Schlagwort: Hospiz

Tag der Kinderhospizarbeit 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

heute, am Sonntag, dem 10. Februar, ist

Tag der Kinderhospizarbeit 2019

Dieser wichtige Tag, der seit 2006 begangen wirdhat folgende 

Ziele: 

  1. Die Inhalte der Kinderhospizarbeit und ihre Angebote bekannter machen
  2. Menschen für ehrenamtliches Engagement gewinnen
  3. Ideelle und finanzielle Unterstützer finden
  4. Das Thema „Tod und Sterben von Kindern“ enttabuisieren 

Hospize sind eine Einrichtung der Sterbebegleitung.

Sie verfügen meist nur über wenige Bette und sind ähnlich einem Pflegeheim organisiert, wobei die Träger dieser Einrichtungen der Sterbebegleitung in der Regel gemeinnützige Vereine sind, aber auch die Kirchen, gemeinnützige Organisationen und Stiftungen.

Hospize sehen ihre Aufgabe vorrangig darin, das Sterben wieder in das Leben zu integrieren.

Als Zeichen der Verbundenheit gelten die grünen Bänder der Solidarität, welche man zum Beispiel an Fenstern, Autoantennen oder Bäumen befestigen kann. Dieses gemeinsame Band soll die betroffenen Familien mit Freunden und Unterstützern symbolisch verbinden. 

Das grüne Band ist das Symbol für den

Tag der Kinderhospizarbeit! 

 

Es soll die Hoffnung ausdrücken, dass sich immer mehr Menschen mit den erkrankten Kindern und deren Familien verbünden und engagieren.

 

 

Den Kranken, wie auch den Angehörigen soll in einem Hospiz ein Stück weit Normalität vermittelt werden, was in einem Krankenhaus und auch zuhause zum Beispiel durch die Überforderung der pflegenden Angehörigen oft nicht mehr gegeben sein kann.

Trauer 

bewältigen, überwinden, beenden

das sind Lebenssituationen, vor denen all die Betroffenen stehen, die mit dem Verlust eines geliebten Menschen leben müssen.

Als ob der Mensch eine Trauer mal eben einfach „so“ zu den Akten legen könnte!

Ist es doch gerade die Untröstlichkeit, die den Verlust eines geliebten Menschen so kostbar macht und das Verlorene in seiner Einzigartigkeit und Unwiederbringlichkeit wertschätzt!   

Wie den Ansprüchen der Trauerverarbeitung individuell zu begegnen ist, welches innere Wissen trauernde Menschen vom Umgang mit Verlusten und fortdauernden (Ver)Bindungen haben und wie Freunde, Bekannte und die Begleiter auf diese Weisheit hören bzw. reagieren können, entscheidet jeweils der Einzelfall und es gibt absolut kein Patentrezept! 

Umfragen zufolge haben 90 Prozent aller Menschen den innigen Wunsch zuhause zu sterben!

Aber in der Realität sterben Schätzungen zufolge 40 Prozent der Menschen mehr oder minder „abgeschieden“ in einem Krankenhaus und weitere 20 Prozent in einer Altenpflegeeinrichtung!

Hospize

wollen eine menschenwürdige Alternative sein, wenn eine Krankenhausbehandlung …

nicht mehr gewünscht ist oder aus medizinischer Sicht nicht mehr erforderlich ist und eine Pflegeeinrichtung aufgrund unzureichender medizinischer und pflegerischer Versorgung bei schwersten Erkrankungen nicht mehr in Frage kommt.

Ein Kinderhospiz bietet sowohl ambulante als auch stationäre Einrichtungen für unheilbar erkrankte Kinder, wo die Lebenserwartung stark verkürzt ist, sowie deren Eltern und Geschwister. Häufig kommen durch die sehr intensive Pflege des Kindes im Alltag die Erholung der Eltern und die Zuwendung an die Geschwister zu kurz. 

Ich persönlich würde mir von Herzen gerne wünschen, dass jeder Mensch, wenn es notwendig ist und ausdrücklich gewünscht wird, eine grundlegende Gesundheitsversorgung erhält, welche auch die Hospiz- und Palliativ- Angebote mit einschließen sollte.

Werner 

Meine Gedanken zum Deutschen Hospiztag 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Sonntag, dem 14. Oktober, ist

Deutscher Hospiztag 2018

Dieser wichtige Tag, der seit 2000 begangen wird, hat folgende Ziele: 

  1. Die Inhalte der Hospizarbeit und ihre Angebote bekannter machen
  2. Menschen für ehrenamtliches Engagement gewinnen
  3. Ideelle und finanzielle Unterstützer finden
  4. Das Thema „Tod und Sterben“ enttabuisieren 

Hospize sind eine Einrichtung der Sterbebegleitung.

Sie verfügen meist nur über wenige Betten und sind ähnlich einem Pflegeheim organisiert, wobei die Träger dieser Einrichtungen der Sterbebegleitung in der Regel gemeinnützige Vereine sind, aber auch die Kirchen, gemeinnützige Organisationen und Stiftungen.

Hospize sehen ihre Aufgabe vorrangig darin, das Sterben wieder in das Leben zu integrieren.

Den Kranken, wie auch den Angehörigen soll in einem Hospiz ein Stück weit Normalität vermittelt werden, was in einem Krankenhaus und auch zuhause zum Beispiel durch die Überforderung der pflegenden Angehörigen oft nicht mehr gegeben sein kann.

Trauer

bewältigen, überwinden, beenden

das sind Lebenssituationen, vor denen all die Betroffenen stehen, die mit dem Verlust eines geliebten Menschen leben müssen.

Als ob der Mensch eine Trauer mal eben einfach „so“ zu den Akten legen könnte!

Ist es doch gerade die Untröstlichkeit, die den Verlust eines geliebten Menschen so kostbar macht und das Verlorene in seiner Einzigartigkeit und Unwiederbringlichkeit wertschätzt!   

Wie den Ansprüchen der Trauerverarbeitung individuell zu begegnen ist, welches innere Wissen trauernde Menschen vom Umgang mit Verlusten und fortdauernden (Ver)Bindungen haben und wie Freunde, Bekannte und die Begleiter auf diese Weisheit hören bzw. reagieren können, entscheidet jeweils der Einzelfall und es gibt absolut kein Patentrezept! 

Umfragen zufolge haben 90 Prozent aller Menschen den innigen Wunsch zuhause zu sterben!

Aber in der Realität sterben Schätzungen zufolge 40 Prozent der Menschen mehr oder minder „abgeschieden“ in einem Krankenhaus und weitere 20 Prozent in einer Altenpflegeeinrichtung!

Hospize

wollen eine menschenwürdige Alternative sein, wenn eine Krankenhausbehandlung …

nicht mehr gewünscht ist oder aus medizinischer Sicht nicht mehr erforderlich ist und eine Pflegeeinrichtung aufgrund unzureichender medizinischer und pflegerischer Versorgung bei schwersten Erkrankungen nicht mehr in Frage kommt.

Aus meinen Erfahrungen als Altenpfleger, aber noch mehr aus meiner Sicht als Mensch bin ich der Meinung dass wir nicht wegsehen dürfen.

Schwerstkranke und sterbende Menschen sind nun mal fester Bestandteil unserer Gesellschaft und gehören ganz einfach in unsere die Mitte. Aus diesem Grund sollten wir uns fürsorglich mit allen Betroffenen zusammen fragen, was Menschen in ihrer letzten Lebensphase brauchen und was wir Gutes für sie tun können.

Ich persönlich würde mir von Herzen gerne wünschen, dass jeder Mensch, wenn es notwendig ist und ausdrücklich gewünscht wird, eine grundlegende Gesundheitsversorgung erhält, welche auch die Hospiz- und Palliativ- Angebote mit einschließen sollte.

Werner