Kategorie: Sprichwörter

Sprüche zu Ostern aus aller Herren Länder

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

im letzten Jahr war Ostern etwas ganz Besonderes für mich, wie ich es seit Kindheitstagen nicht mehr erlebt hatte.

Ja, es war wirklich unglaublich … ich habe wahrhaftig im wahrsten Sinne des Wortes „Bauklötze“ gestaunt.

Bereits im Februar wurde mir die große Ehre zuteil ein persönliches Osterei Design von ganz wundervollen Menschen völlig unerwartet zu bekommen.

So etwas Außergewöhnliches hat noch nie jemand für mich getan und so bedanke ich mich in aller Form bei der „großen“ Designerin.

Nun ja, die Kritiken überwiegten das Lob bei der ersten Präsentation im erlesenen Kreise außergewöhnlicher Menschen, die alle an einem Strang ziehen, wie die Musketiere, getreu dem Motto: „Einer für alle, alle für einen!

Selbst die eigene Fan-Gemeinde der Designerin „gruselte“ sich mit Masse und wollte schon über Ostern die Flucht ergreifen, aber ich finde, dass es alles in allem eine tolle Geste ist und alleine der Wille zählen sollte.

So ist eben das Leben – man kann nicht alles haben.

 

 

Ich habe mich jedoch auch in diesem Jahr wieder sehr intensiv mit den Osterbräuchen und Ostersprüchen aus aller Welt beschäftigt und es ist sehr interessant. Leider sind mir einige Zuordnungen abhanden gekommen, sodass ich nicht mehr genau alle Ursprungsländer benennen kann, aber das ist auch nicht sooooo wichtig, denke ich.

Hier mal eine kleine Auswahl:

Wenn die Sonne langsam untergeht,

der Zwerg nicht weiß, wo`s Osterei steht!

Das weiß ein jeder, wer’s auch sei,
gesund und stärkend ist das Ei.

(Wilhelm Busch)

Wo ist die Ostereier-Suche immer Spitze?

In der Ackerritze!

(Alt Berliner Volksmund)

Wenn das Osterfeuer brennt,

der Schoßhund fix zur Sonne rennt!

(Volksmund aus der Börde)

Legt der Hase Eier für uns in das Nest,
dann feiern wir das Osterfest.

(Maria Weber)

Sind die Eier mal zu hart, wurden sie gekocht nach Kronprinzessinnenart!

(Aus dem Schweizerischen, Tessin oder Engadin)

Henne Anne, bitte schneller Schritt

und bring auch die Eier mit!

(Volksgut aus dem Finnischen)

Im Licht der Ostersonne bekommen die Geheimnisse

der Erde ein anderes Licht.

(Friedrich von Bodelschwingh)
Ist das Eigelb größer als das Eiweiß,
erzählte der Zwerg wieder nur Scheiß!
(Volksgut aus der Aue)
Der Hase legt zum Osterfest
den Kindern Eier brav ins Nest.
Denn was wäre eine Osterfeier
ohne leckere bunte Ostereier?
(Der ist von mir)
Weil Ihr alle Spitze seid, wünsche ich Euch von Herzen gerne einen stressfreien, wundervollen Oster-Samstag und das alles so klappt, wie Ihr es geplant habt
Werner

Alte Menschen sagen man könne Schnee riechen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

von vielen älteren Menschen habe ich gehört, es rieche nach Schnee und ich konnte das nie nachempfinden bzw. verstehen und so bin ich der Frage: 

Kann man Schnee riechen?

einmal nachgegangen.

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Rein physikalisch betrachtet ist Wasser, sei es in seiner flüssigen oder kristallinen Form, geruch- und geschmacklos. Andererseits behaupten Personen manchmal, Schnee an seinem Geruch wahrnehmen zu können.

Viele Menschen glauben wirklich, Schnee riechen zu können.

Einige betagte Zeitgenossen behaupten sogar, die weißen Flocken „erschnuppern“ zu können, bevor sie denn überhaupt vom Himmel fallen.

Doch kann man Schnee wirklich riechen?
Oder bilden wir uns das nur ein?

Schnee, wenn er vom Himmel fällt, hat normalerweise keinen Eigengeruch.

Das liegt daran, dass Wasser geruchs– und geschmacksneutral ist.

Allerdings ist das Wasser, so wie es in der Natur vorkommt, nicht absolut rein,
Schnee also demzufolge auch nicht.

Sowohl die Meteorologen als auch die Wissenschaftler vermuten deshalb, dass wir stattdessen die kleinen Schwebepartikel riechen, die an die Flocken haften.

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Unsere Atmosphäre besteht nicht nur aus geruchlosem Sauer- & Stickstoff, sondern auch aus verschiedenen Gasen, wenn auch nur zu einem Anteil von weniger als 0,6 Prozent, welche sich in der Luft befinden.

Möglicherweise riechen wir diese Stoffe bei den unterschiedlichen Wetterverhältnissen stärker als sonst.

Das vermittelt uns dann das Gefühl, dass Schnee einen eigenen Geruch hat.

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Warum aber glauben manche Menschen, Schnee riechen zu können, bevor er überhaupt gefallen ist?

Schneeflocken bilden sich erst kurz bevor sie auf die Erde fallen.

Schnee mehrere Stunden vorher zu riechen, ist deshalb eigentlich überhaupt
nicht möglich.

Es gibt aber eine mögliche Erklärung für die intuitive Wettervorhersage:

Wir nehmen Veränderungen in der Luft wahr, bevor der Schnee fällt.

Die Luft kühlt ab, die Luftfeuchtigkeit nimmt zu und der Luftdruck fällt …
das lässt uns den bevorstehenden Schneefall „riechen“.

Der Schnee reinigt die Luft und bindet die Umweltgifte. Daher kommt dieser unvergleichlich frische, saubere Geruch, bei dem man einfach tief Luft holen muss, so nach dem Motto: „Ah, tut das gut!“, denn der frische Sauerstoff ist ein wahre Wonne.

Also, Ihr Lieben, wer denn in diesem wettermäßig recht denkwürdigen Jahr schon Schnee hat, bitte warm einpacken und ab raus in die glitzernde Pracht.

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne einen wundervollen Winter und weiterhin eine besinnliche Adventszeit!

Werner

Sinnsprüche als Türöffner in der Altenpflege

Liebe Leserinnen und Leser,

ältere Generationen, also auch die hochbetagten Bewohner in den Altenheimen kennen viele Redensarten, Sprichwörter und Sinnsprüche. Über diese bekommt man leicht Kontakt zu ihnen, denn es ist ein Teil „ihrer“ Sprache und interessant zu erfahren, welche Erfahrungen sie damit gemacht haben oder welche Erinnerungen sie damit verbinden.

Die nachfolgenden Sprüche habe ich vor langer Zeit mal irgendwo im Netz gesendet bekommen, gespeichert und gestern wiedergefunden. Da ich sie sehr gut finde, möchte ich sie heute weitergeben:  

Lieber einen dicken Chef als ein dünnes Gehalt.
Lieber einen Ferrari in der Garage als einen van Gogh an der Wand.
Lieber einen Floh im Ohr als eine Wanze im Telefon.
Lieber einen forschen Pimmel als einen Porsche-Fimmel.
Lieber einen Fünfer im Lotto als eine Acht im Fahrrad.
Lieber einen Haufen Hunde vor – als einen Hundehaufen in der Wohnung.
Lieber einen kleinen Beutel Kohle als einen großen Sack Brikett.
Lieber einen Kloß im Hals als gar nichts zu beißen.
Lieber einen Koffer in Berlin als den Führerschein in Flensburg.

Lieber einen leeren Magen als eine volle Hose.
Lieber einen Löffel Honig als einen Topf Galle.
Lieber einen Maulwurf im Garten als einen Raduga in der Wohnung.
Lieber einen Pariser im Nachtschrank als einen Hamburger im Bett.
Lieber einen Riesen im Geldbeutel als einen Zwerg im Garten.
Lieber einen Scherzkeks als einen an der Waffel.
Lieber einen schlechten Ruf als gar keinen.
Lieber einen Sittig im Käfig als eine Meise im Kopf.
Lieber einen sitzen haben und nicht stehen können als einen stehen haben und nicht sitzen können.

Lieber einen steilen Zahn als gar kein Gebiss.
Lieber einen stürmischen Liebhaber als einen windigen Ehemann.
Lieber einen Tennisarm als einen Reiterhintern.
Lieber einen teuren Abend als eine billige Nacht.
Lieber einen Tod in Alkohol als vor Langeweile.
Lieber einen Traktor im Hof als einen Hänger in der Hose.
Lieber einen Urahn im Iran als Uran im Urin.
Lieber einen wackligen Stammtisch als einen festen Arbeitsplatz.
Lieber einen zu viel getrunken als einen zu viel bezahlt.
Lieber einen zweiten Frühling als dritte Zähne.

Lieber einer für alle als alles im Eimer.
Lieber Einfälle als Abfälle.
Lieber eingebildet ausgehen als ausgebildet eingehen.
Lieber eingeboren als ausgestorben.
Lieber eingleisig als zweitrangig.
Lieber einmal feige als ein Leben lang tot.
Lieber einmal gesehen als zehnmal gehört.
Lieber Eis am Stiel als Dreck am Stecken.
Lieber Eisbein auf dem Tisch als Raucherbein unter dem Tisch.

Bitte keine Bange vor den wenigen frivolen Sprüchen darunter – auch die älteren Menschen sind „nur“ Menschen und man kann sich kaum vorstellen ,was diese Menschen ab und an so „raushauen“. 

Wie dem auch sei, Sinnsprüche können so etwas wie ein Türöffner sein, um Zugang zu den älteren Generationen zu bekommen, was die Arbeit in der Altenpflege erheblich erleichtern kann. 

 Ich finde, dass da doch einiges interessantes und bedenkenswertes dabei ist In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne einen schönen Tag und einen perfekten Start in ein schönes Wochenende

Werner

Wie schützt man sich bei Gewitter im Freien?

Liebe Leserinnen und Leser,

Wenn man im Freien unterwegs ist und ein Gewitter im Anmarsch, ist es wichtig, ein paar Verhaltensregeln zu kennen, denn diese können im Zweifel über Leben und Tod entscheiden.  Jedenfalls kann man das Risiko minimieren von einem Blitz getroffen werden.

Wenn es stürmt und gewittert,
suchen viele Menschen instinktiv Schutz unter Bäumen.

Und an dieser Stelle kommen unsere alten und hochbetagten Menschen mit ihren Redensarten und Volksweisheiten „ins Spiel“, die sich hervorragend in der Beschäftigungstherapie. zum Beispiel im Rahmen einer 10-min-Aktivierung nutzen lassen. ABER, nicht alle Volksweisheiten sind richtig.

Denn eine alte Volksweisheit besagt:
„Eichen musst Du weichen,
Buchen sollst Du suchen!“

Doch ist es wirklich sicher,
sich bei Gewitter unter einen Baum zu stellen?

Sind Buchen bei Gewitter am sichersten?

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Bei einem richtigen Sommergewitter blitzt und donnert es, wie verrückt.

Hinzu kommt noch ein heftiger Regenschauer und dann entsteht die Frage:
  Wo stellt man sich sicher unter?

Ist ein Baum der richtige Schutz?

Unsere Großeltern haben schließlich immer davor gewarnt,
sich nicht unter die bösen Eichen zu stellen und
stattdessen lieber die Buchen zu suchen.

„Vor den Eichen sollst Du weichen und
die Fichten wähl‘ mitnichten,
auch die Weiden musst du meiden,
aber Buchen sollst du suchen‘!

Doch warum sind Buchen am sichersten bei Gewitter?

Da der Blitz immer den kürzesten Weg zur Erde sucht,
schlägt er bevorzugt in hohe Objekte,
wie zum Beispiel Bäume, Hochspannungsmasten,
Hügel oder andere Erhebungen ein.

Vor allem, wenn ein Baum auf einer großen Wiese
alleine steht und weit und breit kein anderer Baum,
  wird er zum gefährdeten Objekt.

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Sollte dann der Blitz einschlagen,
kann es für den Schutzsuchenden deshalb
unter einem Baum sehr gefährlich sein.

Ob es sich dabei um eine Buche,
eine Weide, eine Fichte oder sogar eine Palme handelt,
ist völlig egal, denn Baum bleibt Baum.

Und der Blitz kann natürlich nicht unterscheiden,
in welchen Baum er einschlägt.

Von daher ist es logischerweise nicht wahr,
dass spezielle Baumarten
von Blitzeinschlägen verschont werden.

Aber Blitzeinschläge sind unterschiedlich stark sichtbar:
bei Bäumen mit einer glatten Rinde, wie zum Beispiel Buchen,
sieht man die Schäden von Blitzeinschlägen weniger,
als Bäumen mit einer rauhen oder moosbesetzten Rinde,
wie zum Beispiel der Eiche.

Und genau aus diesem Grund dachten unsere Großeltern früher,
dass Buchen im Falle eines Gewitters die sichersten Bäume wären.

Also, oberstes Gebot:

NIEMALS unter einem Baum Schutz vor einem Gewitter suchen!

Stellt Euch bitte auch nicht auf Berge oder Hügel, sondern sucht eine Mulde und geht in die Knie oder in die Hocke, um dem Blitz so wenig wie irgend möglich Angriffsfläche zu bieten.
Schützt den Kopf mit den Händen.
Legt Euch aber bitte auf keinen Fall hin!
Falls ein Blitz in der Nähe, wobei auch 30 Meter schon sehr nah sind, einschlägt, nimmt das elektrische Potenzial ringförmig um die Einschlagstelle ab.

Wenn Ihr jetzt mit den Füßen oder dem Kopf in Richtung auf den Blitz liegen solltet, genügt bereits eine Körperlänge, um einen so großen Potenzialunterschied zu erzeugen, dass in den Körper soviel Induktionsstrom fließen könnte, der zu Herz- und/oder Atemstillstand führen kann.

Gebt bitte schön auf Euch acht!

Mit dieser Bitte, die von Herzen gerne kommt, wünsche ich Euch nicht im Freien in ein Gewitter zu geraten und einen erfolgreichen Start in die neue Woche

Werner

Einen Floh ins Ohr setzen kann effektiv sein

Liebe Leserinnen, liebe Leser, 
eine sehr einfache Möglichkeit neben der respektvollen Anrede und Ansprache mit älteren bishin zu hochbetagten Menschen in ein Gespräch zu kommen, ist die Verwendung von Sprichwörtern und Redensarten.
Manchmal bekommt man dadurch sogar Zugang zu dementen Menschen.
Es hört sich im ersten Moment vielleicht „komisch“ an, aber wenn man zu einem dementen Menschen regelmäßigen Zugang braucht, dann lohnt es sich zu versuchen, diesem Mensch sprichwörtlich einen Floh ins Ohr zu setzen.   
Denn wenn man jemanden einen Gedanken förmlich „eingibt“,
der dann bei unserem Gegenüber zu einer fixen Idee wird,
spricht man redensartlich davon
„einen Floh ins Ohr zu setzen.“

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Der Floh ist ein Tier,
das ständig auf- und ab hüpft.
Dadurch symbolisiert es die Unruhe ,
die den Betroffenen immerzu an das
Gesagte denken lässt.

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Und das Ohr?

Das Ohr steht für den Zugang
zu unserem Bewusstsein,
denn der Gehörgang
führt direkt in das Gehirn.

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Diese Redensart lässt vor dem geistigen Auge
das Bild eines Flohs aufkommen, der im Ohr herum hüpft.
Und der Effekt ist, dass man mit einem Floh im Ohr
wohl nicht mehr in der Lage ist, einen klaren Gedanken zu fassen.

Das Ganze ist dann als erfolgreich zu werten, wenn man jemandem einen Gedanken mitteilt oder bei diesem einen möglichst als mehr oder minder unerfüllbar erachteten Wunsch so weckt, dass sich dieser bei ihm einnistet wie ein Floh und zu einer fixen Idee werden sollte.

Ein so derartig starker Wunsch, der diese Person dann wie ein Floh peinigt, beunruhigt und in der Folgezeit absolut nicht mehr loslässt.

Und wenn das wirklich gelungen ist, wenn man alles richtig gemacht hat, hört man:

„Da haben Sie mir ja einen schönen Floh ins Ohr gesetzt!“

Auch in der Rehabilitation hat diese Redensart einen besonders hohen Stellenwert. Zum Beispiel, wenn es darum geht nach einem Schlaganfall einen Betroffenen nach dem Motto:
„Du kannst bzw. Du schaffst das!“ nachhaltig zu motivieren.
Auch in der Tagesgestaltung, zum Beispiel der 10-min-Aktivierung, ist das Erkennen oder Vervollständigen von Sprichwörtern und Redensarten bei Hochbetagten äußerst beliebt.

Ich empfehle, aus meiner absolut positiven Erfahrung heraus, dem Pflegepersonal sich mit der Bedeutung von Redensarten vertraut zu machen, denn es ist eine der einfachsten Möglichkeiten Zugang in allen Bereichen des täglichen Lebens zu hochbetagten Menschen zu bekommen.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne einen wundervollen Sommertag mit aushaltbaren Temperaturen und ohne Flöhe

Werner

 

Persönliche Gedanken zum Monat August 2018

Ein ganz herzliches Hallo
werte Leserinnen, werte Leser

Sonne

Von Herzen gerne und mit Freude in der Brust,
begrüße ich den Erntemonat, den August.
Und neben bitte nicht brütend heiß auf Erden,
möge er bitte auch friedlich werden!

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Schenkt man dem Volksmund Glauben wird der Monat August der heißeste des Monat des Jahres. Von den sog. „Hundstagen„, die zwischen dem 23. Juli und 23. August stattfinden, fallen ja logischerweise die meisten in den August. In diesem Jahr kann man eigentlich nur hoffen, dass der Volksmund nicht Recht behält, denn die Temperaturen im Juli waren doch schon kaum auszuhalten.

Sommer, schön und gut, herrlicher Sonnenschein, auch schön und gut, aber die Ernten in vielen Bereichen der Landwirtschaft fallen miserabel aus, das Vieh muss Hunger leiden, Vorräte, die für den Winter gedacht waren, sind schon an oder sogar aufgebraucht, Fische müssen umgesiedelt werden, weil das von den Temperaturen  derart aufgeheizte Wasser kaum noch Sauerstoff enthält.

Viele arme Menschen in unserem Land werden sich die in der Konsequenz logische Preissteigerung für Obst, Gemüse, Milch, Fleisch, Brot etc. nicht leisten können und dann? 

Schon aus diesem Grund möchte ich nochmals appellieren sich bei hohen Temperaturen angemessen zu verhalten, sprich gemäßigte Bewegungen, die nicht zu Überhitzungen / Hitzewallungen führen könnten und bitte, bitte, bitte … ausreichend trinken!

Trinken

Um Wasser beispielsweise mit heilenden Kräutern anzureichern, ist der August der ideale Monat, da viele Kräuter ausreifen und somit gesammelt, getrocknet und weiterverarbeitet werden können.

Der Volksmund besagt:

Königskerze, wilden Majoran, Hasennusszweige, Johanniskraut, Getreideähren, Schafgarbe, Wermut, Rainfarn und Kamille  pflücken, zu einem Strauß oder Kranz binden und auf dem Dachboden aufzuhängen.

Dann sind das Haus und alle seine Bewohner ein Jahr lang vor allem Übel geschützt. Für eine Altenpflege-Einrichtung wäre das doch ein wunderbarer Begleiteffekt.

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Weit verbreitet war sehr lange auch der recht skurrile  Glaube, man dürfe ab dem Stephanstag, dem 20. August, nicht mehr in der freien Natur baden gehen, weil (ich muss unweigerlich schmunzeln) , ab dann die Hirsche ins Wasser urinieren!

Der wahre Grund für dieses Verbot hängt aber vermutlich eher mit dem alten Glauben an Wassergeister zusammen, die sich durch das Baden in ihren Grenzen gestört fühlen und dies nicht über eine bestimmte Zeit des Jahres hinaus dulden.

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Bauernregeln für den Monat August:

Ist die erste Augustwoche warm, gibt es einen rauhen Winter.
Augustsonne, die schon sehr früh am Morgen brennt,
nimmt nachmittags kein gutes End‘.
Wenn es im August nicht regnet, ist der Winter mit Schnee gesegnet.
Wenn die Schwalben jetzt schon ziehen, sie vor naher Kälte fliehen.

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Tja,

nun heißt es heute also wieder 
Neuer Monat – Neues Glück
und das wünsche ich Euch von Herzen gerne

 Meine Motivation für den August lautet:

Es ist nun wahrlich nicht immer federleicht, aber man erntet wesentlich mehr, wenn man eine Sache – ganz egal, worum es auch immer geht – ins Rollen bringt, anders ausgedrückt: es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne die nötige Motivation, das nötige Quäntchen Glück und die Kraft, um den August hoffentlich mit aushaltbaren Temperaturen gesund und munter anzugehen und durchzustehen

Werner