teil haben wir in das Tiergehege der Stadt Uelzen gebracht und heute ist Basteln angesagt.
Was auch immer ihr heute macht, so wünsche ich Euch von Herzen gerne, dass es Euch so richtig Freude bringt und vor allem einen erholsamen Herbstsonntag
Werner

Tag der älteren Menschen & Weltmusiktag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Dienstag, dem 1. Oktober 2019 sind der:

Tag der älteren Menschen

und der Weltmusiktag

Ganz besonders seit der letzten Bundestagswahl sind unsere älteren Menschen, die ich im nachfolgenden Text als Senioren bezeichne, ja des öfteren Mal im Gespräch.

Zum einen war es die Rentenerhöhung 2019!

Nach 2018 eine weitere größere Erhöhung, aber immer noch keine volle Angleichung zwischen Ost und West und zum anderen sind immer mehr Rentner von Altersarmut betroffen. Mal sehen, ob es die im Koalitionsvertrag besprochene Lösung gibt und vor allem, wann sie dann tatsächlich in Kraft treten wird!

Das andere, ewige Thema ist der

Pflegekräftemangel!

Dazu möchte ich mich nicht groß weiter äußern, denn es wird ja beinahe tagtäglich thematisiert.

Mir entlockt es ganz ehrlich geschrieben nur ein mehr oder minder müdes Lächeln. Es wird zwar nun endlich einiges getan, aber solange man die Grundbedingungen nicht ändert, wird sich auch in der Realität nichts ändern.

Meinen ehemaligen Arbeitskollegen werden sicher ähnlich darüber denken.

Mir ist es aber sehr wichtig hier anzumerken, dass ich unabhängig davon, dass ich in der Altenpflege tätig gewesen bin, habe ich schon immer den Senioren meinen vollsten Respekt gezollt.

Der Hintergrund ist ganz einfach, denn diese Menschen haben Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut und auf solide Füße gestellt.

Ich möchte dieses Thema aber nicht weiter vertiefen, denn es müsste uns allen ausreichend bewusst sein.

Lenken wir unser Augenmerk auf den heute ebenfalls stattfindenden

Weltmusiktag.

Aus meinem persönlichen Erfahrungsschatz in der Altenpflege kann ich nur Positives berichten, denn mit Musik erreicht man ca. 90% der Senioren und auch im Umgang mir Demenzkranken ist sie ein wundervolles „Hilfsmittel“ um Zugang zu diesen Menschen zu finden.

Für das Pflegepersonal ist es eine Frage von Kenntnis der Liedtexte von den üblichsten Kinder– und Heimatliedern sowie Schlagern, wie zum Beispiel: „Lilli Marleen“.

Musik ist nicht nur Balsam für die Seele, sondern kann die kognitiven Fähigkeiten von Demenzkranken ganz entscheidend verbessern. Das Musikhören ist ein Ansatz, jedoch aktiv Musik zu machen und zu singen aktiviert bestimmte Regionen im Gehirn.

Oftmals ist es so, dass Demenzkranke ihre eigenen Kinder nicht mehr erkennen, irgendwo apathisch in einem Sessel in der Ecke sitzen und vor sich her „dämmern„.

Als Mann in der Pflege wurde ich vorwiegend auf Dementen-Wohnbereichen eingesetzt!

Ich habe die Betreuung dieser Menschen über alle Maßen geliebt. Einerseits sind die großen Kulleraugen dieser Menschen, wenn man sie erreicht hat, ein ganz besonderer Lohn, andererseits kommt es zu wundervollen Erlebnissen, wenn man über die Musik Zugang zu ihnen bekommen hat!

Bei der Grundpflege oder den Toilettengänge sind die Beschäftigungstherapeuten ganz sicher nicht dabei. Aber als Pflegeperson direkt am Mensch kann man mit einem „fröhlichen Liedchen auf den Lippen“ diese Menschen ganz einfachn geschrieben „auf Touren bringen“ und ihnen den Start in den Tag ein klein wenig „versüßen“. Und sich selbst auch.

Übrigens habe ich echte Hochachtung vor unseren Nachbarn in den Niederlanden, denn

ein solches Heim ist nicht nur der „Hammer„, sondern es zeigt, dass man durchaus etwas bewegen kann, wenn nicht alles nur auf Profitmachen ausgerichtet ist!

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne einen wahrlich Goldenen Oktober mit vielen positiven Momenten und ausreichend Sonnenstunden

Werner Heus

Der Tag der Schokolade birgt Überraschungen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
am heutigen Sonntag, dem 7. Juli ist:
Tag der Schokolade
2019
Alle kennen Schokolade, sehr viele mögen sie (in welcher Form auch immer), einige lieben sie über Alles, weil sie eine Art Allheilmittel für die Seele ist und andere vergöttern sie.
Unsere Kinder und Enkel ganz sicher, denn die Schokolade produzierende Industrie hat das Drumherum um die sie – siehe Überraschungsei – perfekt vermarktet!
Ich brauche vom Wohnzimmer in die Küche, um Schokolade zu holen, stets drei Mal so lange wie sonst, weil ich die Pinguin-Gangart nicht sonderlich gut beherrsche.
Viele, teilweise doch recht erstaunliche Gründe sprechen für Schokolade in unserem Speiseplan:

Sie hilft beim Abnehmen:

das klingt recht abenteuerlich, aber es ist tatsächlich so!
Denn dunkle Schokolade hat neben einer stark sättigenden Wirkung, den positiven Nebeneffekt, dass sie auch das Verlangen nach süßem, salzigen oder fettigem Essen mindert.

Sie ist auch gut für unser Herz

und das nicht nur bei Liebeskummer!
Langzeitstudien haben erwiesen, dass bereits ein Stück dunkle Schokolade pro Woche die Gefahr von Herzversagen verringert. Ein Stückchen pro Tag senkt den Blutdruck. Diese Wirkung entsteht durch Flavanole, natürlich vorkommende Pflanzenwirkstoffe, welche zur Familie der Flavonoide gehöre und starke Antioxidantien sind, einziger Nachteil:

sie machen die Schokolade bitter.

Sie hilft beim Sport:

Schokolade schlemmen und schweißtreibender Sport passt sehr viel besser zusammen, als man allgemein vermutet.
Die sekundären Pflanzenstoffe im Kakao halten den Blutdruck während des Trainings niedrig.
So bleibt man immer im optimalen Pulsbereich für die Fettverbrennung.

Sie ist auch ein Grund für glückliche Babys:

Das Schokolade glücklich macht, weiß man ja schon lange, Stichwort Serotonin.
Das angenaschte Glück der werdenden Mutter ist laut einer finnischen Studie sogar vererbbar.

Frauen, die während der Schwangerschaft täglich Schokolade gegessen haben, haben tatsächlich fröhlichere Kinder zur Welt gebracht, die mehr lachen als die Babys von Müttern ohne Vorliebe für das süße „Hüftgold„.

Sie sorgt also auch für glückliche Mütter:

Mütter, die täglich ein paa Stückchen essen, haben nicht nur glücklichere Kinder.
Sie kommen auch selbst besser mit dem Stress der Kindererziehung und dem Alltag als solches zurecht, als Mütter, die aus diversen Vorurteilen auf Schokolade verzichten.

Sie beugt Diabetes vor

was zunächst nach einem Widerspruch klingt:
Studien haben jedoch gezeigt, dass Menschen, die jeden Tag ein Stück dunkle Schokolade essen, weniger anfällig für Insulinresistenz sind. Bei dieser Störung des Stoffwechsels reagieren Körperzellen weniger auf das Hormon Insulin, welches den Blutzuckerspiegel senkt. Auch hier sorgen die Kakao-Pflanzenstoffe für eine Senkung des Krankheitsrisikos.

Sie lindert auch Husten:

Englischen Studien zufolge hat Schokolade sogar dieselbe Husten lindernde Wirkung wie das Husten-Medikament Codein. Sie hat außerdem keine Nebenwirkungen und schmeckt auch viel besser.

Und ganz wichtig:

Sie macht klug!

Wer dunkle Schokolade zu sich nimmt, stärkt noch 2 bis 3 Stunden nach dem Verzehr den Blutfluss zum Gehirn, sodass es auf Hochtouren laufen kann.

Und sie schützt vor Sonnenbrand:

Wissenschaftler aus London haben die Sonnenschutz-Qualitäten der Super-Bohne aufgedeckt. Nachdem die Testpersonen 3 Monate lang Schokolade mit hohem Pflanzenstoff-Anteil zu sich genommen hatten, war ihre Haut doppelt so resistent gegen schädliche UV-Strahlung.

Das ist doch gerade jetzt im Sommer eine wertvolle und nützliche Information.

Sie verringert Stress:

In Stresssituationen greift man beinahe „automatisch“ zur Tafel und es hilft tatsächlich:

Wissenschaftler in der Schweiz gaben angespannten und ängstlichen Menschen 14 Tage lang jeden Tag eine Dosis von ca. 40 Gramm dunkler Schokolade. Ergebnis: deren Stresshormon-Spiegel war deutlich gesunken.

Sie hilft bei Durchfall:

Schon seit dem 16. Jahrhundert nutzt man in Südamerika, dem Heimatland der Kakaobohne, ihre natürliche Wirkung gegen Durchfall.

Sie steckt voller Antioxidantien:

Diese natürlichen Inhaltsstoffe schützen unsere Körperzellen vor schädlichen Einflüssen.

Ein Riegel enthält sogar mehr Antioxidantien als fünf Äpfel.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen:

in diesem Beitrag ist die Rede von dunkler Schokolade!

dunkle-schokolade-2

Ich wünsche Euch von Herzen gerne ganz viel Freude beim Entdecken und Umsetzen dieser guten Eigenschaften der dunklen Schokolade und einen wundervollen Sonntag

Werner

Meine Gedanken zum Ernte-Erdbeeren-Tag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Montag, dem 20. Mai, ist

Ernte-Erdbeeren-Tag 2019

 

auch, wenn es das Wetter aktuell vielleicht zu diesem Zeitpunkt nich so 100%ig mitspielt,

so beginnt doch jährlich rund um dieses Datum die …

Ich freue mich, so wie jedes Jahr immer wieder, wie ein „Kindchen“ auf die schönen, roten, süßen Früchte, die so lecker schmecken, besonders, wenn sie so richtig schön „knallrot“ gereift sind, lecker duften und einem im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser im Mund zusammen läuft.

Zudem ist die Erdbeere ja auch noch so richtig gesund, denn ihr Fleisch enthält mehr Vitamin C als so manche Zitrusfrucht und hat dazu noch einen recht hohen Eisenanteil, welcher der Blutarmut vorbeugen kann.

Leider, wenn wir uns an der aktuellen Ernte orientieren, sind sie noch recht teuer und es dürfen sich diejenigen glücklich schätzen, die Erdbeeren im eigenen Garten oder ein Feld zum Selbstpflücken ganz in der Nähe haben.

Mich würde sehr interessieren,

wer von Euch noch Erdbeeren im eigenen Garten hat?

Bleibt uns zu hoffen, dass das Wetter sich stabilisiert und unsere deutschen Erdbeeren, die einen völlig anderen Duft und vor allem Geschmack haben als alle gut gemeinten Importe aus aller Herren Länder, in den kommenden Tagen noch ein wenig günstiger werden!

Wie heißt es doch immer so schön, die Hoffnung stirbt zuletzt und wir stehen ja erst am Anfang der Erdbeersaison, die erfahrungsgemäß gegen Ende Juni dann wieder vorbei sein wird.

Wissenswertes

rund um die Erdbeeren:

Sie gehören zur Familie der Rosengewächse

Sie sind die einzigen Früchte, die ihre Samen außen tragen.

Sie halten sich nach dem Pflücken etwa 3 Tage und im Kühlschrank verlängert sich die Haltbarkeit kurzzeitig.

Sie eignen sich auch gut zum Einfrieren und werden somit eine willkommene Ergänzung zu diversen Speisen während des gesamten Jahres.

Sie sind aufgrund des hohen Vitamin C-Gehaltes ganz besonders gesund und haben sogar vorbeugende Wirkung.

Sie beinhalten kaum Fett oder Kalorien und sind reich an Ballaststoffen, Folsäure und Kalium.

Diese Inhaltsstoffe gelten als wirksame Mittel zur Senkung des Cholesterinspiegel

und zum Schutz gegen Gefäßerkrankungen.

Da ich ehrlich geschrieben ganz „verrückt“ nach Erdbeeren bin,

habe ich ihnen ein Gedicht gewidmet, welches ich Euch heute gerne vorstellen möchte:

Erdbeeren

Also,

wenn Ihr Erdbeeren genauso wie ich, so richtig voll doll und von Herzen gerne mögt, dann aber avanti, avanti nichts wie los

zum Erdbeeren pflücken!

Ich wünsche Euch ganz viel Freude sowohl beim Pflücken, wie auch natürlich später beim Verzehr in welcher Form auch immer und eine wunderschöne, sonnige Woche

Werner

Pfingsten – was wird da eigentlich gefeiert?

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Für viele Menschen ist Pfingsten „einfach“ nur ein Feiertag und ein

schönes langes Wochenende.

In diesem Jahr findet Pfingsten am 9. Juni statt.

Die tatsächliche Bedeutung von Pfingsten hingegen ist leider nur recht wenig bekannt bzw. im Bewusstsein der Menschen, obwohl Pfingsten nach Weihnachten und Ostern der höchste Feiertag der Christen ist, der auch als

„Fest des Heiligen Geistes“ gilt.

Schon seit Ende des vierten (4.) Jahrhunderts feiert die christliche Glaubensgemeinschaft Pfingsten, das jedes Jahr auf den fünfzigsten (50.) Tag nach dem Ostermontag fällt.

Der Begriff: Pfingsten geht laut der „Evangelischen Kirche in Deutschland“ (EDK) auf das griechische Wort „pentekoste“ zurück, was so viel heißt wie „der Fünzigste“.

Weil sich Pfingsten nach Ostern richtet,

variiert das Datum des Feiertags zwischen dem 10. Mai und dem 13. Juni.

Vom Ursprung her war Pfingsten einst ein jüdisches Erntedankfest, aber die Bedeutung verschob sich dann, weil die christliche Gemeinde begann, Pfingsten als Geburtstag der Kirche zu feiern, der wiederum sehr eng mit dem Heiligen Geist und der damit verbundenen christlichen Missionierung verknüpft ist.

Nach der Wiederauferstehung Christi an Ostern empfingen seine Jünger laut der Bibel fünfzig (50) Tage später den Heiligen Geist. Aus diesem Grund wird der Feiertag auch

Fest des Heiligen Geistes genannt.

Die Jünger Jesu werden häufig mit Feuerzungen über den Köpfen abgebildet, was die Erleuchtung durch den Heiligen Geist darstellen soll.

Der Heilige Geist ist nach Ansicht von Theologen das Medium für Gott sich auf der Erde mitzuteilen.

In der Kirche werden verschiedene Symbole im Zusammenhang mit Pfingsten verwendet,

zum einen die Taube und zum anderen die Pfingstrose:

die Taube zählt zu den bekanntesten und ist vielerorts in hölzerner Form im Kirchenschiff, an der Kanzel oder dem Taufbecken zu finden. Im Johannesevangelium findet sich der Ursprung der Pfingsttaube, denn bei der Taufe Jesu soll der Heilige Geist wie eine Taube über ihm geschwebt und dann auf ihn herabgestiegen sein.

Daneben symbolisiert die Taube Reinheit und Frieden, was mich persönlich, als Friedensmensch, motiviert hat, mich intensiver mit Pfingsten zu beschäftigen.

Die Pfingstrose sieht nicht nur schön aus, sondern sie stellt in der Kirche Reichtum, Heilung und Schönheit dar. Als Pfingstsymbol wird sie aufgrund einer Legende verwendet, in welcher eine Frau über die Kreuzigung Jesu weinte, bis sie bemerkte, dass die Rosen keine Dornen mehr besaßen. Sie hörte auf zu weinen und rief:

„Gott hat die Dornen fortgenommen,

das Leid hat sich in Freude verwandelt“.

2016 habe ich dem „Langen Wochenende“ ein Gedicht gewidmet,

welches ich Euch heute gerne vorstellen möchte:

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne ein schönes Wochenende, ganz viel Sonnenschein, Frieden und glückliche Momente

Werner

Hurra, hurra, die Spargelzeit ist da

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

angeregt durch ein tolles Spargelessen mit alten Fußballkameraden, welches seit vielen Jahren im Verein Tradition hat – weißer, wie auch grüner Spargel, gekochter und roher Schinken, Schnitzel, Salzkartoffeln, Petersilienkartoffeln sowie Sauce bernaise und hollandaise, auf gut deutsch geschrieben, soweit das Auge reicht, möchte ich heute ein paar Worte über mein Lieblingsfrühlingsgemüse, also den Spargel verlieren.

Ob Ihr Euch für weißen oder grünen Spargel entscheidet, ist vor allem eine Frage des Geschmacks.

Wahre Spargelgeniesser, zu denen ich mich selbst auch zähle, schwören auf die weißen Sprossen, und zwar ohne Wenn und Aber aus deutschem Spargelanbau. Sie schätzen dieses typische fein-milde Aroma, welches auf den Gehalt an ätherischen Ölen, Vanillin und anderen chemischen Verbindungen zurückzuführen ist.

Grüner Spargel ist dagegen bei immer mehr Feinschmeckern wegen seines etwas kräftigeren Geschmacks beliebt.Na ja,und auch ein bisschen, weil man ich nicht schälen muss und sogar braten kann … zwinker.

Darüber hinaus gibt es mittlerweile auch weißen Spargel mit gelblichen oder violetten Köpfen und herzhafterem Aroma im immer umfangreicher werdenden Angebot. Bei diesem Spargel kann es sich sowohl um eine spezielle Sorte handeln, als auch um weiße Sprossen, deren Köpfchen bereits vor der Ernte den Boden durchbrochen hatten und dann – ganz einfach erklärt – durch die Lichteinwirkung leicht verfärbt wurden.

Ich habe das große Glück einen supernetten Spargeln-Bauern hier in der Lüneburger Heide zu meinen realen Freunden zählen zu dürfen, welcher mir seit mehr als 25 Jahren sehr gewogen ist und preislich entgegen kommt. Dadurch habe ich in all den Jahren sehr viel Spargel genießen können, wobei ich den weissen ganz klar bevorzuge und sehr gerne mit Salzkartoffeln, gekochtem Schinken und Sauce Hollandaise esse.

Als absoluter Spargelfreund habe ich dem Spargel ein Gedicht gewidmet, welches ich Euch gerne vorstellen möchte:

Wir sollten die heimische Spargelsaison nutzen, denn sie wird in ca. zwei Monaten leider schon wieder vorbei sein. Zwar wird weiterhin Spargel aus dem Import verfügbar sein, der mir persönlich jedoch nicht zusagt und daher friere ich immer eine größere Anzahl Portionen ein, um während des gesamten Jahres dieses vorzügliche Frühlingsgemüse geniessen zu können.

Ich wünsche Euch wie immer
von Herzen gerne ein
erholsames Wochenende
gespickt mit vielen
kulinarischen Freuden
für Körper, Geist & Seele

Werner

Tag der Sonne 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Freitag, dem 3. Mai ist:

Tag der Sonne 2019

Im Jahr 1978 hat der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter diesen Aktionstag ins Leben gerufen.

Der Grund war ganz einfach die amerikanische Bevölkerung auf das Potenzial von Solarenergie hinzuweisen.

Denis Hayes, der Organisator des ersten Tages der Erde, hatte die Idee dazu.

Während die Sonne ein kostenloser Energielieferant ist, sind andere Quellen, wie Öl- und Erdgas-Ressourcen nicht nur begrenzt und extrem teuer, sondern deren Nutzung ist auch vor allem mit Risiken für die Umwelt verbunden.

Der Welt-Klima-Gipfel hat es gerade wieder offengelegt, dass die beschlossenen Ziele nicht mal ansatzweise zu erreichen sind und eigentlich nur eins bleibt, nämlich die Kohlekraftwerke außer Betrieb zu nehmen.

Aber, nun Schluss mit politischen Dingen!

Die Sonne ist nicht nur Energielieferant, sondern sie bringt uns Freude ins Leben und in die Herzen.

Sie ist der wichtigste Vitamin D – Lieferant, sorgt ganz allgemein für gute Stimmung bei den Menschen und lässt uns von der Südsee und einem Palmenstrand träumen … mich zumindest.

Sonnenlicht ist der einfachste und gesündeste Weg für mehr Vitamin D.

Es ist für uns fast so wichtig wie Sauerstoff zum Atmen. Das Vitamin D wird in unserem Körper produziert, sobald wir Sonnenschein ausgesetzt ist. Vitamin D verhält sich in unserem Körper viel mehr als ein Hormon, als ein Vitamin. Unser Körper benötigt es ist für Reihe von physiologischen Prozessen, wozu der Elektrolytenstoffwechsel, die Proteinsynthese, das Immunsystem, die Nerven und Muskelfunktion und viele mehr, gehören.

Sonnenlicht hilft uns den Schlaf-Wach-Rhythmus aufrecht zu halten.

Durch das helle Sonnenlicht sendet der Sehnerv eine Nachricht an den Teil des Gehirns, indem auch das Schlafhormon Melatonin produziert wird. Während des Tages wird weniger Melatonin ausgeschüttet. Sobald es dunkel wird, steigt die Produktion stark an.

Eine geringe Melationinproduktion wird oft mit einer schlechteren Schlafqualität in Verbindung gebracht.

Sonnenlicht ist für starke und gesunde Knochen sehr wichtig.

Das produzierte Vitamin D stimuliert im Körper die Kalziumaufnahme, was für gesunde Knochen notwendig ist. Die Gefahr für gefährliche Knochenkrankheiten wie Osteoporose und einfache Knochenbrüche wird verringert.

Außerdem reduziert Vitamin D in unserem Körper nahezu alle Arten von Frakturen.

Sonnenlicht ist besonders für Menschen mit Herzkrankheiten und erhöhtem Herzinfarktrisiko sehr hilfreich.

Die Wärme der Sonne verbessert die Durchblutung und erhöht die Vitamin-D-Produktion, was für ein gesundes Herz wichtig ist.

Durch die UV-Strahlen der Sonne wird im Körper Stickstoffmonoxid freigesetzt, was den Bluthochdruck senkt.

Sonnenlicht stärkt das Immunsystem.

Durch das produzierte Vitamin D wird die Funktion der T-Zellen in unserem Immunsystems unterstützt, die vom Immunsystem zur Abwehr eingesetzt werden.

Also, raus und ab in die Sonne

Viel Spaß wünscht Euch von Herzen gerne

Werner

 

Das Eiertitschen ist ein lustiger Osterbrauch

Liebe Leserinnen, liebe Leser

 

ich hoffe, Ihr habt den Ostersonntag und all die Vorbereitungen gut überstanden? Und das alles friedlich, wie auch harmonisch „über die Bühne“ gegangen ist, sodass die Freude und der Spaß im Vordergrund standen.

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Heute möchte ich Euch von einen interessanten Osterbrauch berichten, der Jung und Alt viel Freude während der Ostertage bringt:

Das Eiertitschen

Dieser beliebte Osterbrauch ist vor allem in Süddeutschland weit verbreitet und es kann sich ein herrlich lustiger Wettkampf daraus entwickeln.

Zwei Spieler treten mit einem hartgekochten Ei gegeneinander an und schlagen sie mit der Spitze aneinander.

Sieger ist, wessen Ei heil bleibt, dieser erhält das Ei vom Gegenspieler.

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Warum aber ist es überhaupt so, dass immer nur ein Ei kaputt geht und nicht beide, wie Autos bei einem Unfall?

Eierschalen sind ganz einfach viel widerstandsfähiger, als man das allgemein hin annehmen würde.

Ihr ovaler Aufbau macht sie trotz ihrer gerade mal 0,4 Millimeter dicken Schale sehr stabil, denn dadurch wird der von außen wirkende Druck gleichmäßig verteilt.

Deshalb ist es auch so gut wie unmöglich, ein rohes Ei mit der Hand zu zerdrücken.

Obwohl scheinbar ein Ei dem anderen gleicht, wie es ja sprichwörtlich heißt, gibt es keine genau identischen Eier.

Das ist auch kein Wunder, denn schließlich werden Eier nicht industriell gefertigt.

Manche sind größer, andere kleiner, manche haben dickere Schalen, andere dünnere, wieder andere winzige Wölbungen oder Dellen, die oftmals nicht sicht-, aber tastbar sind.

Und genau diese minimalen Unterschiede führen dazu, dass immer eines von zwei Eiern schwächer ist.

Stößt man also zwei Eier aneinander, gewinnt das Ei mit der günstigeren Schalenstruktur.

Das schwächere Ei bekommt winzige Risse.

Dadurch wird das Kräftegleichgewicht, dass seine Schale sonst so stabil macht, aufgehoben und die Schale bricht.

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Übrigens ist es völlig egal, ob das Ei roh, gekocht oder ausgeblasen ist, das Prinzip bleibt dasselbe, und es wird auch immer nur eines von beiden kaputtgehen.

Probiert es doch einfach mal aus, lernt und lacht zusammen mit Euren Liebsten.

Ich wünsche Euch von Herzen gerne ganz viele Freude dabei und einen wundervollen, hoffentlich sonnigen Ostermontag, sowie einen guten Start in die kurze Woche.

Toi toi toi

Werner

Sprüche zu Ostern aus aller Herren Länder

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

im letzten Jahr war Ostern etwas ganz Besonderes für mich, wie ich es seit Kindheitstagen nicht mehr erlebt hatte.

Ja, es war wirklich unglaublich … ich habe wahrhaftig im wahrsten Sinne des Wortes „Bauklötze“ gestaunt.

Bereits im Februar wurde mir die große Ehre zuteil ein persönliches Osterei Design von ganz wundervollen Menschen völlig unerwartet zu bekommen.

So etwas Außergewöhnliches hat noch nie jemand für mich getan und so bedanke ich mich in aller Form bei der „großen“ Designerin.

Nun ja, die Kritiken überwiegten das Lob bei der ersten Präsentation im erlesenen Kreise außergewöhnlicher Menschen, die alle an einem Strang ziehen, wie die Musketiere, getreu dem Motto: „Einer für alle, alle für einen!

Selbst die eigene Fan-Gemeinde der Designerin „gruselte“ sich mit Masse und wollte schon über Ostern die Flucht ergreifen, aber ich finde, dass es alles in allem eine tolle Geste ist und alleine der Wille zählen sollte.

So ist eben das Leben – man kann nicht alles haben.

 

 

Ich habe mich jedoch auch in diesem Jahr wieder sehr intensiv mit den Osterbräuchen und Ostersprüchen aus aller Welt beschäftigt und es ist sehr interessant. Leider sind mir einige Zuordnungen abhanden gekommen, sodass ich nicht mehr genau alle Ursprungsländer benennen kann, aber das ist auch nicht sooooo wichtig, denke ich.

Hier mal eine kleine Auswahl:

Wenn die Sonne langsam untergeht,

der Zwerg nicht weiß, wo`s Osterei steht!

Das weiß ein jeder, wer’s auch sei,
gesund und stärkend ist das Ei.

(Wilhelm Busch)

Wo ist die Ostereier-Suche immer Spitze?

In der Ackerritze!

(Alt Berliner Volksmund)

Wenn das Osterfeuer brennt,

der Schoßhund fix zur Sonne rennt!

(Volksmund aus der Börde)

Legt der Hase Eier für uns in das Nest,
dann feiern wir das Osterfest.

(Maria Weber)

Sind die Eier mal zu hart, wurden sie gekocht nach Kronprinzessinnenart!

(Aus dem Schweizerischen, Tessin oder Engadin)

Henne Anne, bitte schneller Schritt

und bring auch die Eier mit!

(Volksgut aus dem Finnischen)

Im Licht der Ostersonne bekommen die Geheimnisse

der Erde ein anderes Licht.

(Friedrich von Bodelschwingh)
Ist das Eigelb größer als das Eiweiß,
erzählte der Zwerg wieder nur Scheiß!
(Volksgut aus der Aue)
Der Hase legt zum Osterfest
den Kindern Eier brav ins Nest.
Denn was wäre eine Osterfeier
ohne leckere bunte Ostereier?
(Der ist von mir)
Weil Ihr alle Spitze seid, wünsche ich Euch von Herzen gerne einen stressfreien, wundervollen Oster-Samstag und das alles so klappt, wie Ihr es geplant habt
Werner

Traditionelle Ostereier-Färbetechniken

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute gehe ich näher auf die Traditionen rund um Ostern ein.

Denn beispielsweise alleine das Färben der Eier hat eine uralte Geschichte.

Rund um die Oster- Eier

Teil 2

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Sie gehören ebenso zu Ostern wie der Osterhase, die bunt gefärbten Eier und vor allem die Kinder haben große Freude am Verzieren und Färben.

Ob rot, grün, orange oder kunterbunt, gefärbt werden können entweder ausgeblasene oder hart gekochte Eier.

Überprüft bitte zunächst, ob die Eier frisch und unbeschädigt sind, denn wenn die Eierschalen beschädigt sind, verderben die Eier schneller, weil Keime ins Ei eindringen und sich dort vermehren können!

Warum werden eigentlich zu Ostern Eier gefärbt?

Das Ostereierfärben wird häufig als eine christliche Tradition bezeichnet. Dabei ist der Brauch des Eierfärbens wesentlich älter als die christliche Religion.

Schon lange bevor die Christen Ostern feierten, wurden bereits in der Antike und
im alten Ägypten Eier bemalt und als Symbol für einen Neuanfang verschenkt.

In China überreichte man häufig rot gefärbte Eier einhundert (100) Tage nach der Geburt eines Kindes.

Aber warum wir die Ostereier färben, hat auch eine weltliche Erklärung:

Die Hennen legen im Frühjahr besonders viele Eier und die müssen aufbewahrt
und haltbar gemacht werden.

Daher wurden sie hart gekocht und anschließend angemalt, um sie von rohen Eiern unterscheiden zu können.

Bis in die heutige Zeit gibt es eine Vielzahl von regionalen Unterschiede, um Ostereier zu färben oder zu verzieren.

In unserem Land wurden die Ostereier lange Zeit zunächst rot gefärbt.

Einerseits, weil dies mit einfachen, natürlichen Produkten, wie Rote Bete oder Zwiebelschale möglich war und andererseits, weil die Farbe Rot im christlichen Glauben das Blut Christi symbolisiert.

In vielen osteuropäischen Ländern werden die Ostereier als Zeichen der Kostbarkeit golden verziert.

In Russland taucht man gekochte Eier zuerst in verflüssigten Bienenwachs und legt sie danach in Farbbäder.

In Salzsäure getauchte, mit einer Stahlfeder geätzte Ostereier sind ein österreichischer Osterbrauch.

Die am aufwändigsten verzierten Ostereier sind jedoch die sorbischen Ostereier.

Die Sorben sind ein westslawisches Volk, welches in der Lausitz zu Hause ist. In Sachsen leben die Obersorben, in Brandenburg die Niedersorben.

Durch Kratz- und Ätztechniken oder Batik entstehen die berühmten, auffälligen Ostereier aus der sorbischen Tradition.

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Ich wünsche Euch von Herzen gerne ganz viel Spaß beim Eier-Färben, viele tolle Ideen, frische, fröhliche Farben, Kreativität und ein ebenso farbenfrohe, wie sonnige und spannende Wochenmitte

Werner