Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute möchte ich Euch von einer kleinen, aber um so mehr feinen Klinik in der Lüneburger Heide, genau geschrieben in der Stadt mit dem Hundertwasser-Bahnhof, Uelzen, berichten.

Eine Operation, egal welcher Art auch immer, oder eigentlich noch schlimmer ein Krankenhausaufenthalt ist doch, sein wir einfach ehrlich, von einem „Berg“ gemischter Gefühle im Vorfeld begleitet. Um so näher der Tag der Aufnahme rückt, umso mulmiger wird einem, oder?

Bis zu meinem 50. Lebensjahr war ich, Gottseidank, von größeren Erkrankungen verschont.

Die kleinen „Zipperlein“ habe ich, wie wahrscheinlich jeder Mensch immer wohlwollend mit den Floskeln:

„Ach, das wird schon wieder!“ oder „Was kommt, geht auch wieder!“ abgetan!

Aber einige Zipperlein hätte ich doch wohl ernster nehmen sollen … ce la vie und hinterher ist man dann bekanntlich immer schlauer, so ging das letztendlich auch mir.

Wer in der Pflege arbeitet und ganz speziell in der Altenpflege weiß um all die Pflegehandlungen, die man improvisieren muss. Zum Beispiel, wenn der Hebelifter defekt ist oder vergessen wurde an das Ladegerät anzuschließen!

Die Bewohner jedoch müssen raus den Betten, weil eine Mahlzeit ansteht oder jemand seine Notdurft verrichten muss.

Letztendlich wird dann Muskelkraft eingesetzt, einmal, zweimal und in letzten Endes dann unzählige Male! In letzter Konsequenz ist dann irgendwann die Bandscheibe hin, der Rücken kaputt, die Gelenke kaputt, die Arme etc, etc, ect

2009 waren die Schmerzen in beiden Armen kaum mehr auszuhalten, sodass ich irgendwann einen Arzt aufsuchte. Nach Röntgen, CT und neurologischen Untersuchungen wurden rechts und links der sogenannte „Golfarm“ diagnostiziert.

Kurze Erklärung mit einfachen Worten:

(Golf = Unterarm, Unterseite, Tennis = Unterarm, Oberseite)

Wird erst konventionell durch Cortison und Ruhigstellung behandelt,

aber in letzter Konsequenz war jeweils eine Operation unvermeidlich.

In Uelzen gibt es eine, weit über die Stadtgrenze hinaus bekannte chirugische, othopädische und sportmedizinische Gemeinschaftspraxis. Dort wurde ich mittlerweile insgesamt vier Mal operiert. Drei Mal waren es ambulante OP`s, aber am 8. September 2017, als meine rechte Schulter operiert wurde, war eine stationäre Aufnahme notwendig.

An diese Gemeinschaftspraxis angegliedert ist die Veersser Klinik, ehemals eine Geburtsklinik, aber heute hat die Praxis dort 16 Belegbetten und ich, wie hunderte Patienten vor mir, war hellauf begeistert, denn …

die Zimmer sind geräumig, die Betten zwar mechanisch, aber dafür umso weniger anfällig, das Personal ist freundlich, hilfsbereit, immer nett und ansprechbar. Die Visite findet täglich früh statt und das vorzügliche Essen wird in eigener Küche liebevoll zubereitet. Die Klinik verfügt über eine hauseigene Physiotherapie mit vielen Geräten, sodass bereits am Tag nach der OP gezielt und unter fachlicher Anleitung mit den Reha-Maßnahmen begonnen werden kann!

Also, ich kann diese Klinik ruhigen Gewissens weiterempfehlen!

Selbst wer von weiter weg anreisen muss, wird es nicht bereuen.

(einfach den Begriff: Klinik Veerssen googeln)

In diesem Sinne wünsche ich Euch von Herzen gerne vor allem Gesundheit und eine wundervolle Woche mit vielen herbstlich schönen Momenten

Werner