Kategorie: Nostalgie

Kastanien können sowohl edel als auch gesund sein

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die „graue“ Jahreszeit hat neben den vielen Farbenspielen der Blätter, dem starken Wind bis hin zu Sturm, dem vielen Niederschlag, etc. auch noch einiges Interessantes zu bieten. Zum Beispiel ist

die Herbstzeit auch die Kastanienzeit

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Im Herbst freuen sich ganz besonders Kinder über die Kastanien.
Sie sammeln sie zum Basteln und für den Förster.

Jedoch sind die braunen Samen noch für viele andere Dinge zu gebrauchen. Vom Wäschewaschen über das Zähneputzen bis hin zu Heilanwendungen bei Krampfadern und Durchfall gibt es viele interessante Anwendungen.

Die Kastanie ist für mich persönlich einer der mit Abstand schönsten Bäume

in unseren Gärten und Parkanlagen.
Zum Beispiel die Rosskastanie finde ich wahrlich zum Verlieben.
Dieser mächtige Baum wurde erst vor ungefähr 450 Jahren aus dem Ostbalkan nach Zentraleuropa gebracht.

Heutzutage ist er als Schattenspender vielerorts anzutreffen.

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Sie blüht bereits ganz wunderschön im Frühling, sie spendet Schatten im Sommer

und erfreut uns im Herbst mit ihrem bunten Laub.

Und wenn dann im Herbst die Nächte länger werden, färbt sich das Laub an den
Kastanienbäumen gelblich und braun.

Die Blätter beginnen zu fallen und der Boden unter dem Baum ist bald übersät mit Laub und den braunen Samen, die teilweise noch in ihrer stacheligen Behausung stecken.

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Das wunderschöne Herbstwetter rund um den hoffentlich „Goldenen Oktober“ lädt uns unweigerlich zu Spaziergängen und Streifzügen durch die farbenprächtige Natur ein.

Für die Kinder ist der Herbst eine sehr spannende Jahreszeit,
denn z.B.: die Kastanien, die als reife Früchte von den Bäumen fallen,
eignen sich auf perfekt für kreative Bastelarbeiten und um der Phantasie freien Lauf zu lassen.

Was kann denn schöner sein, als mit den Eltern oder Großeltern in der warmen Stube zusammen zu sitzen, alte Geschichten zu erzählen bzw. zu hören und dabei ein wenig Nostalgie abseits von Handy oder Smartphone erleben zu dürfen?

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Und ebenso interessant finde ich persönlich die Tatsache, dass Kastanien mehr und mehr auch als Delikatesse geschätzt werden, denn man höre und staune, bestimmte Sorten sind sogar essbar.

Oh, dieser absolut unvergleichliche, verführerische Duft von ofenfrisch gerösteten Esskastanien und Maronen zieht mittlerweile nicht nur durch Fußgängerzonen, sondern hält auch mehr und mehr in
vielen heimischen Küchen Einzug.

Esskastanien sind jedoch nicht unbedingt Maronen.

Wer genau hinschaut, erkennt dann aber die Unterschiede. Maronen und Esskastanien gehören zu den Edelkastanien, beide sind zum Verzehr geeignet. Die Esskastanie ist jedoch etwas kleiner, ein bisschen runder und schwächer im Geschmack als die Marone. Inhaltlich haben aber beide Sorten viel zu bieten.

Maronen und Esskastanien

sind ausgesprochen gesund

 

Zubereitet als Püree oder als Beilage zu Wildgerichten schmecken
Kastanien und Maronen ganz besonders lecker.

Ihr werdet aus dem Staunen kaum mehr herauskommen,

wenn Ihr das mutig einfach einmal probiert.

Und ganz obendrein sind diese Früchte auch noch so was von gesund, denn
Kastanien enthalten reichlich Mineralien und Vitamine.

Ebenso wie der bekannte Waschnussbaum aus Indien gehört auch die Kastanie zu der Familie der Seifenbaumgewächse. In Bioläden werden Waschnüsse schon länger zum ökologischen Waschen angeboten.
Die erheblich gestiegene Nachfrage auf den westlichen Märkten hat leider zu einer extremen Verteuerung in den Ursprungsländern geführt, wo nun verstärkt mit industriell hergestellten, chemischen Waschmitteln gewaschen wird.
Ich war vor einigen Tagen mit meinen Kindern und Enkelkinder unterwegs, um Kastanien zu sammeln.
Einen Teil haben wir in das Tiergehege der Stadt Uelzen gebracht und heute ist Basteln angesagt.
Was auch immer ihr heute macht, so wünsche ich Euch von Herzen gerne, dass es Euch so richtig Freude bringt und vor allem einen erholsamen Herbstsonntag
Werner

Der Tag der Schokolade birgt Überraschungen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
am heutigen Sonntag, dem 7. Juli ist:
Tag der Schokolade
2019
Alle kennen Schokolade, sehr viele mögen sie (in welcher Form auch immer), einige lieben sie über Alles, weil sie eine Art Allheilmittel für die Seele ist und andere vergöttern sie.
Unsere Kinder und Enkel ganz sicher, denn die Schokolade produzierende Industrie hat das Drumherum um die sie – siehe Überraschungsei – perfekt vermarktet!
Ich brauche vom Wohnzimmer in die Küche, um Schokolade zu holen, stets drei Mal so lange wie sonst, weil ich die Pinguin-Gangart nicht sonderlich gut beherrsche.
Viele, teilweise doch recht erstaunliche Gründe sprechen für Schokolade in unserem Speiseplan:

Sie hilft beim Abnehmen:

das klingt recht abenteuerlich, aber es ist tatsächlich so!
Denn dunkle Schokolade hat neben einer stark sättigenden Wirkung, den positiven Nebeneffekt, dass sie auch das Verlangen nach süßem, salzigen oder fettigem Essen mindert.

Sie ist auch gut für unser Herz

und das nicht nur bei Liebeskummer!
Langzeitstudien haben erwiesen, dass bereits ein Stück dunkle Schokolade pro Woche die Gefahr von Herzversagen verringert. Ein Stückchen pro Tag senkt den Blutdruck. Diese Wirkung entsteht durch Flavanole, natürlich vorkommende Pflanzenwirkstoffe, welche zur Familie der Flavonoide gehöre und starke Antioxidantien sind, einziger Nachteil:

sie machen die Schokolade bitter.

Sie hilft beim Sport:

Schokolade schlemmen und schweißtreibender Sport passt sehr viel besser zusammen, als man allgemein vermutet.
Die sekundären Pflanzenstoffe im Kakao halten den Blutdruck während des Trainings niedrig.
So bleibt man immer im optimalen Pulsbereich für die Fettverbrennung.

Sie ist auch ein Grund für glückliche Babys:

Das Schokolade glücklich macht, weiß man ja schon lange, Stichwort Serotonin.
Das angenaschte Glück der werdenden Mutter ist laut einer finnischen Studie sogar vererbbar.

Frauen, die während der Schwangerschaft täglich Schokolade gegessen haben, haben tatsächlich fröhlichere Kinder zur Welt gebracht, die mehr lachen als die Babys von Müttern ohne Vorliebe für das süße „Hüftgold„.

Sie sorgt also auch für glückliche Mütter:

Mütter, die täglich ein paa Stückchen essen, haben nicht nur glücklichere Kinder.
Sie kommen auch selbst besser mit dem Stress der Kindererziehung und dem Alltag als solches zurecht, als Mütter, die aus diversen Vorurteilen auf Schokolade verzichten.

Sie beugt Diabetes vor

was zunächst nach einem Widerspruch klingt:
Studien haben jedoch gezeigt, dass Menschen, die jeden Tag ein Stück dunkle Schokolade essen, weniger anfällig für Insulinresistenz sind. Bei dieser Störung des Stoffwechsels reagieren Körperzellen weniger auf das Hormon Insulin, welches den Blutzuckerspiegel senkt. Auch hier sorgen die Kakao-Pflanzenstoffe für eine Senkung des Krankheitsrisikos.

Sie lindert auch Husten:

Englischen Studien zufolge hat Schokolade sogar dieselbe Husten lindernde Wirkung wie das Husten-Medikament Codein. Sie hat außerdem keine Nebenwirkungen und schmeckt auch viel besser.

Und ganz wichtig:

Sie macht klug!

Wer dunkle Schokolade zu sich nimmt, stärkt noch 2 bis 3 Stunden nach dem Verzehr den Blutfluss zum Gehirn, sodass es auf Hochtouren laufen kann.

Und sie schützt vor Sonnenbrand:

Wissenschaftler aus London haben die Sonnenschutz-Qualitäten der Super-Bohne aufgedeckt. Nachdem die Testpersonen 3 Monate lang Schokolade mit hohem Pflanzenstoff-Anteil zu sich genommen hatten, war ihre Haut doppelt so resistent gegen schädliche UV-Strahlung.

Das ist doch gerade jetzt im Sommer eine wertvolle und nützliche Information.

Sie verringert Stress:

In Stresssituationen greift man beinahe „automatisch“ zur Tafel und es hilft tatsächlich:

Wissenschaftler in der Schweiz gaben angespannten und ängstlichen Menschen 14 Tage lang jeden Tag eine Dosis von ca. 40 Gramm dunkler Schokolade. Ergebnis: deren Stresshormon-Spiegel war deutlich gesunken.

Sie hilft bei Durchfall:

Schon seit dem 16. Jahrhundert nutzt man in Südamerika, dem Heimatland der Kakaobohne, ihre natürliche Wirkung gegen Durchfall.

Sie steckt voller Antioxidantien:

Diese natürlichen Inhaltsstoffe schützen unsere Körperzellen vor schädlichen Einflüssen.

Ein Riegel enthält sogar mehr Antioxidantien als fünf Äpfel.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen:

in diesem Beitrag ist die Rede von dunkler Schokolade!

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Ich wünsche Euch von Herzen gerne ganz viel Freude beim Entdecken und Umsetzen dieser guten Eigenschaften der dunklen Schokolade und einen wundervollen Sonntag

Werner

Das Eiertitschen ist ein lustiger Osterbrauch

Liebe Leserinnen, liebe Leser

 

ich hoffe, Ihr habt den Ostersonntag und all die Vorbereitungen gut überstanden? Und das alles friedlich, wie auch harmonisch „über die Bühne“ gegangen ist, sodass die Freude und der Spaß im Vordergrund standen.

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Heute möchte ich Euch von einen interessanten Osterbrauch berichten, der Jung und Alt viel Freude während der Ostertage bringt:

Das Eiertitschen

Dieser beliebte Osterbrauch ist vor allem in Süddeutschland weit verbreitet und es kann sich ein herrlich lustiger Wettkampf daraus entwickeln.

Zwei Spieler treten mit einem hartgekochten Ei gegeneinander an und schlagen sie mit der Spitze aneinander.

Sieger ist, wessen Ei heil bleibt, dieser erhält das Ei vom Gegenspieler.

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Warum aber ist es überhaupt so, dass immer nur ein Ei kaputt geht und nicht beide, wie Autos bei einem Unfall?

Eierschalen sind ganz einfach viel widerstandsfähiger, als man das allgemein hin annehmen würde.

Ihr ovaler Aufbau macht sie trotz ihrer gerade mal 0,4 Millimeter dicken Schale sehr stabil, denn dadurch wird der von außen wirkende Druck gleichmäßig verteilt.

Deshalb ist es auch so gut wie unmöglich, ein rohes Ei mit der Hand zu zerdrücken.

Obwohl scheinbar ein Ei dem anderen gleicht, wie es ja sprichwörtlich heißt, gibt es keine genau identischen Eier.

Das ist auch kein Wunder, denn schließlich werden Eier nicht industriell gefertigt.

Manche sind größer, andere kleiner, manche haben dickere Schalen, andere dünnere, wieder andere winzige Wölbungen oder Dellen, die oftmals nicht sicht-, aber tastbar sind.

Und genau diese minimalen Unterschiede führen dazu, dass immer eines von zwei Eiern schwächer ist.

Stößt man also zwei Eier aneinander, gewinnt das Ei mit der günstigeren Schalenstruktur.

Das schwächere Ei bekommt winzige Risse.

Dadurch wird das Kräftegleichgewicht, dass seine Schale sonst so stabil macht, aufgehoben und die Schale bricht.

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Übrigens ist es völlig egal, ob das Ei roh, gekocht oder ausgeblasen ist, das Prinzip bleibt dasselbe, und es wird auch immer nur eines von beiden kaputtgehen.

Probiert es doch einfach mal aus, lernt und lacht zusammen mit Euren Liebsten.

Ich wünsche Euch von Herzen gerne ganz viele Freude dabei und einen wundervollen, hoffentlich sonnigen Ostermontag, sowie einen guten Start in die kurze Woche.

Toi toi toi

Werner

Was beschert den Menschen der Nikolaustag

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Donnerstag, dem 6. Dezember feiert Jung und Alt den:

Nikolaustag 2018

Ich hoffe, Ihr habt gestern Eure Stiefel ordnungsgemäß geputzt und gut sichtbar raus gestellt, damit der Nikolaus auch etwas rein tun konnte. Obwohl ich natürlich weiß, dass viele von Euch nicht an den Nikolaus glauben, bin ich doch ziemlich sicher, dass diese Tradition gelebt wird. 

Mir persönlich gefällt inhaltlich dieses Gedicht sehr gut:

Wir feiern heut Sankt Nikolaus,
Bischof aus alter Zeit,
der da ging von Haus zu Haus,
zum Helfen stets bereit.
Hier gab er das nötige Geld,
dort ein tröstendes Wort,
obwohl er nicht dazu bestellt,
fand er der Sorgen Ort.
Er sah mit seinem Herzen gut,
wie Jesus einst getan.
Schenkte vielen Menschen neuen Mut:
Da fing das Leben an.
Wer mit dem Nächsten teilen kann,
sein Brot und seine Zeit,
wird leben, wie dieser heilige Mann,
sein Freund sein allezeit.
So feiern wir von Herzen heut,
Dich, guter Nikolaus.
Und wandern wird die große Freud
von Dir zu jedem Haus.
(Hermine König)

 

Wer war der Heilige Nikolaus?

Die Gestalt des Heiligen Nikolaus geht auf den Bischof von Myra zurück, der um 280 n. Chr. in Lykien, im Südwesten Kleinasiens, geboren wurde.

Wir wissen, dass er um 300 zum Metropoliten der kleinasiatischen Hafenstadt Myra geweiht wurde und im Zuge der Christenverfolgungen in Gefangenschaft
geriet. Belegt ist außerdem seine Teilnahme am 1. Konzil in Nicäa sowie sein Tod am 6. Dezember. Die Jahreszahl seines Todestages liegt zwischen 345 und 351 n. Chr.

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Warum verteilt der Nikolaus Geschenke?

Wenn der Nikolaus kommt, hat er einen großen Sack voller Geschenke bei sich, die er an brave Kinder verteilt.

Dieser Brauch des Schenkens geht auf jene Legende zurück, nach der Nikolaus mit Hilfe von Geldgeschenken, die er heimlich durchs Fenster und durch den Kamin warf, die drei Töchter einer völlig verarmten Familie vor der Prostitution rettete.

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Wer ist eigentlich Knecht Ruprecht?

Als der Nikolaus nicht mehr nur reiner Geschenkbote war, sondern auch die Androhung der Bestrafung ungezogener Kinder im Raum stand, bekam der Heilige mancherorts einen Begleiter, welcher dem Zweck der Abschreckung diente.

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Der Name dieser Figur verweist oft auf den Teufel, das Aussehen ist dunkel, meist pelzvermummt und furchteinflößend.

Ich wünsche Euch von Herzen gerne einen schönen Nikolaustag, viele Leckereien und ganz viel Freude für Jung und Alt

Werner

Ich mag den Brauch der Barbarazweige

Liebe Leserinnen. liebe Leser,

auch der 4. Dezember 2018 steht wieder im Zeichen der Barbarazweige, denn heute ist Barbaratag

Die Barbarazweige sind eine alte, beinahe in Vergessenheit geratene  Weihnachtstradition, die sehr interessant ist, denn wenn alles klappt und die Blüten genau an Heiligabend aufgehen, verheißt das ihrem Besitzer gemäß dem altem Brauch im kommenden Jahr eine große Portion Glück. 

Das Aufstellen der Barbarazweige geht auf eine Legende zurück:

Der Überlieferung zufolge sollte die Heilige Barbara aufgrund ihres christlichen Glaubens hingerichtet werden. Auf dem Weg ins Gefängnis verfing sich ein Kirschzweig in ihrem Kleid, den sie während ihrer Gefangenschaft regelmäßig mit Wasser benetzte und genau am Tag der Hinrichtung öffneten sich die Blüten. 

Was steckt hinter dem Barbaratag und dem Brauch der Barabarazweige?

Zwischen Tannengrün und kahlen Ästen sind frische Blüten im Advent  für mich persönlich eine mehr als willkommene Abwechslung und mit  den Barbarazweigen könnt Ihr Euch bei richtiger Anwendung pünktlich zu Weihnachten einen Hauch Frühling ins Haus holen. 

Barbarazweige können Kirsch-, Apfel-, Flieder– oder Haselnusszweige sein, die nach einem sehr alten Brauch am 4. Dezember, dem Tag der heiligen Barbara, abgeschnitten und ins Wasser gestellt werden sollen. Dieses Blütenwunder zu Weihnachten muss gut geplant werden denn es kommt auf das richtige Timing an. Barbarazweige brauchen einen Kälteschock, damit sie im Dezember blühen.

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Die geschnittenen Zweige sollte man zunächst in die Tiefkühltruhe zu legen, wenn sie noch keinen Frost im Freien mitbekommen haben. Alternativ stellt man die Zweige einfach in einer kalten Nacht auf den Balkon, damit sie Frost mitbekommen.

Erst dann werden sie über Nacht in lauwarmes Wasser gelegt. So bekommen die Knospen vermittelt, dass nun ihr Frühling begonnen habe und sie blühen können.

Um die Aufnahmefähigkeit für das Wasser zu erhöhen, empfehlen Gartenbauexperten, die Enden der Zweige am nächsten Tag schräg anzuschneiden oder aber mit einem Hammer weich zu klopfen. 

Danach kommen sie in eine Vase mit frischem Wasser. Dieses sollte alle drei bis vier Tage ausgetauscht werden. Die Vase steht am besten im warmen Wohnraum.

Allerdings sollten man für ausreichend Luftfeuchtigkeit sorgen, denn zu viel trockene Heizungsluft lässt die Zweige schneller vertrocknen.

Sie sollten bis zum Heiligen Abend blühen und in der kalten, düsteren Winterzeit sollen sie ein wenig Licht in die Wohnung bringen.

Nach einem Volksglauben bringt das Aufblühen Glück im kommenden Jahr.

Ursprünglich glaubte man bei jungen Mädchen, dass eine Hochzeit ins Haus stehe.

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Ich wünsche Euch von Herzen gerne einen schönen Barbaratag und eine besinnliche Adventszeit mit vielen schönen Begegnungen, Erfahrungen und unvergesslichen Momenten

Werner

Ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt lohnt sich

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Weihnachtsmärkte habe in unserem Land eine lange Tradition und mal so ganz ehrlich unter uns gefragt: was wäre Weihnachten ohne den Weihnachtsmarkt?

Denn Weihnachtsmarkt bedeutet:

festlich geschmückte Straßen, Plätze und Häuser, überall ertönt besinnliche Musik, ein süßlich-herzhafter Duft liegt in der Luft und bei einem Bummel über den Weihnachtsmarkt steigt die Vorfreude auf Weihnachten.

Ganz egal ob nun nur zum gemütlichen Beisammensein, für den Genuss von Glühwein oder Punsch und auch allerlei Leckereien oder für die Besorgung der Weihnachtsgeschenke so erfreuen die Weihnachtsmärkte viele Menschen in der vorweihnachtlichen Zeit und verkürzen auch das Warten auf den Heiligabend.

Ursprünglich war es so, dass sich sich die Kirchen durch den Aufbau der Märkte in der Nähe der Gotteshäuser ganz einfach höhere Besucherzahlen erhofften. Da war aber eher der Wunsch der Vater des Gedanken, denn die Menschen kamen vor allem wegen des weihnachtlichen Ambientes auf den Weihnachtsmarkt.

Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb haben viele Weihnachtsmärkte ihr traditionelles Konzept bis heute erhalten und sind auch deshalb immer noch sehr viel beliebter als die modernen Märkte, die zum Teil eher einem Wochenmarkt oder einem Kirmes- oder Rummelplatz ähneln.

In Deutschland gehören der Striezelmarkt in Dresden und der Christkindlemarkt in Nürnberg. zu den ältesten bekannten Weihnachtsmärkten mit langer Tradition.  Jedoch auch in vielen anderen deutschen Städten, ebenso in Österreich und einigen anderen europäischen Ländern bieten Weihnachtsmärkte neben der traditionelle Handwerkskunst, orts- oder regionstypische Spezialitäten und eine große Vielzahl weihnachtlicher Events an. 

Eine kulinarische Besonderheit ist das typische Aachener Backwerk: Printen, die durch geschnitzte Holzschablonen verschiedene Formen erhalten, Lebkuchen und Spekulatius.

In Braunschweig bieten etwa 140 Kunsthandwerker und Marktkaufleute verschiedenste Produkte und Köstlichkeiten, sowohl aus der Region, als auch aus aller Welt an, unter anderem Keramik- und Glaswaren, Kerzen oder Holzspielzeug.

Der Chemnitzer Weihnachtsmarkt gilt als einer der schönsten in Sachsen, wo rund um das Rathaus in mehr als zweihundert Holzhütten unter anderem die traditionelle Holzschnitzkunst aus dem Erzgebirge angeboten wird und absolut nicht zu übersehen sind die fünfstöckige, zwölf Meter hohe Weihnachtspyramide und ein fünf Meter hoher Lichterbogen. 

Die Stadt Goslar im Harz bezaubert den Besucher mit ihren schmalen Gassen, mit Schiefer verkleideten Fachwerkhäusern und nostalgischem Flair. In der Adventszeit zieht in dieser verträumten Kulisse der historischen Altstadt der Weihnachtsmarkt mit seinen urigen Holzhütten ein und der dazugehörige Weihnachtswald sorgt obendrein noch für eine märchenhafte Stimmung.

Tja, und da fehlt ja noch das Marzipan, welches ursprünglich für die Kalifen im Orient kreiert wurde und hierzulande traditionell in Lübeck hergestellt wird.

Rund um das Rathaus der Hansestadt werden alljährlich über 200 Verkaufsstände aufgebaut, die verschiedenste Marzipan-Spezialitäten anbieten.

Beim Weihnachtsbasar der Konditorei Niederegger können Besucher zudem einen Blick hinter die Kulissen der Herstellung von Marzipan werfen. 

Wer die schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland und Österreich bereits kennt, dem kann ich von Herzen gerne eine Reise in eines unserer anderen Nachbarländer empfehlen, denn die haben ebenfalls eindrucksvolle Märkte zu bieten.

Werner 

 

Höchste Zeit den Weihnachtsstollen zu backen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

da ein Weihnachts– oder Christstollen selbst gebacken immer noch am Besten schmeckt und nach dem Backen entsprechend lange ruhen muss, damit die Aromen sich voll entfalten können, ist nun, etwa sechs Wochen vor dem Weihnachtsfest, die beste Zeit sich ans Werk zu machen.

Und so geht es:

Zutaten für einen Stollen

Das braucht Ihr, wenn Ihr einen kleinen Stollen selber backen mögt:

50 g Mandelstifte, 500 g Rosinen, je 50 g Orangeat und Zitronat, 50 ml Rum oder Apfelsaft, 400 g Mehl (Type 550), 1/4 l Milch, 1 Würfel frische Hefe, 3 EL Honig, 450 g Butter, 1 TL Salz, 100 g Marzipanrohmasse, 1/2 Vanilleschote, 1 Bio-Zitrone, Mehl zum Bearbeiten, etwa 150 g Puderzucker.

Zubereitung

1. Die Mandelstifte mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten stehen lassen. Rosinen, Orangen und Zitronat mit Rum vermischen.

2. Die Mandeln in ein Sieb gießen und mit den Rumfrüchten vermengen.

3. 200 g Mehl, lauwarme Milch, zerbröckelte Hefe und Honig zu einem „Vorteig“ verrühren und mit 1 EL Mehl bestäuben. An einem warmen Ort gehen lassen, bis die Oberfläche aufreißt.

4. Restliches Mehl, 200 g Butter in Flocken, Salz, geriebenes Marzipan, ausgekratztes Vanillemark, abgeriebene Zitronenschale, Rumfrüchte und den Vorteig am besten in einer Küchenmaschine etwa 8 Minuten durchkneten oder mit den Knethaken des Handrührers verkneten. Den Teig zugedeckt etwa 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich etwa verdoppelt hat.

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5. Den Teig auf einer mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche durchkneten und auf Backpapier geben.

Ein kleiner Tipp: Die perfekte Form bekommt der Stollen in einer speziellen Stollenhaube, die es im Fachhandel zu kaufen gibt.

6. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen (Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4) Stollen 15 Minuten backen. Die Temperatur auf 180 Grad herunter schalten (Umluft 160 Grad, Gas Stufe 3) und den Stollen noch 45 Minuten weiter backen. Eventuell die letzten 20 Minuten mit Backpapier abdecken, damit der Stollen nicht zu dunkel wird.
Restliche Butter schmelzen und den Stollen sofort damit bestreichen. Puderzucker darüber sieben und auskühlen lassen. Vor dem Servieren dick mit Puderzucker bestreuen.
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Ich habe gestern zusammen mit meinen Enkelkindern einen Stollen zubereitet gebacken und es hat uns allen sehr viel Freude bereitet.
Was meint Ihr wie viel Freude die Bewohner der Altenheime haben, wenn man mit ihnen einen Christstollen backt, sie ihre Erfahrungen, Tipps, Rezepte und die wunderbaren Erinnerungen an die gute alte Zeit mit einbringen.
Das Rezept aus dem Text kann ich Euch wirklich von Herzen gerne wärmstens empfehlen und wer es auch probieren mag, dem wünsche ich viel Erfolg und uns allen einen wundervollen Start in die neue Woche mit vielen Sonnenstunden und glücklichen Momenten
Werner

Warum wird denn eigentlich Karneval gefeiert?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nun sind wir mitten drin in der 5. Jahreszeit.

Manch einer fragt sich vielleicht:

Warum wird denn eigentlich Karneval gefeiert?

Gleich aus drei Gründen ist er historisch von Bedeutung:

Zum ersten diente die „alemannische Fastnacht“ dazu, den Winter zu vertreiben. Bunt verkleidet und mit teuflischen Masken ausgestattet, zogen die Germanen im Frühjahr durch die Straßen und machten mit Trommeln und Rasseln Krach, wodurch die bösen Dämonen und Geister des Winters verjagt werden sollten.

Zum zweiten spielt sie für die Christen eine wesentliche Rolle, denn es ist die letzte Gelegenheit, um vor der Fastenzeit noch mal ausgiebig zu essen und zu trinken, sich verrückt zu kleiden und ausgelassen zu feiern.

Zu „Karneval“, was aus dem Lateinischen stammt und so viel wie „Fleisch, lebe wohl“ bedeutet, kommt noch ein letztes Mal alles auf den Tisch, was in den folgenden 40 Tagen bis Ostersonntag verboten ist.

Aschermittwoch markiert dann das Ende der Feierei und den Anfang des Verzichts. Mit dieser Tradition sollen die Christen der Kreuzigung und Auferstehung Jesu gedenken.

Der dritte Ursprung von Karneval liegt im Altertum. Damals wurde die fünfte Jahreszeit noch „Saturnalienfest“ genannt. An diesem Tag tauschten die Herren und die Diener des Römischen Reiches die Rollen:

Die Armen ließen es sich gut gehen und die Reichen mussten schuften.

DAS sollte unbedingt wieder eingeführt werden, finde ich persönlich … zwinker.

Wenn in Köln, Mainz und Düsseldorf Millionen von Narren singend und lachend 
durch die Straßen ziehen, weiß jeder: 

Es ist Rosenmontag. 

Für die, die feiern ist die ‚fünfte Jahreszeit‘ die größte Party der Welt, 
für Polizei und Rettungsdienste der härteste Job des Jahres. 

Was hat es mit diesem Brauch auf sich?

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Die tollen Tage werden jedes Jahr mit der Weiberfastnacht eingeläutet 
und enden am Fastnachtsdienstag: 
Sie sind kaum zu verpassen, denn selbst wer nicht in einer der 
Karnevalshochburgen wohnt, sieht im Fernsehen auf allen Programmen 
Funkenmariechen durch die Gegend springen 
und Büttenredner das bunte Publikum erheitern. 

Ursprünglich wurde Karneval gefeiert, um die letzten Tage vor der Fastenzeit 
zu genießen. 

Der Fastnachtssonntag ist immer der siebte Sonntag vor Ostern.

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Karneval –  Fleisch, leb wohl

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Die Bedeutung von Karneval, Fasching und Fastnacht bezieht sich 
auf die anstehende siebenwöchige Fastenzeit, 
die am Aschermittwoch beginnt und 
in der Nacht auf Ostern endet. 

Die Fastenzeit soll an Jesus Christus erinnern,  
wie er 40 Tage lang fastend und betend 
in der Wüste verbrachte. 
Traditionell verzichten gläubige Christen 
während dieser Zeit auf Fett, Fleisch und Milchprodukte.

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Während sich die verkleideten Spaßvögel in Köln „Alaaf!‘ zurufen, ist in Mainz und 
vielen anderen Städten der Ausdruck Helau!“ verbreitet. 

Kölle Alaaf bedeutet dabei so viel wie „Köln über alles“, 
Helau hingegen steht für ‚hell auf‘ und soll darauf hindeuten, dass es sich bei 
den Mainzer Jecken um besonders aufgeweckte Leute handelt.

So, und nun wisst Ihr Bescheid.

Als echter Kölscher Jung und bekennender Jeck freue ich mich aber so was von auf die 5. Jahreszeit und bin gespannt, was sie dieses Mal an hoffentlich netten, närrischen Überraschungen bereit hält.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne einen wundervollen Herbst-Sonntag mit vielen Sonnenstunden

Werner  

Die Sankt Martins – Legende

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am Sonntag, dem 11. November ist Sankt Martin.

Aber was wird an diesem Tag gefeiert?

Um diese Frage ordnungsgemäß zu beantworten, nachfolgend die:

Die Sankt Martins – Legende

Martins größter Wunsch war, einmal ein Soldat des Kaisers zu werden.

Deshalb trat er schon früh in das Heer des Kaisers ein. Er war noch nicht einmal 18 Jahre alt. Martin war mutig und tapfer, er hatte viele Freunde.

Aber besonders stolz war er auf sein Pferd.

Für Martin gab es nichts Schöneres, als auf seinem Pferd durch die Straßen der Stadt zu reiten.

Sogar im Winter sattelte er sein Pferd und machte mit ihm einen Ausritt.  An einem Abend war es besonders kalt, auf den Straßen lag dicker Schnee. Trotzdem sattelte Martin sein Pferd und führte es aus dem Stall. Als er durch die Straßen ritt, begegnete ihm kein Mensch.

Nicht einmal ein Hund trieb sich noch draußen herum, allen war es viel zu kalt.

Die Menschen hockten in ihren Zimmern um das Feuer herum, und die Tiere rückten im Stall ganz eng zusammen.

Martin trieb sein Pferd an, beim schnellen Ritt würde ihnen beiden warm werden.

Doch plötzlich zügelte Martin sein Pferd.

Da lag doch etwas im Schnee am Straßenrand.

War es ein Tier?
War es ein Mensch?

Vorsichtig ritt Martin näher, da hörte er ein leises Stöhnen.

Als er sich niederbeugte, erblickte er einen Mann, der vor Kälte wimmerte .

Es war ein Bettler, der nur Lumpen trug,

“Ich friere so!”

jammerte er.

Martin zögerte nicht, er griff nach seinem Schwert, nahm seinen Mantel von der Schulter, packte das Schwert und schnitt seinen eigenen Mantel mittendurch.

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“Das schenke ich Dir” sagte er und reichte dem Bettler den halben Mantel.

“Danke!” sagte der Bettler leise und wickelte sich in den Mantel ein.

Martin aber legte die andere Hälfte um, trieb sein Pferd an und ritt davon.

Nachts träumte er von Jesus, darauf verließ er das Heer des Kaiser.

Er wollte kein Soldat mehr sein, er wollte lieber den Armen helfen.

Überall im Land erzählte man von dem Heiligen Martin.

Die Geschichte von dem armen Bettler hatte sich weit herumgesprochen, so war Martin ein bekannter Mann.

Viele Menschen liebten und verehrten ihn, sie wollten Martin sogar zum Bischof machen.

Aber Martin wollte nicht Bischof werden, dafür war er viel zu bescheiden.
Er hatte Angst vor diesem Amt und meinte er würde nie ein guter Bischof werden.

Als die Leute kamen und ihm zum Bischof machen wollten, versteckte er sich in einem Gänsestall.

Hier werden sie mich bestimmt nicht suchen, dachte er. Die Gänse im Gänsestall aber schnatterten so laut und waren so aufgeregt, dass Martin schließlich doch entdeckt wurde.

So wurde Martin Bischof und er wurde ein guter Bischof.

Nicht nur aufgrund dieser Legende, sondern auch wegen des Brauchtums rund um seinen Namen ist Sankt Martin heute einer der bekanntesten und beliebtesten Heiligen. Ganz besonders natürlich bei den Kindern, die jedes Jahr am 11. November mit bunten Laternen durch die dunklen Straßen ziehen und dabei lautstark Martinslieder singen. Oft werden sie dabei von einem Reiter mit römischem Helm und Purpurmantel begleitet, der an die berühmte Mantelteilung des Heiligen erinnert.

Bekannt sind auch die Martinswecken als Gebäck und in einigen Regionen die Martinsfeuer.

Ich wünsche allen von Herzen gerne einen schönen Martinstag 

Werner

 

Ist Halloween eine moderne Reformation?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Der 501. Reformationstag trifft, wie jedes Jahr auf Halloween.

Während er 2017 allen Bürgern einen zusätzlichen Feiertag brachte, denn auf Beschluss der Bundesregierung war er einmalig bundesweiter Feiertag, jetzt nur noch in einigen Bundesländern, darunter interessanterweise alle fünf neuen.

Gewidmet ist er dem Mönch und Theologen Martin Luther
und findet jährlich am 31. Oktober in Deutschland statt.

Seiner in Wittenberg voran getriebenen Reformation der Kirche ist die Namensgeberin dieses Feiertages gewidmet.

Die 95 Thesen Luthers stellten vor allem das Opfer Jesu durch seine Kreuzigung
über die Idee der Kirche, Sünden durch Geldzahlungen zu vergeben.

Das Datum dieses Feiertages variierte lange Zeit.

Luthers Geburts- und Todestage waren zum Gedenken ebenfalls angedacht.

Sachsens Kurfürst Johann Georg II. entschied dann im 17. Jahrhundert, dass der Tag vor Allerheiligen zum Reformationstag ernannt wurde.

Noch heute wird am Reformationstag dem Anschlag der 95 Thesen Luthers in der
Schlosskirche zu Wittenberg gedacht.

Halloween

ist die Feier des Vorabends vom Allerheiligenfest in der Nacht
zum 1. November.

Bekannt ist dieses Fest vor allem in den USA und in Irland, wo viele Bräuche
rund um die Nacht der Hexen, Vampire und Gespenster entstanden sind.

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Das Wort „Halloween“ geht auf die englische Bezeichnung für den Vorabend von Allerheiligen zurück: der „All Hallows‘ Evening“ kann als „Hallows‘ E’en“ abgekürzt werden, was weiter verkürzt zum heute genutzten Halloween“ führt.
Der Bezug zum Totenreich ergibt sich durch die Nähe zu den christlichen Feiertagen:
Allerheiligen und Allerseelen.

Die Kelten feierten bereits vor über 2.000 Jahren das Fest „Samhain„, mit welchem der Sommer verabschiedet und der Winter begrüßt wurde.

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Es fand immer am 31. Oktober, dem letzten Tag des dort genutzten Kalenders, statt.

In der Nacht vom 31. Oktober sollten die Seelen der Verstorbenen als Geister
auf die Erde zurückkehren, weshalb große Feuer entfacht wurden.

Jene Geister, die trotz der Feuer nicht den Weg in ihre alten Häuser finden konnten, spukten durch die Nacht und erschreckten die Menschen.

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Um jene Gestalten fernzuhalten, verkleiden sich noch heute viele Menschen
als Gespenster, Hexen oder mit anderen gruseligen Kostümen an Halloween.

So verkleidet und ausgestattet mit einem Korb oder einer Tüte klingelt man an
fremden Türen und fordert:
Süßes, sonst gibt`s Saures!„,
damit die Bewohner Süßigkeiten spenden.

Nach Deutschland kam dieses amerikanische Fest etwa gegen Anfang
der 1990er-Jahre.
Nachdem 1991 der Karneval aufgrund des Golfkriegs größtenteils ausfiel,
entstand die Idee, zu Halloween die Karnevalsartikel zu verkaufen.

Inzwischen verdienen aber nicht mehr nur Hersteller von Karnevalsartikeln,
sondern auch Süßwarenhersteller, Bauern und viele andere clevere
Unternehmen an Halloween.

Im Jahr 2017 wurden rund 98.000 Tonnen Kürbisse zu Halloween geerntet.

Reformationstag und Halloween werden beide immer am 31. Oktober gefeiert,
haben jedoch sonst nichts miteinander zu tun.

Ich persönlich kann mit Halloween rein gar nichts anfangen, aber denjenigen denen es wichtig ist, wünsche ich viel Spaß und uns allen von Herzen gerne einen ruhigen, entspannten Herbsttag

Werner