Kategorie: Feiertage

Der Tag der Schokolade birgt Überraschungen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
am heutigen Sonntag, dem 7. Juli ist:
Tag der Schokolade
2019
Alle kennen Schokolade, sehr viele mögen sie (in welcher Form auch immer), einige lieben sie über Alles, weil sie eine Art Allheilmittel für die Seele ist und andere vergöttern sie.
Unsere Kinder und Enkel ganz sicher, denn die Schokolade produzierende Industrie hat das Drumherum um die sie – siehe Überraschungsei – perfekt vermarktet!
Ich brauche vom Wohnzimmer in die Küche, um Schokolade zu holen, stets drei Mal so lange wie sonst, weil ich die Pinguin-Gangart nicht sonderlich gut beherrsche.
Viele, teilweise doch recht erstaunliche Gründe sprechen für Schokolade in unserem Speiseplan:

Sie hilft beim Abnehmen:

das klingt recht abenteuerlich, aber es ist tatsächlich so!
Denn dunkle Schokolade hat neben einer stark sättigenden Wirkung, den positiven Nebeneffekt, dass sie auch das Verlangen nach süßem, salzigen oder fettigem Essen mindert.

Sie ist auch gut für unser Herz

und das nicht nur bei Liebeskummer!
Langzeitstudien haben erwiesen, dass bereits ein Stück dunkle Schokolade pro Woche die Gefahr von Herzversagen verringert. Ein Stückchen pro Tag senkt den Blutdruck. Diese Wirkung entsteht durch Flavanole, natürlich vorkommende Pflanzenwirkstoffe, welche zur Familie der Flavonoide gehöre und starke Antioxidantien sind, einziger Nachteil:

sie machen die Schokolade bitter.

Sie hilft beim Sport:

Schokolade schlemmen und schweißtreibender Sport passt sehr viel besser zusammen, als man allgemein vermutet.
Die sekundären Pflanzenstoffe im Kakao halten den Blutdruck während des Trainings niedrig.
So bleibt man immer im optimalen Pulsbereich für die Fettverbrennung.

Sie ist auch ein Grund für glückliche Babys:

Das Schokolade glücklich macht, weiß man ja schon lange, Stichwort Serotonin.
Das angenaschte Glück der werdenden Mutter ist laut einer finnischen Studie sogar vererbbar.

Frauen, die während der Schwangerschaft täglich Schokolade gegessen haben, haben tatsächlich fröhlichere Kinder zur Welt gebracht, die mehr lachen als die Babys von Müttern ohne Vorliebe für das süße „Hüftgold„.

Sie sorgt also auch für glückliche Mütter:

Mütter, die täglich ein paa Stückchen essen, haben nicht nur glücklichere Kinder.
Sie kommen auch selbst besser mit dem Stress der Kindererziehung und dem Alltag als solches zurecht, als Mütter, die aus diversen Vorurteilen auf Schokolade verzichten.

Sie beugt Diabetes vor

was zunächst nach einem Widerspruch klingt:
Studien haben jedoch gezeigt, dass Menschen, die jeden Tag ein Stück dunkle Schokolade essen, weniger anfällig für Insulinresistenz sind. Bei dieser Störung des Stoffwechsels reagieren Körperzellen weniger auf das Hormon Insulin, welches den Blutzuckerspiegel senkt. Auch hier sorgen die Kakao-Pflanzenstoffe für eine Senkung des Krankheitsrisikos.

Sie lindert auch Husten:

Englischen Studien zufolge hat Schokolade sogar dieselbe Husten lindernde Wirkung wie das Husten-Medikament Codein. Sie hat außerdem keine Nebenwirkungen und schmeckt auch viel besser.

Und ganz wichtig:

Sie macht klug!

Wer dunkle Schokolade zu sich nimmt, stärkt noch 2 bis 3 Stunden nach dem Verzehr den Blutfluss zum Gehirn, sodass es auf Hochtouren laufen kann.

Und sie schützt vor Sonnenbrand:

Wissenschaftler aus London haben die Sonnenschutz-Qualitäten der Super-Bohne aufgedeckt. Nachdem die Testpersonen 3 Monate lang Schokolade mit hohem Pflanzenstoff-Anteil zu sich genommen hatten, war ihre Haut doppelt so resistent gegen schädliche UV-Strahlung.

Das ist doch gerade jetzt im Sommer eine wertvolle und nützliche Information.

Sie verringert Stress:

In Stresssituationen greift man beinahe „automatisch“ zur Tafel und es hilft tatsächlich:

Wissenschaftler in der Schweiz gaben angespannten und ängstlichen Menschen 14 Tage lang jeden Tag eine Dosis von ca. 40 Gramm dunkler Schokolade. Ergebnis: deren Stresshormon-Spiegel war deutlich gesunken.

Sie hilft bei Durchfall:

Schon seit dem 16. Jahrhundert nutzt man in Südamerika, dem Heimatland der Kakaobohne, ihre natürliche Wirkung gegen Durchfall.

Sie steckt voller Antioxidantien:

Diese natürlichen Inhaltsstoffe schützen unsere Körperzellen vor schädlichen Einflüssen.

Ein Riegel enthält sogar mehr Antioxidantien als fünf Äpfel.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen:

in diesem Beitrag ist die Rede von dunkler Schokolade!

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Ich wünsche Euch von Herzen gerne ganz viel Freude beim Entdecken und Umsetzen dieser guten Eigenschaften der dunklen Schokolade und einen wundervollen Sonntag

Werner

Pfingsten – was wird da eigentlich gefeiert?

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Für viele Menschen ist Pfingsten „einfach“ nur ein Feiertag und ein

schönes langes Wochenende.

In diesem Jahr findet Pfingsten am 9. Juni statt.

Die tatsächliche Bedeutung von Pfingsten hingegen ist leider nur recht wenig bekannt bzw. im Bewusstsein der Menschen, obwohl Pfingsten nach Weihnachten und Ostern der höchste Feiertag der Christen ist, der auch als

„Fest des Heiligen Geistes“ gilt.

Schon seit Ende des vierten (4.) Jahrhunderts feiert die christliche Glaubensgemeinschaft Pfingsten, das jedes Jahr auf den fünfzigsten (50.) Tag nach dem Ostermontag fällt.

Der Begriff: Pfingsten geht laut der „Evangelischen Kirche in Deutschland“ (EDK) auf das griechische Wort „pentekoste“ zurück, was so viel heißt wie „der Fünzigste“.

Weil sich Pfingsten nach Ostern richtet,

variiert das Datum des Feiertags zwischen dem 10. Mai und dem 13. Juni.

Vom Ursprung her war Pfingsten einst ein jüdisches Erntedankfest, aber die Bedeutung verschob sich dann, weil die christliche Gemeinde begann, Pfingsten als Geburtstag der Kirche zu feiern, der wiederum sehr eng mit dem Heiligen Geist und der damit verbundenen christlichen Missionierung verknüpft ist.

Nach der Wiederauferstehung Christi an Ostern empfingen seine Jünger laut der Bibel fünfzig (50) Tage später den Heiligen Geist. Aus diesem Grund wird der Feiertag auch

Fest des Heiligen Geistes genannt.

Die Jünger Jesu werden häufig mit Feuerzungen über den Köpfen abgebildet, was die Erleuchtung durch den Heiligen Geist darstellen soll.

Der Heilige Geist ist nach Ansicht von Theologen das Medium für Gott sich auf der Erde mitzuteilen.

In der Kirche werden verschiedene Symbole im Zusammenhang mit Pfingsten verwendet,

zum einen die Taube und zum anderen die Pfingstrose:

die Taube zählt zu den bekanntesten und ist vielerorts in hölzerner Form im Kirchenschiff, an der Kanzel oder dem Taufbecken zu finden. Im Johannesevangelium findet sich der Ursprung der Pfingsttaube, denn bei der Taufe Jesu soll der Heilige Geist wie eine Taube über ihm geschwebt und dann auf ihn herabgestiegen sein.

Daneben symbolisiert die Taube Reinheit und Frieden, was mich persönlich, als Friedensmensch, motiviert hat, mich intensiver mit Pfingsten zu beschäftigen.

Die Pfingstrose sieht nicht nur schön aus, sondern sie stellt in der Kirche Reichtum, Heilung und Schönheit dar. Als Pfingstsymbol wird sie aufgrund einer Legende verwendet, in welcher eine Frau über die Kreuzigung Jesu weinte, bis sie bemerkte, dass die Rosen keine Dornen mehr besaßen. Sie hörte auf zu weinen und rief:

„Gott hat die Dornen fortgenommen,

das Leid hat sich in Freude verwandelt“.

2016 habe ich dem „Langen Wochenende“ ein Gedicht gewidmet,

welches ich Euch heute gerne vorstellen möchte:

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne ein schönes Wochenende, ganz viel Sonnenschein, Frieden und glückliche Momente

Werner

Rund um das Osterei und die Färberei

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nun geht es aber wirklich mit Riesenschritten auf Ostern zu und es gilt so einiges vorzubereiten. Ich habe mir auch so meine Gedanken gemacht und präsentiere Euch in drei Teilen alles Wissenswerte:

Rund um die Oster-Eier

Heute: Teil 1

Wenn man Eier im Handel kauft, bekommt das Mindesthaltbarkeitsdatum mitgeteilt, das sind maximal 28 Tage nach dem Legen.

Unter Güteklasse


„extra frische Eier“ werden alle Eier bezeichnet, die während der ersten 9 Tage nach dem Legen in den Handel kommen.
Diese sind besonders geeignet für Cremes und Süßspeisen,

Wichtig:
Eier dürfen max. 21 Tage „alt“ sein, um noch verkauft werden zu dürfen.

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Hat man den Eier-Karton schon weggeworfen und das Haltbarkeitsdatum damit auch, gibt es einen einfachen Trick herauszufinden, wie frisch ein Ei ist.

Bei der Frischeprobe in einem Wasserglas sinkt ein frisches Ei auf den Boden.
Je älter es ist, desto höher steigt es.

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Der Grund dafür ist einfach:
mit zunehmendem Alter vergrößert sich
die Luftkammer im Inneren, weil Wasser
durch die Poren der Schale verdunstet.

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Ein riesiger Spaß für die ganze Familie, besonders für die Kinder ist das

Eierfärben

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Im Handel kann man chemische oder natürliche Farben erwerben, wobei es so einiges zu beachten gilt, denn …

Allergiker

sollten aufpassen, weil bestimmte Lebensmittelfarben allergische Reaktionen, wie Hautrötungen oder Juckreiz auslösen können.

Ostereier kann man jedoch auch mit selbst hergestellten Pflanzenfarben einfärben. Dazu müssen die betreffenden Pflanzen mit 1/2 Liter Wasser
10 Minuten gekocht werden.
Anschließend legt man die gekochten Eier für ca. 1/2 Stunde in den Sud legen und reibt zum Schluss mit einem Küchentuch Öl auf die trockene Eierschale … fertig!

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Es gibt bei der Verwendung von Pflanzen folgende

Farbvariationen:

Zwiebelschalen:
Eine Handvoll ergibt braungelb bis goldbraune Eier.

Kurkuma:
Ein paar Teelöffel färben die Eier gelb.

Matetee:
Die Ostereier werden im Aufguss lindgrün.

Rotkohl oder Rote Beete:
Ergibt rote bis lilafarbene Eier.

Man lese und staune, denn man kann auch:
Spinat für grün,
Preiselbeeren für rosa,
Holundersaft für bläulich oder
Kamillenblüten für gelb
verwenden.

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Ich wünsche Euch von Herzen gerne ganz viel Spaß sowohl beim Eier-Färben, als auch bei allen anderen Vorbereitungen für das Osterfest und ganz besonders drücke ich Euch die Daumen beim Einkaufen.

Geht es frühzeitig an, bevor alle loslaufen.

Werner

Was kommt in der Karwoche auf uns zu?

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Woher kommen die Traditionen
rund um das Osterfest?

Die Karwoche:

Die letzte Woche vor Ostersonntag beginnt mit dem Palmsonntag,
an dem die Christen den Einzug Jesu in Jerusalem feiern.

Am Gründonnerstag feiert das Christentum
das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern,

am folgenden Karfreitag wird Tod Jesu am Kreuz gedacht,
am Karsamstag ist Grabesruhe und

am Ostersonntag wird schließlich die Auferweckung Jesu von den Toten gefeiert.

Mit diesem Tag beginnt die österliche Freudenzeit („Osterzeit“),
die fünfzig Tage bis einschließlich Pfingsten dauert.

Karfreitag:

An diesem Feiertag wird an die Kreuzigung Jesu gedacht.
Durch seinen Tod hat Jesus die Schuld aller Menschen
auf sich genommen und damit ihre Errettung
und ewiges Leben ermöglicht.

Traditionell soll an diesem Tag auf Luxus,
also auf Fleisch verzichtet werden,
da Fleisch lange Zeit ein teures und kostbares Gut war.

So entstand der Brauch, an diesem Tag Fisch zu essen.

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Welche Bedeutung hat Ostern?

Karfreitag, Ostersonntag (Auferstehung Jesu) und
Ostermontag (Entdeckung der Auferstehung Jesu)
bilden zusammen das Osterfest.

Es ist das wichtigste Fest der Christen.

Nach der Bibel fielen die heiligen Ereignisse
um Jesu Auferstehung in die Zeit eines jüdischen Festes,
das seitdem den Zeitpunkt für das christliche Osterfest bestimmt.

Ostern fällt deshalb immer auf den Sonntag
nach dem ersten Frühjahrsvollmond,
in unserem Kalender also frühestens auf den 22. März
und spätestens auf den 25. April.

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Was feiern wir am Ostermontag?

Am Tag nach der Auferstehung, also dem Ostermontag,
gingen zwei Jünger laut Lukasevangelium von Jerusalem
nach Emmaus.

Währenddessen schloss sich ihnen ein Mann an.
Als sie in Emmaus ankamen, luden sie den Fremden zum Essen ein.
Er brach das Brot und erst dann erkannten sie Jesus,
der jedoch in dem Moment vor ihren Augen verschwand.

Sie kehrten sofort nach Jerusalem zurück, um die Botschaft
des auferstandenen Jesus zu verkünden.

Am Ostermontag ist es Brauch, zu einem Gottesdienst zu gehen
und den restlichen Tag mit der Familie zu verbringen.

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Woher stammt das Wort „Ostern“?

Der im Deutschen benutzte Name stammt
aus dem Altgermanischen und hängt vermutlich
mit der Himmelsrichtung „Osten“ zusammen:
der Ort der aufgehenden Sonne.

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Osterbräuche in Deutschland:

Der Osterhase bringt schon
seit Ende des 17. Jahrhunderts
die Ostereier am Ostersonntag.

Er ist nicht nur in der antiken Kunst
und Architektur vertreten,
sondern gilt auch als Fruchtbarkeitssymbol,
welches den Frühling ankündigt.

Vor dem Hasen brachten übrigens Tiere,
wie Fuchs, Storch oder Kuckuck die Eier.

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In Schweden ist das Ostersymbol
die Osterhexe, die durch Osterfeuer
vertrieben werden soll.

In Frankreich und Österreich,
ebenso aber auch in überwiegend
katholischen Regionen Deutschlands
erzählt man den Kindern,
dass die Glocken am Karfreitag
nach Rom fliegen und am Ostersonntag
zurückkommen,
um zu erklären, wieso sie nicht läuten.

Die Glocken würden auf dem Rückweg aus Rom
Süßigkeiten für die Kinder verstecken.

Ostereier werden sowohl als hartgekochte Hühnereier
zum Essen, als auch als buntbemalte Dekoratiogegenstände
oder Schokoladeneier zu Ostern verwendet.

Der Brauch des Ostereierfärbens und
des Ostereiersuchens ist zwar in vielen
verschiedenen Kulturkreisen üblich,
ein Ursprung ist jedoch nicht bekannt.

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Osterfeuer
werden vorwiegend am Karsamstag
zu Beginn der Dämmerung entzündet.
Sie entstammen einem heidnischen Brauch,
um den Winter zu vertreiben.
Nachdem dieser „verbrannt“ wurde und der Feuerschein
seine „reinigende Wirkung“ gezeigt hatte,
war die Fruchtbarkeit des Bodens gesichert.

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Osterbräuche aus aller Welt:

Bulgarien:
die Ostereier werden nach der Messe
an den Kirchenmauern zerschlagen oder
die Menschen bewerfen sich damit.

England:
es wird sich mit Weidenkätzchenruten leicht berührt.
Das soll Glück für’s neue Jahr bringen.

Finnland:
Tradition ist es, sich gegenseitig leicht
mit Birkenruten auf den Rücken zu schlagen.

Frankreich:
dort schweigen die Glocken von
Gründonnerstag bis Karsamstag.
Erst am Sonntag wird zur Feier der
Auferstehung Jesu Christus wieder geläutet.

Irland:
das Ende der Fastenzeit feiern die Iren mit
einem symbolischen Heringsbegräbnis
am Ostersonntag.

Polen:
Die Menschen machen sich an Ostermontag
gegenseitig mit Wasser nass, um an die Taufe
eines Prinzen zu erinnern, der das Christentum
einst nach Polen brachte.

Schweiz:
Eiertütscha, oder Eiertitschen, ist nicht nur
ein Brauch in Deutschland,
sondern auch in der Schweiz.

Ungarn:
Dort werden Frauen und Mädchen anstatt
mit Wasser mit Parfüm übergossen.

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Ich wünsche Euch von Herzen gerne rundum

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und das alle Vorbereitungen
für das Fest klappen

Werner

Gedanken und Grüße zum Palmsonntag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Der heutige letzte Sonntag vor Ostern
ist für die Christen den Beginn der Karwoche.

Erstmals in der Karwoche wird am Palmsonntag die Passion Jesu,
das Leiden und Sterben des Herrn, verkündigt.

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Der Begriff „Palmsonntagerinnert an den in der Bibel (Matthäus, 21) beschriebenen Einzug von Jesus Christus in Jerusalem.

Jesus reitet auf einem Esel ein.
Die Bürger bejubeln ihn und
legen Palmzweige auf die Straße.

In der katholischen Kirche segnet der Priester am Palmsonntag Zweige.
Sie werden am Ende der Messe verteilt.
Die Zweige werden zu Hause hinter die Kruzifixe gesteckt und bleiben dort
bis Aschermittwoch.

Bereits sehr früh in der Geschichte haben sich verschiedene Bräuche rund um den Palmsonntag entwickelt.

Seit dem 8. Jahrhundert wurden die Ereignisse des Palmsonntags in Prozessionen aufwendig nachgestellt. Bei den Prozessionen wurde oftmals eine lebensgroße Christusfigur auf einem lebendigen oder auch einem hölzernen Esel, den man auch als Palmesel bezeichnet, mitgeführt.

In manchen Gemeinden wird diese Tradition auch heute noch gepflegt.

Ein weiterer Brauch in der katholischen Kirche ist die Palmweihe. Echte Palmzweige sind in Mitteleuropa nur schwer zu bekommen. Aus diesem Grund werden für die Palmweihe meist andere grüne Zweige wie Buchsbaum, Wacholder oder Weide verwendet.

Vor der Messe segnet der Zelebrant die mitgebrachten Palmzweige, besprengt sie mit Weihwasser und danach werden sie in einer Prozession in die Kirche getragen. Nach der Messe werden die geweihten Zweige mit nach Hause genommen.

Bevor sie zum Schutz vor Unheil und Krankheit hinter ein Kruzifix, einen Spiegel oder ein Heiligenbild gesteckt werden dürfen, müssen zuerst die Zweige aus dem letzten Jahr verbrannt werden. Die Zweige, die in der Kirche verbleiben, werden im darauffolgenden Jahr verbrannt und mit ihrer Asche das Aschenkreuz an Aschermittwoch gespendet.

In einigen Regionen werden an Palmsonntag anstatt normaler Zweige kunstvoll gebundene und bunt geschmückte Palmbuschen, die auch Palmbesen, Palmstock oder Palmstange genannt werden, zur Palmweihe gebracht.

Traditionell bestehen Palmbuschen aus sieben verschiedenen Pflanzenzweigen: Palmkätzchen, Buchsbaum, Wacholder, Stechpalme, Eibe, Zeder und Sadebaum.

Je nach Region werden sie als kleine Handsträuße oder an lange Stangen gebunden. Die Zweige werden dann mit bunten Bändern, gefärbten Eiern oder Fastenbrezeln geschmückt.

In der evangelischen Kirche sind Prozessionen und Palmweihen an Palmsonntag nicht üblich, jedoch ist in manchen Regionen genau der Palmsonntag der traditionelle Termin für die Konfirmation, wo dann die Konfirmanden mit grünen Zweigen in die Kirche einziehen.

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne einen erholsamen, vor allem sonnigen Tag mit glücklichen Momenten

Werner

Was beschert den Menschen der Nikolaustag

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Donnerstag, dem 6. Dezember feiert Jung und Alt den:

Nikolaustag 2018

Ich hoffe, Ihr habt gestern Eure Stiefel ordnungsgemäß geputzt und gut sichtbar raus gestellt, damit der Nikolaus auch etwas rein tun konnte. Obwohl ich natürlich weiß, dass viele von Euch nicht an den Nikolaus glauben, bin ich doch ziemlich sicher, dass diese Tradition gelebt wird. 

Mir persönlich gefällt inhaltlich dieses Gedicht sehr gut:

Wir feiern heut Sankt Nikolaus,
Bischof aus alter Zeit,
der da ging von Haus zu Haus,
zum Helfen stets bereit.
Hier gab er das nötige Geld,
dort ein tröstendes Wort,
obwohl er nicht dazu bestellt,
fand er der Sorgen Ort.
Er sah mit seinem Herzen gut,
wie Jesus einst getan.
Schenkte vielen Menschen neuen Mut:
Da fing das Leben an.
Wer mit dem Nächsten teilen kann,
sein Brot und seine Zeit,
wird leben, wie dieser heilige Mann,
sein Freund sein allezeit.
So feiern wir von Herzen heut,
Dich, guter Nikolaus.
Und wandern wird die große Freud
von Dir zu jedem Haus.
(Hermine König)

 

Wer war der Heilige Nikolaus?

Die Gestalt des Heiligen Nikolaus geht auf den Bischof von Myra zurück, der um 280 n. Chr. in Lykien, im Südwesten Kleinasiens, geboren wurde.

Wir wissen, dass er um 300 zum Metropoliten der kleinasiatischen Hafenstadt Myra geweiht wurde und im Zuge der Christenverfolgungen in Gefangenschaft
geriet. Belegt ist außerdem seine Teilnahme am 1. Konzil in Nicäa sowie sein Tod am 6. Dezember. Die Jahreszahl seines Todestages liegt zwischen 345 und 351 n. Chr.

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Warum verteilt der Nikolaus Geschenke?

Wenn der Nikolaus kommt, hat er einen großen Sack voller Geschenke bei sich, die er an brave Kinder verteilt.

Dieser Brauch des Schenkens geht auf jene Legende zurück, nach der Nikolaus mit Hilfe von Geldgeschenken, die er heimlich durchs Fenster und durch den Kamin warf, die drei Töchter einer völlig verarmten Familie vor der Prostitution rettete.

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Wer ist eigentlich Knecht Ruprecht?

Als der Nikolaus nicht mehr nur reiner Geschenkbote war, sondern auch die Androhung der Bestrafung ungezogener Kinder im Raum stand, bekam der Heilige mancherorts einen Begleiter, welcher dem Zweck der Abschreckung diente.

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Der Name dieser Figur verweist oft auf den Teufel, das Aussehen ist dunkel, meist pelzvermummt und furchteinflößend.

Ich wünsche Euch von Herzen gerne einen schönen Nikolaustag, viele Leckereien und ganz viel Freude für Jung und Alt

Werner

Ich mag den Brauch der Barbarazweige

Liebe Leserinnen. liebe Leser,

auch der 4. Dezember 2018 steht wieder im Zeichen der Barbarazweige, denn heute ist Barbaratag

Die Barbarazweige sind eine alte, beinahe in Vergessenheit geratene  Weihnachtstradition, die sehr interessant ist, denn wenn alles klappt und die Blüten genau an Heiligabend aufgehen, verheißt das ihrem Besitzer gemäß dem altem Brauch im kommenden Jahr eine große Portion Glück. 

Das Aufstellen der Barbarazweige geht auf eine Legende zurück:

Der Überlieferung zufolge sollte die Heilige Barbara aufgrund ihres christlichen Glaubens hingerichtet werden. Auf dem Weg ins Gefängnis verfing sich ein Kirschzweig in ihrem Kleid, den sie während ihrer Gefangenschaft regelmäßig mit Wasser benetzte und genau am Tag der Hinrichtung öffneten sich die Blüten. 

Was steckt hinter dem Barbaratag und dem Brauch der Barabarazweige?

Zwischen Tannengrün und kahlen Ästen sind frische Blüten im Advent  für mich persönlich eine mehr als willkommene Abwechslung und mit  den Barbarazweigen könnt Ihr Euch bei richtiger Anwendung pünktlich zu Weihnachten einen Hauch Frühling ins Haus holen. 

Barbarazweige können Kirsch-, Apfel-, Flieder– oder Haselnusszweige sein, die nach einem sehr alten Brauch am 4. Dezember, dem Tag der heiligen Barbara, abgeschnitten und ins Wasser gestellt werden sollen. Dieses Blütenwunder zu Weihnachten muss gut geplant werden denn es kommt auf das richtige Timing an. Barbarazweige brauchen einen Kälteschock, damit sie im Dezember blühen.

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Die geschnittenen Zweige sollte man zunächst in die Tiefkühltruhe zu legen, wenn sie noch keinen Frost im Freien mitbekommen haben. Alternativ stellt man die Zweige einfach in einer kalten Nacht auf den Balkon, damit sie Frost mitbekommen.

Erst dann werden sie über Nacht in lauwarmes Wasser gelegt. So bekommen die Knospen vermittelt, dass nun ihr Frühling begonnen habe und sie blühen können.

Um die Aufnahmefähigkeit für das Wasser zu erhöhen, empfehlen Gartenbauexperten, die Enden der Zweige am nächsten Tag schräg anzuschneiden oder aber mit einem Hammer weich zu klopfen. 

Danach kommen sie in eine Vase mit frischem Wasser. Dieses sollte alle drei bis vier Tage ausgetauscht werden. Die Vase steht am besten im warmen Wohnraum.

Allerdings sollten man für ausreichend Luftfeuchtigkeit sorgen, denn zu viel trockene Heizungsluft lässt die Zweige schneller vertrocknen.

Sie sollten bis zum Heiligen Abend blühen und in der kalten, düsteren Winterzeit sollen sie ein wenig Licht in die Wohnung bringen.

Nach einem Volksglauben bringt das Aufblühen Glück im kommenden Jahr.

Ursprünglich glaubte man bei jungen Mädchen, dass eine Hochzeit ins Haus stehe.

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Ich wünsche Euch von Herzen gerne einen schönen Barbaratag und eine besinnliche Adventszeit mit vielen schönen Begegnungen, Erfahrungen und unvergesslichen Momenten

Werner

Von Herzen gern alles rund um den Weihnachtsstern

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

erst am Mittwoch, dem 12. Dezember ist der:

Tag des Weihnachtssterns

aber ich habe bereits, wie in den Jahren zuvor einen gekauft und bin gespannt, denn oftmals hat er sich sogar bis weit ins neue Jahr hinein gehalten.

Der Weihnachtsstern, der auch Poinsettie oder Euphorbia pulcherrima genannt wird, ist nach der Orchidee die beliebteste Zimmerpflanze in Deutschland. Das ist recht interessant, wenn man bedenkt, dass die Verkaufssaison für den Weihnachtsstern nur etwa acht Wochen dauert.

Ursprünglich stammt die Pflanze mit den markanten Hochblättern aus Mexiko. Dort wachsen Weihnachtssterne zu hohen Sträuchern heran und seit Jahrzehnten arbeiten Züchter daran, die kleinwüchsigen Exemplare, was Größe, Blätter und Farbe betrifft, weiterzuentwickeln.

In Gewächshäusern gezüchtet, kam er ab Anfang November in den Verkauf. 

Und die Farbvielfalt nimmt ständig zu:

von Rot über Lachsrosa bis zu Gelb und Cremeweiß.

Jedoch trotz zahlreicher Neuzüchtungen bleibt Rot aber der Klassiker.

Bei dem farbigen Teil der Pflanzen handelt es sich übrigens nicht um Blüten, sondern um verfärbte Hochblätter. Die Blüten selbst sind eher unscheinbar. Sie sind klein, gelb und sitzen in der Mitte der Hochblätter.

Vor fast 200 Jahren verliebte sich Joel Roberts Poinsett, der erste US-amerikanische Botschafter in Mexiko, in die in dem mittelamerikanischen Land wild wachsenden Weihnachtssterne.

1828 brachte er die Pflanze erstmals mit rüber in die USA, verschickte sie von dort an Freunde im ganzen Land und  schon sehr bald erfreute sich der schöne Stern in den USA  sehr großer Beliebtheit.

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Im Gedenken an den Entdecker und Namensgeber des Weihnachtssterns führte der US-Kongress 1852 den „Poinsettia Day“ ein, der seither traditionell am Todestag seines Entdeckers, dem 12. Dezember, gefeiert wird.

Seit einigen Jahren findet dieser Tag auch in unserem Land immer mehr Anhänger.

Ich, persönlich, finde diese Idee sehr schön, denn man überrascht seine Freunde angenehm mit einem Sternengruß.

Gedacht ist dieser Gruß, um noch vor dem Weihnachtsfest alles Zwischenmenschliche wieder richtig zu stellen, etwa um

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Missverständnisse auszuräumen,
Frieden zu schließen,
einfach endlich einmal „Danke“ zu sagen
Zuneigung auszudrücken oder
Vorfreude auf die Festtage zu erzeugen.

Persönlich finde ich es sehr schön, dass dieser Tag in unserem Land mehr und mehr an Bedeutung gewinnt, denn wer mag
nicht mal „durch die Blume“ seine Gefühle mitteilen können?

Werner

 

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P.S.:
Und bitte nicht vergessen …
Weihnachtssterne zu verschenken

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Meine Gedanken zum Volkstrauertag 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der Volkstrauertag ist ein staatlicher Gedenktag für die Opfer der beiden Weltkriege und des Nationalsozialismus. Er steht bundesweit im Zeichen des Gedenkens an die Opfer von Kriegen und von Gewaltherrschaft.

Darüber hinaus soll er die verheerenden Folgen von Krieg, Gewalt und Terror bewusst machen, sowie die Aufmerksamkeit aller schärfen, was kommen kann.

„Fünf große Feinde des Friedens wohnen in uns:

Habgier, Ehrgeiz, Neid, Wut und Stolz.

Wenn diese Feinde vertrieben werden könnten, würden wir zweifellos ewigen Frieden genießen.“

Zu dieser tiefen Erkenntnis kam der italienische Dichter und Gelehrte Francesco Petrarca bereits im 14. Jahrhundert und es erklärt auch, warum Alfred Nobels ehrenwerte Bemühungen immer nur ein Symbol guten Willens und ein Ansporn für alle Menschen sein können, Frieden zu schaffen.

Wenn Senor Petrarcas scharfsinnige Analyse richtig sein sollte, dann wird wohl auch Astrid Lindgrens Behauptung zutreffen:

„Über den Frieden sprechen heißt über etwas sprechen, das es nicht gibt.“ 

Hoffentlich irren sie sich allesamt!

Der Volkstrauertag findet immer zwei Sonntage vor dem ersten Advent statt. Er wurde in Deutschland 1952 auf Anregung der Deutschen Kriegsgräberfürsorge wieder eingeführt, nachdem die Nationalsozialisten ihn in einen „Heldengedenktag“ umgewandelt und seinen Charakter dadurch vollständig verändert hatten.

Heute ist der Volkstrauertag ein Tag des Gedenkens, Erinnerns und Mahnens!

Die Ursprünge des Feiertags reichen bis in das Jahr 1922, als im Reichstag der Weimarer Republik die erste offizielle Feierstunde stattfand. Damals veranstaltete der Volksbund eine Feier, um das Gedenken an die Kriegstoten des Ersten Weltkrieges zu wahren.

Der Deutsche Bundestag hält am Volkstrauertag eine zentrale Gedenkstunde: die Feierlichkeiten setzen sich aus einer Andachtsmesse und einer zentralen Feierstunde im Plenarsaal des Reichstagsgebäudes zusammen.
Traditionell erfolgt eine Ansprache des Bundespräsidenten, eine Ehrung der Toten und eine musikalischen Untermalung der Feierstunde.

In Anwesenheit leitender Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kirche werden die Nationalhymne sowie das Soldatenlied „Der gute Kamerad“ gespielt.

Die öffentliche Kranzniederlegung für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft in der Neuen Wache in Berlin gehört ebenfalls zu den Feierlichkeiten des Volkstrauertages.
In Anwesenheit des Bundespräsidenten und des Bundeskanzlers werden Blumenkränze an der Zentralen Gedenkstätte der Bundesrepublik abgelegt. Die Flaggen der Bundesbehörden und ihrer Aufsicht unterstehenden Geschäftsbereiche wehen auf Halbmast, was für die Trauerbeflaggung steht.
Weitere Gedenkstunden in den 16 Bundesländern sowie Kranzniederlegungen an Kriegsdenkmälern oder Friedhöfen sind üblich. 
Insgesamt soll der heutige Tag auch zur Völkerverständigung beitragen, indem zu Toleranz und Frieden aufgerufen wird.
Ich werde heute mit meinen Kindern und Enkelkindern hier vor Ort am evangelischen Gedenkgottesdienst teilnehmen, weil es mir sehr wichtig ist, denn:
An Frieden denken,
bedeutet an unsere Kinder denken!
Werner

Der Unterschied zwischen Allerheiligen & Allerseelen

Liebe Leserinnen und Leser,

heute, am Donnerstag, dem 01. November, ist:

Allerheiligen 2018

Mittlerweile gehören Allerheiligen und Allerseelen für viele Menschen zusammen und viele bringen die Blumen und Kerzen für die Verstorbenen schon an Allerheiligen auf den Friedhof, was sich ganz einfach dadurch erklären lässt, dass viele an Allerheiligen frei haben und an Allerseelen nicht. Viele Menschen, die arbeiten oder zur Schule gehen, können sich an Allerheiligen mehr Zeit als an Allerseelen für ihre Liebsten auf dem Friedhof nehmen und in Ruhe für sie beten.  

Den Heiligen auf der ganzen Welt wird mit Allerheiligen am 01. November gedacht.

Der Begriff der Heiligen bezeichnet dabei alle Heiliggesprochenen ebenso wie jene, von denen nur Gott weiß, dass sie heilig sind.

Da es immer mehr Heilige gab und es als unmöglich galt, allen einen eigenen Gedenktag einzurichten, wurde mit Allerheiligen ein Tag eingeführt, an dem allen Heiligen dieser Welt gedacht werden kann.

Weil 365 Tage eines Kalenderjahres nicht ausreichen, um allen verehrten Menschen einen Gedenktag im Heiligen-Kalender zu gewähren, feiert die katholische Kirche Allerheiligen als allgemeinen Gedenktag.

Um es deutlich zu machen: allein während des Pontifikats von Papst Johannes Paul II. wurden 482 Personen heiliggesprochen und insgesamt kennt die katholische Kirche knapp 7.000 Heilige und Selige, der Vorstufe einer Heiligsprechung.

Allerheiligen
findet jährlich zu einem festen Datum statt und ist der einzige Tag im Kirchenjahr, an dem allen Heiligen gedacht wird.

An Allerheiligen wird außerdem auch der Märtyrer und der Verstorbenen gedacht. Es ist Brauch, an diesem Hochfest der Westkirche auf dem Friedhof die Gräber der Verwandten zu schmücken.

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Allerheiligen
ist in den katholisch geprägten Bundesländern:

Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz sowie im Saarland ein gesetzlicher und damit auch arbeits- und schulfreier Feiertag.

Er gehört zu den stillen Feiertagen, an denen besondere Regelungen gelten.

Dazu zählt beispielsweise das Tanzverbot:

An Allerheiligen dürfen in Deutschland
keine Tanzveranstaltungen durchgeführt werde und auch laute Musik ist verboten.

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Es gibt verschiedene Bräuche rund um Allerheiligen.
So wird in einigen Regionen ein Allerheiligen-Gebäck aus Hefeteig, der sogenannte Seelenzopf, zubereitet und vom Paten an das Patenkind verschenkt.

Allerheiligen gilt als eines der Hochfeste der katholischen Kirche, also als einer der Höhepunkte im Kirchenjahr. Dabei gibt es in der Kirche eine besonders feierliche Liturgie im Gottesdienst, wie zu Ostern, Weihnachten und bei der Verehrung der Gottesmutter Maria tragen die Geistlichen weiße Gewänder. Diese liturgische Farbe verdeutlicht die Reinheit und Freude.  

In katholischen Pfarrgemeinden findet neben dem Gottesdienst zu Allerheiligen auch eine abendliche Andacht auf dem Friedhof statt. Diese wird teils per Lautsprecher übertragen, damit alle Teilnehmer am Grab des Verstorbenen stehen können. Ein Chor unterstreicht eine solche Andacht oft auch musikalisch.

Das Allerseelen auf Allerheiligen folgt, ist kein Zufall, die Kirche sieht beide Feiertage als Doppelfest vor. An Allerheiligen, wird der Heiligen gedacht, die schon definitiv im Himmel sind und an Allerseelen derjenigen, die auf dem Weg in den Himmel sind.

Werner