Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Samstag, dem 8. Juni 2019, ist:

 

Welt-Hirntumor-Tag 2019
Dieser Aktions– und Gedenktag wurde im Jahr 2000 von der Deutschen Hirntumorhilfe ins Leben gerufen, um die Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit für diese nur wenig bekannte Tumorerkrankung zu gewinnen.
Auch in diesem Jahr, wo diser Tag zum 2ß. Mal stattfindet, warten rund um den Aktionstag bundesweit Kliniken und Therapiezentren einerseits mit zahlreichen Veranstaltung für Patienten und deren Familien auf und andererseits, um der Bevölkerung Gelegenheit zu geben sich mit diesem Thema ganz gezielt auseinanderzusetzen und mehr Verständnis für die Betroffenen zu erlangen.
Neben Vorträgen, Fragerunden und Klinikrundgängen finden viele weitere interessante Veranstaltungen zum Thema Hirntumor statt.
Dazu passend lautet das Motto:
Zeichen setzen
Weil Hirntumoren im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen selten sind, werden sie in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, aber die Diagnose kann jedoch jeden von uns treffen.
Allein hier in Deutschland erkranken jährlich mehr als 6.000 Menschen an einem primären Hirntumor, weltweit sind es täglich sogar mehr als 500 neue Fälle.
Um ein Vielfaches höher ist die Zahl der Patienten mit Hirnmetastasen, die sich infolge von Lungen-, Brustkrebs oder anderen Krebserkrankungen entwickeln.
Bei Kindern sind Hirntumoren die zweithäufigste Krebserkrankung.
Die Diagnose Hirntumor ist natürlich ein Schock für Patienten und Angehörige. Auch wenn viele zunächst vor Schreck wie gelähmt sind, wird ein Großteil der Betroffenen im Laufe der Zeit aktiv und dann werden Informationen und emotionale Unterstützung gesucht.
Es gibt kompetente Ansprechpartner und viele Möglichkeiten sich Hilfe zu holen!
Eine davon ist die Deutsche Hirntumorhilfe.
Den Informationsdienst erreicht man unter der Telefonnummer:
03437 – 702 702.
Dieser Informationsdienst wurde im Jahr 2006 um den psychologischen Aspekt ergänzt und seitdem steht eine Hotline für die seelischen Nöte der Patienten und Angehörigen zur Verfügung.
Psychologisch gut geschulte, kompetente und engagierte Mitarbeiter haben ein offenes Ohr für all die Probleme und Anliegen der Anrufer.
Eine Graue Schleife als Symbol soll an die Solidarität mit Hirntumorpatienten erinnern und wurde in Anlehnung an die Rote Schleife, das weltweite Zeichen der Solidarität mit HIV-Infizierten und Aids-Kranken, entwickelt.
Wer die Graue Schleife trägt, zeigt damit seine Anteilnahme und Verbundenheit mit Menschen, die an einem Hirntumor erkrankt sind.
Ich wünsche allen Betroffenen von Herzen gerne den Mut zu haben, sich Angehörigen und Freunden gegenüber zu erklären und über ihre Ängste und Gefühlen sprechen zu können, denn der Rückhalt durch nahestehende Personen ist emotional mehr als wertvoll und ganz sicher dringend notwendiger Balsam für die Seele.
Werner