Kategorie: Tradition

Meine Gedanken zum Ernte-Erdbeeren-Tag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Montag, dem 20. Mai, ist

Ernte-Erdbeeren-Tag 2019

 

auch, wenn es das Wetter aktuell vielleicht zu diesem Zeitpunkt nich so 100%ig mitspielt,

so beginnt doch jährlich rund um dieses Datum die …

Ich freue mich, so wie jedes Jahr immer wieder, wie ein „Kindchen“ auf die schönen, roten, süßen Früchte, die so lecker schmecken, besonders, wenn sie so richtig schön „knallrot“ gereift sind, lecker duften und einem im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser im Mund zusammen läuft.

Zudem ist die Erdbeere ja auch noch so richtig gesund, denn ihr Fleisch enthält mehr Vitamin C als so manche Zitrusfrucht und hat dazu noch einen recht hohen Eisenanteil, welcher der Blutarmut vorbeugen kann.

Leider, wenn wir uns an der aktuellen Ernte orientieren, sind sie noch recht teuer und es dürfen sich diejenigen glücklich schätzen, die Erdbeeren im eigenen Garten oder ein Feld zum Selbstpflücken ganz in der Nähe haben.

Mich würde sehr interessieren,

wer von Euch noch Erdbeeren im eigenen Garten hat?

Bleibt uns zu hoffen, dass das Wetter sich stabilisiert und unsere deutschen Erdbeeren, die einen völlig anderen Duft und vor allem Geschmack haben als alle gut gemeinten Importe aus aller Herren Länder, in den kommenden Tagen noch ein wenig günstiger werden!

Wie heißt es doch immer so schön, die Hoffnung stirbt zuletzt und wir stehen ja erst am Anfang der Erdbeersaison, die erfahrungsgemäß gegen Ende Juni dann wieder vorbei sein wird.

Wissenswertes

rund um die Erdbeeren:

Sie gehören zur Familie der Rosengewächse

Sie sind die einzigen Früchte, die ihre Samen außen tragen.

Sie halten sich nach dem Pflücken etwa 3 Tage und im Kühlschrank verlängert sich die Haltbarkeit kurzzeitig.

Sie eignen sich auch gut zum Einfrieren und werden somit eine willkommene Ergänzung zu diversen Speisen während des gesamten Jahres.

Sie sind aufgrund des hohen Vitamin C-Gehaltes ganz besonders gesund und haben sogar vorbeugende Wirkung.

Sie beinhalten kaum Fett oder Kalorien und sind reich an Ballaststoffen, Folsäure und Kalium.

Diese Inhaltsstoffe gelten als wirksame Mittel zur Senkung des Cholesterinspiegel

und zum Schutz gegen Gefäßerkrankungen.

Da ich ehrlich geschrieben ganz „verrückt“ nach Erdbeeren bin,

habe ich ihnen ein Gedicht gewidmet, welches ich Euch heute gerne vorstellen möchte:

Erdbeeren

Also,

wenn Ihr Erdbeeren genauso wie ich, so richtig voll doll und von Herzen gerne mögt, dann aber avanti, avanti nichts wie los

zum Erdbeeren pflücken!

Ich wünsche Euch ganz viel Freude sowohl beim Pflücken, wie auch natürlich später beim Verzehr in welcher Form auch immer und eine wunderschöne, sonnige Woche

Werner

Hurra, hurra, die Spargelzeit ist da

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

angeregt durch ein tolles Spargelessen mit alten Fußballkameraden, welches seit vielen Jahren im Verein Tradition hat – weißer, wie auch grüner Spargel, gekochter und roher Schinken, Schnitzel, Salzkartoffeln, Petersilienkartoffeln sowie Sauce bernaise und hollandaise, auf gut deutsch geschrieben, soweit das Auge reicht, möchte ich heute ein paar Worte über mein Lieblingsfrühlingsgemüse, also den Spargel verlieren.

Ob Ihr Euch für weißen oder grünen Spargel entscheidet, ist vor allem eine Frage des Geschmacks.

Wahre Spargelgeniesser, zu denen ich mich selbst auch zähle, schwören auf die weißen Sprossen, und zwar ohne Wenn und Aber aus deutschem Spargelanbau. Sie schätzen dieses typische fein-milde Aroma, welches auf den Gehalt an ätherischen Ölen, Vanillin und anderen chemischen Verbindungen zurückzuführen ist.

Grüner Spargel ist dagegen bei immer mehr Feinschmeckern wegen seines etwas kräftigeren Geschmacks beliebt.Na ja,und auch ein bisschen, weil man ich nicht schälen muss und sogar braten kann … zwinker.

Darüber hinaus gibt es mittlerweile auch weißen Spargel mit gelblichen oder violetten Köpfen und herzhafterem Aroma im immer umfangreicher werdenden Angebot. Bei diesem Spargel kann es sich sowohl um eine spezielle Sorte handeln, als auch um weiße Sprossen, deren Köpfchen bereits vor der Ernte den Boden durchbrochen hatten und dann – ganz einfach erklärt – durch die Lichteinwirkung leicht verfärbt wurden.

Ich habe das große Glück einen supernetten Spargeln-Bauern hier in der Lüneburger Heide zu meinen realen Freunden zählen zu dürfen, welcher mir seit mehr als 25 Jahren sehr gewogen ist und preislich entgegen kommt. Dadurch habe ich in all den Jahren sehr viel Spargel genießen können, wobei ich den weissen ganz klar bevorzuge und sehr gerne mit Salzkartoffeln, gekochtem Schinken und Sauce Hollandaise esse.

Als absoluter Spargelfreund habe ich dem Spargel ein Gedicht gewidmet, welches ich Euch gerne vorstellen möchte:

Wir sollten die heimische Spargelsaison nutzen, denn sie wird in ca. zwei Monaten leider schon wieder vorbei sein. Zwar wird weiterhin Spargel aus dem Import verfügbar sein, der mir persönlich jedoch nicht zusagt und daher friere ich immer eine größere Anzahl Portionen ein, um während des gesamten Jahres dieses vorzügliche Frühlingsgemüse geniessen zu können.

Ich wünsche Euch wie immer
von Herzen gerne ein
erholsames Wochenende
gespickt mit vielen
kulinarischen Freuden
für Körper, Geist & Seele

Werner

Das Eiertitschen ist ein lustiger Osterbrauch

Liebe Leserinnen, liebe Leser

 

ich hoffe, Ihr habt den Ostersonntag und all die Vorbereitungen gut überstanden? Und das alles friedlich, wie auch harmonisch „über die Bühne“ gegangen ist, sodass die Freude und der Spaß im Vordergrund standen.

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Heute möchte ich Euch von einen interessanten Osterbrauch berichten, der Jung und Alt viel Freude während der Ostertage bringt:

Das Eiertitschen

Dieser beliebte Osterbrauch ist vor allem in Süddeutschland weit verbreitet und es kann sich ein herrlich lustiger Wettkampf daraus entwickeln.

Zwei Spieler treten mit einem hartgekochten Ei gegeneinander an und schlagen sie mit der Spitze aneinander.

Sieger ist, wessen Ei heil bleibt, dieser erhält das Ei vom Gegenspieler.

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Warum aber ist es überhaupt so, dass immer nur ein Ei kaputt geht und nicht beide, wie Autos bei einem Unfall?

Eierschalen sind ganz einfach viel widerstandsfähiger, als man das allgemein hin annehmen würde.

Ihr ovaler Aufbau macht sie trotz ihrer gerade mal 0,4 Millimeter dicken Schale sehr stabil, denn dadurch wird der von außen wirkende Druck gleichmäßig verteilt.

Deshalb ist es auch so gut wie unmöglich, ein rohes Ei mit der Hand zu zerdrücken.

Obwohl scheinbar ein Ei dem anderen gleicht, wie es ja sprichwörtlich heißt, gibt es keine genau identischen Eier.

Das ist auch kein Wunder, denn schließlich werden Eier nicht industriell gefertigt.

Manche sind größer, andere kleiner, manche haben dickere Schalen, andere dünnere, wieder andere winzige Wölbungen oder Dellen, die oftmals nicht sicht-, aber tastbar sind.

Und genau diese minimalen Unterschiede führen dazu, dass immer eines von zwei Eiern schwächer ist.

Stößt man also zwei Eier aneinander, gewinnt das Ei mit der günstigeren Schalenstruktur.

Das schwächere Ei bekommt winzige Risse.

Dadurch wird das Kräftegleichgewicht, dass seine Schale sonst so stabil macht, aufgehoben und die Schale bricht.

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Übrigens ist es völlig egal, ob das Ei roh, gekocht oder ausgeblasen ist, das Prinzip bleibt dasselbe, und es wird auch immer nur eines von beiden kaputtgehen.

Probiert es doch einfach mal aus, lernt und lacht zusammen mit Euren Liebsten.

Ich wünsche Euch von Herzen gerne ganz viele Freude dabei und einen wundervollen, hoffentlich sonnigen Ostermontag, sowie einen guten Start in die kurze Woche.

Toi toi toi

Werner

Sprüche zu Ostern aus aller Herren Länder

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

im letzten Jahr war Ostern etwas ganz Besonderes für mich, wie ich es seit Kindheitstagen nicht mehr erlebt hatte.

Ja, es war wirklich unglaublich … ich habe wahrhaftig im wahrsten Sinne des Wortes „Bauklötze“ gestaunt.

Bereits im Februar wurde mir die große Ehre zuteil ein persönliches Osterei Design von ganz wundervollen Menschen völlig unerwartet zu bekommen.

So etwas Außergewöhnliches hat noch nie jemand für mich getan und so bedanke ich mich in aller Form bei der „großen“ Designerin.

Nun ja, die Kritiken überwiegten das Lob bei der ersten Präsentation im erlesenen Kreise außergewöhnlicher Menschen, die alle an einem Strang ziehen, wie die Musketiere, getreu dem Motto: „Einer für alle, alle für einen!

Selbst die eigene Fan-Gemeinde der Designerin „gruselte“ sich mit Masse und wollte schon über Ostern die Flucht ergreifen, aber ich finde, dass es alles in allem eine tolle Geste ist und alleine der Wille zählen sollte.

So ist eben das Leben – man kann nicht alles haben.

 

 

Ich habe mich jedoch auch in diesem Jahr wieder sehr intensiv mit den Osterbräuchen und Ostersprüchen aus aller Welt beschäftigt und es ist sehr interessant. Leider sind mir einige Zuordnungen abhanden gekommen, sodass ich nicht mehr genau alle Ursprungsländer benennen kann, aber das ist auch nicht sooooo wichtig, denke ich.

Hier mal eine kleine Auswahl:

Wenn die Sonne langsam untergeht,

der Zwerg nicht weiß, wo`s Osterei steht!

Das weiß ein jeder, wer’s auch sei,
gesund und stärkend ist das Ei.

(Wilhelm Busch)

Wo ist die Ostereier-Suche immer Spitze?

In der Ackerritze!

(Alt Berliner Volksmund)

Wenn das Osterfeuer brennt,

der Schoßhund fix zur Sonne rennt!

(Volksmund aus der Börde)

Legt der Hase Eier für uns in das Nest,
dann feiern wir das Osterfest.

(Maria Weber)

Sind die Eier mal zu hart, wurden sie gekocht nach Kronprinzessinnenart!

(Aus dem Schweizerischen, Tessin oder Engadin)

Henne Anne, bitte schneller Schritt

und bring auch die Eier mit!

(Volksgut aus dem Finnischen)

Im Licht der Ostersonne bekommen die Geheimnisse

der Erde ein anderes Licht.

(Friedrich von Bodelschwingh)
Ist das Eigelb größer als das Eiweiß,
erzählte der Zwerg wieder nur Scheiß!
(Volksgut aus der Aue)
Der Hase legt zum Osterfest
den Kindern Eier brav ins Nest.
Denn was wäre eine Osterfeier
ohne leckere bunte Ostereier?
(Der ist von mir)
Weil Ihr alle Spitze seid, wünsche ich Euch von Herzen gerne einen stressfreien, wundervollen Oster-Samstag und das alles so klappt, wie Ihr es geplant habt
Werner

Traditionelle Ostereier-Färbetechniken

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute gehe ich näher auf die Traditionen rund um Ostern ein.

Denn beispielsweise alleine das Färben der Eier hat eine uralte Geschichte.

Rund um die Oster- Eier

Teil 2

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Sie gehören ebenso zu Ostern wie der Osterhase, die bunt gefärbten Eier und vor allem die Kinder haben große Freude am Verzieren und Färben.

Ob rot, grün, orange oder kunterbunt, gefärbt werden können entweder ausgeblasene oder hart gekochte Eier.

Überprüft bitte zunächst, ob die Eier frisch und unbeschädigt sind, denn wenn die Eierschalen beschädigt sind, verderben die Eier schneller, weil Keime ins Ei eindringen und sich dort vermehren können!

Warum werden eigentlich zu Ostern Eier gefärbt?

Das Ostereierfärben wird häufig als eine christliche Tradition bezeichnet. Dabei ist der Brauch des Eierfärbens wesentlich älter als die christliche Religion.

Schon lange bevor die Christen Ostern feierten, wurden bereits in der Antike und
im alten Ägypten Eier bemalt und als Symbol für einen Neuanfang verschenkt.

In China überreichte man häufig rot gefärbte Eier einhundert (100) Tage nach der Geburt eines Kindes.

Aber warum wir die Ostereier färben, hat auch eine weltliche Erklärung:

Die Hennen legen im Frühjahr besonders viele Eier und die müssen aufbewahrt
und haltbar gemacht werden.

Daher wurden sie hart gekocht und anschließend angemalt, um sie von rohen Eiern unterscheiden zu können.

Bis in die heutige Zeit gibt es eine Vielzahl von regionalen Unterschiede, um Ostereier zu färben oder zu verzieren.

In unserem Land wurden die Ostereier lange Zeit zunächst rot gefärbt.

Einerseits, weil dies mit einfachen, natürlichen Produkten, wie Rote Bete oder Zwiebelschale möglich war und andererseits, weil die Farbe Rot im christlichen Glauben das Blut Christi symbolisiert.

In vielen osteuropäischen Ländern werden die Ostereier als Zeichen der Kostbarkeit golden verziert.

In Russland taucht man gekochte Eier zuerst in verflüssigten Bienenwachs und legt sie danach in Farbbäder.

In Salzsäure getauchte, mit einer Stahlfeder geätzte Ostereier sind ein österreichischer Osterbrauch.

Die am aufwändigsten verzierten Ostereier sind jedoch die sorbischen Ostereier.

Die Sorben sind ein westslawisches Volk, welches in der Lausitz zu Hause ist. In Sachsen leben die Obersorben, in Brandenburg die Niedersorben.

Durch Kratz- und Ätztechniken oder Batik entstehen die berühmten, auffälligen Ostereier aus der sorbischen Tradition.

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Ich wünsche Euch von Herzen gerne ganz viel Spaß beim Eier-Färben, viele tolle Ideen, frische, fröhliche Farben, Kreativität und ein ebenso farbenfrohe, wie sonnige und spannende Wochenmitte

Werner

Was kommt in der Karwoche auf uns zu?

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Woher kommen die Traditionen
rund um das Osterfest?

Die Karwoche:

Die letzte Woche vor Ostersonntag beginnt mit dem Palmsonntag,
an dem die Christen den Einzug Jesu in Jerusalem feiern.

Am Gründonnerstag feiert das Christentum
das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern,

am folgenden Karfreitag wird Tod Jesu am Kreuz gedacht,
am Karsamstag ist Grabesruhe und

am Ostersonntag wird schließlich die Auferweckung Jesu von den Toten gefeiert.

Mit diesem Tag beginnt die österliche Freudenzeit („Osterzeit“),
die fünfzig Tage bis einschließlich Pfingsten dauert.

Karfreitag:

An diesem Feiertag wird an die Kreuzigung Jesu gedacht.
Durch seinen Tod hat Jesus die Schuld aller Menschen
auf sich genommen und damit ihre Errettung
und ewiges Leben ermöglicht.

Traditionell soll an diesem Tag auf Luxus,
also auf Fleisch verzichtet werden,
da Fleisch lange Zeit ein teures und kostbares Gut war.

So entstand der Brauch, an diesem Tag Fisch zu essen.

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Welche Bedeutung hat Ostern?

Karfreitag, Ostersonntag (Auferstehung Jesu) und
Ostermontag (Entdeckung der Auferstehung Jesu)
bilden zusammen das Osterfest.

Es ist das wichtigste Fest der Christen.

Nach der Bibel fielen die heiligen Ereignisse
um Jesu Auferstehung in die Zeit eines jüdischen Festes,
das seitdem den Zeitpunkt für das christliche Osterfest bestimmt.

Ostern fällt deshalb immer auf den Sonntag
nach dem ersten Frühjahrsvollmond,
in unserem Kalender also frühestens auf den 22. März
und spätestens auf den 25. April.

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Was feiern wir am Ostermontag?

Am Tag nach der Auferstehung, also dem Ostermontag,
gingen zwei Jünger laut Lukasevangelium von Jerusalem
nach Emmaus.

Währenddessen schloss sich ihnen ein Mann an.
Als sie in Emmaus ankamen, luden sie den Fremden zum Essen ein.
Er brach das Brot und erst dann erkannten sie Jesus,
der jedoch in dem Moment vor ihren Augen verschwand.

Sie kehrten sofort nach Jerusalem zurück, um die Botschaft
des auferstandenen Jesus zu verkünden.

Am Ostermontag ist es Brauch, zu einem Gottesdienst zu gehen
und den restlichen Tag mit der Familie zu verbringen.

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Woher stammt das Wort „Ostern“?

Der im Deutschen benutzte Name stammt
aus dem Altgermanischen und hängt vermutlich
mit der Himmelsrichtung „Osten“ zusammen:
der Ort der aufgehenden Sonne.

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Osterbräuche in Deutschland:

Der Osterhase bringt schon
seit Ende des 17. Jahrhunderts
die Ostereier am Ostersonntag.

Er ist nicht nur in der antiken Kunst
und Architektur vertreten,
sondern gilt auch als Fruchtbarkeitssymbol,
welches den Frühling ankündigt.

Vor dem Hasen brachten übrigens Tiere,
wie Fuchs, Storch oder Kuckuck die Eier.

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In Schweden ist das Ostersymbol
die Osterhexe, die durch Osterfeuer
vertrieben werden soll.

In Frankreich und Österreich,
ebenso aber auch in überwiegend
katholischen Regionen Deutschlands
erzählt man den Kindern,
dass die Glocken am Karfreitag
nach Rom fliegen und am Ostersonntag
zurückkommen,
um zu erklären, wieso sie nicht läuten.

Die Glocken würden auf dem Rückweg aus Rom
Süßigkeiten für die Kinder verstecken.

Ostereier werden sowohl als hartgekochte Hühnereier
zum Essen, als auch als buntbemalte Dekoratiogegenstände
oder Schokoladeneier zu Ostern verwendet.

Der Brauch des Ostereierfärbens und
des Ostereiersuchens ist zwar in vielen
verschiedenen Kulturkreisen üblich,
ein Ursprung ist jedoch nicht bekannt.

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Osterfeuer
werden vorwiegend am Karsamstag
zu Beginn der Dämmerung entzündet.
Sie entstammen einem heidnischen Brauch,
um den Winter zu vertreiben.
Nachdem dieser „verbrannt“ wurde und der Feuerschein
seine „reinigende Wirkung“ gezeigt hatte,
war die Fruchtbarkeit des Bodens gesichert.

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Osterbräuche aus aller Welt:

Bulgarien:
die Ostereier werden nach der Messe
an den Kirchenmauern zerschlagen oder
die Menschen bewerfen sich damit.

England:
es wird sich mit Weidenkätzchenruten leicht berührt.
Das soll Glück für’s neue Jahr bringen.

Finnland:
Tradition ist es, sich gegenseitig leicht
mit Birkenruten auf den Rücken zu schlagen.

Frankreich:
dort schweigen die Glocken von
Gründonnerstag bis Karsamstag.
Erst am Sonntag wird zur Feier der
Auferstehung Jesu Christus wieder geläutet.

Irland:
das Ende der Fastenzeit feiern die Iren mit
einem symbolischen Heringsbegräbnis
am Ostersonntag.

Polen:
Die Menschen machen sich an Ostermontag
gegenseitig mit Wasser nass, um an die Taufe
eines Prinzen zu erinnern, der das Christentum
einst nach Polen brachte.

Schweiz:
Eiertütscha, oder Eiertitschen, ist nicht nur
ein Brauch in Deutschland,
sondern auch in der Schweiz.

Ungarn:
Dort werden Frauen und Mädchen anstatt
mit Wasser mit Parfüm übergossen.

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Ich wünsche Euch von Herzen gerne rundum

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und das alle Vorbereitungen
für das Fest klappen

Werner

Gedanken und Grüße zum Palmsonntag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Der heutige letzte Sonntag vor Ostern
ist für die Christen den Beginn der Karwoche.

Erstmals in der Karwoche wird am Palmsonntag die Passion Jesu,
das Leiden und Sterben des Herrn, verkündigt.

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Der Begriff „Palmsonntagerinnert an den in der Bibel (Matthäus, 21) beschriebenen Einzug von Jesus Christus in Jerusalem.

Jesus reitet auf einem Esel ein.
Die Bürger bejubeln ihn und
legen Palmzweige auf die Straße.

In der katholischen Kirche segnet der Priester am Palmsonntag Zweige.
Sie werden am Ende der Messe verteilt.
Die Zweige werden zu Hause hinter die Kruzifixe gesteckt und bleiben dort
bis Aschermittwoch.

Bereits sehr früh in der Geschichte haben sich verschiedene Bräuche rund um den Palmsonntag entwickelt.

Seit dem 8. Jahrhundert wurden die Ereignisse des Palmsonntags in Prozessionen aufwendig nachgestellt. Bei den Prozessionen wurde oftmals eine lebensgroße Christusfigur auf einem lebendigen oder auch einem hölzernen Esel, den man auch als Palmesel bezeichnet, mitgeführt.

In manchen Gemeinden wird diese Tradition auch heute noch gepflegt.

Ein weiterer Brauch in der katholischen Kirche ist die Palmweihe. Echte Palmzweige sind in Mitteleuropa nur schwer zu bekommen. Aus diesem Grund werden für die Palmweihe meist andere grüne Zweige wie Buchsbaum, Wacholder oder Weide verwendet.

Vor der Messe segnet der Zelebrant die mitgebrachten Palmzweige, besprengt sie mit Weihwasser und danach werden sie in einer Prozession in die Kirche getragen. Nach der Messe werden die geweihten Zweige mit nach Hause genommen.

Bevor sie zum Schutz vor Unheil und Krankheit hinter ein Kruzifix, einen Spiegel oder ein Heiligenbild gesteckt werden dürfen, müssen zuerst die Zweige aus dem letzten Jahr verbrannt werden. Die Zweige, die in der Kirche verbleiben, werden im darauffolgenden Jahr verbrannt und mit ihrer Asche das Aschenkreuz an Aschermittwoch gespendet.

In einigen Regionen werden an Palmsonntag anstatt normaler Zweige kunstvoll gebundene und bunt geschmückte Palmbuschen, die auch Palmbesen, Palmstock oder Palmstange genannt werden, zur Palmweihe gebracht.

Traditionell bestehen Palmbuschen aus sieben verschiedenen Pflanzenzweigen: Palmkätzchen, Buchsbaum, Wacholder, Stechpalme, Eibe, Zeder und Sadebaum.

Je nach Region werden sie als kleine Handsträuße oder an lange Stangen gebunden. Die Zweige werden dann mit bunten Bändern, gefärbten Eiern oder Fastenbrezeln geschmückt.

In der evangelischen Kirche sind Prozessionen und Palmweihen an Palmsonntag nicht üblich, jedoch ist in manchen Regionen genau der Palmsonntag der traditionelle Termin für die Konfirmation, wo dann die Konfirmanden mit grünen Zweigen in die Kirche einziehen.

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne einen erholsamen, vor allem sonnigen Tag mit glücklichen Momenten

Werner

Informationen rund um den Rosenmontag

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

jetzt sind die aktiven „tollen“ Tage der fünften Jahreszeit voll om Gange, die mir als geborener Kölner natürlich vertraut sind und die ich seit 1979 fern der Heimat immer vermisse, denn Karneval im Fernsehen zu schauen, ist zwar „schön und gut“, aber live mit dabei sein, ist es etwas völlig anderes.

Leider ist es mir schon viele Jahre nicht mehr vergönnt gewesen zum Karneval zuhause sein zu können.

Warum wird eigentlich Karneval gefeiert?

Wenn in Köln, Mainz und Düsseldorf Millionen von Narren singend und lachend
durch die Straßen ziehen, weiß jeder:

Es ist Rosenmontag.

Für die Menschen, die feiern ist die „fünfte Jahreszeit“ die mit Abstand größte Party der Welt und für die Polizei und die Rettungsdienste wohl der härteste Job des Jahres.

Was hat es mit diesem Brauch auf sich?

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Die tollen Tage wurden, wie jedes Jahr mit der Weiberfastnacht am Donnerstag eingeläutet und enden dann morgen, am Fastnachtsdienstag. Sie sind kaum zu verpassen, denn selbst wer nicht in einer der Karnevalshochburgen wohnt, kann im Fernsehen auf vielen Programmen Funkenmariechen durch die Gegend springen sehen und wie Büttenredner das bunte, meist kostümierte Publikum erheitern.

Ursprünglich wurde Karneval gefeiert, um die letzten Tage vor der Fastenzeit nochmal so richtig zu genießen.

Der Fastnachtssonntag ist immer der siebte Sonntag vor Ostern.

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Karneval –
Fleisch, leb wohl

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Die Bedeutung von Karneval, Fasching und Fastnacht, wie auch immer die fünfte Jahreszeit in den unterschiedlichen Regionen genannt wird, bezieht sich
auf die anstehende siebenwöchige Fastenzeit,
die am Aschermittwoch beginnt und
in der Nacht auf Ostern endet.

Die Fastenzeit soll an Jesus Christus erinnern,
wie er 40 Tage lang fastend und betend
in der Wüste verbrachte.
Traditionell verzichten gläubige Christen
während dieser Zeit auf Fett, Fleisch und Milchprodukte.

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Während sich die verkleideten Spaßvögel, liebevoll „Jecke“ genannt
in Köln „Alaaf!‘ zurufen, ist in Mainz und vielen anderen Städten der Ausdruck
Helau!“ verbreitet.

Kölle Alaaf bedeutet dabei so viel wie „Köln über alles“,
Helau hingegen steht für ‚hell auf‘ und
soll darauf hindeuten, dass es sich bei
den Mainzer Jecken um ganz besonders
aufgeweckte Leute handelt.

Also sind die Jecken gar nicht so „jeck“, wie vielleicht der eine oder andere Mensch voller Unverständnis für Traditionen denkt.

Ich drücken den Jecken, den Narren und Narrelesen von Herzen gerne die Daumen, auch wenn in diesem Jahr das Wetter nicht wirklich mitspielt und wünsche uns allen einen schönen und lustigen Rest der fünften Jahreszeit

Werner

Was wäre Weihnachten ohne Bratapfel?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der Bratapfel ist für viele Menschen der Favorit schlechthin an kalten Wintertagen.

Spätestens wenn aus dem Ofen der süße Duft der gebackenen Äpfel dringt, kann ihm kaum mehr jemand widerstehen.

Wenn ich es mir nach einem Spaziergang bei winterlich kühlen Temperaturen zuhause gemütlich mache, dann fehlt eigentlich nur noch der Duft eines köstlichen Bratapfels, dessen würzig-süßes Aroma nicht zuletzt auch Kindheitserinnerungen. vor allem an meine Großmutter, die eine wahre Meisterin in der Zubereitung von Bratäpfeln war, in mir weckt. 

Der Apfel ist ja Symbol der Versuchung, der Erkenntnis, der Fruchtbarkeit und auch des Lebens.

In der Advents- und Weihnachtszeit verbinden wir ihn unbewusst jedoch auch mit Wärme und Geborgenheit. Und als Bratapfel zubereitet ist er Gaumenschmaus und Seelentröster zugleich. 

Bereits vor einigen Jahrhunderten war der Bratapfel in zahlreichen Variationen und besonders in unserem Land ein sehr beliebtes Dessert zur Winterzeit. Das lag einerseits daran, dass Süßigkeiten zur damaligen Zeit eher selten oder halt ganz einfach zu teuer waren und andererseits daran, dass Not bekanntermaßen erfinderisch macht.

Äpfel ließen sich dunkel und kühl, vor allem im Keller sehr gut lagern, waren jedoch trotzdem bedroht zu faulen und so entstand so manche Idee bzw. Rezepte, um die süßen Früchte länger haltbar zu machen. Eingemacht als Apfelkompott oder Apfelmus überstanden Äpfel den Winter.

Der Bratapfel war kein Rezept, Äpfel länger haltbar zu machen.

Der Vorteil lag jedoch darin, das sich für das Rezept auch Äpfel verwenden ließen, die schon etwas reifer waren.

Was wäre Weihnachten ohne Bratapfel?

Das klassische Rezept mit Zimt und Zucker ist nach wie vor die Basis eines jeden Bratapfels und wie bei vielen anderen Speisen gibt es auch hier den Klassiker. 

Wer also den klassischen Bratapfel genießen möchte, befreit diesen nach dem Waschen mithilfe eines Apfelausstechers oder eines kleinen scharfen Messers vom Kerngehäuse. Dann backt man ihn ohne Zugabe von Zutaten im Ofen bis er gar und schön weich ist und sich problemlos mit einem Löffel genießen lässt. Vor dem Servieren wird der Bratapfel bei diesem einfachen, klassischen Rezept dann nur noch mit etwas Zucker und Zimt bestreut und schon ist er fertig zu Verzehr.

Es gibt eine Fülle von Variationen für nahezu jeden Geschmack und daher erspare ich mir hier Rezepte zu präsentieren, sondern empfehle lediglich über eine Suchmaschine das Wort: Bratapfel recherchieren zu lassen und schon erscheinen Suchergebnisse nahezu ohne Ende.

In den Pflegeeinrichtungen braucht man für Bratapfelrezepte kein Internet, denn die alten Menschen haben tolle Rezepte, die sie mit einem bisschen guter Zusprache auch bekommt. Wenn sie dann zu Weihnachten einen Bratapfel bekommen, werden Erinnerungen wach und man blickt in dankbare, strahlende Kulleraugen. 

Aus früherer Zeit stammt auch der Brauch Äpfel als Christbaumschmuck zu verwenden und dann aus dem leckeren roten Baumbehang Bratäpfel zu zaubern. 

Bratäpfel eignen sich nämlich auch ganz hervorragend, um eventuell etwas unansehnlich gewordene Äpfel noch zu verwerten und wenn sie aus dem Backofen kommen, sehen alle Bratäpfel gleich aus.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne guten Appetit bei Bratäpfeln aller Art und einen wundervollen 4. Advent

Werner

 

Geh-Sternsingen-Tag

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am 20. Dezember 2018, ist:

Geh-Sternsingen-Tag 2018

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Sternsinger setzen ein Zeichen für Mitmenschlichkeit

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In den USA wird heute der Geh-Sternsingen-Tag musikalisch begangen.

Am heutigen Tag ist dort jedes Kind dazu aufgefordert, von Tür zu Tür zu gehen und Weihnachtslieder zu singen.

Auch in unserem Land ist in vielen Regionen diese Tradition weit verbreitet und den alten Menschen sehr vertraut. Für sie ist es eine helle Freude, wenn die Sternensinger in die Einrichtungen kommen und eine wundervolle Einstimmung auf das immer näher kommende Weihnachtsfest-

Immer mehr Jugendgruppen in unserem Land organisieren regelmäßige Veranstaltungen dazu, bei denen dann auch in Altenheimen und Krankenhäusern gesungen wird und das finde ich persönlich eine sehr schöne Idee, denn es führt noch dazu krank und gesund, sowie jung und alt zusammen. 

Zum Schutz der Aktion, sowohl für die Bürger, als auch für die Sternsinger selbst empfiehlt das Kindermissionswerk, die Sternsinger selbst, aber zumindest die Begleiter mit Ausweisen auszustatten. Die Ausweise können in jeder gewünschten Anzahl beim Kindermissionswerk bestellt werden und mit dem Stempel der Pfarrei kennzeichnen sie eine Sternsingergruppe als „echt“ und damit natürlich auch als seriös, was in Zeiten von Lug und Trug ja leider vonnöten ist. 

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In Deutschland war die Sternsingeraktion 2018 ein RIESEN-Erfolg

Die Sternsinger sammelten 48,8 Millionen Euro – soviel, wie nie zuvor im Rahmen des Dreikönigssingen 2018 für Kinder in Not.

Weit mehr als 10.500 Pfarrgemeinden, Schulen, Kindergärten und weitere Einrichtungen
nahmen an der Aktion teil.

Allein im Vorjahr konnte das Kindermissionswerk mit dem Geld, welches die Sternsinger sammelten, 1.609 Projekte in 99 Ländern weltweit fördern.

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Mit 731 Projekten nahm der Bereich Bildung den größten Anteil ein.

Bildung ist der Schlüssel für die Zukunft von Mädchen und Jungen in ärmeren Ländern.

Darüber hinaus konnte das Kindermissionswerk u. a. 154 Gesundheitsprojekte,
97 Maßnahmen zur Ernährungssicherung und 23 Nothilfeprojekte fördern.

Der Gedanke,
welcher hinter dem Sternensingen steckt, hat
meinen absolut vollsten Respekt

Apropos habe ich da so läuten gehört, dass der Weihnachtsmann heute zum letzten Mal richtig Maß nimmt und das Christkind auch, sodass es schon recht gut ausschaut für nächste Woche.

Uns allen wünsche ich von Herzen gerne, dass die Vorbereitungen auf das Fest ruhig, besinnlich und erfolgreich weiter verlaufen und einen ebenso wundervollen, wie auch solidarischen Tag

Werner