Kategorie: Bauernregeln

Alte Menschen sagen man könne Schnee riechen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

von vielen älteren Menschen habe ich gehört, es rieche nach Schnee und ich konnte das nie nachempfinden bzw. verstehen und so bin ich der Frage: 

Kann man Schnee riechen?

einmal nachgegangen.

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Rein physikalisch betrachtet ist Wasser, sei es in seiner flüssigen oder kristallinen Form, geruch- und geschmacklos. Andererseits behaupten Personen manchmal, Schnee an seinem Geruch wahrnehmen zu können.

Viele Menschen glauben wirklich, Schnee riechen zu können.

Einige betagte Zeitgenossen behaupten sogar, die weißen Flocken „erschnuppern“ zu können, bevor sie denn überhaupt vom Himmel fallen.

Doch kann man Schnee wirklich riechen?
Oder bilden wir uns das nur ein?

Schnee, wenn er vom Himmel fällt, hat normalerweise keinen Eigengeruch.

Das liegt daran, dass Wasser geruchs– und geschmacksneutral ist.

Allerdings ist das Wasser, so wie es in der Natur vorkommt, nicht absolut rein,
Schnee also demzufolge auch nicht.

Sowohl die Meteorologen als auch die Wissenschaftler vermuten deshalb, dass wir stattdessen die kleinen Schwebepartikel riechen, die an die Flocken haften.

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Unsere Atmosphäre besteht nicht nur aus geruchlosem Sauer- & Stickstoff, sondern auch aus verschiedenen Gasen, wenn auch nur zu einem Anteil von weniger als 0,6 Prozent, welche sich in der Luft befinden.

Möglicherweise riechen wir diese Stoffe bei den unterschiedlichen Wetterverhältnissen stärker als sonst.

Das vermittelt uns dann das Gefühl, dass Schnee einen eigenen Geruch hat.

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Warum aber glauben manche Menschen, Schnee riechen zu können, bevor er überhaupt gefallen ist?

Schneeflocken bilden sich erst kurz bevor sie auf die Erde fallen.

Schnee mehrere Stunden vorher zu riechen, ist deshalb eigentlich überhaupt
nicht möglich.

Es gibt aber eine mögliche Erklärung für die intuitive Wettervorhersage:

Wir nehmen Veränderungen in der Luft wahr, bevor der Schnee fällt.

Die Luft kühlt ab, die Luftfeuchtigkeit nimmt zu und der Luftdruck fällt …
das lässt uns den bevorstehenden Schneefall „riechen“.

Der Schnee reinigt die Luft und bindet die Umweltgifte. Daher kommt dieser unvergleichlich frische, saubere Geruch, bei dem man einfach tief Luft holen muss, so nach dem Motto: „Ah, tut das gut!“, denn der frische Sauerstoff ist ein wahre Wonne.

Also, Ihr Lieben, wer denn in diesem wettermäßig recht denkwürdigen Jahr schon Schnee hat, bitte warm einpacken und ab raus in die glitzernde Pracht.

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne einen wundervollen Winter und weiterhin eine besinnliche Adventszeit!

Werner

Wie schützt man sich bei Gewitter im Freien?

Liebe Leserinnen und Leser,

Wenn man im Freien unterwegs ist und ein Gewitter im Anmarsch, ist es wichtig, ein paar Verhaltensregeln zu kennen, denn diese können im Zweifel über Leben und Tod entscheiden.  Jedenfalls kann man das Risiko minimieren von einem Blitz getroffen werden.

Wenn es stürmt und gewittert,
suchen viele Menschen instinktiv Schutz unter Bäumen.

Und an dieser Stelle kommen unsere alten und hochbetagten Menschen mit ihren Redensarten und Volksweisheiten „ins Spiel“, die sich hervorragend in der Beschäftigungstherapie. zum Beispiel im Rahmen einer 10-min-Aktivierung nutzen lassen. ABER, nicht alle Volksweisheiten sind richtig.

Denn eine alte Volksweisheit besagt:
„Eichen musst Du weichen,
Buchen sollst Du suchen!“

Doch ist es wirklich sicher,
sich bei Gewitter unter einen Baum zu stellen?

Sind Buchen bei Gewitter am sichersten?

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Bei einem richtigen Sommergewitter blitzt und donnert es, wie verrückt.

Hinzu kommt noch ein heftiger Regenschauer und dann entsteht die Frage:
  Wo stellt man sich sicher unter?

Ist ein Baum der richtige Schutz?

Unsere Großeltern haben schließlich immer davor gewarnt,
sich nicht unter die bösen Eichen zu stellen und
stattdessen lieber die Buchen zu suchen.

„Vor den Eichen sollst Du weichen und
die Fichten wähl‘ mitnichten,
auch die Weiden musst du meiden,
aber Buchen sollst du suchen‘!

Doch warum sind Buchen am sichersten bei Gewitter?

Da der Blitz immer den kürzesten Weg zur Erde sucht,
schlägt er bevorzugt in hohe Objekte,
wie zum Beispiel Bäume, Hochspannungsmasten,
Hügel oder andere Erhebungen ein.

Vor allem, wenn ein Baum auf einer großen Wiese
alleine steht und weit und breit kein anderer Baum,
  wird er zum gefährdeten Objekt.

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Sollte dann der Blitz einschlagen,
kann es für den Schutzsuchenden deshalb
unter einem Baum sehr gefährlich sein.

Ob es sich dabei um eine Buche,
eine Weide, eine Fichte oder sogar eine Palme handelt,
ist völlig egal, denn Baum bleibt Baum.

Und der Blitz kann natürlich nicht unterscheiden,
in welchen Baum er einschlägt.

Von daher ist es logischerweise nicht wahr,
dass spezielle Baumarten
von Blitzeinschlägen verschont werden.

Aber Blitzeinschläge sind unterschiedlich stark sichtbar:
bei Bäumen mit einer glatten Rinde, wie zum Beispiel Buchen,
sieht man die Schäden von Blitzeinschlägen weniger,
als Bäumen mit einer rauhen oder moosbesetzten Rinde,
wie zum Beispiel der Eiche.

Und genau aus diesem Grund dachten unsere Großeltern früher,
dass Buchen im Falle eines Gewitters die sichersten Bäume wären.

Also, oberstes Gebot:

NIEMALS unter einem Baum Schutz vor einem Gewitter suchen!

Stellt Euch bitte auch nicht auf Berge oder Hügel, sondern sucht eine Mulde und geht in die Knie oder in die Hocke, um dem Blitz so wenig wie irgend möglich Angriffsfläche zu bieten.
Schützt den Kopf mit den Händen.
Legt Euch aber bitte auf keinen Fall hin!
Falls ein Blitz in der Nähe, wobei auch 30 Meter schon sehr nah sind, einschlägt, nimmt das elektrische Potenzial ringförmig um die Einschlagstelle ab.

Wenn Ihr jetzt mit den Füßen oder dem Kopf in Richtung auf den Blitz liegen solltet, genügt bereits eine Körperlänge, um einen so großen Potenzialunterschied zu erzeugen, dass in den Körper soviel Induktionsstrom fließen könnte, der zu Herz- und/oder Atemstillstand führen kann.

Gebt bitte schön auf Euch acht!

Mit dieser Bitte, die von Herzen gerne kommt, wünsche ich Euch nicht im Freien in ein Gewitter zu geraten und einen erfolgreichen Start in die neue Woche

Werner

Persönliche Gedanken zum Monat August 2018

Ein ganz herzliches Hallo
werte Leserinnen, werte Leser

Sonne

Von Herzen gerne und mit Freude in der Brust,
begrüße ich den Erntemonat, den August.
Und neben bitte nicht brütend heiß auf Erden,
möge er bitte auch friedlich werden!

0 - Trenner, grün

Schenkt man dem Volksmund Glauben wird der Monat August der heißeste des Monat des Jahres. Von den sog. „Hundstagen„, die zwischen dem 23. Juli und 23. August stattfinden, fallen ja logischerweise die meisten in den August. In diesem Jahr kann man eigentlich nur hoffen, dass der Volksmund nicht Recht behält, denn die Temperaturen im Juli waren doch schon kaum auszuhalten.

Sommer, schön und gut, herrlicher Sonnenschein, auch schön und gut, aber die Ernten in vielen Bereichen der Landwirtschaft fallen miserabel aus, das Vieh muss Hunger leiden, Vorräte, die für den Winter gedacht waren, sind schon an oder sogar aufgebraucht, Fische müssen umgesiedelt werden, weil das von den Temperaturen  derart aufgeheizte Wasser kaum noch Sauerstoff enthält.

Viele arme Menschen in unserem Land werden sich die in der Konsequenz logische Preissteigerung für Obst, Gemüse, Milch, Fleisch, Brot etc. nicht leisten können und dann? 

Schon aus diesem Grund möchte ich nochmals appellieren sich bei hohen Temperaturen angemessen zu verhalten, sprich gemäßigte Bewegungen, die nicht zu Überhitzungen / Hitzewallungen führen könnten und bitte, bitte, bitte … ausreichend trinken!

Trinken

Um Wasser beispielsweise mit heilenden Kräutern anzureichern, ist der August der ideale Monat, da viele Kräuter ausreifen und somit gesammelt, getrocknet und weiterverarbeitet werden können.

Der Volksmund besagt:

Königskerze, wilden Majoran, Hasennusszweige, Johanniskraut, Getreideähren, Schafgarbe, Wermut, Rainfarn und Kamille  pflücken, zu einem Strauß oder Kranz binden und auf dem Dachboden aufzuhängen.

Dann sind das Haus und alle seine Bewohner ein Jahr lang vor allem Übel geschützt. Für eine Altenpflege-Einrichtung wäre das doch ein wunderbarer Begleiteffekt.

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Weit verbreitet war sehr lange auch der recht skurrile  Glaube, man dürfe ab dem Stephanstag, dem 20. August, nicht mehr in der freien Natur baden gehen, weil (ich muss unweigerlich schmunzeln) , ab dann die Hirsche ins Wasser urinieren!

Der wahre Grund für dieses Verbot hängt aber vermutlich eher mit dem alten Glauben an Wassergeister zusammen, die sich durch das Baden in ihren Grenzen gestört fühlen und dies nicht über eine bestimmte Zeit des Jahres hinaus dulden.

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Bauernregeln für den Monat August:

Ist die erste Augustwoche warm, gibt es einen rauhen Winter.
Augustsonne, die schon sehr früh am Morgen brennt,
nimmt nachmittags kein gutes End‘.
Wenn es im August nicht regnet, ist der Winter mit Schnee gesegnet.
Wenn die Schwalben jetzt schon ziehen, sie vor naher Kälte fliehen.

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Tja,

nun heißt es heute also wieder 
Neuer Monat – Neues Glück
und das wünsche ich Euch von Herzen gerne

 Meine Motivation für den August lautet:

Es ist nun wahrlich nicht immer federleicht, aber man erntet wesentlich mehr, wenn man eine Sache – ganz egal, worum es auch immer geht – ins Rollen bringt, anders ausgedrückt: es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne die nötige Motivation, das nötige Quäntchen Glück und die Kraft, um den August hoffentlich mit aushaltbaren Temperaturen gesund und munter anzugehen und durchzustehen

Werner