behaupte ich, werden geboren, denn das Handwerk kann man lernen, aber das Herz muss man schon vorher haben, um allen Aufgaben gewachsen zu sein, den zu Pflegenden und sich selbst auch gerecht werden zu können und um in diesem Beruf bestehen zu können!

arbeiten zu können, erfordert eine hohe soziale Kompetenz, Beobachtungsgabe, Empathie, erhöhte körperliche und psychische Belastbarkeit, Organisationstalent, Improvisationsgeschick, leise Töne, ruhige Hände, Durchhaltevermögen und vieles, vieles, vieles mehr!

Meine kritischen Gedanken zum Tag der Senioren

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in den USA ist heute Tag der Senioren 2017 und am 1. Oktober ist der Internationale Seniorentag, der seit 1990 jährlich auf die Situation und Lebensbedingungen älterer Menschen aufmerksam macht und für besondere Herausforderungen wie Altersarmut, Vereinsamung und Diskriminierung sensibilisieren soll.

Zum einen sollen an diesem Tag die erbrachten Leistungen der Älteren gewürdigt und zum anderen darüber hinaus das gegenseitige Verständnis zwischen den jüngeren und den älteren Generationen gestärkt werden.

Ich finde man kann, nein man muss beinahe täglich über die Situation der Senioren nachdenken, denn die Situation wird immer bescheidener, egal, wo man hinhört oder hinschaut.

Nicht nur das der Altersbaum sich immer mehr zuspitzt, auch durch die letzte Rentenerhöhung und die angeblich so gute Situation auf dem Arbeitsmarkt sollten man sich nicht über den tatsächlichen Stand der Dinge hinweg täuschen lassen, denn es beileibe nicht alles Gold, was glänzt.

Ganz besonders berührt und vor allem mehr als nachdenklich gemacht, hat mich eine Reportage, die vor ein paar Wochen im Fernsehen zu sehen war, wo ein weit über 70 Jahre altes Ehepaar, um einen halbwegs erträglichen Lebensstandard zu halten, zwei mal wöchentlich in einer Papierfabrik nachts unter höchster Anstrengung schwere Papierberge bewältigen musste.

Ein weiteres Highlight ergab sich als ich ein wenig im Internet recherchierte: ich gab als Suchbegriff anstatt Altersarmut den Suchbegriff: Seniorenarmut ein und bekam Ergebnisse für: Seniorenarbeit!

Und ich war mehr als erstaunt, wie viele und umfangreiche Seiten es doch zu diesem Thema gibt: angefangen von Ideen für Seniorenarbeit über diverse Angebote für Seniorenarbeit bis hin zu regelrechten Empfehlungen dafür. 

Das Jahr 2018 soll ja das „Jahr der Senioren“ werden, zumindest, wenn man sich den Rückblick zum 12. Deutschen Seniorentag 2018 so anschaut, der vom 28.-30. Mai 2018 in Dortmund stattgefunden hat. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) e.V. hatte diese Seniorentage gemeinsam mit ihren über 100 Mitgliedsverbänden unter dem Motto 

„Brücken bauen“

ausgerichtet.

Eine „erfolgreiche“ Politik für Senioren wird es meiner Meinung nach auf lange Sicht nicht geben, aber sie sollte sich zumindest zum Ziel setzen Frauen und Männer ausreichend zu unterstützen, die Hilfestellung jeglicher Art, Pflegeleistungen oder Versorgung im Alter dringend benötigen.

In diesem Sinne drücke ich uns allen von Herzen gerne voll doll die Daumen, dass es zeitnah nachhaltige Lösungen gibt und wünsche uns allen einen wundervollen Tag

Werner

P.S.:

Ich würde mich sehr über Eure Kommentare freuen!

Unterhalb des Artikels findet Ihr ein Kommentarfeld in ausreichender Größe.

Was macht man denn so als Altenpfleger?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

was macht man denn so als Altenpfleger

Altenpflege,
wird auch die Pflege alter Menschen genannt und
befasst sich mit der Betreuung und Pflege
von betagten Menschen in der
Hauskrankenpflege bzw. in
Ambulanten Pflegediensten,
Altenheimen, Pflegeheimen,
geronto-psychiatrischen Kliniken,
sowie bedingt auch auf
Palliativ-Stationen und in Hospizen.

Die berufliche Altenpflege wird von
Altenpflegern, wobei diese
erst seit 2004 ein anerkanntes Berufsbild sind,
Gesundheits- und Krankenpflegern oder Altenpflegehelfern ausgeübt.

Wer also meint ein „dickes Fell“, sowie Nerven, wie Drahtseile zu haben, über ausreichend Erfahrung in allen erdenklichen Lebenslagen und ein Höchstmaß an sozialer Kompetenz verfügt, der kann sich dem dreijährigen Ausbildungsgang zur Altenpflegefachkraft stellen.

Und wer dann auch noch die Prüfungen – schriftlich, mündlich, praktisch –  schafft und das Examen in der Hand halten darf, kann sich den Anforderungen der Ganzheitlichen Pflege stellen, Schichten führen, sich weiterbilden, qualifizieren, spezialisieren und bishin zur Pflegedienstleitung aufsteigen.

Was Altenpflege tatsächlich bedeutet,
versuche ich hier mal darzustellen,

denn entgegen der langjährigen. eher abfälligen Meinung, die damals herrschte, sind wir nicht nur „Arschabwischer“,
sondern …

wir führen die Grundpflege durch
wir reichen die Mahlzeiten an
wir sind „Seelenklempner“ und Trostpflaster
wir bringen Menschen zum Lachen und
sind für sie da, wenn sie traurig sind und weinen
wir begleiten Menschen durch den Tag und die Nacht
wir fördern die Gemeinschaft und schlichten Streit
wir führen die Wundversorgung durch
wir versuchen vorhandene Resourcen zu erhalten
wir begleiten Menschen im Sterbefall
wir spenden Trauernden Trost
wir versuchen Menschen sinnvoll zu beschäftigen
wir sind für einige Menschen „die“ Familie
wir sind Improvisateure und Organisationstalente
wir sind Sprachrohr zu den Ärzten
und allen anderen Berufsgruppen
wir koordinieren Termine
wir sind Köche, Küchenhelfer und Kellner
wir sind Zimmermädchen
wir sind auch Reinigungsfachkräfte
wir finden Gebisse und Brillen wieder
wir sind „der“ Schlüsseldienst
wir führen Auseinandersetzungen
wir sind Motivationskünstler
wir lesen Zeitungen und Bücher vor
wir sind Wegbegleiter auf allen Wegen
wir sind Sänger, Tänzer, Musikanten, Clowns
wir sind Spielkameraden
wir sind da … in guten, wie in schlechten Tagen

wir sind schon ziemlich …. klasse, oder?

ja,  und so ganz „nebenbei“ erledigen wir noch ein bisschen „Papierkram“: Dokumentation wie Biographie, Evaluierung, Fallbesprechung, Pflegeberichte, Pflegeplanung, etc.

Werner Heus

Schutzbefohlen bedeutet anvertraut sein

Liebe Leserinnen, liebe Leser

als examinierter Altenpfleger, leider aufgrund von schwerer Erkrankung nicht mehr berufstätig, aber während der aktiven Zeit überwiegend mit dementen Menschen betraut, möchte ich heute auf das Thema:

SCHUTZBEFOHLENE

explizit eingehen!

Wie definiert der Gesetzgeber? 

Bei Schutzbefohlenen handelt es sich um Personen, die aufgrund ihres Alters oder ihrer körperlichen Verfassung besonders schützenswert sind. Im StGB gibt es einige Vorschriften, die gegenüber Schutzbefohlenen verübte Taten aufgrund der größeren Verwerflichkeit härter bestrafen, so z.B. die Misshandlung (siehe Misshandlung) von Schutzbefohlenen nach § 225 StGB oder der sexuelle Missbrauch (siehe Sexueller Missbrauch) von Schutzbefohlenen nach § 174 StGB.

Schutzbefohlene im Sinne des § 225 StGB sind Personen unter 18 Jahren sowie solche Personen, die aufgrund Gebrechlichkeit oder Krankheit wehrlos sind. 

Als examinierter Altenpfleger steht man, selbst wenn man seine Arbeit noch so gewissenhaft ausführt, immer mit einem Bein im „Knast“, also muss man trotz allem Druck zumindest die Grund- und Menschenrechte einhalten!

Schutzbefohlen bedeutet … anvertraut sein!

Die Dienstanweisung fängt mit einer Stellenbeschreibung an, die Philosophie wird in den Einrichtungen unter einem Pflegeleitbild vorgegeben und über allem Handeln steht ein Satz aus dem Artikel 1 des Grundgesetzes:

Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Ich selbst habe viele Jahre in sogenannten „Geschlossenen Bereichen“, die man nur durch eine zahlen gesicherte Kombination überhaupt betreten kann und in geronto-psychiatrischen Einrichtungen mit austherapierten Alkoholikern, Drogenkranken, Borderline-Syndrom oder gar BPS, Psychopathen, Schizophrenen, teilweise Dementen und das auch noch als Nachtwache, in einem Beispiel mit mehr als 20 solchen zu Pflegenden alleine als Nachtwache gearbeitet, dabei unter anderem bis auf einen Zahn durch einen fürchterlichen, wenn auch unbeabsichtigten Schlag eines Dementen, alle Zähne im Oberkiefer verloren, lag mehrere Minuten bewusstlos herum, bevor ich „irgendwie“ die Nachtwachen aus den anderen Wohnbereichen zu Hilfe rufen konnte!, aber das ist mir alles egal, denn ich habe mir trotz allem eins immer bewahrt, nämlich Altenpfleger mit Herz und Hand zu sein und zu bleiben.

Auf den Punkt gebracht, hatte ich überwiegend mit Schutzbefohlenen zu tun.

Der liebe Gott hat mir so etwas wie goldene Hände und die richtigen Instinkte für den Umgang mit schwierigen Situationen „in die Wiege“ gelegt, sodass ich in 99 Prozent aller Fälle immer passable Lösungen für extrem schwierige Pflegesituationen instinktiv gefunden habe. Man kann zwar die graue Theorie beigebracht bekommen, Krankheitsbilder, etc., aber es ergeben sich in der Praxis Dinge, die man nicht für möglich gehalten hätte und dann muss man reagieren. möglichst richtig und zeitnah, denn da sind ja auch noch andere zu Pflegende, die evtl. Hilfebedarf haben und auch ein Stück weit um die eigene Gesundheit.

Wohl wissend, dass der Bewohner einer Pflegeeinrichtung eine „Wunderwaffe„, nämlich einen roten Kopf für eine Klingeleinrichtung sein Eigen nennen darf, bin ich bereits bei der Grundpflege auf die kleinen Wünsche meiner Schutzbefohlenen eingegangen und habe eben z.B. auf Wunsch an Stellen eingecremt, wo nichts war, aber der Mensch war in diesem Moment zufrieden und DAS war das Wichtigste.

Ich habe leider, leider viele Situationen erlebt, die mich betroffen gemacht haben:

eine Altenpflegerin steht vor einen Dementen und zeigt ihm nicht nur einen „Vogel“, sondern eine ganze Vogelschar … pfui  

eine Altenpflegerin lässt eine frisch gebadete Demente, also Schutzbefohlene, mit nassen Haaren und nur dem Bademantel bekleidet bei 7 Grad minus 1 Stunde und 15 min. direkt vor dem einem geöffneten Fenster stehen! … pfui 

ein Wohnbereichsleiter zeigt mit dem Finger auf eine demente Bewohnerin, die sich während der Mittagsruhe die Unterbekleidung ausgezogen und das Inkontinenzmaterial heruntergezogen hat, duzt diese mit den Worten:

„….., wie siehst Du denn aus!?“  und lacht die alte Dame aus … pfui 

Hat solches Verhalten noch irgend etwas mit der Würde des Menschen zu tun ???

Nein, sie wird teilweise nicht nur mit Füßen getreten, sondern auf das Übelste missachtet und an einem solchen Punkt ist bei mir immer Schluss gewesen. Wenn so etwas sich wiederholt und toleriert wurde, habe ich mir einen neuen Arbeitsplatz gesucht, denn für einen reise willigen Junggesellen gibt es Arbeit, wie Sand am Meer.

Altenpfleger unterliegen tagtäglich der „Beobachtung“ durch zu Pflegende, Angehörige, Kollegen und Vorgesetzte. Wer die Unantastbarkeit der Würde des Menschen missachtet, muss abgemahnt, und bei mehrfachen Vergehen gekündigt werden. 

Sollte sich dieses Verhalten fortsetzen sollte das Examen entzogen und in der Konsequenz Berufsverbot erteilt werden!

Leider werden viele Missstände durch – in Köln nennen wir es „Klüngel“ – oder das sogenannte „Vitamin B“ vertuscht und unter den Teppich gekehrt!

Ich könnte unzählige Beispiele mit Ross und Reiter anführen, aber ich unterliege ja der Schweigepflicht

Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich diese Missstände binnen kürzester Zeit abstellen wollen, aber ich weiß das es ein völlig utopischer Gedanke ist.

Ich danke all meinen ehemaligen Kollegen, die die Würde des Menschen und vor allem der Schutzbefohlenen achten für die tolle Arbeit, wünsche Euch ganz viel Kraft, ein starkes Nervenkostüm und drücke voll doll die Daumen,dass Ihr nicht all zu oft weit über die Leistungsgrenze hinaus gehen müsst … es kommen ja ganz schnell 13.000 neue Fachkräfte … grins

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne einen guten Start in die neue Woche, aushaltbare Temperaturen und einen erfolgreichen Tag.

Werner

 

 

Auch Brombeeren sind wahre Vitaminbomben

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
genau wie die Heidelbeere (Blaubeere), ist auch die Brombeere eine sehr beliebte Frucht, die bereits seit „ewigen“ Zeiten aufgrund ihrer nachweislichen Heilkräfte gesammelt und heutzutage auch als therapeutisches Nahrungsmittel angesehen wird. 
Bereits bei den „alten Griechen“ wurde die Brombeere als Naturheilmittel genutzt. 
Der Einsatz erfolgte bei Entzündungen von Zahnfleisch, was oft durch die Verwendung als Kräuterteemischung gelang.
Heutzutage werden sie in roh verzehrt, eignen sich aber auch für Milchzubereitungen, im Joghurt, um ein Müsli aufzufrischen und nicht zu unterschätzen geben sie unter dem Stichwort: „das Auge isst mit“ zusätzlich einen kräftigen farblichen und damit auch Appetit anregenden Akzent.
Es gibt schier zahlreiche Formen, die wild wachsen und nahezu rund um den gesamten Globus, also nahezu weltweit, zu finden sind.
Rund 2.000 unterschiedliche Arten sind alleine bei uns in Europa vertreten.
In unserem Land zählt sie zu einer der ältesten Obstarten überhaupt.
Das Schöne ist, dass man sie auch im heimischen Garten anbauen kann.
Die Brombeere ist eine wahre Vitaminbombe.
Und das sind die Fakten, die sie auch im Speiseplan einer Altenpflegeeinrichtung interessant macht: 
Sie Brombeere hat einen enorm hohen Gehalt an Provitamin A, der sich in unserem Körper zu Vitamin A umwandelt. Des weiteren ist jede Menge an Vitamin C enthalten, das unter anderem der Zellschädigung vorbeugt.
Ebenso beachtlich sind die enthaltenen Vitamine: 
Beta Carotin, Vitamine E, B1, B2, B6 und Folsäure

Die Heilwirkungen der Brombeere sind sehr vielfältig: 

Sie wirkt nicht nur reinigend auf das Blut, sondern auch blutstillend, schleimlösend und treibt den Harn an.

Die Beere kann nicht nur bei Mandelentzündung, Fieber, Mundschleimhautentzündungen und Durchfall helfen, sie lindert auch Beschwerden bei einem Magen – Darm – Katarrh oder Sodbrennen.

Die Vielfalt der Verwendbarkeit ist beachtenswert:

Brombeeren sind zum Frischverzehr,
als Kuchenbelag und für die Bereitung von Marmelade,
Gelee, Saft und auch Wein geeignet.
Brombeeren sind sehr empfindlich, die Lagerung im Kühlschrank sollte höchstens
zwischen zwei und drei Tagen betragen. 
Zum Einfrieren ist sie jedoch bestens geeignet 
und so kann ein Vorrat für den Winter angelegt werden.

 

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Brombeer-Kuchen … hmmh lecker

 

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Brombeerwein … etwas für Genießer

 

Brombeersaft ist ein wohltuendes Mittel bei Heiserkeit 
Die Beeren haben einen hohen Gehalt an Mangan, welches für die Knochen und das Bindegewebe unersetzlich ist. Des Weiteren enthalten sie Magnesium, was sowohl die Nerven – wie auch die Muskelfunktion ankurbelt.
Im Grunde gibt es nur ein einziges Fazit, nämlich: nichts, wie ran an die Brombeeren und roh verzehren, denn da wirken sie als therapeutisches Nahrungsmittel am Besten.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne einen herrlichen Sommertag mit hoffentlich aushaltbaren Temperaturen und eine große Portion herrliche Brombeeren (zur Not auf Vanille-Eis … zwinker)
Werner 

Loslassen ist auch eine Frage von Respekt

Liebe Leserinnen und Leser,

manchmal denkt man, es sei stark festzuhalten, aber es ist das Loslassen das wahre Stärke zeigt!

Mit diesen einleitenden Worten greife ich heute ganz bewusst ein „heißes“ Thema auf, mit welchem ganz sicher jeder von uns bereits einmal konfrontiert war und vielleicht so seine Probleme hatte, noch hat oder im schlimmsten Fall sein ganz restliches Leben lang haben wird.

Wer Kinder hat, wird sicherlich die Situation kennen. Zunächst behütet man sie mit Mutter/Vater-Instinkt gegen Wind und Wetter, „Furz und Feuerstein“ und jegliche Einflüsse, die das Leben als solches so zu bieten hat. Jedoch irgendwann kommt einmal der Tag, wo ein Kind entscheidet die elterliche Wohnung zu verlassen, um einen eigenen Hausstand oder sogar eine eigene Familie zu gründen. Dann ist der Zeitpunkt gekommen um loszulassen, oft schweren Herzens, oft unter Tränen und oft mit lange anhaltender Traurigkeit.

Loslassen bedeutet nicht, nicht mehr mit Rat und Tat dem Kind zur Seite zu stehen oder hin und wieder mal einen kleinen finanziellen Zuschuss zu geben, aber ein Kind muss irgendwann anfangen seine eigenen Erfahrungen zu machen, den kalten Wind spüren, den einem das Leben so manches Mal entgegen bläst und sich durch etwaige Probleme aller Art selbst hindurch zu boxen.

Hotel „Mama“, als Eltern für jedes finanzielle Problem des Kindes immer und immer wieder aufzukommen, hier was zuzustecken und da eine Rechnung zu bezahlen, ist der völlig falsche Weg, denn es führt zu nichts, außer dem Kind jegliche Chance zu nehmen einen eigenen Erfahrungsschatz zu erlangen und zu erweitern.

Und was, wenn Mama oder Papa einmal von ihrem Recht auf Ableben erfolgreich Gebrauch machen sollten, wie soll es dann für das Kind weitergehen, wenn es nie gelernt hat, sich selbst durch das Leben zu beißen?

Ich persönlich habe es immer so gehandhabt, dass mit 18. Lebensjahr bzw. dem Abschluss der Ausbildung meine Kinder angefangen haben, auf eigenen Füßen zu stehen und habe zu ihnen ein durchweg freundschaftliches Verhältnis.

Mein Rat ist gefragt und in Notsituationen springe ich in meiner Eigenschaft als Opa, wie auch, aber das ist eher die Ausnahme, finanziell mal ein, jedoch kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass meine Kinder frühzeitig den Ernst des Lebens kennengelernt und sich ordentlich durchgebissen haben, ganz einfach weil ich rechtzeitig losgelassen habe.

Eine weitere Situation im Leben, wo es um das Loslassen geht, ist der Verlust eines Partners durch Ableben. Und da gibt es mitnichten kein Patentrezept, denn jeder Mensch kann nur individuell für sich selbst entscheiden, wann und ob er/sie loslassen mag oder das überhaupt jemals tatsächlich kann!

Ich werde in künftigen Artikeln noch genauer darauf eingehen und meine Erfahrungen im Umgang mit Sterbebegleitung näher beschreiben.

Wer darüber nachdenkt, sich nach dem Ableben eines Partners, noch mal zu binden, sollte der Fairness halber einem eventuellen neuen Partner gegenüber, erst einmal sich selbst hinterfragen, ob er/sie dazu überhaupt bereit ist!  

Das Loslassen hat sehr viel mit dem Glauben zu tun, und zwar dem Glauben an sich selbst!

In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein schönes Wochenende mit aushaltbaren Temperaturen.

Werner

Einen Floh ins Ohr setzen kann effektiv sein

Liebe Leserinnen, liebe Leser, 
eine sehr einfache Möglichkeit neben der respektvollen Anrede und Ansprache mit älteren bishin zu hochbetagten Menschen in ein Gespräch zu kommen, ist die Verwendung von Sprichwörtern und Redensarten.
Manchmal bekommt man dadurch sogar Zugang zu dementen Menschen.
Es hört sich im ersten Moment vielleicht „komisch“ an, aber wenn man zu einem dementen Menschen regelmäßigen Zugang braucht, dann lohnt es sich zu versuchen, diesem Mensch sprichwörtlich einen Floh ins Ohr zu setzen.   
Denn wenn man jemanden einen Gedanken förmlich „eingibt“,
der dann bei unserem Gegenüber zu einer fixen Idee wird,
spricht man redensartlich davon
„einen Floh ins Ohr zu setzen.“

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Der Floh ist ein Tier,
das ständig auf- und ab hüpft.
Dadurch symbolisiert es die Unruhe ,
die den Betroffenen immerzu an das
Gesagte denken lässt.

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Und das Ohr?

Das Ohr steht für den Zugang
zu unserem Bewusstsein,
denn der Gehörgang
führt direkt in das Gehirn.

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Diese Redensart lässt vor dem geistigen Auge
das Bild eines Flohs aufkommen, der im Ohr herum hüpft.
Und der Effekt ist, dass man mit einem Floh im Ohr
wohl nicht mehr in der Lage ist, einen klaren Gedanken zu fassen.

Das Ganze ist dann als erfolgreich zu werten, wenn man jemandem einen Gedanken mitteilt oder bei diesem einen möglichst als mehr oder minder unerfüllbar erachteten Wunsch so weckt, dass sich dieser bei ihm einnistet wie ein Floh und zu einer fixen Idee werden sollte.

Ein so derartig starker Wunsch, der diese Person dann wie ein Floh peinigt, beunruhigt und in der Folgezeit absolut nicht mehr loslässt.

Und wenn das wirklich gelungen ist, wenn man alles richtig gemacht hat, hört man:

„Da haben Sie mir ja einen schönen Floh ins Ohr gesetzt!“

Auch in der Rehabilitation hat diese Redensart einen besonders hohen Stellenwert. Zum Beispiel, wenn es darum geht nach einem Schlaganfall einen Betroffenen nach dem Motto:
„Du kannst bzw. Du schaffst das!“ nachhaltig zu motivieren.
Auch in der Tagesgestaltung, zum Beispiel der 10-min-Aktivierung, ist das Erkennen oder Vervollständigen von Sprichwörtern und Redensarten bei Hochbetagten äußerst beliebt.

Ich empfehle, aus meiner absolut positiven Erfahrung heraus, dem Pflegepersonal sich mit der Bedeutung von Redensarten vertraut zu machen, denn es ist eine der einfachsten Möglichkeiten Zugang in allen Bereichen des täglichen Lebens zu hochbetagten Menschen zu bekommen.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne einen wundervollen Sommertag mit aushaltbaren Temperaturen und ohne Flöhe

Werner

 

Wissenswertes rund um Pflaumen und Zwetschgen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Es ist Pflaumenzeit

Abhängig von der angebauten Sorte kann die Pflaumenzeit in Deutschland bereits im Juli beginnen und bis in den Oktober hineinragen.

Im Hochsommer, also aktuell, ist auch die Zwetschgenzeit.

Zwetschgen lassen sich etwas einfacher vom Stein lösen und man bekommt sie aus diesem Grund noch häufiger im Supermarkt angeboten.

Pflaumen, wie auch Zwetschgen und viele andere Obstsorten schmecken dann am besten, wenn sie komplett ausgereift sind. Wer  im Geschäft besonders leckere Früchte kaufen möchte, der sollte sie in der Erntezeit kaufen und nicht zu feste Früchte wählen, denn diese sind oft nicht ganz reif und deshalb eher sauer als süß.

Pflaumen und ihre kleine Schwester, die Zwetschgen, haben idealerweise ein pralles, volles Aussehen. Bei Druck geben sie leicht nach, ohne dabei Stellen zu bekommen.

Verzichtet bitte auf unreife oder grünliche Exemplare, da Pflaumen kaum nach reifen.

Die Zubereitung sollte möglichst frisch erfolgen.

Bei Bedarf lassen sie sich bis zu einer Woche lagern, am besten in einer Papiertüte verpackt und ungewaschen im Gemüsefach des Kühlschranks.

Die Hauptzeit,
in der man die meisten Sorten direkt vom Baum pflücken kann,
ist der August und der September.

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Die Pflaume ist ein oft sparrig wachsender Strauch oder Baum,
der Wuchshöhen von bis 6 (seltener bis zu 10) Meter erreicht.

Sie wurde im Jahr 1753
von Carl von Linné zum ersten Mal beschrieben.

Und wird in sieben Unterarten eingeteilt:
* Zwetschge
* Kriechen- oder Hafer-Pflaume
* Halbzwetschge
* Edel-Pflaume
* Spilling
* Ziparte
* Mirabellen

Pflaumen und Gesundheit

In Pflaumen und Zwetschgen stecken neben Vitaminen und Mineralstoffen auch wichtige sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe und eine Menge Energie.

Ihnen wird nachgesagt, dass der Verzehr Verstopfungen löst. Das ist auf die enthaltenen wasserlöslichen Ballaststoffe zurückzuführen und auf das Aufquellen im Darm, wodurch eine gute Verdauung gefördert wird.

Sie enthalten Zink, Kupfer, Beta-Carotin, Vitamin C, E und verschiedene B-Vitamine. Das sorgt zum einen für ein gutes Immunsystem und zum anderen sind Zink und Kupfer bekannt dafür, dass sie bei Nervosität helfen.

Des weiteren enthalten Pflaumen Vitamin K, Bor, Kalzium, Phosphor und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, wie Polyphenole, welche in der Diskussion stehen, dem Knochenschwund im fortgeschrittenen Alter vorbeugen zu können.

Die vielen Antioxidantien und Polyphenole gelten auch als gute Mittel, um Krebs oder Herz-Kreislauf-Krankheiten vorzubeugen.

Pflaumen
sind sehr vielseitig verwendbar,
zum Beispiel für:

Pflaumenmus

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Pflaumenkuchen

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Pflaumenkompott

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Wie auch immer zubereitet Ihr Pflaumen gerne essen mögt, so wünsche ich Euch … guten Appetit.

Wer einen Pflaumenbaum im Garten sein eigen nennt, dem wünsche ich von Herzen gerne eine reiche Ernte, allen, die Pflaumen gerne mögen, dass die richtige Sorte auf dem Wochenmarkt bzw. in den Geschäften verfügbar ist und uns allen eine schöne Sommerzeit mit aushaltbaren Temperaturen

Werner

Wertvolle Tipps zum Schwitzen im Sommer

Ein ganz herzliches Hallo
liebe Leserinnen, liebe Leser

Bei sommerlichen Temperaturen Sport zu treiben, ist für viele Menschen schier undenkbar, klingt unlogisch, unangemessen oder hört sich nach einer Dummheit, die man ganz sicher nicht begehen sollte.
Dabei ist es jedoch für die Schweißproduktion wichtig, sich unabhängig von Witterungsbedingungen stets ausreichend zu bewegen.

Und wie wichtig ist Schwitzen im Sommer?

Wer im Sommer keinen Sport treibt, hindert seine Schweißdrüsen daran, sich zu regulieren und die natürliche Folge sind dann Schwitzattacken.

In der Altenpflege hat Bewegung aufgrund der diversen Krankheitsbilder einen besonders hohen Stellenwert. Im Rahmen der sogenannten 10-min-Aktivierung gibt es eine Fülle von Möglichkeiten die Bewegung nachhaltig zu fördern und die Vorbereitung dauert auch nicht lange.

Zehn Minuten hört sich nach nicht viel an, aber erstens ist weniger oft mehr und 10 min. können beispielsweise für hochbetagte, demente Menschen eine „Weltreise“ bedeuten. Ich habe während meiner aktiven Zeit in der Altenpflege jede sich bietende Gelegenheit genutzt, um Seniorensport in all seiner Vielfalt zu fördern.

Eine weitere ganz besondere Rolle spielt auch die Ernährung, denn wer sein Schwitzen reduzieren möchte, sollte unbedingt auf scharfe Gewürze verzichten, weil diese den Körper nur noch zusätzlich anheizen. Fettiges, wie Pommes oder die berühmte Grillwurst sollten bitte gemieden werden, weil dadurch der Kreislauf sehr stark belastet wird!

Auch wenn Gegrilltes verführerisch duftet, sollte man am Tag lieber frische Salate, Obst und Gemüse auf den Speiseplan nehmen. Die gute Nachricht ist, dass mageres Hühnerfleisch und Fisch auch zur leichten Kost gehören.

Das Kaffeetrinken sollte im Sommer eingeschränkt werden, denn auch Kaffee fördert das Schwitzen, ebenso spielen Alkohol und Zigaretten eine Rolle.

Bei hohen Temperaturen viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen, ist deshalb so extrem wichtig, weil der Körper durch Schwitzen vermehrt Wasser und Mineralstoffe verliert.

Vorzugsweise sollte man Wasser trinken, denn zuckerhaltige Softdrinks können den Durst nicht löschen!

Schwitzen im Sommer 1 (75%)

Besonders und von Herzen gerne empfehlenswert sind natürliches Mineralwasser, Saftschorlen oder Früchtetees, denn sie führen dem Körper auch noch Mineralien zu, die über den Schweiß verloren gehen. 

Da im Sommer lockere und luftige Kleidung wichtig ist, entscheiden Schnitt und Material der Kleidung im wahrsten Sinne des Wortes maßgeblich über das Ausmaß des Schwitzens:

Wer locker sitzende Schnitte und leichte Stoffe trägt, ist bestens gerüstet, um einen Hitzestau zu vermeiden. Wenig atmungsaktiv, synthetische Stoffe, wie Polyester sollte man hingegen möglichst vermeiden.

In der Altenpflege ist das ein besonderes Problem, denn die Unantastbarkeit der Würde und eventuelle Lieblingsbekleidung der Bewohner, die oftmals aus Synthetik ist, was man spätestens daran erkennt, wenn es beim Ausziehen „knistert“, machen es schwer. Man muss genau abschätzen, ob man den Bewohner bevormundet, also auf ein anderes Kleidungsstück verweist und ihn damit verärgert, oder man einfach dem legitimen Bekleidungswunsch folgt und damit evtl. Mehrarbeit hat. Unter uns gesagt, hat Pflegepersonal das Recht einer hochbetagten Dame im Alter von 80+, die das betreffende Kleidungsstück Zeit Lebens getragen hat, Bekleidungsvorschriften zu machen. Mit viel Pech ist dieser Bekleidungsstil von einem guten Biografie-Schreiber in der Pflegeplanung dokumentiert und streng genommen würde es in einen Pflegefehler ausufern. Wenn dann noch ein schlauer Angehöriger oder Betreuer mit im Spiel sein sollte, dann kann es wirklich brenzlig werden!    

Bekleidung aus Naturfasern, wie Baumwolle, Leinen oder Seide anziehen und Schuhe aus Leder tragen, sind die bessere Alternative.

Wer Schweißflecken vermeiden möchte, sollte auf Grau und ebenso auf knallige T-Shirt-Farben verzichten, da dort nassen Ränder besonders schnell sichtbar werden!

Schweiß verursacht jedoch nicht nur Flecken auf der Kleidung, sondern sorgt oftmals auch für unangenehme, bishin zu peinlichen Gerüchen und so für Nasenrümpfen, besonders dort, wo sich größere Menschenmengen auf engstem Raum befinden.

Körperpflege sollte daher während des Sommers ganz besonders groß geschrieben werden! Bereits unmittelbar nach dem Duschen sollte man ein Deodeorant auftragen.

Um sich zwischendurch mal zu erfrischen, wäre ein guter Tipp, die Unterarme mit kaltem Wasser abzuspülen und sich das Gesicht mit Wasser zu betupfen.

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Ich wünsche Euch von Herzen gerne einen wundervollen Sommer ohne übermäßige Schwitzattacken und hoffe, dass diese Tipps ein klein wenig dazu betragen können

Werner

Was bei großer Hitze unbedingt zu beachten ist

Ein ganz herzliches Hallo
liebe Leserinnen, liebe Leser

man kann mit Fug und Recht zugeben, dass uns dieser Sommer komplett im Griff hat und man beinahe nicht mehr weiß, wohin man noch „flüchten“ könnte, um dieser Hitze irgendwie zu entgehen. Das A&O in diesen Tagen ist eine ausreichende und gut überlegte Flüssigkeitszufuhr um die wichtigsten Körperfunktionen aufrecht zu erhalten. 

Auch in den kommenden Tagen und Wochen erreichen uns weiterhin die in diesem Jahr bereits ausgiebig bekannten wiederkehrenden Hitzewellen dieses „Jahrhundert-Sommers, die in weiten Teilen Mittel- und Westeuropas extreme Temperaturen mit sich bringen werden.

In vielen südlichen Ländern sind Werte über 40 Grad zu erwarten.

In weiten Teilen unseres Landes hat mit den
letzten Niederschlägen im Mai gleichzeitig
ein extrem trockener Witterungsabschnitt
mit  ständigen Temperaturen über 30 Grad begonnen.

Damit begann der Sommer dann gleich so heftig,
dass es vielen Menschen schnell zu heiß wurde und
die Gefahren durch die Hitze sollten bitte nicht unterschätzt werden.

Von einer Hitzewelle sprechen die Meteorologen,
wenn an mindestens drei aufeinander folgenden Tagen
Tageshöchstwerte von über 30 Grad Celsius erreicht werden.

Steigen an zwei dieser drei Tage die Werte
auf mindestens 35 Grad, sprechen die Meteorologen dann
von einer starken Hitzewelle.

In diesem Fall bestehen für unsere Gesundheit vor allem
die Gefahr von Hitzschlag und ebenso die der
Dehydrierung, also ist es extrem wichtig, dem Körper ausreichend,

idealerweise mindestens 2 l Flüssigkeit zuzuführen, vorzugsweise Wasser.

In der Pflege ist es äußerst wichtig gerade bei dementen Menschen auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Da reicht es beileibe nicht diesen Menschen nur etwas zu trinken hinzustellen, nein, im schlimmsten Fall vergessen sie krankheitsbedingt „einfach“ zu trinken. Da muss man schon die gesamte Palette der Motivierung von miteinander anstoßen, auf jemanden trinken bishin zu ein Schlückchen für …, ein Schlückchen für … in Anwendung bringen und vor allem die sogenannten Einfuhrlisten oder Trinkprotokolle akribisch sorgfältig zu führen. Ganz besonders bei Menschen mit bestimmten Herzerkrankungen, wo evtl. Einfuhrgrenzen festgelegt sind, bitte aufmerksam beobachten und ggf. mit dem Arzt Ausnahmen absprechen, dokumentieren und bei der Dienstübergabe weiter geben.

Das Führen der Einfuhrlisten ist extrem wichtig und es nützt niemandem, da einfach nur „wahllos“ einzutragen, sondern wenn nur 3 Schluck getrunken wurden, dann auch nur 3 Schluck einzutragen. In meiner Zeit als Dauernachtwache wusste ich schon immer bei Dienstbeginn auf welche Bewohner ich nach welcher Schicht zu achten hatte und so manches Mal musste ich mir es echt verkneifen meine negativen Beobachtungen zu dokumentieren.

Auch das Pflegepersonal sollte ausreichend Flüssigkeit zuführen!

In diesem Sinne wünsche ich Euch von Herzen gerne ein perfektes, wunderschönes Wochenende mit aushaltbaren Temperaturen und bitte:

passt gut auf Euch auf.

Werner

Internationaler Tag des Bieres 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Freitag, dem 3. August, ist:

Internationaler Tag des Bieres 2018

Ohne jeglichen Zweifel ist Bier eines der beliebtesten und ältesten Getränke und das weltweit.

Zu Ehren des Gerstensaftes findet jedes Jahr am ersten Freitag im Monat August der

Internationale Tag des Bieres

statt.

In unserem Land gibt es nach Angaben des Deutschen Brauerbundes etwa 5.000 verschiedene Biere aus mehr als 1.300 Braustätten. Wenn man sich diese Zahl mal auf dem Gaumen zergehen lässt, würde das bedeuten, dass man als Biertrinker rein theoretisch dreizehn (13) ein halb Jahre lang jeden Tag ein neues Bier probieren könnte!

2015 lag der Pro-Kopf-Konsum von Bier in Deutschland bei etwa 106 Litern, was auf den ersten Blick viel erscheinen mag, jedoch ist der Bierkonsum in den vergangenen Jahren fast kontinuierlich immer weiter zurückgegangen. Im Jahre 1980 belief sich der Pro-Kopf-Konsum noch auf etwa 145 Liter.

Das A&O bei der Herstellung von Bier sind die unterschiedliche Gärmethoden.  Im Mittelpunkt steht bei allen Methoden die Hefe.

Ist ein Bier untergärig, sinkt die Hefe nach dem Gären nach unten.

Ist ein Bier obergärig geht die Hefe erst nach oben und sinkt später nach unten. Und ein weiterer Unterschied ist, dass obergärige Biere bei einer höheren Temperatur gebraut werden.

 Spontangärige Biere werden ohne Hefezusatz gebraut – das ist die klassische Gärmethode. Bei dieser Methode wandern Hefesporen aus der Luft in das offene Gefäß und setzen so den Gärungsprozess in Gang.

Spontangärige Biere sind beispielsweise Lambic oder Kriek. Untergärige Biere sind dagegen Pils, Exportbier oder Lagerbier während Alt, Kölsch oder Weißbier sich durch einen obergärigen Prozess auszeichnen.

Ich selbst mag überhaupt kein Bier – hin und wieder trinke ich ein Alster mit sehr viel Brauseanteil oder eine Berliner Weiße, wenn es so ganz richtig heiß ist, wie aktuell im Sommer 2018 -, aber in diesem Zusammenhang war es mir interessant herauszufinden, wie es zu dem Ausspruch: „Bierbauch“ gekommen ist und daher habe ich begonnen, das mal zu recherchieren.

Also, wie entsteht ein Bierbauch? 
Ist tatsächlich der Bierkonsum schuld?

Bier ist kein Dickmacher, denn fest steht eines ganz sicher: 
verglichen mit anderen alkoholischen Getränken ist Bier geradezu kalorienarm

0,3 Liter Gerstensaft haben durchschnittlich nur 126 Kalorien, während die gerade in dieser Zeit so beliebten fruchtigen Cocktails dagegen ganz, ganz schnell die 200-Kalorien-Grenze überschreiten. 

Bier an sich ist also definitiv kein Dickmacher, sondern vielmehr ein kalorienarmes und erfrischendes Getränk und damit ideal für heiße Sommertage. 

Auch die weit verbreitete Annahme, Bier sei so etwas, wie „flüssiges Brot“ und habe viele Kohlenhydrate, gehört in das Reich der Märchen, auch wenn die Mönche im Mittelalter sich einst während der Fastenzeit sehr über ihr selbstgebrautes Bier freuten und es als eine Art Grundnahrungsmittel 
auf den Speiseplan setzten.

Ich finde es gut, wenn in Pflegeeinrichtungen unter Beachtung der individuellen Krankheitsbilder auch mal ein Bier angeboten wird, denn ein Zimmer in einer Altenpflegeeinrichtung als letzte Wohnung ist schon ein tiefer Einschnitt in das Leben eines Menschen und da muss man nicht auch noch den Genuss einer „harmlosen“ Flasche Bier untersagen, es sei denn es spricht eine ärztliche Anordnung eindeutig dagegen. Sollte es der Wunsch eines im Sterben liegenden Menschen sein, würde ich alles menschenmögliche daran setzen. diesen Wunsch zu erfüllen.

Die Würde des Menschen ist und bleibt hoffentlich für alle Zeiten unantastbar und den letzten Wunsches eines Sterbenden hat man ganz einfach zu respektieren

ext. Bild

Die Kalorien, die für den imposanten Bierbauch, den so mancher Mann vor sich her schleppt, müssen also folglich anderswo herkommen. 

Britische Forscher haben deshalb die Bierbauch-Legende unter die Lupe genommen und für eine Studie die Körperdaten und Ernährungsgewohnheiten von knapp 2.000 Testpersonen ausgewertet. 

Ergebnis:
Statt direkt auf den Bierkonsum lässt sich das ungeliebte Bäuchlein auf die erhöhte Energiezufuhr zurückführen, die indirekt durch das Bier erfolgt, denn Bier ist ein Appetitanreger und macht so richtig Lust auf etwas Deftiges. 

So endet der Besuch eines Biergartens in vielen Fällen nicht etwa mit dem letzten Schluck aus dem Maßkrug, sondern mit dem Verzehr frischer Brezeln, einem halben Hähnchen oder sogar einer deftigen Schweinehaxe. 

Für den Organismus ist die Verdauung dann, gerade bei hochsommerlichen Temperaturen, äußerst anstrengend, denn 
das Fettpolster des Mannes, speziell am Bauch, wächst und gedeiht im wahrsten Sinne des Wortes. Ganz unbedenklich ist dieser dicke Bauch nicht, denn wer vor allem inneres Bauchfett sammelt, erkrankt schneller an Herz-Kreislauf-Störungen und auch an Diabetes. 

Frauen sind von dem Wachstum des Bauches nicht in dem Ausmaß, wie der der Mann, betroffen. Zwar steigt auch bei den Damen der Appetit, jedoch die Pfunde landen vor allem auf den Hüften und an den Oberschenkeln, was mit ziemlicher Sicherheit von den betroffenen Damen auch nicht besonders toll empfunden wird.

Man sollte also mit dem Begriff Bierbauch sehr vorsichtig umgehen, denn nicht überall wo Bier drauf zu stehen scheint, ist auch Bier drin.

In diesem Sinne wünsche ich Euch von Herzen gerne eine wunderschöne Zeit, viel Freude am Feierabendbier und auch beim Besuch im Biergarten.

Prost, Ihr Lieben

Werner