Kategorie: 10-min-Aktivierung

Kastanien können sowohl edel als auch gesund sein

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die „graue“ Jahreszeit hat neben den vielen Farbenspielen der Blätter, dem starken Wind bis hin zu Sturm, dem vielen Niederschlag, etc. auch noch einiges Interessantes zu bieten. Zum Beispiel ist

die Herbstzeit auch die Kastanienzeit

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Im Herbst freuen sich ganz besonders Kinder über die Kastanien.
Sie sammeln sie zum Basteln und für den Förster.

Jedoch sind die braunen Samen noch für viele andere Dinge zu gebrauchen. Vom Wäschewaschen über das Zähneputzen bis hin zu Heilanwendungen bei Krampfadern und Durchfall gibt es viele interessante Anwendungen.

Die Kastanie ist für mich persönlich einer der mit Abstand schönsten Bäume

in unseren Gärten und Parkanlagen.
Zum Beispiel die Rosskastanie finde ich wahrlich zum Verlieben.
Dieser mächtige Baum wurde erst vor ungefähr 450 Jahren aus dem Ostbalkan nach Zentraleuropa gebracht.

Heutzutage ist er als Schattenspender vielerorts anzutreffen.

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Sie blüht bereits ganz wunderschön im Frühling, sie spendet Schatten im Sommer

und erfreut uns im Herbst mit ihrem bunten Laub.

Und wenn dann im Herbst die Nächte länger werden, färbt sich das Laub an den
Kastanienbäumen gelblich und braun.

Die Blätter beginnen zu fallen und der Boden unter dem Baum ist bald übersät mit Laub und den braunen Samen, die teilweise noch in ihrer stacheligen Behausung stecken.

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Das wunderschöne Herbstwetter rund um den hoffentlich „Goldenen Oktober“ lädt uns unweigerlich zu Spaziergängen und Streifzügen durch die farbenprächtige Natur ein.

Für die Kinder ist der Herbst eine sehr spannende Jahreszeit,
denn z.B.: die Kastanien, die als reife Früchte von den Bäumen fallen,
eignen sich auf perfekt für kreative Bastelarbeiten und um der Phantasie freien Lauf zu lassen.

Was kann denn schöner sein, als mit den Eltern oder Großeltern in der warmen Stube zusammen zu sitzen, alte Geschichten zu erzählen bzw. zu hören und dabei ein wenig Nostalgie abseits von Handy oder Smartphone erleben zu dürfen?

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Und ebenso interessant finde ich persönlich die Tatsache, dass Kastanien mehr und mehr auch als Delikatesse geschätzt werden, denn man höre und staune, bestimmte Sorten sind sogar essbar.

Oh, dieser absolut unvergleichliche, verführerische Duft von ofenfrisch gerösteten Esskastanien und Maronen zieht mittlerweile nicht nur durch Fußgängerzonen, sondern hält auch mehr und mehr in
vielen heimischen Küchen Einzug.

Esskastanien sind jedoch nicht unbedingt Maronen.

Wer genau hinschaut, erkennt dann aber die Unterschiede. Maronen und Esskastanien gehören zu den Edelkastanien, beide sind zum Verzehr geeignet. Die Esskastanie ist jedoch etwas kleiner, ein bisschen runder und schwächer im Geschmack als die Marone. Inhaltlich haben aber beide Sorten viel zu bieten.

Maronen und Esskastanien

sind ausgesprochen gesund

 

Zubereitet als Püree oder als Beilage zu Wildgerichten schmecken
Kastanien und Maronen ganz besonders lecker.

Ihr werdet aus dem Staunen kaum mehr herauskommen,

wenn Ihr das mutig einfach einmal probiert.

Und ganz obendrein sind diese Früchte auch noch so was von gesund, denn
Kastanien enthalten reichlich Mineralien und Vitamine.

Ebenso wie der bekannte Waschnussbaum aus Indien gehört auch die Kastanie zu der Familie der Seifenbaumgewächse. In Bioläden werden Waschnüsse schon länger zum ökologischen Waschen angeboten.
Die erheblich gestiegene Nachfrage auf den westlichen Märkten hat leider zu einer extremen Verteuerung in den Ursprungsländern geführt, wo nun verstärkt mit industriell hergestellten, chemischen Waschmitteln gewaschen wird.
Ich war vor einigen Tagen mit meinen Kindern und Enkelkinder unterwegs, um Kastanien zu sammeln.
Einen Teil haben wir in das Tiergehege der Stadt Uelzen gebracht und heute ist Basteln angesagt.
Was auch immer ihr heute macht, so wünsche ich Euch von Herzen gerne, dass es Euch so richtig Freude bringt und vor allem einen erholsamen Herbstsonntag
Werner

Liebe Grüße zum ersten Advent

liebe Leserinnen, liebe Leser 

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Heute, am 2. Dezember 2018, ist der
1. Advent 

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Nun,
was macht man so an diesem Tag?

Natürlich alles, was Freude macht, Freude verbreitet und Freude unter den Menschen bringt. Dinge, die die Harmonie steigern und von friedlichen Absichten geleitet werden in Vorbereitung auf das Weihnachtsfest, welches jetzt ja mit riesengroßen Schritten naht.

Ich hatte bereits lange im Vorab beschlossen 
gestern die ersten Weihnachtskekse zu backen, denn die schmecken ja bekanntlich am allerbesten und dienen maßgeblich zur Einstimmung. 
Ich habe meine Kinder und Enkelkinder von Herzen gerne um
Unterstützung gebeten und es war ein fröhlicher Tag, wie es das nachfolgende Bild nicht eindrucksvoller darstellen könnte.

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Und, 
die Ergebnisse 
können sich doch wahrlich sehen lassen:

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Das Internet ist voll von tollen Rezepten, aber die besten Rezepte sind immer noch die, die innerhalb der Familie von Generation zu Generation weitergegeben werden, nach dem Motto: „unsere Oma ist die Beste!“ 

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Die ersten Plätzchen sind im Ofen,
ihr süßer Duft zieht durch das Haus.
In zehn Minuten sind sie fertig,
ich roll den Rest des Teiges aus.
So wandern Glocken, Butterherzen
auf´s Blech, wie auch der Mandelstern
und nicht zuletzt Schokomakronen,
die mögen meine Kinder gern.
Das Selbstgebackene verziere
ich teilweise mit Zuckerguss.
Dann kommt das Beste – ich probiere:
Mmmh – welch ein himmlischer Genuss!

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Ich wünsche Euch, Euren Familien und Freunden so richtig von Herzen gerne
einen harmonischen 1. Advent

Werner

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Von Herzen gern alles rund um den Weihnachtsstern

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

erst am Mittwoch, dem 12. Dezember ist der:

Tag des Weihnachtssterns

aber ich habe bereits, wie in den Jahren zuvor einen gekauft und bin gespannt, denn oftmals hat er sich sogar bis weit ins neue Jahr hinein gehalten.

Der Weihnachtsstern, der auch Poinsettie oder Euphorbia pulcherrima genannt wird, ist nach der Orchidee die beliebteste Zimmerpflanze in Deutschland. Das ist recht interessant, wenn man bedenkt, dass die Verkaufssaison für den Weihnachtsstern nur etwa acht Wochen dauert.

Ursprünglich stammt die Pflanze mit den markanten Hochblättern aus Mexiko. Dort wachsen Weihnachtssterne zu hohen Sträuchern heran und seit Jahrzehnten arbeiten Züchter daran, die kleinwüchsigen Exemplare, was Größe, Blätter und Farbe betrifft, weiterzuentwickeln.

In Gewächshäusern gezüchtet, kam er ab Anfang November in den Verkauf. 

Und die Farbvielfalt nimmt ständig zu:

von Rot über Lachsrosa bis zu Gelb und Cremeweiß.

Jedoch trotz zahlreicher Neuzüchtungen bleibt Rot aber der Klassiker.

Bei dem farbigen Teil der Pflanzen handelt es sich übrigens nicht um Blüten, sondern um verfärbte Hochblätter. Die Blüten selbst sind eher unscheinbar. Sie sind klein, gelb und sitzen in der Mitte der Hochblätter.

Vor fast 200 Jahren verliebte sich Joel Roberts Poinsett, der erste US-amerikanische Botschafter in Mexiko, in die in dem mittelamerikanischen Land wild wachsenden Weihnachtssterne.

1828 brachte er die Pflanze erstmals mit rüber in die USA, verschickte sie von dort an Freunde im ganzen Land und  schon sehr bald erfreute sich der schöne Stern in den USA  sehr großer Beliebtheit.

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Im Gedenken an den Entdecker und Namensgeber des Weihnachtssterns führte der US-Kongress 1852 den „Poinsettia Day“ ein, der seither traditionell am Todestag seines Entdeckers, dem 12. Dezember, gefeiert wird.

Seit einigen Jahren findet dieser Tag auch in unserem Land immer mehr Anhänger.

Ich, persönlich, finde diese Idee sehr schön, denn man überrascht seine Freunde angenehm mit einem Sternengruß.

Gedacht ist dieser Gruß, um noch vor dem Weihnachtsfest alles Zwischenmenschliche wieder richtig zu stellen, etwa um

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Missverständnisse auszuräumen,
Frieden zu schließen,
einfach endlich einmal „Danke“ zu sagen
Zuneigung auszudrücken oder
Vorfreude auf die Festtage zu erzeugen.

Persönlich finde ich es sehr schön, dass dieser Tag in unserem Land mehr und mehr an Bedeutung gewinnt, denn wer mag
nicht mal „durch die Blume“ seine Gefühle mitteilen können?

Werner

 

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P.S.:
Und bitte nicht vergessen …
Weihnachtssterne zu verschenken

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Zähl-deine-Knöpfe-Tag 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Sonntag, dem 21. Oktober ist weltweit:

Zähl-deine-Knöpfe-Tag 2018

Ich möchte Euch daher herzlich willkommen heißen in
meiner virtuellen Nähstube

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In einer arg verbeulten Dose,
ganz hinten im Regal versteckt,
ruhen zahllose Knöpfe, alt und lose,
schon längst vergessen ist ihr Zweck.

Dabei bestimmten diese Teilchen,
in ihren besten Tagen stets,
ein bindend Stückchen unseres Weilchen,
auf diesem unseren Planet.

Ohne die goldenen, welch große Schande,
ein General wär‘ unsichtbar.
Die schmucken Uniformen im Lande,
wär’n völlig nackt und unscheinbar.

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Sie könnten niemandem mehr zeigen,
hier paradiert ein Spezialist.
Denn Zwirn, ganz knopflos, kann nur heißen,
dass drin ein wahrer Niemand ist.

Doch gibt’s auch kleine, die in Herzform,
geschmückt haben manch zarte Brust.
Die, als des Lebens kalter Herbst kam,
verbissen wurden abgezupft.

Ersetzt durch einen Reißverschluss.
Da ist der Name schon Programm.
Erst wird gerissen, dann kommt Schluss,
am End‘ zieht niemand mehr daran!

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Gebannt lauscht man den Wäscheknöpfen.
Wenn die erst ins Erzählen kommen!
Von roten, aufgelösten Zöpfen,
wie Seidenwellen, ganz verschwommen.

Von Seufzern und von wildem Stöhnen:
„Ach Kinder, ich könnt‘ Sachen sagen!
Stattdessen wir hier Trübsal frönen,
nur träumen können von alten Tagen.“

Gar wichtig sind die Mantelknöpfe,
sie glauben, sie sind alter Adel.
„Ein großes Horn – macht große Knöpfe!“
Man nickt, zustimmend, ohne Tadel.

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Dabei die Lässigsten der Träger,
die niemals auch nur einmal schlossen,
die froren lieber, wie der Jäger,
der statt dem Bock, den Hund erschossen.

Ach, Formen gibt es schier unzählig:
Aus Horn, aus Glas und Perlenschimmer,
sogar aus Blech, nur scheinbar schäbig,
doch zählt ihr Gestern jetzo nimmer.

Vergessen ruhn sie in der Schachtel,
nur manchmal kommt die runzlig‘ Hand,
der netten alten, grauen Wachtel
und streicht ganz zärtlich jeden Rand.

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Sie murmelt dabei leise Worte,
sucht sich den Kleinsten immer aus,
den blauen Hemdknopf mit der Borte,
fischt sie als einzigen immer raus.

Führt ihn ganz sacht an ihre Augen,
drin glitzern Tränen, eine tropft,
haucht einen Kuss drauf – kaum zu glauben,
dann wird er sanft zurück gestopft.

„Du warst mein Einzig!“ sagt sie heiser,
die Knöpfe hoffen stets auf mehr.
Doch nur ein Blick noch, schnieft und leiser:
„Je nun, vorbei!“ kommt hinterher.

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Energisch schließt sie dann den Deckel,
die Knopfmannschaft umfängt die Nacht.
Den Rest des Lebens im Verlies –
ja, so weit haben sie’s gebracht.

©Isabella Kramer

An dieser Stelle erst einmal ein ganz herzliches Dankeschön an die Verfasserin dieses wundervollen Gedichtes, Isabella Kramer.

Mir haben diese Zeilen in der Altenpflege treue Dienste geleistet, denn wenn die hochbetagten Damen in den Pflegeeinrichtungen etwas besonders gut konnten, dann war es nähen und sie lieben Knöpfe förmlich.

Leger ausgedrückt:

drücke ihnen ein Stück Stoff in die Hand und gebe ihnen Nadel, Faden und ein paar Knöpfe dazu und schon hast Du als Pflegeperson ein tolles Thema für die Beschäftigungstherapie.

Besonders wertvoll sind alte Damen, die noch gut gucken können und ein „echtes Händchen“ haben, denn oftmals kommt die Bekleidung der Bewohner mit fehlenden Knöpfen aus der Wäscherei und dann ist diese Dame echt „Gold“ wert.

In der Hoffnung, dass meine kleinen Anregungen Wohlgefallen finden, wünsche ich uns allen von Herzen gerne einen ebenso farbenfrohen, wie auch sonnigen und erholsamen Sonntag

Euer alter Mann

Tag der älteren Menschen und Weltmusiktag

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Montag, dem 1. Oktober 2018 sind der: 

Tag der älteren Menschen und der Weltmusiktag

Seit der letzten Bundestagswahl sind unsere älteren Menschen, die ich im nachfolgenden Text als Senioren bezeichne, ja des öfteren Mal im Gespräch.

Zum einen war es die Rentenerhöhung 2018 und zum anderen das Thema Pflegekräftemangel, Dazu möchte ich mich nicht groß weiter äußern, denn es wird ja beinahe tagtäglich thematisiert und entlockt mir ehrlich geschrieben nur ein mehr oder minder müdes Lächeln und meinen ehemaligen Arbeitskollegen werden sicher ähnlich darüber denken.

Mir ist es aber sehr wichtig hier anzumerken, dass ich unabhängig davon, dass ich in der Altenpflege tätig gewesen bin, habe ich schon immer den Senioren meinen vollsten Respekt gezollt.

Der Hintergrund ist ganz einfach, denn diese Menschen haben Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut und auf solide Füße gestellt.

Ich möchte dieses Thema aber nicht weiter vertiefen, denn es müsste uns allen ausreichend bewusst sein. Lenken wir unsere Aufmerksamkeit daher auf den Weltmusiktag.

Aus meinem persönlichen Erfahrungsschatz in der Altenpflege kann ich nur Positives berichten, denn mit Musik erreicht man ca. 90% der Senioren und auch im Umgang mir Demenzkranken ist sie ein  wundervolles „Hilfsmittel“ um Zugang zu diesen Menschen zu finden.

Für das Pflegepersonal ist es eine Frage von Kenntnis der Liedtexte von den üblichsten Kinder- und Heimatliedern sowie Schlagern, wie zum Beispiel: „Lilli Marleen“. 

Musik ist nicht nur Balsam für die Seele, sondern kann die kognitiven Fähigkeiten von Demenzkranken verbessern. Das Musikhören ist ein Ansatz, jedoch aktiv Musik zu machen und zu singen aktiviert bestimmte Regionen im Gehirn.

Oftmals ist es so, dass Demenzkranke ihre eigenen Kinder nicht mehr erkennen, irgendwo apathisch in einem Sessel in der Ecke sitzen und vor sich her „dämmern“.

Als Mann in der Pflege wurde ich vorwiegend auf Dementen-Wohnbereichen eingesetzt und ich habe die Betreuung dieser Menschen über alle Maßen geliebt. Einerseits sind die großen Kulleraugen dieser Menschen, wenn man sie erreicht hat ein ganz besonderer Lohn, andererseits kommt es zu wundervollen Erlebnissen, wenn man über die Musik Zugang bekommen hat, denn bei der Grundpflege oder den Toilettengänge sind die Beschäftigungstherapeuten ganz sicher nicht dabei. 

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne einen guten Start in die neue Woche und einen wahrlich Goldenen Oktober mit vielen positiven Momenten und ausreichend Sonnenstunden

Werner Heus 

Wie schützt man sich bei Gewitter im Freien?

Liebe Leserinnen und Leser,

Wenn man im Freien unterwegs ist und ein Gewitter im Anmarsch, ist es wichtig, ein paar Verhaltensregeln zu kennen, denn diese können im Zweifel über Leben und Tod entscheiden.  Jedenfalls kann man das Risiko minimieren von einem Blitz getroffen werden.

Wenn es stürmt und gewittert,
suchen viele Menschen instinktiv Schutz unter Bäumen.

Und an dieser Stelle kommen unsere alten und hochbetagten Menschen mit ihren Redensarten und Volksweisheiten „ins Spiel“, die sich hervorragend in der Beschäftigungstherapie. zum Beispiel im Rahmen einer 10-min-Aktivierung nutzen lassen. ABER, nicht alle Volksweisheiten sind richtig.

Denn eine alte Volksweisheit besagt:
„Eichen musst Du weichen,
Buchen sollst Du suchen!“

Doch ist es wirklich sicher,
sich bei Gewitter unter einen Baum zu stellen?

Sind Buchen bei Gewitter am sichersten?

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Bei einem richtigen Sommergewitter blitzt und donnert es, wie verrückt.

Hinzu kommt noch ein heftiger Regenschauer und dann entsteht die Frage:
  Wo stellt man sich sicher unter?

Ist ein Baum der richtige Schutz?

Unsere Großeltern haben schließlich immer davor gewarnt,
sich nicht unter die bösen Eichen zu stellen und
stattdessen lieber die Buchen zu suchen.

„Vor den Eichen sollst Du weichen und
die Fichten wähl‘ mitnichten,
auch die Weiden musst du meiden,
aber Buchen sollst du suchen‘!

Doch warum sind Buchen am sichersten bei Gewitter?

Da der Blitz immer den kürzesten Weg zur Erde sucht,
schlägt er bevorzugt in hohe Objekte,
wie zum Beispiel Bäume, Hochspannungsmasten,
Hügel oder andere Erhebungen ein.

Vor allem, wenn ein Baum auf einer großen Wiese
alleine steht und weit und breit kein anderer Baum,
  wird er zum gefährdeten Objekt.

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Sollte dann der Blitz einschlagen,
kann es für den Schutzsuchenden deshalb
unter einem Baum sehr gefährlich sein.

Ob es sich dabei um eine Buche,
eine Weide, eine Fichte oder sogar eine Palme handelt,
ist völlig egal, denn Baum bleibt Baum.

Und der Blitz kann natürlich nicht unterscheiden,
in welchen Baum er einschlägt.

Von daher ist es logischerweise nicht wahr,
dass spezielle Baumarten
von Blitzeinschlägen verschont werden.

Aber Blitzeinschläge sind unterschiedlich stark sichtbar:
bei Bäumen mit einer glatten Rinde, wie zum Beispiel Buchen,
sieht man die Schäden von Blitzeinschlägen weniger,
als Bäumen mit einer rauhen oder moosbesetzten Rinde,
wie zum Beispiel der Eiche.

Und genau aus diesem Grund dachten unsere Großeltern früher,
dass Buchen im Falle eines Gewitters die sichersten Bäume wären.

Also, oberstes Gebot:

NIEMALS unter einem Baum Schutz vor einem Gewitter suchen!

Stellt Euch bitte auch nicht auf Berge oder Hügel, sondern sucht eine Mulde und geht in die Knie oder in die Hocke, um dem Blitz so wenig wie irgend möglich Angriffsfläche zu bieten.
Schützt den Kopf mit den Händen.
Legt Euch aber bitte auf keinen Fall hin!
Falls ein Blitz in der Nähe, wobei auch 30 Meter schon sehr nah sind, einschlägt, nimmt das elektrische Potenzial ringförmig um die Einschlagstelle ab.

Wenn Ihr jetzt mit den Füßen oder dem Kopf in Richtung auf den Blitz liegen solltet, genügt bereits eine Körperlänge, um einen so großen Potenzialunterschied zu erzeugen, dass in den Körper soviel Induktionsstrom fließen könnte, der zu Herz- und/oder Atemstillstand führen kann.

Gebt bitte schön auf Euch acht!

Mit dieser Bitte, die von Herzen gerne kommt, wünsche ich Euch nicht im Freien in ein Gewitter zu geraten und einen erfolgreichen Start in die neue Woche

Werner

Einen Floh ins Ohr setzen kann effektiv sein

Liebe Leserinnen, liebe Leser, 
eine sehr einfache Möglichkeit neben der respektvollen Anrede und Ansprache mit älteren bishin zu hochbetagten Menschen in ein Gespräch zu kommen, ist die Verwendung von Sprichwörtern und Redensarten.
Manchmal bekommt man dadurch sogar Zugang zu dementen Menschen.
Es hört sich im ersten Moment vielleicht „komisch“ an, aber wenn man zu einem dementen Menschen regelmäßigen Zugang braucht, dann lohnt es sich zu versuchen, diesem Mensch sprichwörtlich einen Floh ins Ohr zu setzen.   
Denn wenn man jemanden einen Gedanken förmlich „eingibt“,
der dann bei unserem Gegenüber zu einer fixen Idee wird,
spricht man redensartlich davon
„einen Floh ins Ohr zu setzen.“

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Der Floh ist ein Tier,
das ständig auf- und ab hüpft.
Dadurch symbolisiert es die Unruhe ,
die den Betroffenen immerzu an das
Gesagte denken lässt.

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Und das Ohr?

Das Ohr steht für den Zugang
zu unserem Bewusstsein,
denn der Gehörgang
führt direkt in das Gehirn.

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Diese Redensart lässt vor dem geistigen Auge
das Bild eines Flohs aufkommen, der im Ohr herum hüpft.
Und der Effekt ist, dass man mit einem Floh im Ohr
wohl nicht mehr in der Lage ist, einen klaren Gedanken zu fassen.

Das Ganze ist dann als erfolgreich zu werten, wenn man jemandem einen Gedanken mitteilt oder bei diesem einen möglichst als mehr oder minder unerfüllbar erachteten Wunsch so weckt, dass sich dieser bei ihm einnistet wie ein Floh und zu einer fixen Idee werden sollte.

Ein so derartig starker Wunsch, der diese Person dann wie ein Floh peinigt, beunruhigt und in der Folgezeit absolut nicht mehr loslässt.

Und wenn das wirklich gelungen ist, wenn man alles richtig gemacht hat, hört man:

„Da haben Sie mir ja einen schönen Floh ins Ohr gesetzt!“

Auch in der Rehabilitation hat diese Redensart einen besonders hohen Stellenwert. Zum Beispiel, wenn es darum geht nach einem Schlaganfall einen Betroffenen nach dem Motto:
„Du kannst bzw. Du schaffst das!“ nachhaltig zu motivieren.
Auch in der Tagesgestaltung, zum Beispiel der 10-min-Aktivierung, ist das Erkennen oder Vervollständigen von Sprichwörtern und Redensarten bei Hochbetagten äußerst beliebt.

Ich empfehle, aus meiner absolut positiven Erfahrung heraus, dem Pflegepersonal sich mit der Bedeutung von Redensarten vertraut zu machen, denn es ist eine der einfachsten Möglichkeiten Zugang in allen Bereichen des täglichen Lebens zu hochbetagten Menschen zu bekommen.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne einen wundervollen Sommertag mit aushaltbaren Temperaturen und ohne Flöhe

Werner

 

Wertvolle Tipps zum Schwitzen im Sommer

Ein ganz herzliches Hallo
liebe Leserinnen, liebe Leser

Bei sommerlichen Temperaturen Sport zu treiben, ist für viele Menschen schier undenkbar, klingt unlogisch, unangemessen oder hört sich nach einer Dummheit, die man ganz sicher nicht begehen sollte.
Dabei ist es jedoch für die Schweißproduktion wichtig, sich unabhängig von Witterungsbedingungen stets ausreichend zu bewegen.

Und wie wichtig ist Schwitzen im Sommer?

Wer im Sommer keinen Sport treibt, hindert seine Schweißdrüsen daran, sich zu regulieren und die natürliche Folge sind dann Schwitzattacken.

In der Altenpflege hat Bewegung aufgrund der diversen Krankheitsbilder einen besonders hohen Stellenwert. Im Rahmen der sogenannten 10-min-Aktivierung gibt es eine Fülle von Möglichkeiten die Bewegung nachhaltig zu fördern und die Vorbereitung dauert auch nicht lange.

Zehn Minuten hört sich nach nicht viel an, aber erstens ist weniger oft mehr und 10 min. können beispielsweise für hochbetagte, demente Menschen eine „Weltreise“ bedeuten. Ich habe während meiner aktiven Zeit in der Altenpflege jede sich bietende Gelegenheit genutzt, um Seniorensport in all seiner Vielfalt zu fördern.

Eine weitere ganz besondere Rolle spielt auch die Ernährung, denn wer sein Schwitzen reduzieren möchte, sollte unbedingt auf scharfe Gewürze verzichten, weil diese den Körper nur noch zusätzlich anheizen. Fettiges, wie Pommes oder die berühmte Grillwurst sollten bitte gemieden werden, weil dadurch der Kreislauf sehr stark belastet wird!

Auch wenn Gegrilltes verführerisch duftet, sollte man am Tag lieber frische Salate, Obst und Gemüse auf den Speiseplan nehmen. Die gute Nachricht ist, dass mageres Hühnerfleisch und Fisch auch zur leichten Kost gehören.

Das Kaffeetrinken sollte im Sommer eingeschränkt werden, denn auch Kaffee fördert das Schwitzen, ebenso spielen Alkohol und Zigaretten eine Rolle.

Bei hohen Temperaturen viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen, ist deshalb so extrem wichtig, weil der Körper durch Schwitzen vermehrt Wasser und Mineralstoffe verliert.

Vorzugsweise sollte man Wasser trinken, denn zuckerhaltige Softdrinks können den Durst nicht löschen!

Schwitzen im Sommer 1 (75%)

Besonders und von Herzen gerne empfehlenswert sind natürliches Mineralwasser, Saftschorlen oder Früchtetees, denn sie führen dem Körper auch noch Mineralien zu, die über den Schweiß verloren gehen. 

Da im Sommer lockere und luftige Kleidung wichtig ist, entscheiden Schnitt und Material der Kleidung im wahrsten Sinne des Wortes maßgeblich über das Ausmaß des Schwitzens:

Wer locker sitzende Schnitte und leichte Stoffe trägt, ist bestens gerüstet, um einen Hitzestau zu vermeiden. Wenig atmungsaktiv, synthetische Stoffe, wie Polyester sollte man hingegen möglichst vermeiden.

In der Altenpflege ist das ein besonderes Problem, denn die Unantastbarkeit der Würde und eventuelle Lieblingsbekleidung der Bewohner, die oftmals aus Synthetik ist, was man spätestens daran erkennt, wenn es beim Ausziehen „knistert“, machen es schwer. Man muss genau abschätzen, ob man den Bewohner bevormundet, also auf ein anderes Kleidungsstück verweist und ihn damit verärgert, oder man einfach dem legitimen Bekleidungswunsch folgt und damit evtl. Mehrarbeit hat. Unter uns gesagt, hat Pflegepersonal das Recht einer hochbetagten Dame im Alter von 80+, die das betreffende Kleidungsstück Zeit Lebens getragen hat, Bekleidungsvorschriften zu machen. Mit viel Pech ist dieser Bekleidungsstil von einem guten Biografie-Schreiber in der Pflegeplanung dokumentiert und streng genommen würde es in einen Pflegefehler ausufern. Wenn dann noch ein schlauer Angehöriger oder Betreuer mit im Spiel sein sollte, dann kann es wirklich brenzlig werden!    

Bekleidung aus Naturfasern, wie Baumwolle, Leinen oder Seide anziehen und Schuhe aus Leder tragen, sind die bessere Alternative.

Wer Schweißflecken vermeiden möchte, sollte auf Grau und ebenso auf knallige T-Shirt-Farben verzichten, da dort nassen Ränder besonders schnell sichtbar werden!

Schweiß verursacht jedoch nicht nur Flecken auf der Kleidung, sondern sorgt oftmals auch für unangenehme, bishin zu peinlichen Gerüchen und so für Nasenrümpfen, besonders dort, wo sich größere Menschenmengen auf engstem Raum befinden.

Körperpflege sollte daher während des Sommers ganz besonders groß geschrieben werden! Bereits unmittelbar nach dem Duschen sollte man ein Deodeorant auftragen.

Um sich zwischendurch mal zu erfrischen, wäre ein guter Tipp, die Unterarme mit kaltem Wasser abzuspülen und sich das Gesicht mit Wasser zu betupfen.

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Ich wünsche Euch von Herzen gerne einen wundervollen Sommer ohne übermäßige Schwitzattacken und hoffe, dass diese Tipps ein klein wenig dazu betragen können

Werner