Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Sonntag, dem 1. Dezember 2019, ist:

WeltAidsTag

welt-aids-tag-2Weltweit leben etwa 36,7 Millionen Menschen mit HIV.

Pro Jahr kam es bislang zu ca. 2,1 Millionen Neuinfektionen.

Im Jahr 2016 waren es „nur“ 1,8 Millionen und anstatt etwa 240.000 bei Kindern waren es  „nur“ 160.000.

Wirklich so richtig, richtig schlimm ist jedoch, dass nur etwa 61,5 Prozent der Betroffenen bislang Zugang zu den lebensnotwendigen Medikamenten haben.

Und noch immer erleben Betroffene Ausgrenzung und Stigmatisierung.

In Deutschland leben heute rund 85.000 Menschen mit HIV, rund 5.000 mehr als im Vorjahr und ca. 30.000 Menschen sind bisher in Deutschland an den Folgen von Aids gestorben.

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2019 findet der WeltAidsTag,

der seit 1988 jährlich am 1. Dezember begangen wird zum 32. Mal statt.

Mit zahlreichen spannenden Aktionen erinnern Regierungen, Organisationen und Vereine weltweit an diesem Tag an HIV und Aids, und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit den von HIV betroffenen Menschen zu zeigen.

Das Spektrum reicht von Informationsständen in der Innenstadt über Podiumsdiskussionen bis hin zu Spenden-Galas mit großem Promi-Engagement.

Die diesjährige Kampagne will deshalb Berührungsängste abbauen und zeigen, dass positiv zusammen leben zwischen Menschen mit und ohne HIV bereits stattfindet und möglich ist.

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Der Welt-Aids-Tag dient auch dazu, Verantwortliche in Politik, Medien,Wirtschaft und Gesellschaft – weltweit wie auch in Europa und Deutschland – daran zu erinnern, dass das HI-Virus noch längst nicht besiegt ist.

Er will Solidarität mit Menschen mit HIV und AIDS fördern und Diskriminierung entgegenwirken.

Er erinnert an die Menschen, die an den Folgen der Infektion verstorben sind. Und er ruft dazu auf, weltweit Zugang für alle zu Prävention und Versorgung zu schaffen.

Auch, damit überall die notwendigen Mittel bereitgestellt werden und sich Vorbeugung, Aufklärung, Behandlung und Hilfe für die Betroffenen an ihren Lebensrealitäten orientieren können.

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In Deutschland setzen sich das Bundesministerium für Gesundheit, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die Deutsche AIDS-Hilfe und die Deutsche Aids-Stiftung mit einer gemeinsamen Kampagne für dieses gesellschaftsrelevante Thema ein.

Unter dem Motto:

„Streich die Vorurteile!“

liegt der Schwerpunkt in diesem Jahr auf ganz persönlichen „Gewissensfragen“ und dem Aufruf zur Toleranz und Solidarität:

Die meisten Menschen wissen, dass sie im Alltag vor einer Infektion
mit HIV sicher sind.

Aber in den Situationen, in denen es auf dieses Wissen ankommt,
vertrauen manche doch nicht darauf,
da sind die Ängste wohl stärker.

Es gibt keinen Grund, vor Menschen mit HIV Angst zu haben.

Ich möchte heute von Herzen gerne an alle Menschen appellieren, dass viel mehr Menschen erkennen mögen, dass Diskriminierung allen Menschen schadet!

Diskriminierung macht krank und kann vom HIV-Test abschrecken.

Werner Heus