behaupte ich, werden geboren, denn das Handwerk kann man lernen, aber das Herz muss man schon vorher haben, um allen Aufgaben gewachsen zu sein, den zu Pflegenden und sich selbst auch gerecht werden zu können und um in diesem Beruf bestehen zu können!

arbeiten zu können, erfordert eine hohe soziale Kompetenz, Beobachtungsgabe, Empathie, erhöhte körperliche und psychische Belastbarkeit, Organisationstalent, Improvisationsgeschick, leise Töne, ruhige Hände, Durchhaltevermögen und vieles, vieles, vieles mehr!

Veerßer Klinik Uelzen – klein aber fein

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute möchte ich Euch von einer kleinen, aber um so mehr feinen Klinik in der Lüneburger Heide, genau geschrieben in der Stadt mit dem Hundertwasser-Bahnhof, Uelzen, berichten.

Eine Operation, egal welcher Art auch immer, oder eigentlich noch schlimmer ein Krankenhausaufenthalt ist doch, sein wir einfach ehrlich, von einem „Berg“ gemischter Gefühle im Vorfeld begleitet. Um so näher der Tag der Aufnahme rückt, umso mulmiger wird einem, oder?

Bis zu meinem 50. Lebensjahr war ich, Gottseidank, von größeren Erkrankungen verschont.

Die kleinen „Zipperlein“ habe ich, wie wahrscheinlich jeder Mensch immer wohlwollend mit den Floskeln:

„Ach, das wird schon wieder!“ oder „Was kommt, geht auch wieder!“ abgetan!

Aber einige Zipperlein hätte ich doch wohl ernster nehmen sollen … ce la vie und hinterher ist man dann bekanntlich immer schlauer, so ging das letztendlich auch mir.

Wer in der Pflege arbeitet und ganz speziell in der Altenpflege weiß um all die Pflegehandlungen, die man improvisieren muss. Zum Beispiel, wenn der Hebelifter defekt ist oder vergessen wurde an das Ladegerät anzuschließen!

Die Bewohner jedoch müssen raus den Betten, weil eine Mahlzeit ansteht oder jemand seine Notdurft verrichten muss.

Letztendlich wird dann Muskelkraft eingesetzt, einmal, zweimal und in letzten Endes dann unzählige Male! In letzter Konsequenz ist dann irgendwann die Bandscheibe hin, der Rücken kaputt, die Gelenke kaputt, die Arme etc, etc, ect

2009 waren die Schmerzen in beiden Armen kaum mehr auszuhalten, sodass ich irgendwann einen Arzt aufsuchte. Nach Röntgen, CT und neurologischen Untersuchungen wurden rechts und links der sogenannte „Golfarm“ diagnostiziert.

Kurze Erklärung mit einfachen Worten:

(Golf = Unterarm, Unterseite, Tennis = Unterarm, Oberseite)

Wird erst konventionell durch Cortison und Ruhigstellung behandelt,

aber in letzter Konsequenz war jeweils eine Operation unvermeidlich.

In Uelzen gibt es eine, weit über die Stadtgrenze hinaus bekannte chirugische, othopädische und sportmedizinische Gemeinschaftspraxis. Dort wurde ich mittlerweile insgesamt vier Mal operiert. Drei Mal waren es ambulante OP`s, aber am 8. September 2017, als meine rechte Schulter operiert wurde, war eine stationäre Aufnahme notwendig.

An diese Gemeinschaftspraxis angegliedert ist die Veersser Klinik, ehemals eine Geburtsklinik, aber heute hat die Praxis dort 16 Belegbetten und ich, wie hunderte Patienten vor mir, war hellauf begeistert, denn …

die Zimmer sind geräumig, die Betten zwar mechanisch, aber dafür umso weniger anfällig, das Personal ist freundlich, hilfsbereit, immer nett und ansprechbar. Die Visite findet täglich früh statt und das vorzügliche Essen wird in eigener Küche liebevoll zubereitet. Die Klinik verfügt über eine hauseigene Physiotherapie mit vielen Geräten, sodass bereits am Tag nach der OP gezielt und unter fachlicher Anleitung mit den Reha-Maßnahmen begonnen werden kann!

Also, ich kann diese Klinik ruhigen Gewissens weiterempfehlen!

Selbst wer von weiter weg anreisen muss, wird es nicht bereuen.

(einfach den Begriff: Klinik Veerssen googeln)

In diesem Sinne wünsche ich Euch von Herzen gerne vor allem Gesundheit und eine wundervolle Woche mit vielen herbstlich schönen Momenten

Werner

 

Informationen zum Tag der Epilepsie 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Samstag, dem 5. Oktober, ist:

Tag der Epilepsie 2019

Der 23. Aktionstag der Epilepsie-Selbsthilfe in Deutschland, den es seit 1996 gibt, steht jedes Jahr unter einem anderen Leitsatz.

Die Veranstaltungsreihe in diesem Jahr steht unter dem Motto
Epilepsieecht jetzt?
ext. Bild Mehr als sechs Millionen Menschen alleine in Europa leiden an Epilepsie!

Trotzdem kennen viele Menschen diese Krankheit nicht, denn sie ist weitgehend unsichtbar.

Ins Leben gerufen wurde der Tag durch zwei internationale Organisationen:

die International Liga gegen Epilepsie (ILAE) und das

Internationale Büro für Epilepsie (IBE).

Das Ziel der Veranstalter ist gegen die Diskriminierung Erkrankter sowie deren Ungleichbehandlung in der Gesellschaft und am Arbeitsplatz vorzugehen.

Ein wichtiges Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität und die Gleichbehandlung der Menschen mit Epilepsie in allen Lebensbereichen.

Unter Epilepsie wir eine Gruppe neurologischer Erkrankung bezeichnet,

die spontan auftretende Krampfanfälle gemeinsam haben.

Insgesamt werden diese in zehn unterschiedliche Klassen und Verlaufsformen eingeteilt.

Verursacht werden diese Krampfanfälle durch eine unkontrollierte Entladung von Neuronen innerhalb des Gehirn, die zu völlig unwillkürlichen Verhalten führen .

Epilepsie ist gekennzeichnet durch
spontan auftretende Krampfanfälle.
Dabei kommt es zu vorübergehenden
abnormen Entladungen einiger
Nervenzellverbände in der Hirnrinde.

Der Anfall kann unterschiedliche
Erscheinungsformen haben, je nach Lage
und Umfang des betroffenen Hirnareals.

Manche Anfälle sind von außen kaum sichtbar,
man spricht von einer so genannten Absence,
bei der für kurze Zeit das Bewusstsein aussetzt,
andere äußern sich durch eine Verkrampfung
des Körpers und Zuckungen in Armen und Beinen.

Nur wenn die Anfälle wiederholt auftreten und
sowohl Laborparameter als auch bildgebende
Verfahren eine Neigung zu Krampfanfällen bestätigen,
gilt die Diagnose als gesichert.

Obwohl ein großer Teil der Epilepsie-Patienten
durch Behandlung anfallsfrei leben kann,
werden Betroffene in der Öffentlichkeit weiterhin
oft stigmatisiert.

Um daraus resultierenden Problemen im
sozialen und Arbeitsumfeld vorzubeugen,
wird die Erkrankung sogar häufig verschwiegen.

Dem entgegen treten das
International Bureau for Epilepsy (IBE) und die
International League for Epilepsy (ILAE),
die im vergangenen Jahr den Tag initiierten.

Speziell für den deutschsprachigen Raum
findet am 5. Oktober ein Aktionstag statt, der von der
Deutschen Epilepsievereinigung
1996 ins Leben gerufen wurde.

Zur Behandlung der Epilepsie stehen heute mehr als 20 Arzneistoffe zur Verfügung.

Antiepileptika wirken als »Anfallsblocker« und sollen die Krampf­bereitschaft senken. Als Faustregel gilt: Zwei Drittel der Patienten sind damit gut behandelbar. Viele bekommen gar keine Anfälle mehr. Abgesehen vom Status epilepticus erfolgt die Behandlung rein symptomatisch als Dauertherapie.

Ich drücke allen Betroffenen, den Angehörigen und dem Pflegepersonal von Herzen gerne die Daumen ausreichend Geduld und ein „glückliches Händchen“ im Umgang mit dieser Erkrankung zu haben und uns allen einen guten Start in ein erholsames Wochenende

Werner

Europäischer Tag der Depression 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Dienstag, dem 1. Oktober 2019, ist:

Europäischer Tag

der Depression 2019

Jedes Jahr gibt es zum Europäischen Tag der Depression unterschiedliche Veranstaltungen und eine jährliche Pressekonferenz vor dem 1. Oktober

Depressive Erkrankungen zählen zu den häufigsten Krankheiten in Deutschland.

In Europa sind etwa 50 Millionen Menschen mindestens einmal in ihrem Leben von einer Depression oder depressiven Phase betroffen, was elf Prozent der Bevölkerung entspricht.

Knapp vier Millionen Deutsche

sind an Depressionen erkrankt!

Und trotzdem wird diese Form der Erkrankung in ihrer Tragweite weiterhin stark unterschätzt,

denn lediglich ein Drittel der in Deutschland Erkrankten erhält professionelle Hilfe, was vordergründig vor allem an Unwissen, Vorurteilen und dem immer noch vorherrschenden Stigma psychischer Erkrankungen, liegt.

Depressionen können sich in unterschiedlichen Altersphasen,

unabhängig vom Geschlecht und vom sozialen Status, entwickeln.

Bromet et al. (2011) zeigen in ihrer Umfrage (n = 89 037), der 18 Länder mit unterschiedlichem sozioökonomischen Status erfasst, dass Depressionen international ein bedeutendes gesundheitliches Problem darstellen. Die Wahrscheinlichkeit, im Lebenslauf an Depressionen zu erkranken, wird auf 11-15 Prozent geschätzt (Bromet, 2011, S. 5).

Aus diesen Gründen hatte sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit dem Weltgesundheitstag im April 2017 das Ziel gesetzt, dass Betroffene, aber auch deren Familien, Freunde und Kollegen, Hilfe suchen und diese auch erhalten. Hieran erkennt man, welches Gewicht das Thema: Depression weltweit hat!

Die Öffentlichkeit soll zum einen besser über die Erkrankung, ihre Ursachen und Konsequenzen, einschließlich des Suizidrisikos, informiert werden, und zum anderen über Möglichkeiten der Prävention und Behandlung.

Die Kommunikation über Depressionen spielt dabei eine ganz entscheidende Rolle, sowohl in der Vorbeugung und Therapie als auch im Abbau gesellschaftlicher Vorurteile und Stigmatisierungen, die Betroffene daran hindern könnten, Unterstützungsangeboten aufzusuchen und anzunehmen.

Die European Depression Association (EDA), eine Allianz aus Experten und Erfahrenen sowie medizinischen Fachkräften und Organisationen, setzt sich seit dem Jahr 2004 mit dem Europäischen Tag der Depression dafür ein, das öffentliche Bewusstsein für die Volkskrankheit Depression zu stärken und die Bevölkerung über die Erkrankung aufzuklären. Der Europäische Tag der Depression soll Unwissen, Vorurteile und die immer noch vorherrschenden Stigmen psychischer Erkrankungen beseitigen.

Seit vielen Jahren diskutiert die Fachwelt, ob das „Burnout“ zu den depressiven Erkrankungen zu zählen ist.

Der Begriff Burnout fällt im Sprachgebrauch wesentlich häufiger als das Wort Depression.

Im Jahr 2012 schrieb das Deutsche ÄrzteblattBurnout ist keine Krankheit!“

Nun „munkelt“ man, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) habe im weltweit gültigen Verzeichnis der medizinischen Diagnosen in der voraussichtlich ab 2022 gültigen Fassung das Burnout aufgenommen.

Ich bin gespannt, ob das wirklich so kommt und was die Konsequenz für unser angeschlagenes Gesundheitssystem werden wird, aber wir haben ja noch drei Jahre Zeit bis dahin.

Depression: Reden wir drüber!

lautete das Motto des 14. Europäischen Depressionstages am 1. Oktober 2017.

Das Motto forderte dazu auf, offen über Depressionen zu reden und dadurch die Stigmatisierung zu bekämpfen. Für mich persönlich ist dieses Motto völlig zeitlos bzw. immer aktuell!

Ich möchte hier und heute von Herzen gerne an alle Betroffenen appellieren, sich gegenüber ihrem Arzt zu „outen“ und weiterführende Maßnahmen einleiten zu lassen!

Keine Bange, denn es gibt in akuten Fällen auch durchaus Möglichkeiten für den Arzt die Dringlichkeit einer Behandlung entsprechend zu dokumentieren.

Also, redet bitte darüber und lasst Euch helfen.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne einen wundervollen Tag und einen guten Start in den Monat Oktober, der es hoffentlich gut mit uns allen meint

Werner

 

 

Tag der älteren Menschen & Weltmusiktag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Dienstag, dem 1. Oktober 2019 sind der:

Tag der älteren Menschen

und der Weltmusiktag

Ganz besonders seit der letzten Bundestagswahl sind unsere älteren Menschen, die ich im nachfolgenden Text als Senioren bezeichne, ja des öfteren Mal im Gespräch.

Zum einen war es die Rentenerhöhung 2019!

Nach 2018 eine weitere größere Erhöhung, aber immer noch keine volle Angleichung zwischen Ost und West und zum anderen sind immer mehr Rentner von Altersarmut betroffen. Mal sehen, ob es die im Koalitionsvertrag besprochene Lösung gibt und vor allem, wann sie dann tatsächlich in Kraft treten wird!

Das andere, ewige Thema ist der

Pflegekräftemangel!

Dazu möchte ich mich nicht groß weiter äußern, denn es wird ja beinahe tagtäglich thematisiert.

Mir entlockt es ganz ehrlich geschrieben nur ein mehr oder minder müdes Lächeln. Es wird zwar nun endlich einiges getan, aber solange man die Grundbedingungen nicht ändert, wird sich auch in der Realität nichts ändern.

Meinen ehemaligen Arbeitskollegen werden sicher ähnlich darüber denken.

Mir ist es aber sehr wichtig hier anzumerken, dass ich unabhängig davon, dass ich in der Altenpflege tätig gewesen bin, habe ich schon immer den Senioren meinen vollsten Respekt gezollt.

Der Hintergrund ist ganz einfach, denn diese Menschen haben Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut und auf solide Füße gestellt.

Ich möchte dieses Thema aber nicht weiter vertiefen, denn es müsste uns allen ausreichend bewusst sein.

Lenken wir unser Augenmerk auf den heute ebenfalls stattfindenden

Weltmusiktag.

Aus meinem persönlichen Erfahrungsschatz in der Altenpflege kann ich nur Positives berichten, denn mit Musik erreicht man ca. 90% der Senioren und auch im Umgang mir Demenzkranken ist sie ein wundervolles „Hilfsmittel“ um Zugang zu diesen Menschen zu finden.

Für das Pflegepersonal ist es eine Frage von Kenntnis der Liedtexte von den üblichsten Kinder– und Heimatliedern sowie Schlagern, wie zum Beispiel: „Lilli Marleen“.

Musik ist nicht nur Balsam für die Seele, sondern kann die kognitiven Fähigkeiten von Demenzkranken ganz entscheidend verbessern. Das Musikhören ist ein Ansatz, jedoch aktiv Musik zu machen und zu singen aktiviert bestimmte Regionen im Gehirn.

Oftmals ist es so, dass Demenzkranke ihre eigenen Kinder nicht mehr erkennen, irgendwo apathisch in einem Sessel in der Ecke sitzen und vor sich her „dämmern„.

Als Mann in der Pflege wurde ich vorwiegend auf Dementen-Wohnbereichen eingesetzt!

Ich habe die Betreuung dieser Menschen über alle Maßen geliebt. Einerseits sind die großen Kulleraugen dieser Menschen, wenn man sie erreicht hat, ein ganz besonderer Lohn, andererseits kommt es zu wundervollen Erlebnissen, wenn man über die Musik Zugang zu ihnen bekommen hat!

Bei der Grundpflege oder den Toilettengänge sind die Beschäftigungstherapeuten ganz sicher nicht dabei. Aber als Pflegeperson direkt am Mensch kann man mit einem „fröhlichen Liedchen auf den Lippen“ diese Menschen ganz einfachn geschrieben „auf Touren bringen“ und ihnen den Start in den Tag ein klein wenig „versüßen“. Und sich selbst auch.

Übrigens habe ich echte Hochachtung vor unseren Nachbarn in den Niederlanden, denn

ein solches Heim ist nicht nur der „Hammer„, sondern es zeigt, dass man durchaus etwas bewegen kann, wenn nicht alles nur auf Profitmachen ausgerichtet ist!

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne einen wahrlich Goldenen Oktober mit vielen positiven Momenten und ausreichend Sonnenstunden

Werner Heus

Fürsorgliche Gedanken zum Weltherztag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Sonntag, dem 29. September, ist

Weltherztag 2019

Dieser internationale Aktionstag soll über die Risiken von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzschwäche (Herzinsuffizienz) aufklären und vorbeugende Maßnahmen aufzeigen, denn immer noch sind Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems weltweit die häufigste Todesursache.

Alleine in Deutschland sterben jährlich etwa 300.000 Menschen an den Folgen eines Herzinfarkts und an einer Herzinsuffizienz sterben zwei bis drei Mal mehr Menschen als an Krebs.

Das Motto in diesem Jahr lautet:

„Mein Herz, Dein Herz“

regt dazu an nicht nur auf das eigene Herz zu achten,

sondern auch auf das Herz seiner Mitmenschen!

Bei einem Herzinfarkt sind die ersten Minuten entscheidend, daher ist es für jeden Menschen wichtig, schnellstmöglich Hilfe zu bekommen.

Dabei kann jeder Einzelne eine Menge tun, um das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung wie Herzschwäche zu mindern. Notwendig sind vor allem präventive Entscheidungen, die sich positiv auf die Herzgesundheit auswirken. Typische Ursachen für Herzerkrankungen sind Übergewicht, Rauchen, Alkoholkonsum, eine unausgewogene Ernährungsweise und Bewegungsmangel.

Hier ein paar Tipps:

Sich regelmäßig körperlich bewegen, fördert die Gesundheit und beugt Herz- und Gefäßkrankheiten wirksam vor.

Ideal ist 4 bis 5 mal pro Woche 30 – 45 Minuten joggen, Rad fahren, schwimmen, Nordic Walking oder tanzen.
Ausdauertraining ist für die Gesundheit optimal.

Den Alltag so bewegt wie möglich gestalten, zum Beispiel die Treppe benutzen anstatt den Aufzug, ist ein sehr probates Mittel und ein Schrittzähler hilft zu sehen, wie viel man sich täglich tatsächlich bewegt.

Was die Ernährung betrifft ist die Mittelmeerküche nicht nur herzgesund, sondern
sie schmeckt zudem auch noch hervorragend.

Wer gerne Fleisch mag, sollte sich für Geflügel entscheiden und ab und Fisch essen, weil dieser reich an Omega-3-Fettsäuren ist!

Ideal sind frisches Obst, Gemüse, Salat und Vollkornprodukte.

Vermeiden sollte man tierische Fette!

Oliven- oder Rapsöl schützt die Blutgefäß und bei Milchprodukten sollte man sich für möglichst fettarme entscheiden.

Mit Salz sollte man geizig sein und stattdessen Kräuter verwenden.

Wir alles wissen, dass das Herz unser Motor ist.

Jede Sekunde, jede Minute, jede Stunde pumpt es sauerstoffreiches Blut durch den Organismus, hält uns in Schwung und sorgt für unsere Leistungsfähigkeit.

Aber nun mal bitte Hand aufs Herz:

Schenken wir dem Herz genügend Aufmerksamkeit?

Die Deutsche Herzstiftung stellt auf ihrer Webseite einen Herztest zur Verfügung,

mit dem ganz leicht feststellen kann, in wie weit man gefährdet ist!

Hier bitte klicken,

um zum Test zu gelangen!

Viele Menschen achten viel zu wenig auf sich und ihre Gesundheit!

Das schadet dem Herz und es kann dadurch ins Stottern geraten.

Daher heute mein Appell an Euch, mehr auf Eure Gesundheit zu achten und das Herz durch oben genannte Maßnahmen zu entlasten, denn ich weiß, es klingt zwar abgedroschen, aber wir haben nur dieses eine Leben!

Also passt bitte auf Euch auf!

Werner

Gedanken zum Tag der Zahngesundheit 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Mittwoch, dem 25. September, ist:

Tag der Zahngesundheit 2019

Bereits seit dem Jahr 1991 heißt es jährlich am heutigen Tag:

„Gesund beginnt im Mund!“.

Heute wird bundesweit auf Themen der Mundgesundheit aufmerksam gemacht.

Rund um den 25. September finden in Ländern, Städten und Gemeinden eine Vielzahl von Veranstaltungen und Aktionen statt.

Egal, ob es um Kinder, Jugendliche oder Erwachsene geht, im Zentrum steht immer die Prävention, also die Verhütung von Zahn, Mund- und Kiefererkrankungen.

Dabei wird auf breite Aufklärung in der Bevölkerung und die Förderung von Eigenverantwortung, insbesondere durch praxisnahe Tipps, die Mundgesundheitsschäden verhindern helfen sollen, gesetzt.

Die Trägerschaft hat der „Aktionskreis zum Tag der Zahngesundheit“, dem rund 30 Mitglieder aus dem Gesundheitswesen und der Politik angehören.

Das Motto 2019 lautet:

Gesund im Mund – Ich feier’ meine Zähne!

Wie enorm wichtig Milchzähne für eine gesunde Entwicklung des Kindes sind, wird interessanterweise nach wie vor unterschätzt, dabei sind bereits 15 Prozent der Kleinkinder in Deutschland von Karies betroffen!

Gesunde Milchzähne entscheiden unter anderem darüber, ob ein Kind wirklich altersgerecht an Gewicht zunimmt, ob es richtig sprechen lernt und ob es aufgrund seines Aussehens möglicherweise ausgegrenzt wird.

Der Tag der Zahngesundheit 2019 möchte Jugendliche motivieren, Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen, vor allem indem er sie über zahnmedizinische Zusammenhänge aufklärt.

Um die Jugendlichen vom Sinn gründlicher Zahnpflege zu überzeugen, spricht der Tag der Zahngesundheit sie über einen eigenen Instagram-Kanal an.

Darüber hinaus hat der Verein für Zahnhygiene altersgerechte Info-Flyer produziert.

Schüler und Schülerinnen, aber auch Lehrer und Lehrerinnen und andere gemeinnützige Organisationen wie Jugendtreffs und Bibliotheken sowie zahnärztliche Praxen können diese beim Verein für Zahnhygiene anfordern.

Die Flyer machen unter anderem den Zusammenhang zwischen Ernährung und Karies bzw Mundhygiene und Mundgeruch klar. Den Mungeruch vermeiden zu können, ist ein sehr überzeugendes Argument für das regelmäßige Zähneputzen, schließlich ist es Teenagern heutzutage enorm wichtig, bei Gleichaltrigen gut anzukommen. Bei einem Selfie könnte Mundgeruch zu einem absoluten No Go werden.

Sehr positiv anzumerken bleibt anzumerken, dass die gute Aufklärung in den vergangenen Jahren, die breite Nutzung von fluoridhaltigen Zahnpasten, regelmäßige Kontrollbesuche in der Zahnarztpraxis, die Versiegelung der Backenzähne sowie eine flächendeckende Gruppenprophylaxe, vor allem in Kitas und Schulen, zu einem guten Erfolg geführt hat.

Die Mundgesundheit von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung ist oft schlechter als die des Bevölkerungsdurchschnitts. Vor allem ihr Risiko für Karies-, Parodontal– und Mundschleimhauterkrankungen ist überdurchschnittlich hoch.

Ich richte heute meinen Fokus darauf, wie die Mundgesundheit der Menschen in diesen beiden Bevölkerungsgruppen gefördert werden kann.

Liebe Altenpfleger, Krankenpfleger und Behindertenbetreuer

bitte seid Vorbild und achtet bei den zu Pflegenden verstärkt auf die Mundgesundheit!

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen von Herze gerne ruhige Dienste und den Angehörigen. sowie allen Menschen eine zahngesunde Zukunft

Werner

Mein Appell zum Welt-Alzheimertag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Samstag, dem 21. September, ist:

Welt-Alzheimertag 2019

 

Seit dem Jahr 1994 findet dieser Tag jährlich statt.

 

Weltweit finden diverse Aktivitäten und Aktionen statt, um die breite Öffentlichkeit auf die Situation der Menschen mit den diversen Demenzerkrankungen und auch die ihrer Angehörigen gezielt aufmerksam zu machen.

Rund um den Globus sind zur Zeit weltweit etwa 46 Millionen Menschen von Demenzerkrankungen betroffen, zwei Drittel davon alleine in den Entwicklungsländern.

Bis 2050 soll die Zahl heutigen Prognosen zufolge auf 131,5 Millionen ansteigen. Ganz besonders dramatisch ist die Situation in China, Indien und den afrikanischen Ländern südlich der Sahara.

Der Welt-Alzheimertag (WAT) wird von der Dachorganisation Alzheimer’s Disease International mit Sitz in London weltweit unterstützt.

Das Motto des Welt-Alzheimertages und auch der Woche der Demenz lautet 2019 in unserem Land:

Einander offen begegnen

 

Damit soll gezeigt werden, dass die Demenz viele Formen und Gesichter hat. Es ist extrem wichtig für ein gutes Miteinander, dass unsere Gesellschaft offen ist!

Offen für die Begegnung mit Demenzkranken.

Offen, um den Erkrankten und deren Angehörigen zu zeigen, dass sie zu unserer Gesellschaft dazu gehören und willkommen sind!

In den meisten Fällen erkranken Menschen erst im höheren Alter an einer Demenz.

Manchmal jedoch auch schon, wenn sie noch im Berufsleben stehen.

Die Krankheit verändert sich auch im Verlauf:

Zu Beginn sind die Betroffenen weitgehend selbstständig, haben viele Fähigkeiten, Ressourcen und dementsprechende Entwicklungsmöglichkeiten.

Im späten Stadium benötigen sie dann immer mehr an Unterstützung.

Am Lebensende sind sie dann kaum mehr in der Lage ihre Bedürfnisse noch ausdrücken und brauchen sowohl Pflege, als auch einfühlsame Begleitung.

Menschen mit Demenz können traurig und verzweifelt sein, wenn sie sich einsam und hilflos fühlen. Jedoch wenn sie mit anderen Menschen nicht nur in Kontakt sind, sondern dazu noch Liebe und Wertschätzung erfahren, können sie auch Freude im Alltag und am Leben als solches entwickeln.

In unserem Land organisieren die örtlichen Alzheimer-Gesellschaften und Selbsthilfegruppen auch 2019, wie jedes Jahr eine ganze Reihe von regionalen Veranstaltungen.

Mit Vorträgen, Tagungen, Gottesdiensten, Benefizkonzerten und vielen anderen Aktionen machen sie die breite Öffentlichkeit gezielt auf das Thema Alzheimer aufmerksam.

Im Kern geht es immer wieder darum, gezielt auf die sehr schwierige Situation der 1,6 Millionen Demenzkranken und ihrer Familien in Deutschland hinzuweisen.

Auch wenn zum heutigen Zeitpunkt eine Heilung der Krankheit nicht möglich ist, kann durch medizinische Behandlung, Beratung, soziale Betreuung, fachkundige Pflege und vieles mehr den Kranken und ihren Angehörigen geholfen werden.

Jeder Mensch ist individuell und ebenso einzigartig, wie auch anders.

Lasst uns bitte von Herzen gerne, alle gemeinsam dafür sorgen, dass auch alle Demenzkranken sich als wertgeschätzter Teil in unserer Gesellschaft anerkannt und wohl fühlen können!

Ich danke Euch ganz lieb

Werner

 

 

 

In der Pflaumenzeit sind die Pflaumen soweit

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nun ist es soweit, es ist

Pflaumenzeit

Abhängig von der angebauten Sorte kann die Pflaumenzeit in Deutschland

bereits im Juli beginnen und bis in den Oktober hineinragen.

Im Hochsommer ist auch die Zwetschgenzeit.

Die Zwetschgen lassen sich etwas einfacher vom Stein lösen und man bekommt sie daher auch viel häufiger im Supermarkt sowie im Discounter angeboten.

Pflaumen, wie auch Zwetschgen und viele andere Obstsorten schmecken dann am besten, wenn sie komplett ausgereift sind. Wer im Geschäft besonders leckere Früchte kaufen möchte, der sollte sie in der Erntezeit kaufen und nicht zu feste Früchte wählen, denn diese sind oft nicht ganz reif und deshalb eher sauer als süß.

Pflaumen und ihre kleine Schwester, die Zwetschgen, haben idealerweise ein pralles, volles Aussehen. Bei Druck geben sie leicht nach, ohne dabei Stellen zu bekommen.

Verzichtet bitte auf unreife oder grünliche Exemplare, da Pflaumen kaum nachreifen.

Die Zubereitung sollte möglichst frisch erfolgen.

Bei Bedarf lassen sie sich bis zu einer Woche lagern: am besten in einer Papiertüte verpackt und ungewaschen im Gemüsefach des Kühlschranks.

Die Hauptzeit der Pflaumen,
in der man die meisten Sorten direkt vom Baum pflücken kann,
sind der August und der September.

ext. Bild

Die Pflaume ist ein oft sparrig wachsender Strauch oder Baum,
der Wuchshöhen von bis 6 (selten bis 10) Meter erreicht.

Die Pflaume wurde 1753
von Carl von Linné zum ersten Mal beschrieben.

Sie wird in sieben Unterarten eingeteilt:
* Zwetschge
* Kriechen- oder Hafer-Pflaume
* Halbzwetsche
* Edel-Pflaume
* Spilling
* Ziparte
* MirabelleIn

Pflaumen und Gesundheit

In Pflaumen und Zwetschgen stecken neben Vitaminen und Mineralstoffen auch wichtige sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe und jede Menge Energie.

Ihnen wird nachgesagt, dass der Verzehr Verstopfungen löst.

Das ist auf die enthaltenen wasserlöslichen Ballaststoffe zurückzuführen und auf das Aufquellen im Darm, wodurch eine gute Verdauung gefördert wird.

Sie enthalten Zink, Kupfer, Beta-Carotin, Vitamin C, E und verschiedene B-Vitamine. Das sorgt zum einen für ein gutes Immunsystem und zum anderen sind Zink und Kupfer bekannt dafür, dass sie bei Nervosität helfen.

Desweiteren enthalten Pflaumen Vitamin K, Bor, Kalzium, Phosphor und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, wie Polyphenole, welche in der Diskussion stehen, dem Knochenschwund im fortgeschrittenen Alter vorbeugen zu können.

Die vielen Antioxidantien und Polyphenole gelten auch als gute Mittel, um Krebs oder Herz-Kreislauf-Krankheiten vorzubeugen.

Pflaumen
sind sehr vielseitig verwendbar,
z.B. für:

Pflaumenmus

ext. Bild

Pflaumenkuchen

ext. Bild

Pflaumenkompott

ext. Bild

Wie auch immer zubereitet Ihr Pflaumen gerne essen mögt, so wünsche ich Euch …

Wer einen Pflaumenbaum im Garten sein eigen nennt, dem wünsche ich von Herzen gerne eine reiche Ernte.

Allen, die Pflaumen gerne mögen, dass die richtige Sorte auf dem Wochenmarkt bzw. in den Geschäften verfügbar ist und uns allen eine schöne Zeit

Werner

Ernste Gedanken zum Welt-Hepatitis-Tag 2019

Liebe Leserinnen. liebe Leser,

morgen, am Sonntag, dem 28. Juli ist

Welt-Hepatitis-Tag 2019

Aktuellen Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge leben weltweit 257 Millionen Menschen mit Hepatitis B und 71 Millionen mit Hepatitis C.

Das Motto des Tages lautet:

Hepatitis: Findet die fehlenden Millionen!

Das Ziel aller künftigen Maßnahmen ist es bis 2030

diese Infektionen ganz drastisch einzudämmen.

Auch in unserem Land sind Hunderttausende von

chronischer Hepatitis B und C betroffen.

Eine Hepatitis-B-Infektion lässt sich durch eine Schutzimpfung verhindern.

Eine Neuinfektion heilt bei einem Erwachsenen meist von selbst aus.

Kann jedoch auch einen chronischen Verlauf nehmen. Medikamente können eine chronische Hepatitis B oftmals nicht komplett ausheilen. Immerhin sinkt die Gefahr von Spätfolgen wie Leberzirrhose und Leberkrebs.

Und wahrscheinlich auch das Ansteckungsrisiko für andere.

Die Forschung wurde intensiv vorangetrieben, um heilende Therapien gegen Hepatitis B zu finden.

Eine Hepatitis-C-Infektion dagegen ist dank neuer Medikamente heute fast immer heilbar.

Frühere Therapien konnten zwar auch zur Heilung führen, erreichten dieses Ziel aber deutlich seltener. Zudem waren sie für ihre Nebenwirkungen berüchtigt.

Seit 2014 wurden neben dem altbekannten Interferon eine Reihe von neuen Medikamenten zugelassen, welche wesentlich verträglicher sind!

Mehr als 90% der Betroffenen wurden schon beim ersten Therapieversuch dauerhaft von ihrer Infektion befreit.

Dadurch ist das Ziel, die Hepatitis C bis 2030 zu eliminieren, nun erstmals überhaupt denkbar geworden.

Die WHO-Hauptversammlung hatte bereits im vergangenen Jahr beschlossen, Hepatitis B und C bis 2030 global einzudämmen bzw. zu eliminieren und dieses Ziel wird nun in der globalen sogenannten NOhep-Kampagne verfolgt.

Auch in Deutschland hat die Bundesregierung die BIS2030-Strategie festgelegt, welche neben HIV auch die Eindämmung der Hepatitis B und C sowie weiterer, sexuell übertragbarer Erkrankungen bis 2030 anstrebt.

Um Hepatitis B und C einzudämmen bzw. sogar zu eliminieren, ist nicht nur Prävention sehr wichtig.

Gänzlich unverzichtbar ist es auch, dass Betroffene rechtzeitig diagnostiziert und behandelt werden.

Eine Hepatitis-Infektion bekommt man als Betroffener lange nicht zu spüren.

Auch die typische Gelbfärbung der Haut und der Augen bleibt oft aus.

Symptome wie Müdigkeit, Konzentrationsstörungen oder Gelenkbeschwerden sind eher unspezifisch.

Wer nichts von seiner Infektion weiß, hat keinerlei Chance, diese zu behandeln!

Jedoch was noch viel schlimmer ist, die Infektion kann unwissentlich auch noch an andere weitergegeben werden. Wer ein Risiko für eine Virushepatitis hat, z.B.: beruflich, tut gut daran, sich gezielt untersuchen zu lassen.

Auf der Webseite

Lebertest.de

der Leberhilfe Projekt gUG kann man durch einem anonymen Online-Test herausfinden, ob es im Lebenslauf etwaiige Risikofaktoren für Hepatitisinfektionen oder andere Lebererkrankungen gab.

Diese Möglichkeit sollte man im eigenen Interesse wahrnehmen!

Ich drücke uns allen von Herzen gerne die Daumen, auf das es weltweit gelingt das diesjährige Motto erfolgreich umzusetzen

Werner

 

Tag des frischen Spinats 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Dienstag, dem 16. Juli, ist:

Tag des frischen Spinats 2019

Der Tag des frischen Spinats findet jedes Jahr am 16. Juli statt.

Wem wir diesen internationalen Tag der grünen Pflanze letztendlich zu verdanken haben, ist unklar, aber der Sinn des Tages ist es, dass der Spinat, nicht wie bei der berühmten amerikanischen Comic-Figur Popeye, dem Seemann, aus der Dose, sondern frisch auf den Teller kommen sollte.

Daher rührt auch die Vermutung, dass dieser Tag seinen Ursprung in den Vereinigten Staaten hat.

Der Spinat ist ein Blattgemüse, welches zur Familie der Gänsefußgewächse gehört, heute weltweit angebaut und von vielen Menschen frisch verzehrt wird, denn gerade die jungen Spinatblätter sind sehr lecker und gesund.

Er enthält eine Vielzahl von Vitaminen, vor allem Beta-Carotin, Vitamin C und Folsäure, sowie die Mineralstoffe: Kalium, Calcium und Eisen und hat einen sehr hohen Eiweißgehalt, ist also ein besonders gesundes Lebensmittel.

Mit 120 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm eine wahre Vitaminbombe.

Das Spinat ist ein sehr guter Eisenlieferant sei, ist ein Mythos, der, man mag es kaum glauben, auf einem Druckfehler beruht. Entgegen der in alten Nährwerttabellen angegebenen 35 mg Eisen in 100 g frischem Spinat, sind es tatsächlich jedoch nur 4,1 mg Eisen!

Spinat enthält jedoch auch Oxalsäure, die den Mineralstoff Calcium bindet, der dann dem Körper nicht mehr für den Knochenaufbau zur Verfügung steht.
Bei üblichen Verzehrmengen von Spinat besteht jedoch kein Risiko, da gesunde Menschen kleine Mengen Oxalsäure gut vertragen.

Eine Zugabe von Sahne oder Milch wirkt sich hier günstig aus, da sie reichlich Calcium enthalten. Dies verbindet sich mit der Oxalsäure des Spinats zu einem Komplex, der ausgeschieden wird.

Isst man also Spinat zusammen mit einem Calcium-Lieferanten wie Milch, Sahne oder Käse, so wird einem Calciummangel vorgebeugt. Somit erklärt sich auch die berühmte Werbung der Firma IGLO, die ihren Spinat mit dem „Blubb“ (Sahne) jahrelang vermarktet hat.

Wenn Ihr aus frischem Spinat ein leckeres Gericht zubereiten möchtet, solltet Ihr ihn zeitnah zum Verbrauch kaufen, denn frischer Spinat ist nur kurze Zeit haltbar. Wie beim Spargel, in einem feuchten Tuch eingewickelt, kann er im Kühlschrank bis zu zwei Tage aufbewahrt werden.

Für die Zubereitung findet man ausreichend Hinweise und eine Fülle von tollen Rezepten im Internet.

Es würde mich auch kein bißchen wundern, wenn auch für Euch der Tag des frischen Spinats ein äußerst gesunder Tag wäre, an dem Ihr, genau wie ich, natürlich zur jeder Mahlzeit frischen Spinat esst und ich wünsche Euch von Herzen gerne guten Appetit.

Werner