Schlagwort: Meersalz

Gesund durch den Winter mit Hilfe aus der Küche

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Gesundheit ist das höchste Gut des Menschen.

Bereits ein einfacher Schnupfen kann sehr unangenehm sein:
die Nase ist dicht, der Kopf brummt und die Augen tränen.

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Aber deswegen gleich zu Medikamenten aus der Apotheke greifen?

Mit einigen Hausmitteln aus der Küche kann man gesund und munter durch den Winter kommen.

Sie sind nicht nur altbewährt, sondern auch eine sehr kostengünstige Alternative zu jeglicher ach so viel gepriesener und uns durch Werbung vorgegaukelter Wirksamkeit von Medizin aus der Apotheke.

ext. BildMit Zwiebeln und Kräutern kann man die Gesundheit sehr wohl erheblich stärken und das noch dazu auch ganz einfach:

gegen einen Schnupfen leistet das klassische Dampfbad mit einer Kräutermischung aus Kamille, Pfefferminze und Salbei immer noch gute Dienste.

Auch Inhalieren mit Salzwasser wirkt gut gegen die verstopfte Nase:

dazu einen Esslöffel Meersalz auf einen Liter kochendes Wasser geben und den Dampf inhalieren.

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Das Gurgeln mit Salzwasser funktioniert folgendermaßen:
ein Teelöffel Salz auf ein Glas Wasser hilft auch sehr gut gegen Halsschmerzen.

Ebenso machen Nasenspülungen mit Emser Salz dem Schnupfen den Garaus.

Das kostet zwar ein wenig Überwindung, aber mal ganz ehrlich:

was würde man nicht alles für die Gesundheit tun?

Gerade was Erkältungen und grippale Infekte betrifft, gaukelt uns die Werbung gewaltig etwas vor! Ich persönlich greife da lieber in „Oma`s Trickkiste“ und damit auf die wirklich altbewährten Hausmittel zurück. Medikamente aus der Apotheke müsste man eh selbst bezahlen.

Im Netz kann man ein Fülle von Hausmitteln finden und in einer Altenpflegeeinrichtung hat man zusätzlich die Möglichkeit die Bewohner zu fragen. Sie einzubinden, sie merken zu lassen, wie wichtig uns ihre Meinung bzw. ihr Wissen ist und so in möglicherweise in Win-Win-Situationen zu kommen. Und das lockert den Pflegealltag auf, schafft Vertrauen und ist somit insgesamt eine gute Sache für alle Beteiligten.

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne stets das richtige und glückliche Händchen im Umgang mit Menschen und einen guten Start in das zweite Adventswochenende

Werner

Warum schmeckt das Essen mit Salz besser? 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

jeder von uns kennt Salz, jeder isst Salz und jeder verwendet im Haushalt Salz.

Jedoch steckt hinter dem Mineral viel mehr als nur ein simples Küchengewürz, denn einst war es kostbarer als Gold und es wurden sogar Kriege darum geführt.

Salz ist jedoch nicht gleich Salz, denn ganz herkömmliches Salz, wie wir es im Discounter oder Supermarkt kaufen können, durchläuft einen chemischen Prozess, wobei fast alle für den Körper bedeutsamen Elemente herausgefiltert werden, ausgenommen bleiben nur Natrium und Chlorid. Diesem Salz fehlen dann die wertvollen Mineralstoffe wie zum Beispiel: Kalzium, Magnesium, Kalium, Eisen, Zink und weitere lebenswichtige Spurenelemente.

Wir unterscheiden vier verschiedene Sorten an Salzen:

Kochsalz wird industriell gefertigt, welches für den Körper schädlich ist, da es von diesem als aggressives Zellgift identifiziert wird. Es kann Gesundheitsstörungen, wie Cellulite, Nieren-, Gallensteine oder Rheuma hervorrufen.

Meersalz wird, wie der Name schon sagt, aus dem Meer gewonnen. Im Meersalz sind noch geringe Mengen anderer Bestandteile erhalten, zum Kalium, Magnesium und das essentielle Spurenelement Mangan.

Steinsalz ist Salz, welches in Salzbergwerken abgebaut wird.  Es ist vor Millionen vor Jahren durch das Austrocknen großer Meere entstanden und für den Menschen viel besser geeignet als das Kochsalz.

Siedesalz wird aus Natursole, also entweder direkt aus Meerwasser oder durch Bohrlochsolung gewonnen, bei welcher in unterirdische Steinsalzlager Wasser unter hohem Druck in Salzgestein gepresst wird. Das Salz löst sich auf und die entstehende Salzsole wieder dann zutage gefördert.

Für den Mensch ist Salz überlebenswichtig, denn keine Zelle des Körpers könnte ohne Salz existieren, das Herz könnte ohne Salz nicht schlagen, alle Nerven wären lahm gelegt, Blutzirkulation, Stoffwechsel, Muskeltätigkeit, Verdauung und Ausscheidungen wären unmöglich, da Natrium den Wasserhaushalt, die Reizübertragung von Muskel- und Nervenzellen regelt und viele Stoffwechselvorgänge aktiviert. Chlorid ist unter anderem ein wichtiger Bestandteil der Verdauungssäfte. Es bewirkt die Bildung von Salzsäure im Magen, die als eine Komponente des Magensafts Proteine aus der Nahrung aufspaltet und unerwünschte Mikroorganismen unschädlich macht.

Nach der Sammlung all dieser Fakten hat mich eine Frage beschäftigt und deshalb habe ich versucht der Sache auf den Grund zu gehen:

Warum schmeckt das Essen mit Salz besser?

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Heute findet man es in jeder Küche, denn mit Salz schmeckt vieles besser.

Aber warum ist das denn so?
Und warum schmeckt nicht alles,
was wir salzen, gleich?

Tatsächlich macht Salz unser Essen nicht einfach nur salzig:
Es ist sozusagen ein Geschmacksfilter.

Salz verstärkt süße und saure Geschmäcker und
verdeckt daneben unangenehme Bitterstoffe.

Brokkoli zum Beispiel schmeckt von Natur aus bitter und wäre ohne Salz gar nicht genießbar und eine Prise Salz auf einer Grapefruit lässt diese besser schmecken.

Was sagt uns das?
Salz verändert also unser Geschmacksprofil und bewirkt, 

dass uns vieles besser schmeckt.

Doch Salz kann noch viel mehr bewirken:
Es regt den Speichelfluss an und lässt uns
den Geschmack im Essen intensiver wahrnehmen.

Außerdem weiten sich bei salzigen Gerichten die Öffnungen
der Geschmacksknospen auf unserer Zunge, wodurch die im Speichel gelösten Nahrungsbestandteile besser aufgenommen werden können.

Das ehemals„weiße Gold“ ist ein wahrer Alleskönner, denn mit Salz schmeckt unser Essen nicht einfach nur besser – es sieht sogar appetitlicher aus.

Bereits eine Prise Salz reicht schon aus, um Teig, Käse und Saucen eine gleichmäßige Konsistenz zu verleihen, Brötchen erhalten eine knusprige, goldbraune Kruste, weil der Zucker besser karamellisieren kann und sogar Speck und Wurst bekommen durch das Salz eine appetitanregende Farbe.
Auch der Geruch des Essens wird verstärkt, denn mit Hilfe des Salzes können sich die verschiedenen Aromen der Würzstoffe besser entfalten – salzige Gerichte riechen also tatsächlich auch noch besser.

Unsere Vorliebe für Salz hat noch einen weiteren Sinn:

Für lebenswichtige Funktionen, wie den Herzschlag und Blutdruck, braucht unser Organismus unbedingt Salz, denn zu wenig Salz in unserem Körper ist
genauso schlimm wie zu wenig Wasser.

Salz ist ein Nährstoff, den der menschliche Körper nicht selber produzieren kann.

Natrium ist neben Chlorid einer der Hauptbestandteile von gewöhnlichem Tafelsalz. Während Forschungen wurde entdeckt, dass Erwachsene, die Natriummangel haben, sehr gerne zu salzigem Essen griffen.

Und andererseits bevorzugten Personen mit einem erhöhten Natriumhaushalt trotzdem salzige Snacks, obwohl deren Körper keinem Mangel aufwies.
Demzufolge kennt unser Salzappetit also keine Grenzen.

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Eine einheitliche Empfehlung für die tägliche Speisesalzzufuhr gibt es nicht:
In Deutschland schlägt das Bundesinstitut für Risikobewertung eine Zugabe von sechs Gramm pro Tag vor;  – laut Studien essen Männer im Schnitt 9,0 Gramm und Frauen 6,5 Gramm Salz täglich – 
in anderen Ländern hingegen werden nur 2,3 Gramm Salz pro Tag empfohlen. 

Die richtige Dosierung bleibt also Geschmackssache.

Und wie immer gilt auch hier:
Bitte nur in Maßen genießen, denn zu viel Salz kann uns
sprichwörtlich die Suppe versalzen.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne eine wundervolle Zeit und bitte immer daran denken, dem Körper neben ausreichend Wasser auch bitte ausreichend Salz zuzuführen.

Werner