Kategorie: Winter

Was wäre Weihnachten ohne Bratapfel?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der Bratapfel ist für viele Menschen der Favorit schlechthin an kalten Wintertagen.

Spätestens wenn aus dem Ofen der süße Duft der gebackenen Äpfel dringt, kann ihm kaum mehr jemand widerstehen.

Wenn ich es mir nach einem Spaziergang bei winterlich kühlen Temperaturen zuhause gemütlich mache, dann fehlt eigentlich nur noch der Duft eines köstlichen Bratapfels, dessen würzig-süßes Aroma nicht zuletzt auch Kindheitserinnerungen. vor allem an meine Großmutter, die eine wahre Meisterin in der Zubereitung von Bratäpfeln war, in mir weckt. 

Der Apfel ist ja Symbol der Versuchung, der Erkenntnis, der Fruchtbarkeit und auch des Lebens.

In der Advents- und Weihnachtszeit verbinden wir ihn unbewusst jedoch auch mit Wärme und Geborgenheit. Und als Bratapfel zubereitet ist er Gaumenschmaus und Seelentröster zugleich. 

Bereits vor einigen Jahrhunderten war der Bratapfel in zahlreichen Variationen und besonders in unserem Land ein sehr beliebtes Dessert zur Winterzeit. Das lag einerseits daran, dass Süßigkeiten zur damaligen Zeit eher selten oder halt ganz einfach zu teuer waren und andererseits daran, dass Not bekanntermaßen erfinderisch macht.

Äpfel ließen sich dunkel und kühl, vor allem im Keller sehr gut lagern, waren jedoch trotzdem bedroht zu faulen und so entstand so manche Idee bzw. Rezepte, um die süßen Früchte länger haltbar zu machen. Eingemacht als Apfelkompott oder Apfelmus überstanden Äpfel den Winter.

Der Bratapfel war kein Rezept, Äpfel länger haltbar zu machen.

Der Vorteil lag jedoch darin, das sich für das Rezept auch Äpfel verwenden ließen, die schon etwas reifer waren.

Was wäre Weihnachten ohne Bratapfel?

Das klassische Rezept mit Zimt und Zucker ist nach wie vor die Basis eines jeden Bratapfels und wie bei vielen anderen Speisen gibt es auch hier den Klassiker. 

Wer also den klassischen Bratapfel genießen möchte, befreit diesen nach dem Waschen mithilfe eines Apfelausstechers oder eines kleinen scharfen Messers vom Kerngehäuse. Dann backt man ihn ohne Zugabe von Zutaten im Ofen bis er gar und schön weich ist und sich problemlos mit einem Löffel genießen lässt. Vor dem Servieren wird der Bratapfel bei diesem einfachen, klassischen Rezept dann nur noch mit etwas Zucker und Zimt bestreut und schon ist er fertig zu Verzehr.

Es gibt eine Fülle von Variationen für nahezu jeden Geschmack und daher erspare ich mir hier Rezepte zu präsentieren, sondern empfehle lediglich über eine Suchmaschine das Wort: Bratapfel recherchieren zu lassen und schon erscheinen Suchergebnisse nahezu ohne Ende.

In den Pflegeeinrichtungen braucht man für Bratapfelrezepte kein Internet, denn die alten Menschen haben tolle Rezepte, die sie mit einem bisschen guter Zusprache auch bekommt. Wenn sie dann zu Weihnachten einen Bratapfel bekommen, werden Erinnerungen wach und man blickt in dankbare, strahlende Kulleraugen. 

Aus früherer Zeit stammt auch der Brauch Äpfel als Christbaumschmuck zu verwenden und dann aus dem leckeren roten Baumbehang Bratäpfel zu zaubern. 

Bratäpfel eignen sich nämlich auch ganz hervorragend, um eventuell etwas unansehnlich gewordene Äpfel noch zu verwerten und wenn sie aus dem Backofen kommen, sehen alle Bratäpfel gleich aus.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne guten Appetit bei Bratäpfeln aller Art und einen wundervollen 4. Advent

Werner

 

Gesund durch den Winter mit Hilfe aus der Küche

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Gesundheit ist das höchste Gut des Menschen.

Bereits ein einfacher Schnupfen kann sehr unangenehm sein:
die Nase ist dicht, der Kopf brummt und die Augen tränen.

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Aber deswegen gleich zu Medikamenten aus der Apotheke greifen?

Mit einigen Hausmitteln aus der Küche kann man gesund und munter durch den Winter kommen.

Sie sind nicht nur altbewährt, sondern auch eine sehr kostengünstige Alternative zu jeglicher ach so viel gepriesener und uns durch Werbung vorgegaukelter Wirksamkeit von Medizin aus der Apotheke.

ext. BildMit Zwiebeln und Kräutern kann man die Gesundheit sehr wohl erheblich stärken und das noch dazu auch ganz einfach:

gegen einen Schnupfen leistet das klassische Dampfbad mit einer Kräutermischung aus Kamille, Pfefferminze und Salbei immer noch gute Dienste.

Auch Inhalieren mit Salzwasser wirkt gut gegen die verstopfte Nase:

dazu einen Esslöffel Meersalz auf einen Liter kochendes Wasser geben und den Dampf inhalieren.

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Das Gurgeln mit Salzwasser funktioniert folgendermaßen:
ein Teelöffel Salz auf ein Glas Wasser hilft auch sehr gut gegen Halsschmerzen.

Ebenso machen Nasenspülungen mit Emser Salz dem Schnupfen den Garaus.

Das kostet zwar ein wenig Überwindung, aber mal ganz ehrlich:

was würde man nicht alles für die Gesundheit tun?

Gerade was Erkältungen und grippale Infekte betrifft, gaukelt uns die Werbung gewaltig etwas vor! Ich persönlich greife da lieber in „Oma`s Trickkiste“ und damit auf die wirklich altbewährten Hausmittel zurück. Medikamente aus der Apotheke müsste man eh selbst bezahlen.

Im Netz kann man ein Fülle von Hausmitteln finden und in einer Altenpflegeeinrichtung hat man zusätzlich die Möglichkeit die Bewohner zu fragen. Sie einzubinden, sie merken zu lassen, wie wichtig uns ihre Meinung bzw. ihr Wissen ist und so in möglicherweise in Win-Win-Situationen zu kommen. Und das lockert den Pflegealltag auf, schafft Vertrauen und ist somit insgesamt eine gute Sache für alle Beteiligten.

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne stets das richtige und glückliche Händchen im Umgang mit Menschen und einen guten Start in das zweite Adventswochenende

Werner